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Fotografieren mit dem Sony Alpha Vollformat-System

Unter dem Titel "Das Sony Alpha Vollformat-System" bringt der Verlag Photographie jetzt ein Buch heraus, dass sich dem (Kleinbild-) Vollformatsystem von Sony widmet. Adressaten sind dementsprechend alle Besitzer einer Alpha-Spiegelreflexkamera. Der erste Teil des Buches behandelt die technischen Angaben zu Kameras, Objektiven und Zubehör. Im zweiten Teil geht es vor allem um die Optimierung der Kamera-Einstellungen und des Workflows. Im dritten Teil schließlich folgen großformatige Bildbeispiele. Diese Beispiele sollen Anregungen geben und zeigen, was bei optimaler Nutzung der Technik möglich ist.

Der Autor, Stephan Kölliker (Jahrgang 1969), arbeitete bereits als 18jähriger mit der Minolta 9000 und hochwertigen Objektiven. Später begann eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Kunstverlag Fink (Lindenberg). Nach Abschluss des Chemiestudiums forschte er an der Universität Basel über Umwelt-Spurenanalytik. Kölliker betreibt eine Webseite mit Informationen über Minolta- und Sony-Objektive. Außerdem ist er im Redaktionsteam des Schweizer Fotospiegels. 

"Das Sony Alpha Vollformat-System" hat 208 Seiten (Hardcover), ist im Verlag Photographie (Gilching) erschienen und kostet in Deutschland 39,95

Photokina 2010: Sony zeigt Prototypen

Erst Ende August präsentierte Sony seine beiden neuen Systemkameras SLT-A55V und 33 mit einem teildurchlässigen Spiegel. Nun könnte es einen Nachfolger bereits im nächsten Jahr geben. Auf der Photokina 2010 zeigt Sony jedenfalls schon einen Prototyp einer weiteren Systemkamera mit A-Bajonett. Allerdings hält sich Sony mit technischen Details noch zurück. Klar ist nur, dass auch die neue Systemkamera mit einem teildurchlässigen Spiegel arbeitet und die Alpha 55V und 33 nicht komplett ersetzen soll. Die neue Alpha wird mit einem APS HD CMOS Sensor ausgestattet sein, der eine besonders schnelle Bildverarbeitung ermöglicht. Die Kamera wird Full HD Videos aufnehmen können und im AVCHD-Format speichern.

Sony: Neue Objektive 2011 und 2012

Außerdem gibt es Nachwuchs für das A-Bajonett-System. So soll ein neues Standard-Zoom im nächsten Jahr ebenso auf den Markt kommen wie ein lichtstarkes Teleobjektiv (500 mm F4G). Zudem befinden sich ein Blitz und ein Funktionshandgriff für Hochformataufnahmen in der Entwicklung. Auch das NEX-System (E-Mount) soll ausgebaut werden: Insgesamt sieben neue Objektive und weiteres Zubehör sind bis 2012 geplant. Bereits 2011 sollen erscheinen: ein Weitwinkel mit fester Brennweite CZ, ein Telezoom, ein Makro sowie ein Objektiv für Porträtaufnahmen. Hinzu kommen 2012 ein leistungsstarkes Standard-Zoom G, ein Weitwinkel Zoom und ein mittleres Teleobjektiv.

Ab Mitte Oktober 2010 soll weiterhin ein Firmware-Update für die beiden aktuellen NEX-Modelle NEX-3 und NEX-5 erhältlich sein. Es erweitert die beiden Kameras um neue Funktionen. So wird bei der Nutzung von Alpha-Objektiven mit SAM- und SSM-Antrieb über den Objektiv-Adapter LA-EA1 nun auch der Autofokus-Betrieb unterstützt. Ein ähnliches Update für die NEX-VG10 soll Mitte November 2010 folgen.

SLR-Mittelklasse mit Full HD: Sony Alpha 580 und 560

Mit den beiden neuen Mittelklasse-SLRs Alpha 560 und 580 betreibt Sony mehr als nur etwas Modellpflege. Beide Kameras richten sich an "ambitionierte Hobbyfotografen" wie Sony schreibt und bieten gegenüber ihren Vorgängerinnen einiges an neuer Technik. Sie besitzen mit dem Exmor APS HD CMOS einen Sensor in APS-C Größe, der zusammen mit dem Bionz Bildprozessor schnelle Serienbildaufnahmen (und HD-Videos) ermöglicht. Der Sensor der Alpha 560 bietet dabei eine effektive Auflösung von 14,2 Megapixel; die Alpha 580 bringt es gar auf 16,2 Megapixel. Die Geschwindigkeit reicht bis zu sieben Fotos pro Sekunde – im Live View Modus immerhin noch bis zu drei Bilder je Sekunde.

Neben dem überarbeiteten CMOS-Sensor arbeiten die Sony Alpha 560 und 580 auch mit einem neuen Autofokus-System, das für einschnelleres Scharfstellen sorgen soll. Der Autofokus arbeitet nun mit 15 Fokuspunkten und schärft während der Serienbildaufnahme das Bild kontinuierlich nach. Neben Fotos machen die Sony A560 und A580 auch Videos in Full HD (1.920 x 1.080 im AVCHD-Format). Im MPEG4-Format reduziert sich die Auflösung auf 1.440 x 1.080 und 25 Vollbildern pro Sekunde aufzeichnen. Als Tonquelle dient ein integriertes Stereomikrofon.

Die beiden Spiegelreflexmodelle von Sony machen auf Wunsch 3D Schwenkpanoramen, die man sich etwa auf 3D-fähigen Fernsehern ansehen kann. Außerdem gibt es eine Auto HDR-Funktion für automatisch errechnete High Dynamic Range-Aufnahmen. Mit der Multi-Frame Rauschunterdrückung errechnen die Sony A560 und A580 bei schlechten Lichtverhältnissen aus sechs Serienbildern ein – möglichst – rauschfreies Foto. Die Lichtempfindlichkeit beider Kameras lässt sich zudem auf maximal ISO 25.600 hochregeln.

Sowohl die Alpha 560 als auch die 580 besitzen einen LCD-Monitor mit 3,0 Zoll Bilddiagonale (7,6 cm), das eine sehr hohe Auflösung von 921.600 Punkten besitzt. Der Monitor kann um jeweils 90 Grad ab- oder aufwärts geschwenkt werden. Ein praktisches neues Feature ist die Einblendung einer elektronischen Wasserwaage zur Ausrichtung von Aufnahmen. Sony gibt für die Alpha 580 eine Preisempfehlung von 800 Euro; die Alpha 560 ist bereits für 650 Euro zu haben. Die Sony Alpha 580 ist ab Oktober 2010 erhältlich; die Alpha 560 im ersten Quartal 2011 erscheinen. Außerdem gibt es folgende Bundle-Angebote mit Objektiv:

  • DSLR-A580L inkl. DT 18-55 mm SAM: ca. 900 Euro
  • DSLR-A580Y inkl. DT 18-55 und DT 55-200 mm SAM: ca. 1.100 Euro
  • DSLR-A560L inkl. DT 18-55 mm SAM: 750 Euro
  • DSLR-A560Y inkl. DT 18-55 und DT 55-200 mm SAM: 950 Euro

Optionales Zubehör sind:

  • Vertikalgriff VG-B50AM: 250 Euro
  • Ersatz-Akku NP-FM500H: 85 Euro
  • GPS-Modul GPS-CS3KA: 140 Euro
  • Doppel- und Schnellladegerät AC-VQ900AM: 180 Euro
  • Fernbedienung RMT-DSLR1: 50 Euro

Drei neue Festbrennweiten für Sony Alpha SLRs

Zu den drei Neuheiten gehören das SAL24F20Z (Carl Zeiss Vollformat-Weitwinkelobjektiv), das SAL35F18 (Universalobjektiv für Kameras mit APS-C-Sensor) und das SAL85F28 (Vollformat-Teleobjektiv). Die Preise liegen zwischen 250 und 1.250 Euro.

SAL24F20Z: Vollformat-Weitwinkelobjektiv

Das Carl Zeiss Vollformat-Weitwinkelobjektiv Distagon T* 24 mm F2 ZA SSM erweitert die Reihe von Carl Zeiss-Objektiven für Sonys Alpha Serie. Das Weitwinkelobjektiv mit F2.0 maximaler Blendenöffnung bietet bei Vollformat-Kameras eine 24 Millimeter Festbrennweite und bei Kameras mit APS-C-Sensor eine Brennweite von 36 Millimetern. Es eignet sich somit etwa für Landschafts- und Architekturaufnahmen. Der Autofokus arbeitet dank Ultraschall schnell und leise ("Super Sonic Wave Motor" SSM). Der Fokus-Abstand reicht von 0,19 Meter bis unendlich. Sony gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.250 Euro für das SAL24F20Z.

SAL35F18: Leichtes 35 Millimeter Universalobjektiv

Das Universalobjektiv DT 35 mm F1.8 SAM für Kameras mit APS-C-Sensor ist als  universelles Objektiv für viele Einsatzmöglichkeiten gedacht. Dank kompakter Abmessungen und geringen Gewichts von nur 170 Gramm eignet sich das Objektiv für Foto-Ausflüge mit leichtem Gepäck. Das SAL35F18 ist für Kameras mit APS-C-Sensor konzipiert und bietet eine Festbrennweite von 52,5 Millimetern (im Vergleich zum Kleinbildformat). Mit einer maximalen Blendenöffnung von F1.8 ist es sehr lichtstark. Der minimale Fokusabstand beträgt 23 cm. Das SAL35F18 soll rund 250 Euro kosten.

SAL85F28: Vollformat-Teleobjektiv

Mit dem Vollformat-Teleobjektiv 85 mm F2.8 SAM präsentiert Sony ein besobders preiswertes Vollformat-Objektiv. Mit seinen 85 Millimetern Festbrennweite eignet sich das Objektiv beispielsweise für Porträts. An einer Kamera mit APS-C-Sensor lässt sich das Objektiv auch nutzen; dort beträgt die Brennweite 127,5 Millimeter (im Vergleich zum Kleinbildformat). Auch das SAL85F28 ist sehr kompakt und wiegt nur 175 Gramm. Die maximale Blendenöffnung liegt bei F2.8; der minimale Fokusabstand 60 cm. Wie das SAL35F18 arbeitet es mit Sonys "Smooth Autofokus Motors“ (SAM), der für leises und schnelles Scharfstellen sorgen soll. Das SAL85F28 soll ebenfalls rund 250 Euro kosten. Alle drei Objektive werden ab Oktober 2010 verfügbar sein.

Tokina AT-X 116 Pro DX: Superweitwinkel für Sony-SLRs

Das Tokina AT-X 116 Pro DX darf sich durchaus in die – sehr überschaubare Riege – lichtstarker Super-Weitwinkelzooms einreihen. Das Objektiv ähnelt dem Tokina AT-X 124 Pro DX – es ist quasi sein "Zwillingsbruder". Beide sind in Länge, Durchmesser und Gewicht (560 Gramm) beinahe identisch. Beide haben zudem 13 Linsen in 11 Gruppen. Allerdings wurde der Brennweitenbereich des AT-X 116 Pro DX auf 11 – 16 mm reduziert.

Wie bei allen Objektiven der Tokina-AT-X-Serie gibt es einen so genannten "One-Touch Focus Clutch", also eine Umschaltmöglichkeit zwischen Autofokus

und manueller Scharfeinstellung durch geringfügiges Verschieben des Fokussierring (nach vorn für AF, zur Kamera hin für manuell). Die Naheinstellgrenze des Tokina AT-X 116 Pro DX liegt bei 30 cm. Das Tokina AT-X 116 Pro DX gab es bereits für Spiegelreflexkameras mit Canon- und Nikon-Bajonett. Nun kommt also noch eine Bajonettfassung für Sony-SLRs hinzu. Zum Lieferumfang gehört die Streulichtblende BH-777. Tokina gibt eine Preisempfehlung von rund 650 Euro.

Sony NEX-VG10: erster HD Flash Camcorder mit Wechselobjektiven

Bei Filmaufnahmen mit der Sony Handycam NEX-VG10E kann man das Objektiv frei wählen und so der Aufnahmesituation anpassen. Der HD Flash Camcorder arbeitet mit einem 14,2 Megapixel APS-C HD CMOS Exmor Sensor. Standardmäßig gibt es dazu das Zoom-Objektiv SEL18200 für Video- und Fotoaufnahmen

Die Handycam NEX-VG10E ist der erste – bezahlbare – HD Flash Camcorder mit Wechseloptik. Er verfügt wie die beiden spiegellosen Systemkameras NEX-3 und NEX-5 über ein E-Mount Bajonett, so dass er mit allen E-Mount Objektiven der Sony NEX-Serie kompatibel ist. Mit Hilfe des optional erhältlichen Adapters LA-EA1 lassen sich zudem alle Alpha- sowie Konica-Minolta-Objektive nutzen. Somit gibt es eine recht große Auswahl an Brennweiten. Zum Lieferumfang gehört das E-Mount Objektiv SEL18200 (F3.5-6.3). Es besitzt einen 11fachen optischen Zoom und arbeitet mit einem lautlosen Autofokus. Ein optischer Bildstabilisator soll vor verwackelten Videos bewahren.

Videokamera mit APS-C-Sensor

Der CMOS-Sensor der Sony NEX-VG10E hat volle APS-C-Größe – wie bei Spiegelreflexkameras. Damit ist er rund 19,5 Mal größer als die Sensoren herkömmlicher Camcorder. Mit ihm sollen selbst Hobbyfilmer ihren Videos eine "fast cineastische Anmutung" verleihen können – so zumindest das Versprechen von Sony. Die NEX-VG10E filmt dabei natürlich in voller HD Auflösung von 1920 x 1080 Punkten (1080i); im FX-Modus mit einer Bitrate von 24 Mbps. Neben Videos kann man mit der Handycam auch fotografieren. 

Das Xtra Fine LCD hat eine Bilddiagonale von 7,6 Zentimetern (3,0 Zoll) und eine hohe Auflösung von 921.600 Pixeln. Zusätzlich gibt es einen elektronischen Sucher. Für den Ton sorgt ein integriertes Raumklang-Mikrofon (4 Kapseln), wobei der Sound zu einem Dolby Digital-Stereo-Signal kombiniert wird. Die Sony Handycam NEX-VG10 von Sony soll ab Ende September 2010 erhältlich sein. Mit rund 2.000 Euro wird sie allerdings wohl die Obergrenze dessen darstellen, was ein Hobbyfilmer zu zahlen bereit ist.

Siehe auch:

Sony Nex-5 und Nex-3: Kompaktkameras mit Wechselobjektiven


Sony DSC-WX5 mit Weitwinkel und 3D-Panoramen

Sonys neue WX5 gibt es in den klassischen Farben Schwarz und Silber und darüber hinaus in den schillernden Farbvarianten Gold, Braun und Violett. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit der schlanken Kompaktkamera. Die WX5 ist mit einem Sony-G-Objektiv mit 5fachem optischem Zoom ausgestattet und deckt eine Brennweite von 24 bis 120 mm ab (Kleinbild). Die nominelle Lichtstärke des Objektivs ist mit einer Anfangsblende von F2.4 recht hoch.

Sony WX5 mit 3D-Panoramen

Im Inneren der WX5, die die Sony WX1B ablöst, steckt ein 12,2 Megapixel Exmor CMOS-Sensor. Er soll für weitgehend rauschfreie Bilder und eine hohe Geschwindigkeit sorgen. So schafft die Sony WX5 laut Datenblatt bis zu zehn Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung. Eine weitere Besonderheit ist die neue Panoramafunktionen: Mit ihr lassen sich Schwenkpanoramen anfertigen, indem der Fotograf die Kamera nach dem Auslösen einfach horizontal oder vertikal schwenkt. Doch diese Panoramen lassen sich jetzt nicht mehr nur zweidimensional speichern, sondern auch in 3D. Die WX5 nimmt beim Schwenken nämlich bis zu 100 Bilder auf und errechnet daraus eine 3D-Ansicht. Um diese wiederzugeben, muss man die Kamera jedoch an einen 3D-fähigen Fernseher anschließen. Sony empfiehlt hier Modelle aus eigener Produktion, die sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Allerdings benötigt man bei Fremdgeräten einen Abspieler wie etwa Sonys Playstation mit entsprechender 3D-Software.

Wie in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten ist die Sony WX5  mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Auch filmen lässt sich mit der kleinen Kamera. Und dass sogar in voller HD-Auflösung. Trotz ihrer üppigen Ausstattung ist die Sony WX5 mit 91,7 x 51,9 x 21,5 Millimetern recsehr kompakt und wiegt nur 130 Gramm. Auf der Rückseite sitzt ein 2,8 Zoll großes LCD, das mit 460.800 Pixeln auflöst. Die Sony Cyber-shot DSC-WX5 erscheint im September 2010 und soll rund 330  Euro kosten.

Sony NEX-3 und NEX-5: 3D-Aufnahmen mit neuer Firmware

Besitzer einer Sony NEX-3 und NEX-5 können nun auch dreidimensionale Panoramabilder aufnehmen. Das Firmware-Update gibt es als kostenlosen Download. Zusätzlich zur neuen 3D-Funktion verbessert die neue Firmware einige weitere Funktionen der beiden spiegellosen Systemkameras.

Mit der NEX-5 und NEX-3 führte Sony erst kürzlich auch bei sich Systemkameras ein, die trotz kompakter Abmessungen mit großem Sensor und Wechselobjektiven ausgestattet sind. Ein besonderes Merkmal der beiden Sonys ist die Aufnahme von so genannten Schwenkpanoramen, d.h. während man die Kamera von einer Seite zur anderen schwenkt, nimmt diese mehrere Bilder auf und setzt sie zu einem Panorama zusammen. Mit der neuen Firmware-Version 2.0 lassen sich nun auch 3D-Panoramen mit der NEX-3 und NEX-5 erzeugen. Die 3D-Panoramen kann man sich anschließend etwa auf 3D-fähigen TV-Geräten anschauen. Das Firmware-Update gibt es als kostenlosen Download auf den Support-Seiten von Sony.

Das Firmware-Update ermöglicht jedoch nicht nur 3D-Panoramen, sondern verbessert auch die bisherige Schwenkpanorama-Funktion. Zudem wird der Stromverbrauch reduziert, wenn die Kamera abgeschaltet wird. Bei schwachen Lichtverhältnissen soll außerdem die Einschaltgeschwindigkeit der Kamera mit der neuen Firmware reduziert werden.

Siehe auch:

Sony Nex-5 und Nex-3: Kompaktkameras mit Wechselobjektiven

Preiswerte Spiegelreflex-Neuheiten: Sony Alpha 290 und 390

Sonys neue Alpha-Modelle dürften angesichts des günstigen Preises eine interessante Option für Hobbyfotografen sein. Sowohl die A390 als auch die A290 sind mit 14-MP-CCD im APS-C-Format (23,5 x 15,7 mm) ausgestattet. Das Display ist 2,7 Zoll groß und bei der Sony A390 zusätzlich sogar schwenkbar. Die Auflösung des Monitors liegt jedoch nur bei 230.000 Bildpunkten – höherpreisige SLRs bieten derzeit bereits deutlich mehr. Die A390 verfügt im Gegensatz zur A290 über einen Quick AF Life View, der das Motiv in Echtzeit auf dem Display darstellt. Damit sind aber auch schon die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden neuen Modellen benannt, die sich ansonsten gleichen.

Die A290 und A390 verfügen beide über einen Bildstabilisator im Gehäuse. Das ist für Einsteiger ideal, da somit keine hohen Kosten für bildstabilisierte Objektive anfallen. Auf die derzeit so populäre Videofunktion hat Sony jedoch verzichtet. Für digitale Spiegelreflexkameras sind die Sony A290 und A390 recht kompakt und leicht. Die A390 wiegt inklusive Akku 549 Gramm; ihre Abmessungen betragen 12,8 x 9,7 x 8,4 Millimeter. Die Sony A290 bringt es auf 508 Gramm und 12,8 x 9,7 x 8,0 Millimeter.

Bei der Bedienung geht Sony bewusst auf die Bedürfnisse von Einsteigern ein. Die Bedienelemente wurden so umgestaltet, dass jeder Laie ihre Bedeutung und Funktion intuitiv verstehen soll. Zudem gibt es einen Hilfe-Guide, der alle relevanten Kamerafunktionen erklärt. Hier zeigen die Sony A390 und A290 jeweils kurze Erläuterungen und Beispielbilder, um etwa die Auswirkungen von Blenden- und Verschlusszeitwahl zu verdeutlichen. Zudem sollen farbige Menüs den Weg zu allen wichtigen Kameraeinstellungen möglichst einfach gestalten.

Obwohl die A290 und die A390 nicht filmen, verfügen sie über einen Mini HDMI-Anschluss, über den sich die Fotos direkt auf einem Fernseher wiedergeben lassen. Allerdings fehlt ein entsprechendes Kabel und muss separat erworben werden (rund 40 Euro). Sony setzt bei den Speichgerkarten nun nicht mehr ausschließlich auf seine Memory-Sticks. Daher kann man bei der Alpha 290 und 390 neben den gängigen Memory-Stick Varianten Pro Duo, Pro-HG Duo und Pro-HG Duo HX auch SD- und SDHC-Speicherkarten verwenden.

[SCREEN:3]

Die Sony A290 und A390 sollen ab Juli 2010 erhältlich sein. Zu den unterschiedlichen Bundle-Varianten gibt Sony folgende Preisempfehlungen:

  • DSLR-A290L (18-55 mm Objektiv): 450 Euro
  • DSLR-A290Y (18-55 und 55-200 mm Objektiv): 650 Euro
  • DSLR-A390L (18-55 mm Objektiv): 500 Euro
  • DSLR-A390Y (18-55 und 55-200 mm Objektiv): 700 Euro

Außerdem gibt es für beide Kameras auch ein GPS-Modul (GPS-CS3KA), das rund 140 Euro kosten wird. Der separate Systemblitz HVL-F20AM schlägt mit 150 Euro zu Buche. Des weiteren offeriert Sony ein so genanntes Starter-Set mit Tasche, Akku und Schutzfilter (ACC-AMFH) für rund 100 Euro.

Kür der besten Fotografen: Sony World Photography Awards 2010

Bei einer Gala im Rahmen der Sony World Photography Awards in Cannes wurden der Gewinner des L’Iris d’Or 2010 und des Amateur-Wettbewerbs sowie die Sieger der Profi-Kategorien bekannt gegeben. Zu den Gewinnern gehören drei deutsche Fotografen: In der Profi-Kategorie "Fine Art" wurden die Werke von Philipp Lohöfener (Architektur) und Peter Franck (Landschaft) ausgezeichnet. Zudem gewann der Fotograf Vitali Seitz den Amateur-Wettbewerb.

Den Hauptpreis (L’Iris d’Or 2010) und damit den Titel "Sony World Photography Awards Photographer of the Year" erhielt jedoch der italienische Fotograf Tommaso Ausili. Er überzeugte die Jury mit einer Fotoserie namens "The Hidden Death" (Der verborgene Tod) in der Kategorie Zeitgenössische Themen. Seine teilweise recht grausamen Bilder entstanden in einem Schlachthof. Ausili erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Dollar und eine Kameraausrüstung von Sony. Zudem wird er wie die Gewinner der beiden letzten Jahre, David Zimmerman (2009) und Vanessa Winship (2008), Mitglied der World Photographic Academy.

Zwölf Sieger

Die insgesamt zwölf Gewinner der Profi-Kategorien wurden in unterschiedlichen Bereichen wie Mode, Architektur, Zeitgeschehen oder Sport ermittelt. Die Sieger der jeweiligen Kategorien sind:

Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Walter Astrada (Argentinien) für Zeitgeschehen

Scott Barbour (Neuseeland) für Sport

Tommaso Ausili (Italien) für Zeitgenössische Themen

Paolo Pellegrin (Italien) für Kunst und Unterhaltung

Kommerzielle Fotografie

Martin Brent (Gro&64258;britannien) für Werbung
„,Am 22. April 2010 war es soweit: Die Sieger der diesjährigen Sony World Photography Awards wurden  in Cannes ausgezeichnet. Unter den Siegern waren diesmal gleich drei deutsche Fotografen. Der L’Iris d’Or 2010 ging jedoch an einen Italiener für eine recht grausame Fotoserie.“