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Meta Raw 1.0 aktiviert in Photoshop und Elements verborgene Funktionen

Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein 1.0 liest Photoshop auch die Rohdaten von seltenen Kameramodellen
Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein

Meta Raw ist ein Plug-in für Windows, mit dem sich in Adobes  Camera Raw auch die Rohdaten von weniger verbreiteten Kameramodellen nutzen lassen. Zudem aktiviert Meta Raw in Elements die Objektivprofilkorrektur und die Beseitigung von chromatischer Aberration. Diese Funktionen waren bisher Photoshop vorbehalten. Einmal in Meta Raw aktiviert, geschieht die Korrektur automatisch. Als eigene Palette in Camera Raw werden die Funktionen aber nicht angezeigt. Manuell nacharbeiten können Sie also nicht

Smartfilter auch in Photoshop Elements
Nutzer älterer Photoshop-Versionen können dank Meta Raw Camera Raw als Smartfilter anwenden und eine Raw-Datei damit von einer eigenen Ebene wieder in Camera Raw öffnen. Dies bietet sonst nur das neue Photoshop CC. In Elements ist dazu jedoch das Plugin ementsXXL vom gleichen Entwickler für rund 50 Euro erforderlich. elements XXL rüstet Elements mit zahlreichen Photoshop-Funktionen wie Aktionen, dem Schwarzweißdialog und eben den Smartfiltern auf.
Dank Meta Raw können Sie Camera Raw auch umgehen. Die Raw-Datei öffnet sich dann mit den Standardeinstellungen direkt im Editor. Oder Sie überlassen die Arbeit gleich ganz dem integrierten Meta-Raw-Konverter. Der erlaubt zwar keine manuelle Einstellung, liefert aber etwas größere Dateien als Camera Raw. Die Bildqualität ist nicht generell besser, Meta Raw entwickelt die Bilder recht dunkel.

Trialversion herunterladen
Meta Raw 1.0 von Harald Heim und seinem Team läuft ab Windows XP oder neuer. Das Plug-in liefert die zusätzlichen Raw-Formate  für Photoshop CS1 mit Camera Raw 2.4 oder neuer und für Elements 3 mit Camera Raw 2.4 oder neuer. Als Camera-Raw-Plugin lässt sich Meta Raw ab CS3 und Elements 6 oder neuer einsetzen. Meta Raw steht für rund 40 Euro auf www.thepluginsite.com bereit, das Plug-in lässt sich 14 Tage testen.

video2brain: Neue Trainingsvideos zu Photoshop CS6

Trainingsdemo zu Photohop CS6 von Olaf Giermann und Uli Staiger

Wer sich ganz genau über das neue Photoshop CS6 informieren will, sollte sich die video2brain-Trainings zu der Bildbearbeitung genauer ansehen. Die Videos zeigen die Neuerungen im Praxiseinsatz und erleichtern auch Anfängern die Einarbeitung. Eine Übersicht über die Trainings gibt es auf der video2brain-Website.

Die video2brain-Kurse zur CS6 sind Originalproduktionen von Trainern, die sowohl die Praxisanforderungen in ihren Fachgebieten als auch die Entwicklung von Photohop über die Vorgängerversionen bis zur aktuellen Version kennen.

Die Preise für den Kauf die Trainings beginnen bei rund 25 Euro. Alle Trainings sind aber auch Bestandteil des video2brain Trainingsabonnements. Die Preise hierfür beginnen bei rund 20 Euro im Monat für ein Standardabonnement. Jahresabonnements kosten rund 200 Euro für die reine Online- Nutzung und rund 300 Euro für die Premiumversion inklusive Download der Trainings und von Begleitmaterialien. Alle Trainings können auch auf Tablet-Computern und mit der video2brain App genutzt werden.

Adobe Photoshop CS 6 jetzt im Handel

Photoshop CS6
Photoshop CS6: Links der Covershot der Extended-Version, rechts das Cover der Standard-Version

Die Profi-Bildbearbeitung von Adobe kostet 955 Euro, das Upgrade ist ab 272 Euro von Photoshop CS5 möglich. Die Version Photoshop CS6 Extended, die mehr Funktionen für die 3D- und Videobearbeitung hat, beläuft sich auf rund 1.370 Euro.

Photoshop CS6 kommt mit einer laut Hersteller verbesserten Performance sowie zahlreichen überarbeiteten Werkzeugen zur Fotobearbeitung. Dazu gehören das Cropwerkzeug, Weichzeichner, Camera Raw, Tilt-Shift-Effekt sowie das inhaltsbasierte Ausbessern. Dabei analysiert Photoshop das Bild und kann darauf basierend automatisch Bildteile füllen oder löschen. Zudem lassen sich in Photoshop CS6 viele Werkzeuge nun auch für die Bearbeitung von Videoclips einsetzen. Photoshop CS6 war bereits seit etwa zwei Monaten als Betaversion erhältlich, eine Demo der finalen Version steht auf der Adobe-Seite zur Verfügung.

Photoshop CS6 lässt sich ab sofort auch über Adobes Online-Plattform Creative Cloud abonnieren. Ein Abo der Bildbearbeitung ist ab rund 23 Euro im Monat möglich. Photoshop CS6 ist zudem Teil der Creative Suite 6, die ebenfalls ab sofort verfgübar ist. Es gibt:

  • Adobe Creative Suite 6 Design & Web Premium mit unter anderem Photoshop Extended, Illustrator, Indesign, Acrobat Pro, Flash, Dreamweaver, Fireworks: rund 2.199 Euro
  • Adobe Creative Suite 6 Design Standard mit unter anderem Photoshop, Illustrator, Indesign und Acrobat Pro: rund  1.800 Euro
  • Adobe Creative Suite 6 Production Premium mit u.a.  Photoshop Extended, Illustrator, Flash, Pro Premiere Pro , After Effects und Audition:  rund 2.600 Euro
  • Adobe Creative Suite 6 Master Collection mit allen Kreativprogrammen: rund 3.500 Euro

Laut Adobe profitieren alle aktualsierten Programme von der neuen Grafikengine Mercury. Mehr zu den Neuheiten der Design, Video und Web-Produkte finden Sie auf der Webseite von Adobe.

Öffentliche Beta von Photoshop CS6

Adobe Photoshop CS6: Öffentliche Betaversion
Adobe Photoshop CS6: Öffentliche Betaversion

Adobe Systems veröffentlicht die Betaversion von Photoshop CS6. Ab sofort kann die Vorschau auf die kommende Version kostenlos von der Adobe Labs-Website heruntergeladen werden. Alle Anwender dürfen die öffentliche Beta herunterladen und ausprobieren. Die Software ist sowohl für Mac OS als auch Windows verfügbar. Die finale Version wird nach Angaben von Adobe im ersten Halbjahr 2012 erwartet.

Neben neuen Features setzt Adobe bei Photoshop CS6 auf eine verbesserte Performance (dank Adobes neuer Mercury Graphics Engine) und neue kreative Werkzeuge. Der so genannte Content Aware Patch soll zudem eine optimierte Kontrolle für die Auswahl und Duplizierung von Bildbereichen zum Ausfüllen oder Einsetzen ermöglichen. Außerdem wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet und mit verschiedenen dunklen Hintergründen versehen, die die Bilder besser hervorstechen lassen. Neue, überarbeitete Gestaltungswerkzeuge sollen weiterhin das Erstellen von Designs beschleunigen; Vektorebenen erlauben nun die Anwendung von gestrichelten Linien und Verlaufskonturen. Ebenen sind zudem jetzt durchsuchbar.

 

Die Beta von Photoshop CS6 stellt alle Features von Photoshop CS6 und Photoshop CS6 Extended bereit. Hierzu zählen neue 3D-Bearbeitungsfunktionen und Optionen zur quantitativen Bildanalyse. Diese Features werden in der finalen Version von Photoshop CS6 Extended verfügbar sein, sobald diese erhältlich ist. Den Download gibt es allerdings nur in englischer und japanischer Sprache. Für die Installation und Produktaktivierung ist eine Adobe ID erforderlich. Weitere Informationen zur Installation finden sich auf der Photoshop-CS6-Seite von Adobe.

Ab sofort erhältlich: Adobe Photoshop Lightroom 4

Adobe Photoshop Lightroom 4
Adobe Photoshop Lightroom 4

Ab sofort ist Adobe Photoshop Lightroom 4 für Mac OS und Windows offiziell erhältlich. Mit der Workflow-Lösung für digitale Fotografie lassen sich Bilder verwalten, entwickeln und präsentieren. Adobe beendet mit der Veröffentlichung die Public Beta-Phase, die seit Januar 2012 läuft.
Die finale Version von Lightroom 4 gibt es als Vollversion für ca. 130 Euro, das Upgrade kostet rund 75 Euro. Die Version 4 von Lightroom enthält zahlreiche neue Funktionen. So gibt es neue Steuerelemente für die Tonwertkorrektur. Die Software beinhaltet weiterhin neue automatische Steuerelemente zur dynamischen Menüführung für Belichtungs- und Kontrasteinstellungen sowie weitere lokale Korrekturwerkzeuge für Rauschreduzierung, Moiré-Effekte und Weißabgleich. Mit Lightroom 4 kann man zudem Fotobücher direkt in der Anwendung erstellen. Hierfür gibt es ein neues Bücher-Modul mit einfach zu handhabenden Vorlagen. Darüber hinaus enthält Lightroom  4 ein neues Kartenmodul, das Bilder automatisch Orten zuweisen kann, eine Markierungsfunktion und Reverse Geo-Tagging sowie eine Speicherfunktion der Orte, die der Fotograf am häufigsten in seinen Bildern gekennzeichnet hat. Dank nativem Video Support kann man Filme nun auch abspielen, schneiden und Frames extrahieren.

Adobe Photoshop Touch fürs iPad

Adobe Photoshop Touch fürs iPad
Adobe Photoshop Touch fürs iPad

Adobe Systems nutzt den Mobile World Congress 2012 um bekannt zu geben, dass Adobe Photoshop Touch ab sofort in Apples App Store für das iPad 2 verfügbar ist (ca. 10 Dollar). Die Touch-Version von Photoshop bietet neben Kernfunktionen der Bildbearbeitung einige Möglichkeiten für das Gestalten und Teilen von Bildern in einer auf Tablets zugeschnittenen App. Photoshop Touch ist dabei zentraler Bestandteil der Adobe Touch Apps. Die aus sechs Touch Screen-Anwendungen bestehende App-Familie soll den Workflow der Creative Suite auf mobile Geräte erweitern, so die Idee dahinter. Die iPad-Versionen der fünf weiteren Adobe Touch Apps werden – laut Adobe „voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr“ – folgen.

Mit Photoshop Touch kann man mehrere Fotos in einem Bild mit unterschiedlichen Ebenen zusammenfassen, um Bildbearbeitungen durchzuführen oder Effekte anzuwenden. Außerdem kann man Bilder nachbearbeiten oder zeichnen. Mithilfe des so genannten Scribble Select-Werkzeugs kann man Objekte innerhalb eines Bildes einfach ausschneiden, indem man Bildteile auswählt, die bestehen bleiben und solche, die entfernt werden sollen. Mit der Refine Edge-Technologie aus Photoshop lassen sich sogar schwierig auswählbare Bildbereiche mit weichen Kanten bei der Auswahl erfassen. Photoshop Touch unterstützt Anwender zudem beim schnellen Finden und Austauschen von Bildern durch die Integration mit Facebook und Google Image Search.

Photoshop Touch: Screenshot
Photoshop Touch: Screenshot

Auf einen Blick: Effekte mit dem Ebenenmodus in Photoshop

In Photoshop CS5 stehen 27 Ebenenmodi zur Verfügung, die zum Teil für die Bearbeitung von Fotos sehr nützlich sind. Und so funktionieren sie:

Über die Liste oben wird der Ebenenmodus eingestellt

Um einen Ebenenmodus einzusetzen, müssen von einem Bild zwei Ebenen übereinanderliegen. Einen Modus stellen Sie über das Listenfeld wie im Bild links gezeigt ein. Der Modus legt fest, wie die Ebenen miteinander verrechnet werden. Für eine einfache Retusche lassen sich Fotos damit abdunkeln, aufhellen, in der Farbe ändern und im Kontrast verbessern. Dabei werden die Pixel der oberen mit denen der Ebene darunter in einer bestimmten Weise verrechnet.

Mit dem Modus „Normal“ passiert zunächst gar nichts – so lange sie nicht die Deckkraft verändern.

 

Liste Ebenenmodi

Abdunkeln: Abdunkeln, Multiplizieren, Farbig nachbelichten, Linear nachbelichten, Dunklere Farbe

Aufhellen: Aufhellen, Negativ multiplizieren, Farbig abwedeln, Linear abwedeln (hinzuf), Hellere Farbe

Mehr Kontrast: Ineinanderkopieren, Weiches Licht, Hartes Licht, Strahlendes Licht, Lineares Licht, Lichtpunkte, Hart mischen

Farbänderungen: Farbe, Farbton, Sättigung, Luminanz

„Sprenkeln“ wirkt sich nur bei reduzierter Deckkraft aus. „Differenz“, „Ausschluss“, „Subtrahieren“ und „Unterteilen“ vergleichen die Pixel der Ebenen miteinander.

Wie sie sich die Modi in den einzelnen Bereichen unterscheiden, probieren Sie am besten aus. Oder Sie warten auf weitere Workshops von Fototools.de 🙂

Ebenenmodi gibt es übrigens mit teils anderen Namen auch in anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie etwa dem kostenlosen The GIMP, Paint Shop Pro von Corel oder Photoshop Elements von Adobe.

 

 

 

Tipp: Teilkolorierung mit Ebenenmaske

Ein Schwarzbild ist an sich schon ein Hingucker. Um einen Bidlteil besonders zu betonen, nehmen Sie diesen von der Schwarzweißumsetzung aus. Dies geht in nur drei Schritten:

 

 

 

 

1. Im Ausgangsbild von diesem Workshop soll der Rettungsring bunt bleiben. Wählen Sie dafür den Ring  aus. Dies geht, weil hier nur der Ring so schön orange ist, einfach mit dem Zauberstab. Zwei, drei Klicks mit „Toleranz: 40“ und der Option „Benachbart“ deaktiviert, laufen die gestrichelten Ameisen um den Rettungsring (siehe Bild links):

 

 

 

2. Kehren Sie diese Auswahl mit „Auswahl / Auswahl umkehren“ um. Oder Sie nutzen dafür die Tastenkombination [Strg] + [Umschalt] + [I]. Nun ist das gesamte Bild bis auf den Rettungsring ausgewählt.

3. Klicken Sie in der Ebenenpalette auf den schwarzweißen Kreis – ist im Screenshot links gelb eingekastelt – und legen Sie eine Einstellungsebene „Schwarzweiß…“ an. Das wars schon.

 

 

 

 

Deshalb funktioniert es: Photoshop liefert mit einer Einstellungsebene immer eine Ebenenmaske mit. Diese ist standardmäßig weiß. Das heißt, alle Änderungen der Einstellungsebene werden auf die Ebene darunter angewendet.

Nun haben Sie aber vorher einen Teil der Ebene darunter ausgewählt. In Word würde man vielleicht sagen „markiert“. Deshalb verändert die Einstellungsebene nur noch diesen Bereich, der ausgewählt ist. Der Rettungsring bleibt deshalb bunt. Er ist maskiert. Auf der Ebenenmaske ist dies als schwarzer Kreis zu sehen.

Hinweis: Wie hell oder dunkel die Farbtöne umgesetzt werden, können Sie bei Bedarf in dem Einstelldialog der Schwarzweißebene anpassen.

Adobe benennt iPhone-/iPad-App um: Aus Carousel wird Revel

Adobe Revel
Adobe Revel

Adobe bennent seine iOS-App um: Carousel wird künftig Revel heißen. Das Unternehmen plant, seine Cloud-basierte Plattform „in Zukunft um verschiedene Fotografie-Lösungen zu erweitern“, wie es heißt. Daher habe sich Adobe für ein Rebranding entschieden.
Im Gegensatz zu Apples iCloud ist bei Adobe Revel der Online-Speicherplatz für Fotos unbegrenzt. Sind die Bilder einmal hochgeladen, kann man mit dem Mac, dem iPhone oder dem iPad darauf zugreifen oder weitere Fotos hochladen. Außerdem gibt es einige Bildbearbeitungsfunktionen von Photoshop Lightroom. Adobe Revel ist allerdings nicht kostenlos und die Dienstleistung gibt es nur im Abo. Nach einer 30tägigen Testzeit kostet dieser rund 5 Euro pro Monat.

Belichtung verbessern mit Ebenenmodus

Mit dem Ebenenmodus lässt sich in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Elements & Co. schnell die Helligkeit korrigieren.

1. Holen Sie die Ebenenpalette mit der Taste [F7] nach vorne. Wenn diese Palette bereits sichtbar ist, erübrigt sich dies natürlich.

2. Kopieren Sie die Hintergrundebene mit [Strg] + [J].

3a. Für zu dunkle Bilder: Klicken Sie die obere Ebene an und stellen Sie den Ebenenmodus auf „Negativ multiplizieren“, um das Foto aufzuhellen.

 

 

 

 

 

 

3b. Für zu helle Bilder: Klicken Sie die obere Ebene an und stellen Sie den Ebenenmodus auf „Multiplizieren“, um das Foto abzudunkeln.

 

 

 

 

 

Wenn der Effekt zu stark ist, regeln Sie die Deckkraft der oberen Ebene, also der Ebene mit dem neuen Modus, herunter. Um einzelne Bereiche von der Korrektur auszunehmen, legen Sie mit einem Klick auf das entsprechende Symbol unten in der Ebenenpalette eine Maske für die obere Ebene an, stellen als Vordergrundfarbe Schwarz ein und fahren dann mit dem Pinsel über die Bereiche, die Sie von der Korrektur ausnehmen möchten.