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Details zum Umstieg von Raw Shooter auf Lightroom

Nach der Übernahme von Pixmantec gibt Adobe erstmals Details zum Umstieg von Raw Shooter Premium auf Adobe Lightroom bekannt.Zunächst einmal die schlechte Nachricht für alle Raw-Shooter-Kunden: Raw Shooter Premium ist nach der Übernahme von Pixmantec durch Adobe nicht mehr erhältlich und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Das kostenlose Raw Shooter Essentials soll aber solange auf der Adobe-Webseite verfügbar sein, bis Adobe Lightroom 1.0 erscheint. Die Raw Shooter Color Engine wird vom Markt genommen, sobald Adobe die laufenden Verpflichtungen gegenüber seinen Partnern erfüllt hat.

Umstieg von Raw Shooter auf Lightroom

Nach Angaben von Adobe wird Lightroom viel mehr Funktionalität als Raw Shooter Premium bieten und daher auch zu einem höheren Preis vertrieben werden – Raw Shooter Premium hatte bisher rund 100 Euro gekostet. Allen Raw-Shooter-Premium-Kunden will Adobe jedoch eine kostenlose Downloadversion von Lightroom 1.0 anbieten. Als Support für Kunden, die weiterhin mit Raw Shooter arbeiten, will Adobe ein Forum zumindest für die nähere Zukunft aufrechterhalten. Kompatibilitäts-Updates für Digitalkameras wird es für Raw Shooter jedoch nicht mehr geben – mit einer einzigen Ausnahme: Aufgrund der hohen Nachfrage wird es für die Canon EOS 30D ein Update noch in diesem Sommer geben. Adobe arbeitet zudem an einem Konvertierungs-Tool, dass den Umstieg von Raw Shooter Premium auf Lightroom erleichtern soll. Allerdings räumt Adobe ein, dass die Ergebnisse nach der Konvertierung möglicherweise nicht hundertprozentig mit dem Original übereinstimmen.

Siehe auch:
Raw Shooter Premium 2006
Raw Shooter essentials 2006
Raw Shooter Color Engine
Lightroom Beta 3
Überblick: Adobe Lightroom
Adobe schluckt RawShooter von Pixmantec

Demoversion von Nikons Capture NX

Nikon hat eine Testversion von Capture NX für Windows und Mac OS online gestellt. Die Bildbearbeitungs- und Workflow-Software wurde speziell für Nikon-Kameras entwickelt.Capture NX steht in einer 30 Tage lauffähigen Version zum Download zur Verfügung (Capture NX für Windows, Capture NX für Mac OS). Auf der eigenen Capture-NX-Webseite ist zur Zeit nur zu lesen, dass die Trialversion bald komme. Capture NX wurde nach der Kooperation von Nik und Nikon komplett neu entwickelt und soll professionellen Fotografen möglichst effiziente Werkzeuge für die Bildbearbeitung bieten. Dabei ist Capture NX auf das Nikon-eigene Rohdatenformat (NEF) spezialisiert, bearbeitet aber auch TIFFs oder JPEGs. Das Programm wartet mit einem vollständigen, nicht-destruktiven Bildbearbeitungs-Workflow auf und bietet zudem eine Reihe neuer Funktionen: etwa Farbkontrollpunkte, die auf der so genannten U-Point-Technologie basieren, selektive Werkzeuge für die Bildoptimierung, eine verbesserte Stapelverarbeitung und vollständige Unterstützung eines ICC-basierten Farbmanagements. Capture NX besitzt zudem bereits einen eigenen Bildbrowser.

Um eine Vollversion der Software nach der Testphase zu kaufen (rund 150 Euro), verweist Nikon auf seine Fachhändler. Ein Download eines Lizenzkeys ist offenbar nicht geplant. Nikon weist zur Installation darauf hin, dass die gleichzeitige Installation von Nikon Capture und Capture NX auf demselben Rechner nicht empfohlen zu empfehlen sei. Camera Control Pro und Picture Project Version 1.6.3 oder neuer können hingegen parallel zu Capture NX verwendet werden.

Von Capture NX Unterstützte Kameras:

Capture NX unterstützt drei verschiedenen Bilddateiformate, in denen beliebige bearbeitete Bilder gespeichert werden können: NEF (RAW), TIFF und JPEG. Capture NX ist kompatibel zum NEF-Format aller Nikon-Kameras, die ihrerseits diese Format unterstützen. Hierzu zählen:

  • Spiegelreflexkameras: D1, D1H, D1X, D100, D2H, D2Hs, D2x, D2Xs, D200, D50, D70, D70s
  • Kompakte Digitalkameras: COOLPIX 5000, 5400, 5700, 8400, 8700, 8800

Siehe auch:
Neue Software von Nikon und Nik Multimedia
Sony Alpha 100 und Nikon D200 sind Spitzenreiter
Software zur Fernsteuerung von Spiegelreflexkameras
Neue Profi-Spiegelreflex Nikon D2xs
Nik & Nikon

Neue Software von Nikon und Nik Software

CaptureNX ist ein Raw-Konverter, der neben den Raw-Daten von Nikon *.NEF nun auch TIFF- und JPEG-Bilder bearbeiten kann. Camera Patrol Pro erlaubt die Fernbedienung der Kamera.Capture NX kommt mit einem neuen, grafischen Bedienkonzept. Neu sind ebenfalls Ausstattungsmerkmale wie Farbkontrollpunkte, die auf der U-Point-Technologie basieren, selektive Werkzeuge für die Bildoptimierung und eine erweiterte Stapelverarbeitung. Ab sofort werden auch ICC-Profile unterstützt.

Camera Control Pro steuert die Einstellung der Kamera vor der Aufnahme und für die Bildübertragung danach. Die Verbindung zum Rechner erfolgt über USB-Kabel oder drahtlos über eine Firewire-Schnittstelle. Während der Übertragung können Indexbilder auf dem Monitor angezeigt werden – dies ist besonders nützlich in Workflows mit schneller Abfolge der Aufnahmen, etwa bei Packshots im Studio.

Beide Testversionen sind 30 Tage lauffähig. Wer danach die Software kaufen will, dem empfiehlt Nikon sich an den Fachhändler zu wenden.

Version 4 von DXO Optics Pro

Die neue Version 4 von DXO Optics Pro steht vor der Tür. Die automatische Bildoptimierungssoftware bekommt verbesserte Farbfunktionen, neue optische Korrekturen sowie eine höhere Geschwindigkeit. Für Kompatibilität mit Adobe Photoshop sorgt dann ein Plugin.DxO Labs hat gestern Abend die Details zur neusten Version von DxO Optics Pro bekannt gegeben. Mit dieser Software lässt sich die Bildqualität bei Aufnahmen mit digitalen Spiegelreflexkameras verbessern. Das Tool korrigiert etwa optische Bildfehler, Belichtungsfehler und reduziert das Bildrauschen. Die neue Version DxO Optics Pro 4 wird ab September 2006 sowohl für Macintosh- als auch für Windows-Plattformen erscheinen.

DXO Optics Pro 4: Das ist neu

Neu in DXO Optics Pro 4 sind einige Funktionen der DXO Color Engine, die Fotografen eine Farbkorrektur-Toolbox bietet einschließlich eines neuen Vielpunkte-Farbabgleichs-Tool für den einfachen Farbabgleich für eine bestimmte Szene. Außerdem gibt es eine neue Farbwiedergabefunktion, die viele Farbwiedergaben und –modi für Fotos bietet. Insbesondere kann das Farbwiedergabeprofil einer Kamera auf Bilder angewandt werden, die mit einer anderen Kamera aufgenommen wurden.

In seiner dritten Ausgabe wird die DxO Optics Engine um eine horizontale Einstellung der Bildposition (Rotation), Trapezverzeichnungskorrektur (Perspektive) sowie eine neue exklusive Anamorphose-Korrekturfunktion erweitert. Letztere Funktion soll automatisch dreidimensionale Objekte, die durch Ultraweitwinkel-Objektive deformiert erscheinen, zu ihren korrekten Proportionen zurückbringen. Die Wirkung dieser Korrektur ist besonders relevant für Fotos, auf denen Menschen abgebildet sind. Wie bei den vorherigen Versionen auch, korrigiert DxO Optics Engine automatisch Objektivverzeichnung, Randabschattung, Verschwommenheit und Farbfehler, einschließlich blauvioletter Farbsäume.

Verbesserter Workflow bei DXO Optics Pro 4

DXO Labs verspricht einen um bis zu 500% schnelleren Workflow mit der neuen Version 4 und lobt seine "radikale Überholung der Ergonomie" der Anwendung. DxO Optics Pro 4 wird zudem auch für Intel-Mac-Prozessoren optimiert werden. Außerdem werden die wichtigsten DxO-Bildverbesserungsfunktionen als Plugin für Adobe Photoshop verfügbar sein. Einmal in Photoshop installiert, soll es das neue DxO Optics Pro Plugin Benutzern ermöglichen, beim Öffnen von RAW- oder JPEG-Bildern direkt auf die wichtigsten DxO Bildverbesserungsfunktionen zuzugreifen.

DxO Optics Pro v4 (Einschließlich des Plugins) soll ab September 2006 für Windows, Intel-Mac und Macintosh verfügbar sein. Für jeden, der DxO Optics Pro v3.55 nach dem 20. Juni 2006 gekauft hat, wird ein kostenloses Upgrade zur Verfügung gestellt. Die endgültigen Preise für Upgrades und Vollversionen von DxO Optics Pro 4 nannte der Hersteller jedoch noch nicht und verwies auf einen späteren Zeitpunkt. Die Standard-Version von DXO Optics Pro 3.5 kostet derzeit rund 145 Euro.

Adobe schluckt RawShooter von Pixmantec

Adobe will die Pixmantec-Technologie zur Raw-Datenverarbeitung in Lightroom integrieren.Das kostenlose RawShooter Essentials soll noch erhältlich sein, bis Lightroom fertig entwickelt ist – dies ist wohl bis spätestens Ende des Jahres der Fall, vielleicht auch früher. Das rund 99 Euro teure RawShooter Premium 2006 wird eingestellt.
Pixmantec-Kunden will Adobe weiter Support bieten. Darüber hinaus sollen sie auf ein Imaging-Produkt von Adobe upgraden können. Wie dies genau ausehen wird, dazu hat sich der Softwareriese noch nicht geäußert.
Mit Lightroom will Adobe eine neue Workflow-Software anbieten, die sich mit Raw-Daten-Bearbeitung sowie Verwaltungs- und Exportfiunktionen speziell an Digitalfotografen richtet. Vorige Woche hatte Adobe die Beta 3 für Mac des Softwareprojekts vorgestellt.

Automatische Fotoretusche: Raw-Daten und Weißabgleich

Beim Weißabgleich kann sich auch die Kameraautomatik irren. Wenn der Sensor nämlich gleichzeitig verschiedene Lichttemperaturen registriert, wie etwa Tageslicht und Kunstlicht, kommt es zu einem Farbstich. Um diesen zu beseitigen, bietet der Befehl [Foto, Farbe, Weißabgleich] zwei Regler. Unter „Feineinstellen“ wählen Sie einen wärmen oder kalten Farbton, und legen den Anteil von grüner Farbe fest. [SCREEN:2]

[–NEU–]

Fotos schärfen

[SCREEN:0]Verwacklungen sind die einzigen Fotofehler, die sich in einem Pixelprogramm nur schwer beheben lassen. Bei einer Schärfung werden im Prinzip nur die Konturen hervorgehoben und die Kontraste verstärkt. Dabei gegen Informationen verloren und das Bild wird grobkörniger. Deshalb sollte man diesen Effekt nur sehr behutsam einsetzen und erst dann, wenn alle anderen Korrekturschritte abgeschlossen sind.

Am besten eignet sich die Schärfung, um aus einer leicht unscharfen Umgebung, ein Bildteil dezent durch Verstärkung der Konturen anzuheben. Bei dem Bild der Rolltreppe kann der Eindruck von Schärfe nur leicht verstärkt werden, indem mit [Foto, Schärfen] die Konturen der Rillen der Rolltreppe hervorgehoben werden.]

[–NEU–]

Raw-Daten editieren

Seit der Version 11 kann PhotoImpact auch Raw-Daten bearbeiten. Der Vorteil von Raw-Daten besteht darin, dass sie mehr Bildinformationen bieten als beispielsweise JPEG-komprimierte Dateien. Außerdem werden Raw-Daten nicht schon von der Kamera in Sachen Schärfe und Farbe und Helligkeit bearbeitet.

Dies erledigt der Fotograf in der Software und kann so die Bearbeitung an den Verwendungszweck der Fotos anpassen. Das ist sinnvoll, weil beispielsweise ein Posterdruck andere Schärfung oder andere Farbgebung erfordert als ein Bild für den Zeitungsdruck.

Import-Dialog Sobald man in PhotoImpact 11 ein Raw-Bild laden will, öffnet sich ein Import-Dialog mit einer großen Bildvorschau. Ein Histogramm zeigt die Helligkeitsverteilung im Foto. Für den Weißabgleich kann man zwischen mehreren Aufnahmesituationen wählen – in diesem Beispiel „Bewölkt“.

Die Blendenkorrektur und die Helligkeit verändern Kontrast und Helligkeit, Sättigung sorgt wie der Weißabgleich für die Farbgebung. Rauschen und Unschärfe lasen sich ebenfalls vermindern, jedoch empfiehlt es sich, für das Schärfen auf die vielfältigeren Einstellungsmöglichkeiten unter [Foto, Schärfe] zurückzugreifen. [SCREEN:1]

DxO Optics Pro jetzt auch für Canon EOS 30D

DxO Optics Pro in der Version 3.55 unterstützt jetzt auch Canons EOS 30D – inklusive zwölf populärer Objektive.Jetzt kommen also auch Besitzer von Canons EOS 30D in den Genuss der neuen Version von DxO Optics Pro 3.55. Alle Kunden der Version Pro Elite oder Standard  können die die Unterstützung für die EOS 30D kostenlos von der DxO Optics Pro Website herunterladen. Gleichzeitig wird ein Startsortiment von zwölf populären Objektiven gefeatured, einschließlich der erst kürzlich am Markt eingeführten Canon ER-S 17-55mm f/2.8 IS USM. Die Unterstützung für weitere Objektive sollen laut Ankündigung des Herstellers in den kommenden Wochen und Monaten hinzugefügt werden. DxO Optics Pro v3.55 ist ein Tool zur digitalen Bildverbesserung, das eine gleichzeitige Korrektur von Optik-, Bildrauschen- und Belichtungsfehlern ermöglicht. Die Software gibt es sowohl für Windows als auch für MacOS.

Siehe auch:
Neue Version von DxO Optics Pro 3.5
DXO Optics Pro 3.5 jetzt erhältlich
DxO Optics Pro 3.5 jetzt auch für Nikon D200
Update für DXO Optics Pro
DxO Image Master-Galerie erweitert

Adobe pflegt DNG

Ab sofort steht ein Software Developer Kit (SDK) für die Digital Negative-Spezifikation (DNG) zum  kostenlosen Download für Windows und MacOS bereit. Das DNG SDK soll dem Fotografen beim Erstellen, Lesen und Umwandeln von DNG-Dateien helfen.

Adobe merkt außerdem an, dass das DNG SDK "von zentraler Bedeutung fuer die zukünftige Unterstützung des DNG-Formats in Bildbearbeitungsprogrammen" sein soll. Auch soll es Kamera-Herstellern ermöglichen den "nativen DNG-Support noch einfacher in ihre Geräte zu implementieren".

DNG ist eine Adobe-Initiative zur Verbreitung eines einheitlichen Formats fuer die Archivierung und Verarbeitung von Rohdaten aus Digitalkameras. Das SDK ist zur Zeit nur von der amerikanischen Webseite zum Download verfügbar (auf "Learn More" klicken), soll jedoch in Kürze auch von der deutschen Adobe-Seite erhältlich sein.

DxO Image Master-Galerie erweitert

DxO Labs präsentiert sieben Neuzugänge in der Galerie ihrer Bildermeister. Ausgestellt werden professionelle Digitalfotos, die mit DxO Optics Pro bearbeitet wurden.

Zu den neuen Fotoexperten im DxO Bildmeister Schaufenster gehören Alain Briot, Keith Cooper, Katrin Eismann , Lynne Glazer, Heinz Kleim, Gerry Kopelow und Richard McDowell. Die elektronische Fotogalerie zeigt Fotos von professionellen Fotografen und Talenten auf der ganzen Welt. In den Bildern auf der Galerie lässt sich laut DxO Labs sehen, wie das Bild vor und nach der Behandlung mit DxO Optics Pro aussieht.
DxO Bildmeister ist ein Programm, das nur auf Einladung verfügbar ist. Professionelle Fotografen, die gern mehr wissen wollen, schicken einfach eine E-Mail an imagemasters@dxo.com.

RAW-Workflow mit Bildverwaltung im Bundle

Strategische Partnerschaft: Bis Mitte April gibt es die Bild- und Mediendatenbank iView Media Pro und die RAW-Workflow-Software Capture One Pro im Bundle.Nur gemeinsam sind wir stark, scheinen sich iView Media und Phase One gesagt zu haben, als sie beschlossen, ihre beiden Produkte zusammen anzubieten. Das Bundle vereint eine leistungsfähige Workflow-Lösung mit einer professionellen Bilddatenbank und ist zunächst bis zum 15. April 2006 befristet. Beide Profi-Tools zusammen kosten 499,- Euro – und zwar sowohl die Windows- als auch die Mac-Versionen. Die Bildverwaltung iView Media Pro (Ausführlicher Test auf Fototools) richtet sich vor allem an Fotografen und Grafiker, die große Bildbestände übersichtlich archvieren, kategorisieren und verschlagworten müssen. Die Einzelplatzlizenz kostet rund 170 Euro (Mac oder Windows). Für die RAW-Workflow-Lösung Capture One Pro muss einzeln sogar rund 430 Euro (ebenfalls Mac oder Windows) veranschlagt werden.