Zehn Tipps für Unterwasserfotos

Wer seine Ultrakompaktkamera zum Schnorcheln oder für flache Tauchgänge mitnehmen möchte, braucht einen zuverlässigen Schutz wie den  WaveCase Digicam. Das gilt sowohl für den Urlaub im klaren Wasser der Südsee als auch für den Bagger- oder Gebirgssee hierzulande. Dazu gibt es hier ein paar Tipps, wie die Schnappschüsse mit dem WaveCase gelingen.

Zu diesen Tipps gab es bis zum 20. August 2006 auch ein Gewinnspiel, mit der Sie einen von fünf WaveCases im Wert von 50 Euro gewinnen konnten:

Frage: Wenn Sie im Wasser abtauchen, verschwinden allmählich die Farben. Welche Farbe sehen Sie als erste nicht mehr?

Die richtige Antwort war natürlich "Rot". Das wussten auch – fast – alle der vielen hundert Fototools-Leser, die an dem Gewinnspiel teilnahmen. Das war aber auch nicht besonders schwer, oder? Unser Tipp: Wenn Sie künftig über alle weiteren Gewinnspiele automatisch informiert werden wollen, dann abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.

  1. Nah ran Wenn das Bild nicht spannend ist, waren Sie nicht nah genug dran. OK – so einfach ist Fotografieren nicht immer. Trotzdem wirken auch Unterwasserfotos meist besser, wenn die Koralle oder der Fisch bei der Aufnahme das Display komplett ausfüllt.
  2. Ruhig bleiben Machen Sie keine hektischen Bewegungen, das verscheucht die Fische und kann beim Tauchen Sediment aufwirbeln. Dann ist nicht nur Ihr Fisch weg, sondern auch gleich die ganze Sicht. Atmen Sie ruhig und entspannt. Damit keine Armbewegungen nötig sind, nutzen Sie Flossen zum Schnorcheln.
  3. Zoomen Versuchen Sie erst gar nicht, Weitwinkelaufnahmen zu machen. Mit einer Ultrakompaktkamera haben Sie da nur entweder eine blaue Fläche auf dem Foto (im Urlaub) oder eine grüne (im Süßwasser). Schwimmen Sie möglichst nah an das Motiv heran und nutzen Sie Ihr Zoom.
  4. Unterwasser/Überwasser-Mix Halten Sie den Kopf knapp aus dem Wasser und experimentieren Sie mit Fotos, die teilweise Über- und Unterwasser-Ansichten liefern. Durch die unterschiedlichen Größenverhältnisse unter und über Wasser kommen dabei erstaunliche Ergebnisse heraus.
  5. Gehäuse kühl lagern Wenn das Gehäuse lange in der Sonne liegt, kann es beim Schnorcheln oder Tauchen beschlagen. Der Grund dafür ist der Temperaturunterschied, die Folgen sind "nebelige" Fotos. Am besten stecken Sie die Kamera in einen Eimer mit Wasser. Auf Tauchbooten beispielsweise steht dafür meist ein Behältnis parat.
  6. Sonnenschutz Auch beim Schnorcheln sollten Sie korrekt "gekleidet" sein. Wer in der prallen Sonne eine Stunde an der Oberfläche schnorchelt, hat schnell einen fiesen Sonnenbrand. Ziehen Sie mindestens ein T-Shirt an und ein Neoprenstirnband, um die Ohren zu schützen. Noch besser ist natürlich ein dünner Neoprenanzug, der auch ein Auskühlen verhindert. Um abzutauchen, müssen Sie dann ein paar Kilo Blei auf einen Gürtel stecken. Achtung: Probieren Sie erst im Flachwasser aus, ob Sie nicht zu viel Abtrieb haben, bevor Sie sich mit dem Blei über die Riffkante wagen.
  7. Lampe mitnehmen Wasserdichte Lampen sind nicht gerade preiswert, sie helfen aber auch in mehreren Metern Wassertiefe farbige Fotos zu schießen. Je tiefer Sie tauchen, desto mehr verschwinden die Farben. Schon ab drei Meter sehen Sie praktisch kein Rot mehr, dann werden Orange und Gelb absorbiert. Etwa ab 23 Metern verlieren sich auch Grün und dann Blau, bis schließlich alles nur noch Grau wirkt. Wie bunt die Welt unter Wasser jedoch ist, sehen Sie, wenn Sie beispielsweise auf ein Wrack in 20 Metern Tiefe einen Lichtstrahl richten.
  8. Internen Blitzen vermeiden Das gilt besonders, wenn der Blitz direkt bei oder an der optischen Achse sitzt – das heißt, nah am Objektiv. Die Ausleuchtung ist sehr hart und gerade in heimischen Gewässern haben Sie dann garantiert nur Schwebeteilchen abgelichtet. Deshalb ist es auch gar nicht schlimm, dass man mit dem Wave Case von Kaiser-Fototechnik den internen Blitz nicht nutzen kann. Blitzen lohnt nur, wenn der Flash möglichst weit von der Seite kommt. Am besten überlassen Sie Ihrem Buddy (=dem Tauch- oder Schnorchelpartner) die Lampe, so das er ein Motiv von der Seite anleuchtet.
  9. Silhouetten fotografieren Wer viel Luft beim Schnorcheltauchen hat oder einen Flachtauchgang macht, kann sich mit der Kamera im Wave Case in vier Meter Tiefe auf den Boden hocken und gegen die Wasseroberfläche fotografieren. Dadurch können sich schöne Silhouetten – etwa vom Tauchpartner – ergeben. Um Sonnenstrahlen abzulichten, die ins Wasser fallen, wählen Sie eine kurze Belichtungszeit, wenn die Kamera dies zulässt. 
  10. Nachtschnorcheln Nachts oder in der Dämmerung sind meist sehr viel mehr Fische unterwegs als am Tag. Deshalb kann sich  gegen Abend auch ein Schnorchelgang lohnen. Damit die Fotos gelingen, ist eine Lampe dabei unterlässlich. Achten Sie jedoch darauf, den Fischen nicht direkt in die Augen zu leuchten – das blendet sie genauso wie Ihren Buddy. Leuchten Sie ein paar Handbreit neben die Tiere und lösen dann aus.