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Vollformat für Profis: Sony SLT-A99

Sony präsentiert mit der SLT-A99 seine erste Vollformatkamera mit teildurchlässigem Spiegel. Damit wird die A99 zum neuen Topmodell unter den Digitalkameras von Sony. Speziell für die A99 hat Sony einen neuen Exmor CMOS Vollformat-Bildsensor mit effektiv 24,3 Megapixel entwickelt. Zusammen mit dem BIONZ-Bildprozessor soll er eine sehr hohe Bildqualität bei Fotos und Videos ermöglichen. Der neue Sensor punktet im Vergleich zu seinen Vorgängern mit einer großen Transistordichte (Large Scale Integration). Auch der Lichtempfindlichkeitsbereich ist weit. Man kann die Empfindlichkeit in neun Stufen zwischen ISO 50 und 25.600 einstellen. Hinzu kommt ein neuer optischer Multi-Segment Low-Pass-Filter.

 

Neues Flaggschiff von Sony: Die SLT-A99
Neues Flaggschiff von Sony: Die SLT-A99

Schnell ist die Sony A99 auch: In Vollformat-Auflösung kann sie sechs Bilder pro Sekunde schießen. Im so genannten Telezoom-Highspeed-Modus sind sogar zehn Bilder in der Sekunde möglich. Auch beim Autofokus beschreitet Sony neue Wege: Wie schon bei der der SLT-A77V gibt es ein Phasendetektions-Modul mit einem 19-Punkt-AF-Sensor und 11-Punkte-Kreuzsensoren, das nun zusammen mit einem weiteren Phasendetektionssensor mit zusätzlichen 102 Messpunkten direkt auf dem Bildsensor zusammenarbeitet. Insgesamt gibt es damit 121 Messfelder für die Scharfstellung. Dieses duale Autofokussystem wird dadurch ermöglicht, dass im Inneren der Kamera ein teildurchlässiger Spiegel das Licht auf den Phasenautofokus leitet. Das Scharfstellen soll laut Sony somit schneller und präziser vonstatten gehen.

 

Neue A99 mit AF-D Autofokus

Hinzu kommt ein neuer kontinuierlicher AF-D Autofokus. Dieser Modus wird zunächst von den Objektiven SAL-2470Z, SAL-2875, SAL-50F14, SAL-300F28G2, SAL-70400G und SAL-500F4G unterstützt. Weitere, auch ältere Objektive sollen in Kürze mittels Firmware-Update ebenfalls den AF-D Autofokus anwenden können. Die SLT-A99 filmt nicht nur in den Full HD Formaten 50p und 25p, sondern auch im Kinoformat 24p sowie in 60p. Dank teildurchlässigem Spiegel kann der Autofokus permanent nachgeführt werden. Für die Wiedergabe ist ein HDMI-Ausgang vorhanden. Neu ist zudem ein geräuschloser Multi-Controller auf der Kameravorderseite, mit dessen Hilfe wichtige Kameraeinstellungen während des Filmens möglich sind, ohne dass Störgeräusche aufgenommen werden. Damit das Video mit gutem Stereo-Sound aufgenommen wird, bietet die Kamera eine Tonpegel-Anzeige auf dem Display, einen justierbaren Aufnahmepegel und einen Kopfhöreranschluss.
Die Sony A99 verfügt über einen OLED-Sucher, der 100 Prozent des Bildes abdeckt. Außerdem verfügt die A99 über ein hoch auflösendes Display mit 1,23 Millionen Bildpunkten. Das Magnesium-Gehäuse der A99 ist versiegelt, um sie vor Wasser und Staub zu schützen. Der Verschluss hält nach Angaben von Sony mindestens 200.000 Auslösungen stand.

 

Professioneller Look: Die Sony SLT-A99 von oben
Professioneller Look: Die Sony SLT-A99 von oben

Zusammen mit der A99 kommt auch einiges an Zubehör: Exklusiv für die A99 bietet Sony das SAL-300F28G2 mit einer Festbrennweite von 300 Millimetern an. Der Vertikalgriff VG-C99AM wiederum verlängert durch zwei zusätzliche Batterien die Betriebszeit der Kamera. Das neue LED-Blitzgerät HVL-F60M besitzt die Leitzahl 60 bei ISO 100. Auch das LED-Ringlicht HVL-RL1, dessen Leuchtstärke stufenlos gewählt werden kann, ist neu. Ganz billig sind jedoch weder die neue Sony SLT-A99, die ab November 2012 erhältlich ist, noch das Zubehör.

 

 

Sony gibt folgende Preisempfehlungen:

  • SLT-A99 (Body) von Sony: 2.799,00 Euro
  • SAL-2470Z von Sony (Objektiv): 1.999,00 Euro
  • SAL-300F28G2 von Sony (Objektiv): 7.699,00 Euro
  • RMT-DSLR2 von Sony (Fernbedienung): 50,00 Euro
  • PCK-LM14 von Sony (Bildschirmschutz): 19,00 Euro
  • LCS-BP3 von Sony (gepolsterte Tasche): 169,00 Euro
  • HVL-F60M von Sony (LED-Blitzgerät): 659,00 Euro
  • VG-C99AM von Sony (Vertikalgriff): 399,00 Euro
  • HVL-RL1 von Sony (LED-Ringlicht): 349,00 Euro
  • XLR-K1M von Sony (Kit): 799,00 Euro
  • ADP-MAA von Sony (Adapter): 29,00 Euro

SAL-55300: Leises Telezoom von Sony

SAL-55300: Leise Telezoom mit 55 bis 300mm Brennweite
SAL-55300: Leise Telezoom mit 55 bis 300mm Brennweite

Mit dem SAL-55300 präsentiert Sony ein kompaktes Telezoom mit einer Brennweite von 55 bis 300 Millimetern.  Dies entspricht bei 35mm Kleinbild einer Brennweite von 82,5-450 mm – das SAL-55300 deckt also einen ordentlichen Tele-Bereich ab. Die Anfangsblende liegt zwischen F4,5  und F5,6. die kleinste Blende bei F22 und F29.

 

Sony SAL-55300 mit 55 bis 300 mm

Dank „Smooth Autofocus Motor“ (SAM) arbeitet das neue Sony-Objektiv zudem besonders leise.  Im Inneren liegen sieben Blendenlamellen; der Aufbau besteht aus zwölf Linsen und neun Gruppen. Eine ED (Extra-Low Dispersion) Glaslinse, die die Farben bündelt und nicht zerstreut, soll dabei die Bildqualität bei mittleren und langen Brennweiten anheben. Zudem verspricht Sony beim SAL-55300, dass die Auflösung bis in die Bildecken gleichbleibend hoch ist.

Die Nahgrenze des SAL-55300 liegt bei 1,4 Metern, der Abbildungsmaßstab bei maximal 0,27fach. Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 62 mm. Mit Abmessungen von 77 mm × 116,5 mm Sony SAL-55300 recht kompakt. Das Gewicht von 460 Gramm liegt eher im unteren Bereich. Das Telezoom ist mit allen A-Mount Alpha Spiegelreflex- und SLT-Kameras mit APS-C Sensor von Sony kompatibel. Sony gibt eine Preisempfehlung für das SAL-55300 von 350 Euro. Es ist ab September 2012 erhältlich.

Großer Sensor für mehr Bildqualität: Sony RX100

Sony Cyber-shot DSC-RX100
Sony Cyber-shot DSC-RX100

Immer mehr Megapixel sind zwar schön und gut, doch ohne eine Vergrößerung der Sensoroberfläche bringt dies aufgrund der optischen Begrenzungen bei Kompaktkameras wenig. Wissen tun dies alle Hersteller, interessant ist, wer handelt. Sony geht mit gutem Beispiel voran und präsentiert mit der Cyber-shot RX100 eine Kamera mit viermal größerem Bildsensor und lichtstarkem Objektiv. Sie präsentiert sich damit als Alternative zu kompakten Systemkameras.

 

Im Inneren der RX100 steckt Sonys neuer 1.0-Type Exmor CMOS Bildsensor. Er bietet eine Auflösung von effektiv 20,2 Megapixel und ist rund viermal größer als die in anderen Kompaktkameras von Sony verbauten Sensoren. Das Objektiv Carl Zeisss Vario-Sonnar T* ist mit einer größten Blendenöffnung von 1,8 und einem 3,6-fachen optischen Zoom recht lichtstark. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich auf bis zu ISO 25.600 hochregeln. Für Tempo sorgt der BIONZ-Bildprozessor: Mit ihm sind maximal zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung möglich. Der Autofokus benötigt 0,13 Sekunden bei guten Lichverhältnissen, im Dunkeln 0,23 Sekunden.

 

Mit großem Sensor: Sony Cyber-shot DSC-RX100
Mit großem Sensor: Sony Cyber-shot DSC-RX100

Der LCD-Monitor der Cyber-shot RX100 ist mit 7,5 Zentimetern (3 Zoll) ordentlich groß. Seine Besonderheit: Neben den drei üblichen RGB-Subpixeln verfügt er über ein viertes weißes. Das sorgt für mehr Helligkeit, wenn etwa das Sonnenlicht beim Fotografieren direkt auf die Kamera fällt. Die Auflösung des Monitors ist mit 1.228.800 Pixeln sehr hoch. Videos filmt die RX100 in Full HD Auflösung mit 50 Vollbildern und im AVCHD Format. Dank eines neuen Einstellrads am Objektiv sollen manuelle Bildkorrekturen besonders einfach sein. Der drehbare Ring ermöglicht die Auswahl von Belichtung, Zoom, Bildeffekten und anderen Features. Der Funktionsknopf „FN“ auf der Rückseite der Kamera ist frei belegbar.
Die Sony Cyber-shot DSC-RX100 ist ab Ende Juli 2012 erhältlich und kostet rund 650 Euro.

Highspeed-Systemkamera: Sony SLT-A57

Sony Alpha 57 (SLT-A57)
Sony Alpha 57 (SLT-A57)

Sony präsentiert eine neue Systemkamera: Die Alpha 57 (SLT-A57) ist mit einem teildurchlässigen Spiegel ausgestattet und schießt bis zu zwölf Bilder pro Sekunde. Die SLT-A57 arbeitet wie alle Mitglieder der Alpha-Familie mit Wechselobjektiven mit A-Mount Bajonett. Optisch ähnelt sie ihren älteren Geschwistern A65 und A77.
Highlight der Alpha 57 ist ihre hohe Serienbildgeschindigkeit: Dank teildurchlässigem Spiegel kann die Kamera sehr schnell fokussieren und die Schärfe kontinuierlich nachstellen. Bis zu zwölf Bilder pro Sekunde sind auf diese Weise möglich. Die Alpha 57 arbeitet mit 15 AF-Messpunkten inklusive dreier Kreuzsensoren. Dank so genanntem „Continuous Advance Priority AE Modus“ kann man während der Serienbildaufnahme sogar zoomen. Im Inneren sitzt ein 16,1 MP Exmor CMOS-Sensor im APS-C-Format. Dieser ermöglicht neben Fotos auch Videoaufnahmen in Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080 bei wahlweise 50p oder 50i).

 

Zudem kommt bei der SLT-A57 die neueste Generation des BIONZ-Bildprozessors zum Einsatz. Selbst bei hoher Lichtempflindlichkeit bis zu ISO 16.000 sollen damit scharfe, klare Bilder möglich sein. Dabei gibt es eine manuelle Fokushilfe mit 4,8- und 9,5-facher Vergrößerung. Neben einem drei Zoll großen (7,6 cm), flexibel schwenkbarem Display mit 921.600 Bildpunkten besitzt die Alpha 57 auch einen elektronischen LCD-Sucher mit 1.253.280 Pixeln.

 

Flexibles Display der Sony Alpha 57
Flexibles Display der Sony Alpha 57

Die Sony Alpha 57 macht auf Wunsch Schwenkpanoramen in 2D und 3D und bietet eine HDR-Funktion. Neben den üblichen Automatiken wartet die Alpha 57 auch mit ein paar Neuerungen auf. So gibt es bei der Kamera die weltweit erste automatische Porträt-Framing-Funktion. Mit Hilfe der Gesichtserkennung rückt diese Funktion ein von der Kamera erkanntes Porträtmotiv so ins Bild, wie es ein Porträtfotograf täte. Die Automatik zieht dabei einen virtuellen Rahmen um die Personen im Bild – und zwar so, dass die Proportionen und das Verhältnis zwischen Vorder- und Hintergrund möglichst optimal wirken. Dieses Feature ist sowohl für das Hoch- als auch für das Querformat verfügbar.

 

Die Sony SLT-A57 wiegt 539 Gramm (618 g mit Akku). Ihre Abmessungen betragen 132,1 x 97,5 x 80,7 mm. Ein Popup-Blitz mit der Leitzahl 10 ist integriert. Sony-typisch speichert die Kamera wahlweise auf Memory-Sticks oder SD-Karten. Die Sony SLT-A57 ist ab April 2012 verfügbar und kostet ohne Objektiv rund 750 Euro. Daneben gibt es sie aber auch im Kit:

SLT-A57K mit SAL-1855: 850 Euro

SLT-A57Y mit SAL-1855 und SAL-55200: 1.050 Euro

 

Ultrakompakte Systemkamera: Sony NEX-C3

Sony erweitert seine NEX-Familie: Die NEX-C3 ist die kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C Bildsensor. Allerdings gibt es die ultrakompakte Systemkamera erst ab August 2011.

Die Sony NEX-C3 besitzt einen CMOS-Bildsensor in Spiegelreflexgröße (APS-C, 23,5 x 15,6 mm), der mit 16,2 Megapixeln auflöst. Gegenüber der NEX-3 ist die Auflösung damit um zwei Megapixel gestiegen. Von den Abmessungen her ist die NEX-C3 hingegen sogar etwas kompakter geworden (109,6 x 60 x 33 mm). Ihr Gewicht ohne Akku beträgt dank Polycarbonat-Gehäuse nur 225 g.

Die Sony NEC-C3 verfügt über einen Hochleistungsverschluss, der Belichtungszeiten zwischen 1/4000 und 30 Sekunden ermöglicht. Serienbilder sind mit 5,5 Aufnahmen pro Sekunde möglich. Ein Schwenkpanorama-Modus liefert Panoramen entweder in 2D oder 3D. Zudem gibt es eine HDR-Automatik, die aus drei verschiedenen Belichtungen eines Motivs Fotos mit sehr hohem Dynamikumfang erstellt. Im so genannten Dämmerungs-Modus arbeitet die Kamera sogar mit sechs verschiedenen Aufnahmen für ein Foto. Hinzu kommen diverse Effekte, die auch Einsteigern etwa Bilder mit manueller Hintergrundunschärfe ermöglichen sollen.

Kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C-Sensor.
Sony NEX-C3

Videos nimmt die NEX-C3 mit 720p auf, kann hier also mit Full-HD-Kameras nicht ganz mithalten. Um Einsteiger mit den verschiedenen Funktionen nicht zu überfordern, hat Sony die Bedienoberfläche übersichtlicher gestaltet und – nach Auffassung des Unternehmens – intuitiver benannt. Das erscheint teilweise etwas gewöhnungsbedürfnis: So werden aus „Blende“, „Belichtung“ und „Weißabgleich“ im neuen Menü „Hintergrundunschärfe“, „Helligkeit“ und „Farbe“. Zusätzlich soll eine neue Menüstruktur für kürzere Wege zu den wichtigsten Einstellungen sorgen. Neu ist auch eine Peaking Anzeige, die in drei Stufen und drei Farben das manuelle Scharfstellen erleichtert.

Das 7,5 Zentimeter große Xtra Fine LC-Display mit TruBlack-Technologie zur Erhöhung des Schwarzwertes liefert eine hohe Auflösung von 921.600 Bildpunkten. Es lässt sich zudem schwenken. Auf die Sony NEX-C3 passen alle Optiken des E-Mount Systems. Derzeit sind dies allerdings nur vier. Über den Adapterring LA-EA1 kann man aber auch die mehr als 30 Alpha A-Mount Optiken von Sony nutzen sowie rund 90 Minolta und Konica Minolta Objektive. Zum Lieferumfang der NEX-C3 gehören ein externes Blitzgerät sowie ein Akku. Die Akku-Betriebsdauer wurde im Vergleich zur NEX-5 und NEX-3 nach Angaben von Sony um 20 Prozent gesteigert (maximal 400 Aufnahmen). Die NEX-C3 ist ab August 2011 in Schwarz und Silber erhältlich. Sony nennt folgende Preise für die verschiedenen Bundles:

NEX-C3A mit SEL-16F28: 579 Euro
NEX-C3K mit SEL-1855: 629 Euro
NEX-C3D mit Doppelzoom-Kit (SEL-1855 / SEL-16F28): 729 Euro

Sony legt E-Mount-Spezifikationen offen

Mit der kostenlosen Bereitstellung der E-Mount Basis-Spezifikationen möchte Sony andere Hersteller von Objektiven und Adaptern die Entwicklung von E-Mount kompatiblen Produkten schmackhaft machen. Ziel ist eine größere Vielfalt. Besitzer einer NEX-3, NEX-5 oder NEX-VG10 von Sony aber auch Käufer zukünftiger E-Mount Kameras sollen so die freie Wahl zwischen den Wechselobjektiven verschiedener Anbieter haben.

Allerdings gibt es noch eine Hürde: Um die Basis-Spezifikationen zu erhalten, müssen alle interessierten Hersteller ein einheitliches Zulassungsverfahren durchlaufen und eine Lizenzvereinbarung mit Sony unterzeichnen. Dafür steht ab 1. April 2011 eine spezielle Website von Sony zur Verfügung. Die Entscheidung von Sony zur Öffnung der Spezifikationen wurde bereits von verschiedenen Herstellern positiv aufgenommen. Darunter sind etwa Carl Zeiss, Cosina, Sigma und Tamron.

16fach-Zoom und GPS: Sony HX9VB

Die DSC-HX9VB ist damit ebenfalls ein Premium-Modell der H-Serie. Sie verfügt über einen Exmor R Sensor, der eine effektive Auflösung von 16,2 Megapixel liefert. Das 16fache optische Zoom deckt eine Brennweite von 24 – 384mm ab (Kleinbild, Sony G Objektiv, F3.3-5.9). Wie ihre viel größere Schwester, die DSC-HX100VB, verfügt auch die HX9VB über einen GPS-Recorder und Kompass.

Ein optischer Bildstabilisator mit Aktiv-Mode inklusive Anti Roll Korrektur soll für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen. Auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen: So gibt es ein sehr hoch aufgelöstes 3,0 Zoll Display (921.600 Bildpunkte), eine HDR-Funktion sowie 3D Schwenkpanoramen. Bemerkenswert ist zudem die hohe Serienbildgeschwindigkeit von zehn Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Videos nimmt die HX9VB in voller HD-Auflösung (1.080p) auf. Die Abmessungen liegen bei 104,8 x 59 x 33,9 mm; das Gewicht beträgt 245 Gramm mit Akku. Im Vergleich zum Topmodell HX100VB ist die Sony HX9VB mit rund 370 Euro deutlich günstiger. Die Kamera kommt im April 2011 in die Läden.

30fach-Zoomer: Sony DSC-HX100VB

Ein Blick auf die Sony DSC-HX100VB genügt, um zu wissen, dass dieser Bolide mit jeder Menge Extras aufwarten kann. Dies fängt an beim schnellen Exmor R Sensor, der eine effektive Auflösung von 16,2 Megapixel ermöglicht. Optisch auffällig ist jedoch zunächst das Carl Zeiss Vario Sonnar T* Objektiv, das einen riesigen Brennweitenbereich von 27 bis 810 mm abdeckt (Kleinbild). Mit einer Anfangsblende von F2.8 bis 5.6 ist das 30fach-Zoom sogar nominell relativ lichtstark – im Vergleich zu anderen Megazoomern. Gegen Verwackler soll ein optischer Bildstabilisator mit Aktiv-Mode inklusive Anti Roll Korrektur sorgen.

Die Sony HX100VB arbeitet mit einem BIONZ-Prozessor mit verbesserter Bildoptimierung und schnellerer Fokussierung. Im Serienbild-Modus macht die Cyber-shot bis zu zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung. Auf Wunsch macht die Sony 3D Schwenkpanoramen (bis 268 Grad) oder 3D Fotoaufnahmen. Die intelligente Motiverkennung erfasst 33 verschiedene Aufnahmesituationen. Neben Fotos macht die HX100VB auch Videos in voller HD Auflösung im Vollbildmodus (1.080p). Das 3-Zoll-Display auf der Rückseite ist schwenkbar und löst mit 921.600 Bildpunkten sehr fein auf. Hinzu kommt ein elektronischer Sucher (0,5cm Bilddiagonale) mit 201.600 Punkten. Die Sony verfügt über einen GPS-recorder inklusive Kompass

Mit 574 Gramm inklusive Akkus ist die Sony HX100VB sicher kein Leichtgewicht, die Abmessungen von 119  x 88,9 x 93 mm sind aber klassentypisch. Die Sony Cyber-shot DSC-HX100VB ist die Nachfolgerin der DSC-HX1. Sie erscheint im April 2011 und wird rund 470 Euro kosten.

Neues Top-Modell: Sony Cyber-shot DSC-TX100V

Digitalkameras, die Videos in Full HD aufnehmen, gibt es zwar viele, doch diese arbeiten bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080  mit 50 Halbbildern pro Sekunde (1080i). Die Sony TX100V schafft dies hingegen mit 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p). Sie eignet sich somit auch zum Filmen von schnell bewegten Motiven. Doch das ist nicht alles, was die TX100V an Besonderheiten zu bieten hat: Sie besitzt ein berührungsempfindliches OLED-Display, das mit 3,5 Zoll Bilddiagonale riesig ist (8,8 cm). Über diesen Touchscreen erfolgt auch die Steuerung der Kamera.

Die Cyber-shot TX100V arbeitet mit einem Exmor R CMOS Sensor, der mit 16,2 Megapixeln auflöst. Hinzu kommt ein schneller BIONZ-Prozessor. Damit sind schnelle Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde bei voller 16-MP-Auflösung möglich. Hinzu kommen Extra-Features wie 3D-Schwenkpanoramen. Die TX100V verfügt zudem über einen integrierten GPS-Rekorder mit Kompass. Das innenliegende vierfache optische Zoom (Carl Zeiss Vario Tessar) verfügt über eine Anfangsbrennweite von 25 mm.

Die Sony Cyber-shot DSC-TX10100V gibt es in den Farben Schwarz, Silber, Gold und Rot. Sie ist ab März 2011 für rund 400 Euro erhältlich.

Update für Sonys Vollformatkameras

Auch wenn die Sony Alpha 850 und 900 schon seit geraumer Zeit auf dem Markt sind, entwickelt Sony weiter an der Firmware. Für die beiden professionellen Vollformat-Kameras von Sony gibt es das Update nun als kostenlosen Download. Nach dem Update soll der Autofokus nicht nur präziser arbeiten, sondern auch auch schneller sein. Diese Optimierung kommt vor allem bei Makro-Objektiven zum Tragen. Sie ist nach Angaben von Sony neuen Algorithmen bei der Berechnung sowie Steuerung des AF-Motors und einer intelligenten Entfernungserkennung unscharfer Objekte zu verdanken.

Größerer Spielraum für Belichtungskorrekturen

Außerdem wird der Spielraum für Belichtungskorrekturen durch das Firmware-Update größer: In der Belichtungskompensation wurde der maximale Korrekturwert von bislang +/-3 auf nun +/-5 Belichtungsstufen erweitert. Damit lassen sich auch extreme Lichtsituationen besser meistern oder spezielle Belichtungseffekte kreieren. Die Korrektureinstellungen werden bei beiden Kameras auf dem Display angezeigt. Auch für Belichtungsreihen erweitert das Firmware-Update den Umfang möglicher Abstufungen. Bisher konnte eine Belichtungsreihe mit einem maximalen Umfang von 4 EV durchgeführt werden. Dabei waren drei oder fünf Bilder in 0,3-/0,5-/0,7- oder 2 EV Schritten möglich (bei 2 EV maximal drei Aufnahmen). Mit dem Update wird der Umfang jetzt auf insgesamt 6 EV erweitert. Dabei sind drei oder fünf Bilder in 0,3-/0,5-/0,7- oder 3 EV Schritten möglich (bei 2- und 3 EV maximal drei Aufnahmen).

Eine dritte Verbesserung für die Sony Alpha 850 und 900 betrifft eine neue Menü-Option. Sie aktiviert den Auslöser, auch wenn kein System-Objektiv an das Kameragehäuse angeschlossen ist – und das nicht nur im M-Modus. Damit eignen sich die Alpha 900 und 850 nun auch für viele Spezialanwendungen, wie zum Beispiel astronomische Aufnahmen, bei der die Kamera an ein Teleskop angeschlossen wird. Das kostenlose Firmware-Update steht auf den Support-Seiten von Sony zum Download bereit.