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Drei Fototanks für die Reise

Drei mobile Bildspeicher, drei Konzepte: Istego präsentiert mit dem P2S II eine mobile Festplatte mit einem großen Display, der Nexto eXtreme ND-2700 dagegen soll durch seine Schnelligkeit überzeugen. Jobo schließlich stellt einen mobilen digitalen Bilderrahmen vor, der mit 1 GByte internem Speicher zwar keine riesige Festplatte, aber doch ordentlich Zwischenspeicher für die Reise bietet.Der Seitec P2II ist ein mobiler Bildspeicher mit einem Farbdisplay von 3 Zoll. Das Display zeigt nicht nur Bilder, sondern auch beispielsweise den Akku- Ladestand oder die Festplattenkapazität an. In dem Seitec P2II sitzt als Speicher eine 2,5-Zoll-SATA-Festplatte, die in fünf Größen von 120 GByte für 89 Euro bis zu 500 GByte für 199 Euro im Vertrieb von Istego erhältlich ist. Am PC oder Notebook  angeschlossen, kann der Seitec P2S II als externes Laufwerk oder als Multicard-Reader / Writer eingesetzt werden. Die Datenübertragung erfolgt über die USB 2.0 High-Speed Schnittstelle. Unabhängig vom Computer können mit dem Seitec P2S II Bilder oder Daten von Flash-Speicherkarten (inkl. SDHC Karten) schnell kopiert und gesichert werden. Das Gerät unterstützt alle gängigen Speicherkarten-Standards inklusive SDHC Karten. Im Lieferumfang des SEITEC P2S II Fotospeichers sind Lithium-Ionen-Akku, USB-Kabel, Netzladegerät, Tasche, Treiber CD und eine Bedienungsanleitung enthalten.

Nexto eXtreme ND-2700 für schnellen Datentransfer

 

Ebenso von Istego vertrieben wird Nexto´s neue, mobile Festplatte eXtreme ND-2700. Fotografen und Videoanwender können ihre Daten mit dem Nexto eXtreme ND2700 mit einer Geschwindigkeit von bis zu max. 66 MB/s (CF) oder 25 MB/s (SDHC) sichern. Für 1GByte braucht der Bildspeicher gerade mal 40 sec (300x CF), so der Hersteller. Der kompakte eXtreme ND2700 unterstützt alle aktuellen Speicherkartenformate wie CF I/II / SD / SDHC / MMC / MMCPlus / MemoryStick / MS Pro-HG / MS Pro MagicGate / xD type S & type M & type H. Kleinere Karten sind per 17-in-1 Adapter (optional erhältlich) einsetzbar. Alle Daten können auch über eine OTG-USB 2.0-Schnittstelleauf die HDD des eXtreme ND2700 kopiert werden. Als einer der wenigen Geräte auf dem Markt bietet die Nexto eXtreme ND2700 außerdem eine 3.0Gbit/s schnelle eSATA Schnittstelle. Die Sicherheit des Datenbackup wird durch die hardware-basierte Verify-Funktion gewährleistet. Sie prüft bei Kopiervorgängen die einzelnen Dateien und meldet eventuelle Fehler.  Zudem verfügt die Nexto eXtreme ND2700 über eine Überspannungskontrolle zum Schutz gegen Spannungsspitzen. Der „Power-Save-Modus sorgt für ein automatisches Abschalten nach 30 Sekunden Inaktivität. Das integrierte Display verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung. Wie groß das Display ist, hat der Hersteller leider nicht verraten. Den Nexto eXtreme ND2700 gibt es in sech Größen zwischen 80 GByte (179 Euro) und 500 GByte für 399 Euro.           

Jobo X7: Bilderrahmen als mobiler Speicher

Jobo X7 ist eigentlich ein digitaler Bilderrahmen mit einer Diagonale von 7 Zoll und einer Tasche aus Nappaleder, die das Gerät auf Reisen schützen soll. Die Ledertasche lässt sich aufklappen und in einen Standfuß verwandeln, so dass der X7 auch als digitaler Bilderrahmen auf einem Tisch oder im Regal aufgestellt werden kann. In dem Bilderrahmen steckt ein GByte interner Speicher, auch sind Slots für CF, SD, MMC, MS, MS Pro und xD-Karten vorhanden. Der X7 zeigt Bilder als Miniaturen, Vollbilder oder Diashows an. Darüber hinaus lassen sich dank einer Ordnerstruktur die Aufnahmen sortiert zusammenstellen. Die Ordner werden automatisch bei jeder Bildübertragung via Speicherkarte angelegt und können am Computer nachträglich umbenannt und geordnet werden. Außerdem bietet der X7 eine Kopier-, Lösch- und Drehfunktion, Bildeffekte wie schwarz/weiß und das Einblenden eines Kalenders sowie der Uhrzeit. Der X7 verfügt darüber hinaus über einen integrierten Wecker. Um Bilder auf dem Display zu betrachten, werden Digitalphotos einfach via Speicherkarte oder PC (mittels beiliegendem USB-Kabel) auf den X7 übertragen.

IFA 2008: Erster USB-Stick mit 64 GByte

Transcend nutzt die IFA 2008 um als erster Hersteller einen USB-Speicherstick mit einer gigantischen Kapazität von 64 GByte anzubieten. Ein Schnäppchen ist der elegante Jetflash V20 allerdings zunächst noch nicht.Kurz vor dem Start der IFA 2008 am 29.8. präsentiert Transcend schon einmal ein Highlight: Der Jetflash V20 ist mit 64 GByte der derzeit größte USB-Stick. Trotz seiner kompakten Abmessungen lassen sich auf dem eleganten Speicherstick ganze Fotosammlungen archivieren.

Transcend Jetflash V20 mit 64 GByte

Die Lesegeschwindigkeit des Jetflash V20 ist mit 10 MB/s recht hoch. Allerdings dürfte die Schreibgeschwindigkeit angesichts der riesigen Kapazität ruhig höher als 3 MB/s sein. Auf diese Weise dauert das Befüllen, wollte man die gesamte Kapazität auf einmal nutzen. Andererseits ist die Möglichkeit verlockend, seine komplette Fotosammlung auf nur einem einzigen USB-Stick zu archivieren. Transcend scheint überzeugt von seinem Produkt, gewährt der Hersteller doch 30 Jahre Garantie (!) auf den Jetflash V20.

Zum Stick liefert Transcend mit dem Elite Softwarepaket eine Reihe nützlicher Anwendungen mit. Darunter zum Beispiel Tools zur Datensicherung, zum Datentransfer oder zur Verschlüsselung. Der Transcend Jetflash V20 ist in einer Kombination aus Weiß und Aqua gehalten und ab September erhältlich. Als Preisempfehlung nennt Transcend für den 64 GByte großen USB-Stick 200 Euro.

Speicher satt für Fotografen

Wer mit Kamera, MP3-Player oder Camcorder auf Reisen geht, sollte für ausreichend Speicher sorgen. Kingston, Panasonic und Chips and More stellen neue Produkte für Fotografen mit viel Platzbedarf vor.Die neuen SDHC Speicherkarten RP-SDM06G und RP-SDM12G von Panasonic sind zwar in erster Linie für Videofilmer gedacht, können aber natürlich auch Fotos speichern. Sie kommen Ende August mit als 6-GByte-Variante für 34 Euro oder mit 12 GBybte für 68 Euro auf den Markt. Die 12 GByte-Karte bietet damit Platzreserven für 180 Minuten Full HD-Material mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung. Beide Karten bieten Datentransferraten von 4 MByte pro Sekunde bis maximal 10 MByte pro Sekunde.

Chips and More stellt einen Mini-Card-Reader vor, der MicroSD/SDHC-Karten liest und über USB angeschlossen wird. Der Clou dabei ist, dass er auch als USB Stick verwendet werden kann, sobald sich eine Karte im Slot befindet. Damit entfällt das Übertragen von Daten per internen oder externen Card-Reader oder über Adapterkabel, die das Gerät mit dem Rechner verbinden. Angeboten wird er als Starter Kit zusammen mit einer 2GB MicroSD/Transflash Card, Adapter und einem Schutz-Case für insgesamt 10 Euro.

  

Kingston bringt drei neue USB-Sticks mit unterschiedlichen Funktionen heraus. Der DataTraveler 101 ist mit Größen von 2 bis 8 GByte erhältlich und verfügt über die SecureTraveler Software, mit der sich ein passwortgeschützter Bereich auf dem Stick einrichten lässt. Je nach Speichergröße kostet der DataTraveler 101 zwischen 7 und knapp 25 Euro. Der DT100 ist für rund 55 Euro sogar mit einer Kapazität bis zu 16GB zu haben. Für den Transport wird der USB-Anschluss dieser Mini-Festplatte in das Gehäuse geschoben bei Sticks arbeiten mit MacOS X 10.3 und höher sowie mit Windows 2000, XP und Vista zusammen. Etwas teuerer ist  der DataTraveler 400 – die 16-GByte-Version liegt bei rund 116 Euro. Dafür ist auf dem Stick mit MigoSync gleich ein eigenes Betriebssystem integriert. Damit kann der Anwender mit PCs Dateien und Mails synchronisieren, sowie einen eigenen Desktop auf dem PC erzeugen.

Hier gibt es mehr Infos zu Reisezubehör für Fotografen

Speicher satt: 640 GByte-Festplatte von Verbatim

Mit 640 GByte Speicher dürften die meisten Fotograf vorerst genügend Platz für ihre Bilddatenbank haben. Und mit etwa 16 Cent pro GByte ist die 3,5-Zoll-Platte auch gar nicht so teuer.Für die externe Festplatte mit enormen 640 GByte hat der Hersteller einfach zwei Festplatten mit jeweils 320 GByte übereinander ins schwarze Gehäuse gebaut. Für den Betrieb wird der Speicherriese per USB 2.0 an den Rechner angeschlossen, Strom bezieht das Gerät über ein externes Netzteil.  Die SATA-Festplatten drehen sich beim Auslesen oder Speichern bis 7200 mal pro Minute – darüber hinaus können Daten mit einer Geschwindigkeit von bis tu 480 Mbit in der Sekunde übertragen werden. Zur Kühlung der Festplatte sind Lüftungsschlitze in die Frontseite eingelassen. Die externe 3,5-Zoll-HDD von Verbatim wiegt ein knappes Kilogramm und ist ab sofort für 99 Euro zu erwerben. Verbatim gewährt eine Garantie von zwei Jahren. Im Lieferumfang ist die Backup-Software Nero Back It Up 2 Essentials für Windows enthalten.

Schnelle 16 GByte SDHC-Flashkarte

Die neue SDHC-Flashkarte bietet nicht nur Platz für mehrere Tausend Fotos, sondern soll laut Hersteller die Bilddaten auch im Rekordtempo speichern.Verbatim teilt die Flashkarte in die hohe Geschwindigkeitsklasse 6 ein. Damit soll sie Daten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 6 Mbyte/s speichern können sowie eine Datentransferrate von bis zu 20 Mbyte/s bieten. Dies ermöglicht laut Verbatim die Echtzeit-Aufzeichnung direkt auf die Karte.

Dank der Kapazität von 16 GByte bietet die SDHC-Karte Platz für rund 4600 Bilder im JPEG-Format oder 2 Stunden Videoaufzeichnung in höchster Auflösung bei HD-Camcordern.

Kingston: Data Traveler 400 synchronisiert PCs

USB-Speichersticks gibt es viele, doch Kingstons neuer Data Traveler 400 speichert nicht nur bis zu 8 GByte Daten, sondern ist mittels Passwortschutz gesichert und synchronisiert auf Wunsch Daten und E-Mails auf verschiedenen PCs.Den neuen Data Traveler 400 von Kingston gibt es mit Kapazitäten von 2, 4 und 8 GByte. Dank Migo Sync Software zur Daten-Synchronisierung können Nutzer an verschiedenen PCs arbeiten und dennoch ihre Dateien, E-Mails und Einstellungen immer mit sich führen. Da diese Daten in der Regel sensibel sind, kann der DT 400 mit einem Passwort geschützt werden.

Datensynchronisierung per USB-Stick

Zusätzlich zu der Standard- Datei-Synchronisierung unterstützt Migo Sync auch das Universal Mail Format. Dadurch wird es möglich, E-Mails auch an einem Gastrechner abzurufen, selbst wenn dieser mit einem anderen E-Mail-Client arbeitet (etwa mit Windows Mail, Outlook, Outlook Express oder Lotus Notes). Außerdem ist das Tool Secure Traveler 2 auf dem Kingston DT 400 vorinstalliert. Damit kann man eine “Privacy Zone” einrichten, also geschützte Bereiche des Speichers, die nur per Passwort zugänglich sind. Der Data Traveler 400 erreicht Datentransferraten bis zu 20 MByte pro Sekunde beim Lesen und bis zu 10 MByte pro Sekunde beim Schreiben. Die Abmessungen betragen 65,4 x 18,0 x 10,4 mm. Bei der Preisgestaltung orientiert sich Kingston am derzeitigen Markt: Der DT 400 mit 2 GByte Kapazität kostet 21 Euro; das 4 GByte-Modell schlägt mit 38 Euro zu Buche. Nur der DT 400 mit 8 GByte ist mit 93 Euro etwas teurer.

Betrug: Hama ruft USB-Sticks zurück

Zubehörspezialist Hama ist offenbar einem Betrüger aufgesessen: Jetzt ruft das Unternehmen USB-Sticks mit manipulierten Kapazitätsangaben zurück.Nachdem das Computermagazin c’t Betrügereien mit Kapazitätsangaben bei USB-Sticks aufgedeckt hatte, sieht sich Hama offenbar zum Handeln gezwungen. Nach Mitteilung des Unternehmens, ist Hama "betrügerischen Machenschaften aufgesessen". Von einem bestimmtenm Hersteller wurde Hama mit fehlerhaften USB-Sticks beliefert.

Speicher-Prüfprogramm zum Download

Betroffen sind der Hama FlashPen "Fancy" mit – nominellen – Kapazitäten von 2, 4 und 8 GByte. Die manipulierten Sticks tragen die Chargennummer 82516, die auf dem Gehäuse des USB-Sticks aufgedruckt ist. Zudem sind die Speichersticks mit einer dreieckigen Befestigungsöse versehen. Allerdings sind nicht alle Sticks aus der genannten Produktionsreihe fehlerhaft. Um zu erkennen, ob der Speicher die korrekte Kapazität besitzt, verlinkt Hama auf ein Speicher Testprogramm zum kostenlosen Download an. Dieses wurde von der Computerzeitschrift c’t entwickelt und kann auch die betroffenen USB-Sticks von Hama identifizieren.

32 Gbyte: Riesen-Speicherkarten auf der CES 2008

Sandisk und Panasonic nutzen die Consumer Electronics Show 2008 (CES) in Las Vegas, um ihre neuesten Entwicklungen zu präsentieren. Besonders Panasonic überrascht dabei mit einer SDHC-Speicherkarte mit einer gigantischen Kapazität.Den Anfang auf der CES 2008 machte Sandisk mit einer neuen Micro-SDHC-Karte mit einer Kapazität von 12 GByte. Bisher lag die maximale Größe bei 8 GByte. Solche Karten kommen nicht nur in kompakten Digitalkameras, sondern auch in Geräten zum Einsatz, bei denen es besonders auf die Größe ankommt – also vor allem in Handys. Die neue 12-GByte-Karte von Sandisk erreicht eine Transferrate von 4 MByte/s (Geschwindigkeitsklasse 4) und soll ab sofort erhältlich sein. Einen Preis nannte Sandisk noch nicht.

Panasonic: SDHC-Karte mit 32 GByte

Noch beeindruckender ist jedoch die Neuentwicklung von Panasonic: Die Karte im klassischen SD-Format besitzt eine gigantische Kapazität von 32 GByte. Bisher waren hier 16 GByte die Obergrenze. Mit einer maximalen – theoretischen – Transferrate von 20 MByte/s (Geschwindigkeitsklasse 6) ist die SDHC-Karte zudem sehr schnell. Allerdings gab es auf der CES 2008 erst einen Prototyp zu sehen. Wann die Karte in den Handel kommen wird, steht noch nicht fest. Panasonic sieht das Einsatzgebiet vor allem bei digitalen Camcordern, die im hochaufgelösten HD-Format aufnehmen. Letztlich dürften aber auch Digitalkameras von der voranschreitenden Kapazitätsausweitung profitieren.

Schnelle Compactflashkarten bis zu 8 GByte

Die neuen CompactFlash-Karten aus der PRO Series bieten eine 300fache Schreib- und Lesegeschwindigkeit und sind laut Verbatim für Profifotografen gedacht. Das gilt auch für die neue 8 GB SDHC Card Class 6 des Herstellers.Die PRO-Series-CompactFlash-Karten warten mit einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit bis zu 45 MB pro Sekunde auf, damit soll die Speicherkarte bei Serienaufnahmen auch von großen Bilddatenmengen kein Flaschenhals mehr sein. Die 8 GB CompactFlash-Karte von Verbatim bietet bei einer hohen Bildauflösung von 12000 Megapixeln Platz für mehr als 2000 Fotos im JPEG-Format oder für bis zu 200 Bilder in RAW-Formaten. Somit bieten die Karten Platz  für schnelle Bildfolgen bis zu 6 Bilder pro Sekunde. Die neuen Verbatim CompactFlash-Karten sind ab sofort für 59 Euro (2 GB), 119 Euro (4 GB) und 179 Euro (8 GB) im Handel erhältlich.

Neben den neuen Compactflash-Karten präsentiert Verbatim SDHC-Karten mit 8 GB Speicherkapazität. Sie gehören zur höchsten Geschwindigkeitsklasse 6, damit  sollen sich auch diese für die professionelle Digitalfotografie inklusive Serienaufnahmen und für die Videografie eignen. Die 8 GB SDHC-Karte kostet 79 Euro, die 4 GB Version rund 40 Euro (UVP). Die 16 GB SDHC-Karte und die 8 GB Micro SDHC werden ab Januar 2008 im Handel erhältlich sein.

Mobiler Fotospeicher mit 160 GByte

Mit einer maximalen Kapazität von 160 GByte ist der neue Giga Vu Extreme von Jobo ein Gigant unter den mobilen Fotospeichern. Damit wird der Riesenspeicher zu einer echten Alternative zum Notebook.Der neuen Giga Vu Extreme ist der Nachfolger von Jobos Premium-Fotospeicher Giga Vu Pro Evolution. Den Mobilspeicher gibt es mit einer Festplattenkapazität von 80 bis 160 GByte. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es jetzt neben einem Slot für CF-Karten auch einen Adapter, um SD- (und auch SDHC-) Karten auszulesen.

Kann über 100 RAW-Formate: Giga Vu Extreme

Die Datenübertragung erfolgt sehr schnell: Nach Angaben von Jobo werden ein GByte an Daten in zwei Minuten von der Speicherkarte der Kamera auf das Giga Vu Extreme übertragen. Zur Bildanzeige dient ein 280 cd/m² helles und 3,7 Zoll großes VGA-Display (640 x 480 Bildpunkte). Nach dem Kopieren der Fotos auf das Giga Vu Extreme startet der Mobilspeicher auf Wunsch einen Verify-Prozess, um sicherzustellen, dass alle Daten von der Speicherkarte übertragen wurden. Das Giga Vu Extreme kann über 100 RAW-Formate dekodieren und darstellen. Dabei dürften alle gängigen SLR-Kameras unterstützt werden. Foto-Profis haben zudem die Möglichkeit, sich Spitzlichter oder die Tonwertverteilung in RGB-Kanälen anzeigen zu lassen.

Hinzu kommen nützliche Tools: Mit dem Staubdetektor etwa kann man sich den Staub auf dem Sensor der SLR-Kamera anzeigen lassen. Und über die JD Loupe lassen sich Bilder auch gezielt vergrößern. Das Giga Vu Extreme ist zudem bereits auf das Zusammenspiel mit dem Jobo Photo GPS ausgelegt. So lassen sich Daten von der Speicherkarte mit den Daten aus dem Photo GPS auf der Festplatte des Gerätes abspeichern. Diese ordnerbasierte Zusammenstellung der Daten soll insbesondere bei

großen Datenmengen den Prozess der Zusammenführung von Bild und GPS-Daten am heimischen PC erleichtern. Mit einem Preis von 600 Euro für die 80-GByte-Variante ist das Giga Vu Extreme nicht ganz billig. Die größeren Modelle kosten 700 Euro (120 GByte) und 850 Euro (160 GByte). Alle Geräte sollen ab Mitte Oktober verfügbar sein.