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USB-Sticks Unique von Silicon Power

Das Gehäuse der Cartoondrives im China-Look ist gummiert, so dass sie trotz des Niedlichkeitsfaktors vor Staub oder Spritzwasser geschützt sind. Das ist praktisch wenn die Püppchen dem Nachwuchs in die Hände fallen sollten. Die Firma Easy-Tec liefert den Cartoon Drive mit einem Softwarebundle aus, das unter anderem Tools zum PC-Lock, zur Dateiverschlüsselung, zum Boot-Disk und ein Komprimierungstool enthält. 

Die USB-Sticks arbeiten mit Windows Vista, XP, 2000, ME, Linux 2.4 und höher sowie Mac OS 9.0 und höher. Die fingergroßen USB-Sticks werden hierzulande über Easy-Tecs vertrieben und sind – ganz dem konservativen Mode- und Rollenbild verpflichtet – in rosa und blau zu haben. Es gibt sie in drei Größen: Unique 520 / 4GB für rund 18 Euro, Unique 520 / 8GB für 26 Euro und Unique 520 / 16GB für rund 45 Euro. 

Verbatim Portable HDD InSight: Festplatte mit Displayanzeige

Verbatim vergleicht die Funktion von mobilen Festplatten mit denen von Aktenordnern. Das stimmt insofern, als dass beide ohne eine Beschriftung Nerven kosten können. Deshalb hat die neue HDD InSight ein kleines Display, das dauerhaft den – frei wählbaren – Namen sowie den verbleibenden Speicherplatz anzeigt. Dabei basiert das kleine Display von 21 x 128 Pixeln auf einem cholesterischen Flüssigkeitskristallbildschirm, der keinen Strom benötigt. 

Daten werden mit bis zu 480 Mbit/s über den USB-2-Anschluss übertragen, der auch die Stromzufuhr für das Schreiben oder Auslesen gewährleistet. Dabei arbeitet das Laufwerk mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und einem Cache von 8 MB. Im Lieferumfang ist die Software Nero BackItUp Essentials für Back-Ups enthalten, die zusätzlich eine Datenverschlüsselung mit Passwortschutz bietet, so dass gespeicherte Inhalte auch bei Verlust der HDD geschützt sind. Die Verbatim HDD Insight ist für Windows und MacOS geeignet. Mit einer Speicherkapazität von 500 GByte ist die HDD für 115 Euro erhältlich.

Kingston: USB-Stick mit 256 Gigabyte Speicher

Kingston bricht einen Rekord: Laut eigenen Angaben ist der DataTraveler 300 der erste USB-Stick mit 256 Gigabyte Speicher. Das ist mehr als so mancher Desktop-Rechner bietet. Für Foto-Profis ist die Anschaffung jedoch einen Gedanken wert, denn gestiegene Auflösungen der Kameras sowie die Videofunktionen von SLRs lassen die Platzmenge ganz realistisch erscheinen.

Neben viel Speicherplatz hat der DataTraveler 300 weitere Extras zu bieten. Der Stick liest Daten mit bis zu 20 MByte pro Sekunde aus und kann mit bis zu 10 MByte in der Sekunde Daten schreiben. Der Inhalt lässt sich mit der integrierten Password Traveler Security Software schützen. Zudem unterstützt der DataTraveler 300 Windows Ready Boost. Kingston gewährt auf den kleinen Stick mit dem großen Speicher eine Garantie von 5 Jahren, darin ist angeblich ein technischer Support rund um die Uhr mit inbegriffen. Der Data Traveler 300 mit dem kappenlosen Design kostet allerdings die Kleinigkeit von 775 Euro.

Digitales Fotoalbum im Lederetui: Vosonic DPA4000

Das Display des Vosonic DPA 4000 löst mit 800 x 480 Pixel auf, über die Bedienelemente an der Seite kann die Fotowiedergabe gesteuert werden. Das Fotoalbum DPA 4000 speichert bis zu 4GBybte, Bilder können direkt übertragen werden oder von der Speicherkarte abgespielt werden. Strom bezieht der lederne Fotospeicher von einem Lithium-Ionen-Akku, der laut Anbieter bis zu 2,5 Stunden durchhält. Das Vosonic Fotoalbum unterstützt gängige Speicherkarten-Standards wie CF, SDHC/SD/MMC, MS/MS-Pro und verfügt über eine USB2-Schnittstelle. Das Vosonic Fotoalbum DPA4000 wird für rund 250 Euro über die Istego GmbH vertrieben und ist ab sofort erhältlich.

Linksys by Cisco Media Hub: Sammelstelle für Fotos

Der Media Hub lässt sich über die Ethernet-Schnittstelle in das LAN einklinken und sammelt und organisiert  alle Fotos, Videos und Musikdateien, die sich auf den verschiedenen Rechnern im heimischen Netzwerk befinden. Wenn das Netzwerk mit dem Internet verbunden ist, können die Nutzer auch per Internet Browser von überall auf die auf dem Hub gespeicherten Daten zugegreifen. Auch lassen sich unterwegs Daten wie beispielsweise Bilder auf den Hub übertragen und so zu Hause speichern. Das ist praktisch beispielsweise für Fotojournalisten, die immer auf ihr Fotoarchiv zugreifen können.

Zudem ordnet der Media Hub die Dateien automatisch und kann diese nach verschiedenen Kriterien anzeigen. Dies geschieht über eine integrierte Software, die auch mit einer Backupfunktion ausgestattet ist. Ein LC-Display zeigt zudem die verfügbare Kapazität, Festplatten-Nutzung durch den Medientyp und den Netzwerkstatus. Den Media Hub gibt es in zwei Ausführungen. Der NMH410 speichert bis zu 1 Terrabyte und kostet rund 430 Euro. Der NMH405 mit 500GByte beläuft sich auf rund 350 Euro und bietet einen integrierten 6-in1-Kartenleser, mit dem sich Bilder ohne Umweg über einen Rechner direkt auf der Festplatte des Hubs speichern lassen.

Archivierung einfach: Verbatim Photosave DVD

Mit der neuen Photosave DVD von Verbatim soll die Archivierung von Fotos nun auch absoluten Computer-Laien mit wenigen Handgriffen gelingen. Die Software ist bereits auf den DVD-Rohlingen integriert und startet beim Einlegen in einen DVD-R-Brenner automatisch. Die Photosave-Software führt den Nutzer dann Schritt für

Schritt von der Auswahl der Bilder bis zum Brennvorgang.

Photosave-DVDs: einfach aber teuer

Im vollautomatischen Modus muss der Nutzer nur einmal auf "Brennen" klicken, um seine Foto-Sammlung zu sichern. Im manuellen Modus ist es über "search & burn" sogar möglich, Bilder auf einer angeschlossenen Kamera direkt auf DVD zu brennen. Die einlagigen DVDs von Verbatim haben jedoch nur eine Speicherkapazität von 4,5 GByte, so dass die Foto-Sammlung nicht zu groß werden darf. Allerdings verteilt die Software größere Datenmengen automatisch auf mehrere Speichermedien. Doch der sehr hohe Einzelpreis von 2,99 Euro (Preisempfehlung von Verbatim) dürfte dazu führen, dass nur Gelegenheitsnutzer zur Photosave-DVD von Verbatim greifen werden.Für alle anderen dürfte die Kombination von Standard-Rohlingen und einer leicht zu bedienenden Brennsoftware (oder Foto-Verwaltung mit Brennfunktion) deutlich günstiger sein.

Mobile Fotospeicher von Jobo: Giga Vu Sonic und Giga one Sonic

Der Giga Vu Sonic und Giga one Sonic sind im Prinzip nichts anderes als mobile Festplatten, die in verschiedenen Größen von 80 bis 250 GByte erhältlich sind. Eine Besonderheit ist jedoch laut Jobo die schnelle Datenübertragung – trotz nur einer USB-Schnittstelle. Der Giga one Sonic übertägt inklusive Daten-Verify-Funktion 1 GByte in 30 Sekunden, der Giga Vu Soniy benötigt für die gleiche Datenmenge auch nur eine Minute. Weitere Extras sind integrierte Displays sowie – im Falle des Giga Vu Sonic – sogar die  Raw-Decodierung "True Raw".

Jobo Giga Vu Sonic: Festplatte mit Diashow-Anzeige

Der Giga Vu Sonic bietet ein großes Farbdisplay von 3,2 Zoll in der Diagonale und einer Auflösung 320 x 240 Pixel. Zu den Funktionen des Bildertranks zählen unter anderem eine Anzeige der Bilder als Diashow oder Thumbnails, das Drehen, Zoomen oder Löschen der Bilder sowie eine Histogramm-Anzeige. Auch die Raw-Daten aktueller Kameras lassen sich über die Raw-Codierung True Raw als Miniatur anzeigen. Daten wie Word- oder Excel-Dokumente lassen sich ebenfalls auf dem Giga vu Sonic speichern. Das Gerät unterstützt Incremental Backup (Synchronisation zwischen Speicherkarte und Festplatte, automatisches Incremental Backup zum letzten Ordner, manuelles Incremental Backup zu nutzerdefiniertem Ordner) und bietet Slots für zahlreiche Speicherkartenformate wie CompactFlash I/II, MicroDrive, SD, SDHC oder MMC.

Der Giga one Sonic ist weniger üppig ausgestattet. So bringt er es nur auf ein Display mit 1,8-Zoll Diagonale, auf dem er die Inhalte von Ordnern und Dateien zeigt. Die Bildbearbeitungs-Funktionen entfallen bei diesem Modell. Dafür ist der One Sonic jedoch auch deutlich preiswerter als der Vu Sonic. So ist der Giga One Sonic mit 120 GByte für rund 230 Euro zu haben, während der Vu Sonic mit der gleichen Kapazität rund 370 Euro kostet.

Die Preise im Überblick:

Giga Vu Sonic: 329 Euro (80GB), 369 Euro (120GB), 409 Euro (160GB) und 449 Euro (250GB);

Giga one Sonic: 189 Euro (80GB), 229 Euro (120GB), 269 Euro (160GB) und 329 Euro (200GB).

Beide Geräte sind ab März erhältlich.

Vosonic VP8870: Fotospeicher mit RAW-Unterstützung

Vosonics neuen Bildspeicher VP8870 gibt es mit internen (2,5 Zoll großen) Festplatten mit einer Kapazität von 250 bis 500 GByte – genug also, um ganze Urlaubsserien auch im Rohdatenformat zu sichern.

Großes Display für Fotos und Videos

 

Der VP8870 verfügt über ein 4,3 Zoll großes Display (rund 11 cm) mit einer für dieses Format hohen Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Das Gerät unterstützt dabei nicht nur JPEGs, sondern auch RAW-Dateien vieler gängiger Kameramodelle. Außerdem gibt es eine Anzeige der EXIF-Daten sowie eine Histrogrammanzeige. Wie bei einem Image Tank üblich können mit dem VP8870 unabhängig vom Computer Fotos direkt von Flash-Speicherkarten (alle gängigen Typen: CF, SD, SDHC, MMC, MS, MS Pro, xD, Mini-SD (mit Adapter), RS-MMC (mit Adapter), MS Duo (mit Adapter), MS Pro Duo (Mit Adapter)) auf die Festplatte übertragen werden. Dabei werden auch SDHC-Karten unterstützt. Die Datenübertragung geschieht recht flott: Laut Herstellerangaben liegt die durchschnittliche Transferrate bei 10MB/s.

Der Vosonic VP8870 verhält sich – an den PC angeschlossen – wie ein externes Laufwerk. Dank Pictbridge kann er aber auch ohne Computer die Fotos gleich ausdrucken. Neben seinen Foto-Funktionen lässt sich der Vosonic auch als MP3- und Videoplayer nutzen. Auch hier unterstützt er alle gängigen Formate (MPEG1. MPEG2, MPEG4, XviD). Die Abmessungen des VP8870 betragen 14,8 x 7,6 x 2,7 cm; das Gewicht des Fotospeichers liegt bei rund 328 Gramm. Den Vosonic VP8870 gibt es in vier Varianten:

  • VP8870/250GB: 389 Euro
  • VP8870/320GB: 399 Euro
  • VP8870/400GB: 459 Euro
  • VP8870/500GB: 499 Euro

SDXC: Speicherkarten mit bis zu 2 Terabyte

Panasonic hat auf der CES angekündigt, das neue Speicherkartenformat SDXC zu unterstützen. Der neue Chip mit Kapazitäten von theoretisch bis zu zwei Terabyte ist beispielsweise für Besitzer hochauflösender Digitalkameras interessant.

Die SDXC – SD eXtended Capacity – legt als neuer Standard die Spezifikationen für SD Speicherkarten mit mehr als 32 GByte Speicherkapazität und entsprechender Hardware fest. SDXC-Speicherkarten werden Speicherkapazitäten bis zu zwei Terabyte mit Schreib-/Lesegeschwindigkeiten von 300 Megabyte pro Sekunde bieten. Panasonic plant zunächst die Einführung einer 64 Gigabyte SDXC Speicherkarte. Damit will der Hersteller vor allem Filmer von HD-Videos sowie Besitzer von hochauflösenden Digitalkameras mit genügen Speicher versorgen. Aktuelle Top-Spiegelreflexkameras wie die Sony Alpha 900 oder die Nikon D3X lösen bereits mit 24 Megapixel auf, die Canon EOS 5D Mark II schafft 21 Megapixel. Wann und zu welchem Preis die erste SDXC-Speicherkarten erscheinen werden, hat Panasonic jedoch noch nicht verraten.

SD, SDHC und Mini-SD: Ausflug in die Speichergeschichte

Die erste SD-Karte (Secure Digital) wurde 2001 von SanDisk auf den Markt gebracht. SD-Karten basieren auf Flash-Speicher und fassen bis zu 2 GByte Daten. Auf der Basis der erweiterten Norm der SDCard-Association erschien 2006 die erste SDHC-Karte (SD High Capacity), mit der sich ein Speichervolumen von 32 GByte verwalten lässt. SDHC-Karten sind jedoch nur mit Geräten kompatibel, die auch die neue Spezifikation SD 2.0 untersützen. Vor allem in Camcordern sind die SDHC-Karten eine interessante Alternative zu Mini-DV, Festplatten und DVDs. Für die SDHC-Karten sind außerdem Übertragungsraten festgelegt. Bei Karten der Klasse 2 sind es beispielsweise mindestens 2 MByte/s oder bei Klasse 4 mindestens 4 MByte/s. Mit SDXC sollen nun eine Speicherkarten bis zu 2 Terabyte ansprechen können. Für kleine Geräte werden zudem die miniSD (32 MByte bis 8 GByte) und die microSD-Karte (bis 16 GByte) angeboten.

 

Byte, Gigabyte und Terabyte sind Größen, um Datenmengen etwa von Fotos sowie Speichergrößen von Festplatten zu beschreiben. Die kleinstmögliche Speichereinheit ist das Bit. Ein Bit kann als Zustand entweder Null oder Eins annehmen. Acht solcher Bits sind zu einem Datenpäckchen zusammengefasst und werden als Byte bezeichnet. Die Potenzen eines Bytes heißen Kilobyte, Megabyte, Gigabyte oder eben Terabyte (siehe die Liste unten). Damit ist aber noch nicht Schluss. Es folgen Petabyte, Exabyte, Zettabyte oder Yottabyte. Theoretisch bleibt also noch viel Platz für die Pixel unserer Fotos. Zum Vergleich: Ein 6-seitiges Word-Dokument nur mit Text ist etwa 60 KByte groß. Das Foto einer Kamera mit 6 Megapixel Auflösung kann als Raw um die 6 Megabyte groß sein. JPEG-komprimiert nimmt es natürlich weniger Platz ein. Wieviel, hängt vom Motiv und von der Komprimierungsstärke ab.

 1 Byte = 8 Bit

1 Kilobyte = 1024 Byte

1 Megabyte = 1024 Kilobyte

1 Gigabyte = 1024 Megabyte

1 Terabyte = 1024 Gigabyte

 

JetFlash T5: 2 Gramm, 8 Gigabyte

Der USB-Stick JetFlash T5 ist so klein wie eine SD-Speicherkarte und fasst Daten bis zu 8 GByte. Damit der Winzling in der Hand- oder Hosentasche nicht verlorengeht, hat Transcend ihm auch zwei bunte Gehäuse spendiert.Der JetFlash T5 von Transcend misst exakt 29,9mm x 15,3mm x 6,1mm und wiegt nur 2 Gramm. Trotz seiner geringen Abmessungen soll er laut Transcend jedoch robust sein und nicht schnell brechen. Mit dem einfahrbaren USB-Stecker und einer Öse lässt sich der Mini-Stick  am Schlüsselbund befestigen. Im Gebrauch ist der JetFlash zudem recht flink: Zum Schreiben benötigt der Stick 3MByte/s, zum Lesen 10MByte/s. Wer will, kann das JetFlash elite-Softwarepaket laden und installieren. Damit lassen sich Backups automatisieren und die Datensicherheit des Sticks verbessern. Der JetFlash T5 ist in drei Kapazitäten erhältlich. Die 2-GByte-Variante kostet 6,73 Euro, der  JetFlash T5  mit 4GByte 11 und die 8-GByte-Version 22,10 Euro.