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Pentax Optio S1: Chromgehäuse mit 5fach-Zoom

 

Die Optio S1 von Pentax fällt durch ihr Gehäuse aus Chrom auf, das in Grün, Schwarz und Silber erhältlich ist. Mit nur 126 Gramm Gewicht lässt sich die kleine Designkamera zudem bequem transportieren.

Pentax Optio S1
Pentax Optio S1

Im Gehäuse steckt ein 14-Megapixel-Chip, der auch Video aufnehmen kann, und zwar in HD (1.280 x 720 Pixel bei 30 fps). Der Zoombereich reicht von einem starken Weitwinkel von 28mm bis zu 140 mm, umgerechnet auf das Kleinbildformat. Für wackelarme Bilder sorgt der mechanische Bildstabilisator. Makrofreunde können sich über die geringe Naheinstellgrenze von fünf Zentimetern freuen. Fotos und Videos lassen sich auf einem 2,7-Zoll-großen Monitor betrachten. Die Pentax Optio S1 ist ab April für 169 Euro zu haben.

Günstige Kamera im Scheckkartenformat

Mit Abmessungen von von 82 x 51,9 x 16,9 Millimetern dürfte die schicke, kleine Samsung ST30 auch in kleinsten Täschchen Platz finden. Dennoch besitzt die Kamera mit 10,1 Megapixel Sensor ein dreifaches optisches Zoom, das mit 28 bis 84 mm (Kleinbild) bereits in den Weitwinkelbereich vordringt.

Samsung gibt für die ultrakompakte ST30 eine Preisempfehlung von rund 90 Euro – diese dürfte erfahrungsgemäß von zahlreichen Online-Händlern deutlich unterboten werden. Ab März 2011 gibt es den Winzling in den Farben Schwarz, Silber, Pink, Lila und Lime (eine Art Gelb). Trotz des günstigen Preises spendiert Samsung der ST30 ein Metallgehäuse. Einen optischen Bildstabilisator gibt es jedoch nicht, und auch das 6-cm-Display löst mit 112.000 Bildpunkten äußerst dürftig aus. Und die Videoauflösung ist mit 640 x 480 Bildpunkten allenfalls eine nette Dreingabe. Für einfachen Fotospaß sollen diverse Automatiken sowie eine Gesichtserkennung sorgen. Die so genannte Smart Auto-Funktion ist dabei für die richtigen Aufnahmeparameter zuständig.


Neues Top-Modell: Sony Cyber-shot DSC-TX100V

Digitalkameras, die Videos in Full HD aufnehmen, gibt es zwar viele, doch diese arbeiten bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080  mit 50 Halbbildern pro Sekunde (1080i). Die Sony TX100V schafft dies hingegen mit 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p). Sie eignet sich somit auch zum Filmen von schnell bewegten Motiven. Doch das ist nicht alles, was die TX100V an Besonderheiten zu bieten hat: Sie besitzt ein berührungsempfindliches OLED-Display, das mit 3,5 Zoll Bilddiagonale riesig ist (8,8 cm). Über diesen Touchscreen erfolgt auch die Steuerung der Kamera.

Die Cyber-shot TX100V arbeitet mit einem Exmor R CMOS Sensor, der mit 16,2 Megapixeln auflöst. Hinzu kommt ein schneller BIONZ-Prozessor. Damit sind schnelle Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde bei voller 16-MP-Auflösung möglich. Hinzu kommen Extra-Features wie 3D-Schwenkpanoramen. Die TX100V verfügt zudem über einen integrierten GPS-Rekorder mit Kompass. Das innenliegende vierfache optische Zoom (Carl Zeiss Vario Tessar) verfügt über eine Anfangsbrennweite von 25 mm.

Die Sony Cyber-shot DSC-TX10100V gibt es in den Farben Schwarz, Silber, Gold und Rot. Sie ist ab März 2011 für rund 400 Euro erhältlich.

Pentax Optio LS1000: Kleiner 4fach-Zoomer

Die Pentax Optio LS1000 ist mit rund 140 Euro relativ preiswert. Neben dem Preis sollen auch Fotohilfen wie eine Gesichts-, Blinzel- und Lächelerkennung vor allem Einsteiger locken. Die kleine und mit 113 Gramm Leergewicht auch leichte Kamera löst mit 14 Megapixel auf. Das Objektiv ist ein Weitwinkelzoom mit einem Brennweitenbereich von 28-110 mm, umgerechnet auf das Kleinbildformat. Die Naheinstellgrenze für Makrofotos liegt bei acht Zentimetern. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich – beispielsweise damit auch bei wenig Umgebungslicht scharfe und helle Fotos gelingen – bis auf 6.400 ISO hochregeln. Videos werden imt HD-Standard von 1280 x 720 Pixel mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen.

Die Pentax Optio LS1000 ist ab Ende Oktober für rund 140 Euro zu haben.

Nikon Coolpix S80 mit Riesen-Touchscreen

So löst die Kamera mit 14,1 Megapixel auf und nimmt Filme in HD (720p) auf. Dabei hilft der im nur 17mm dicken Gehäuse integrierte Expeed C2-Prozessor. Das 5fach-Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 35 bis 175mm (Kleinbildformat) ab, auch ein optischer Bildstabilisator ist mit dabei. Das aufälligste Feature der Nikon Coolpix S80 sitzt jedoch außen am Gehäuse: So bietet die Kamera ein enormes Display von 3,5 Zoll in der Diagonale. Dabei lässt sich der Monitor auch als Touchscreen nutzen. Dank der OLED-Technologie kann das Display zudem einen großen Kontrast abbilden. Die Nikon Coolpix S80 kommt Anfang Oktober für 349 Euro in Schwarz und Rot in den Handel.

Zum zehnjährigen Jubiläum: Canon Ixus 1000 HS

Die Canon Ixus 1000 HS passt dank kompakter Abmessungen (22 mm Tiefe) jederzeit in eine Jacken- oder Hosentasche. Dennoch beherbegt sie ein 10-faches optisches Zoom. Dieses bietet mit einer Brennweite von 36 bis 360 mm (Kleinbild) zwar kein wirkliches Weitwinkel, aber eine sehr große Tele-Brennweite. Die Lichtstärke ist mit F3,4 bis 5,6 allerdings relativ gering.

Im inneren der Ixus 1000 HS sitzt ein rückseitig belichteter CMOS-Sensor, der eine effektive Auflösung von 10,0 Megapixeln ermöglicht. Er arbeitet mit Canons aktuellem Digic-4-Prozessor zusammen und ermöglicht neben einer schnellen Bildverarbeitung auch Videoaufnahmen in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte). Für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgt ein optischer Bildstabilisator (Lens-Shift).

Canons HS-System soll bei der Ixus 1000 HS für eine höhere Bildqualität bei schwachen Lichtverhältnissen sorgen. Trotz des nominell lichtschwachen Objektivs soll mithilfe des hochempfindlichen CMOS-Sensors sowie des Digic-4-Prozessors ein bis zu 60 Prozent minimiertes Bildrauschen in allen ISO-Einstellungen nachweisbar sein. Erfreulicherweise schließt sich Canon nicht der derzeit herrschenden ISO-Rekordjagd an und belässt es bei der Ixus 1000 HS bei maximal ISO 3.200 bei voller Auflösung. Bei reduzierter Auflösung von 2,5 MP werden es dann allerdings doch ISO 6.400 – aber wer möchte mit solch einer Auflösung schon fotografieren?

Schnelle Serienbilder mit der Ixus 1000 HS

Dank HS-System sind zudem Serienbilder in hoher Geschwindigkeit möglich: Bis zu 3,7 Bildern pro Sekunde schafft die Ixus 1000 HS, wenn man einmal die reduzierte Auflösung außer Acht lässt (bei 2,5 MP sind es bis zu 8,8 Bilder pro Sekunde). Canon verwendet bei der Ixus ein PureColor-II-G-LCD, das aus Sicherheitsglas besteht und sowohl einen hohen Kontrast wie auch einen weiten Betrachtungswinkel erlauben soll. Es ist 3,0 Zoll groß (7,6 cm), liefert dafür aber nur eine enttäuschende Auflösung von 230.000 Bildpunkten – viele Konkurrenten mit ähnlich großen Displays bieten hier schon mehr.

Eine Besonderheit ist noch, dass die Ixus 1000 HS so genannte Eye-Fi-Karten unterstützt (Speicherkarten mit eigenem Wi-Fi-Transmitter) zum kabellosen Datentransfer direkt von der Kamera. Zudem werden bereits SDXC-Speicherkarten unterstützt. Die Canon Ixis 1000 HS gibt es ab September 2010 in den Farben Silber, Braun und Pink. Canon gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von rund 360 Euro.

Zoom statt Card: Casio Exilim EX-Z800

Der Name Exilim Zoom täuscht: Die Casio Z800 hat kein größeres Zoom als das Card-Modell S200. Auch hier gibt es eine Brennweite von 27 bis 108 mm (Kleinbild). Auch abgesehen vom Vierfach-Zoom sind die technischen Daten der Exilim S200 und Z800 fast identisch. Die EX-Z800 besitzt den gleichen CCD-Chip und löst mit maximal 14,1 Megapixel auf. Auch die Bildstabilisierung (CCD-Shift) und die Videofunktion (1.280 x 720) sind gleich.

Beim 2,7 Zoll großen Display gibt es jedoch Unterschiede: Statt eines Super Clear LCDs verbaut Casio hier ein herkömmliches TFT-Display. Auch der Akku ist etwas größer. Dies führt jedoch nicht zu einer nennenswerten Laufzeit (280 statt 270 Fotos nach CIPA-Standard). Mit 91 x 52 x 20 mm ist die Casio EX-Z800 ebenfalls sehr klein, sogar kleiner als die EX-S200. Allerdings ist sie etwas dicker. Mit 124 Gramm inklusive Akku wiegt sie dafür weniger (EX-S200: 132 g). Die Casio Exilim Zoom EX-Z800 gibt es in sechs Farben: Schwarz, Silber, Pink, Rot, Gelb und Blau. Die Kamera ist ab Anfang September 2010 erhältlich und kostet mit ca. 180 Euro rund 50 Euro weniger als ihr dünnes Schwestermodell Exilim EX-S200.

15 mm flach: Casio Exilim Card EX-S200

In der Casio Exilim Card EX-S200 wurde ein flacher Linsentubus und Linsenring verwendet, um ein besonders flaches Gehäuse zu ermöglichen. Das ist es mit 15 mm in der Tat. An der "dicksten2 Stelle bringt es die Exilim Card auf knapp 18 mm. Ihr Gewicht liegt bei 132 Gramm inklusive Akku.

Im Inneren der schlanken EX-S200 sitzt ein 1/2,3 Zoll CCD mit einer Auflösung von 14,1 Megapixeln (effektiv). Dieser ist beweglich gelagert und sorgt für eine Bildstabilisierung mittels CCD-Shift. Neben Fotos macht die schlanke Casio auch HD-Filmaufnahmen (1.280 x 720 Pixel). Das vierfache optische Zoom deckt eine Brennweite von 27 bis 108 mm (Kleinbild) ab, ist aber nicht besonders Lichtstark (F3,2 bis F8,0). Die EX-S200 arbeitet mit den üblichen Aufnahmeautomatiken inklusive Gesichtserkennung. Auf der Rückseite sitzt ein 2,7 Zoll großes Super Clear LCD. Die Casio Exilim Card EX-S200 ist in fünf Farben erhältlich: Silber, Orange, Blau, Schwarz und Pink. Sie ist ab Anfang September verfügbar und kostet rund 230 Euro (UVP).

Elegante Touchscreen-Kamera: Fujifilm Finepix Z800EXR

Die Finepix Z800EXR verfügt über einen 12 Megapixel CCD im Halbzoll-Format und ein Fujinon Objektiv mit 5-fach Zoom. Der Touchscreen im Breitbildformat (16:9) ist mit 3,5 Zoll (8,9 cm) recht groß und löst mit 460.000 Bildpunkten hoch auf. Über ihn findet die komplette Bedienung statt. Dank "Dual Direction GUI" wechselt die Z800EXR automatisch zwischen Quer- und Hochformat, sobald die Kamera horizontal oder vertikal gehalten wird. Es gibt sogar eine Doppelbildanzeige, über die sich zwei Bilder nebeneinander auf dem Display anzeigen lassen.

Wie die Z300 arbeitet die Fujifilm Z800 sowohl mit einem Kontrast- als auch einem Phasen-Autofokus. Letzterer ist besonders schnell, erster arbeitet auch bei wenig Licht noch zuverlässig. Fujifilm gibt auch bei der Finepix Z800 eine Autofokus-Geschwindigkeit von 0,16 Sekunden an. Das 5-fach-Zoom der Z800 ermöglicht eine Brennweite von 35 bis 175 mm (KB). Die Bildstabilisierung erfolgt per CCD-Shift. Auch bei der Finepix Z800 gibt es neben mehreren Automatiken eine Panorama-Funktion, die sogar 360-Grad-Panoramen ermöglicht. Neben Fotos macht die Fujifilm auch Videos in 720p. Diese lassen sich per Assistent direkt auf Youtube hochladen. Weitere Assistenten gibt es für Facebook oder die Gestaltung von Fotobüchern.

Die Fujifilm Finepix Z800EXR ist ab Anfang September in den Farben Schwarz, Gold, Rot und Pink erhältlich. Die Preisempfehlung liegt bei 200 Euro.

Sony Cyber-shot DSC-TX9 und DSC-T99: Lifestyle pur

Sony Cyber-shot DSC-TX9 ist wie die ebenfalls neue Sony WX5 mit einem Exmor-R-CMOS Sensor ausgestattet, der mit 12,2 Megapixel auflöst und dank verbesserten Rauschverhaltens für gute Aufnahmen auch bei schlechtem Licht sorgen soll. Und wie die WX5 verfügt auch die Sony TX9 über die neue 3D-Panoramafunktion: Der Anwender schwenkt die Kamera nach dem Auslösen horizontal oder vertikal. Dabei nimmt die TX9 in wenigen Sekunden bis zu 100 Fotos auf. Ihre Elektronik kombiniert die Bildinformationen automatisch zu einem Panoramabild, das zwei Ansichten derselben Situation mit leichtem Versatz enthält. Wird die Kamera beispielsweise an einen 3D kompatiblen Fernseher angeschlossen, lassen sich die in einem Standardformat gespeicherten 3D Aufnahmen ansehen. 

Auch die neue Funktion „Background Defocus“ nimmt dem Fotografen Arbeit ab. So schießt die TX9 zwei Bilder, ermittelt daraus den Vordergrund und stellt an-

schließend den Hintergrund unscharf. Damit lassen sich Porträtfotos so gestalten, als wären sie mit einer sehr großen Blendenöffnung aufgenommen worden.

Die Sony T99 ist etwas weniger üppig ausgestattet. Jedoch nimmt der Sensor – hier ein Super HAD CCD-Sensor – Fotos sogar mit 14,1 Megapixel auf. Videos kann die T99 jedoch nur in 720p drehen, während die TX9 sogar Full HD mit 1080i (AVCHD) aufnimmt. Beide Kameras arbeiten mit einem optischen Bildstabilisator, der das 4-fach-Zoom unterstützt. Beide Objektive bieten dabei ein starkes Weitwinkel von 25mm Brennweite (umgerechnet auf das Kleinbildformat). Unterschiede gibt es dagegen wieder beim Display: Das Xtra Fine Display der TX9 misst 8,8 Zentimeter in der Diagonale (3,5 Zoll mit 921.600 Pixel und RGB), während der Monitor der T99 es "nur" auf eine Diagonale von 7,5 Zentimetern (3,0 Zoll) bringt.

Die Sony Cyber-shot DSC-TX9 kostet 399 Euro und kommt im September in den Handel. Die Sony Cyber-shot DSC-T99 folgt einen Monat später und beläuft sich auf  249  Euro.