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Foto-Apps von Macphun jetzt auch auf Deutsch

Das Macphun Creative Kit Plus ist eine Sammlung von Foto-Apps für Fotografen. Das Kit besteht aus Tonality Pro, Intensify Pro, Focus 2 Pro & Snapheal Pro und ist nur für MacOS verfügbar.

Tonality wandelt Bilder mit Werkzeugen, die der klassischen Dunkelklammer nachempfunden sind, in Schwarzweiß um. Snapheal ist eine Reparatursoftware, die beispielsweise Flecken auf dem Foto entfernt, Intensify verschönert Farben und Kontrast und Focus 2 kann Unschärfen einfügen.
Die Macphuns „Pro“-Apps lassen sich als Standalone sowie als Plug-in für Adobe Photoshop, Lightroom und Elements sowie Apple Aperture einsetzen.

Alle Macphun Pro-Apps sind als Downloadversion im Macphun Webstore zu beziehen und als Standalone sowie Plug-in für Adobe Photoshop, Adobe Lightroom und Apple Aperture einsetzbar.

Außerdem sind alle Pro-Apps als Bundle erhältlich: Das „Creative Kit Plus“ beinhaltet Tonality Pro, Intensify Pro, Focus 2 Pro und Snapheal Pro für 136,84 Euro.

Mehr Infos auf der Macphun-Webseite

 

Meta Raw 1.0 aktiviert in Photoshop und Elements verborgene Funktionen

Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein 1.0 liest Photoshop auch die Rohdaten von seltenen Kameramodellen
Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein

Meta Raw ist ein Plug-in für Windows, mit dem sich in Adobes  Camera Raw auch die Rohdaten von weniger verbreiteten Kameramodellen nutzen lassen. Zudem aktiviert Meta Raw in Elements die Objektivprofilkorrektur und die Beseitigung von chromatischer Aberration. Diese Funktionen waren bisher Photoshop vorbehalten. Einmal in Meta Raw aktiviert, geschieht die Korrektur automatisch. Als eigene Palette in Camera Raw werden die Funktionen aber nicht angezeigt. Manuell nacharbeiten können Sie also nicht

Smartfilter auch in Photoshop Elements
Nutzer älterer Photoshop-Versionen können dank Meta Raw Camera Raw als Smartfilter anwenden und eine Raw-Datei damit von einer eigenen Ebene wieder in Camera Raw öffnen. Dies bietet sonst nur das neue Photoshop CC. In Elements ist dazu jedoch das Plugin ementsXXL vom gleichen Entwickler für rund 50 Euro erforderlich. elements XXL rüstet Elements mit zahlreichen Photoshop-Funktionen wie Aktionen, dem Schwarzweißdialog und eben den Smartfiltern auf.
Dank Meta Raw können Sie Camera Raw auch umgehen. Die Raw-Datei öffnet sich dann mit den Standardeinstellungen direkt im Editor. Oder Sie überlassen die Arbeit gleich ganz dem integrierten Meta-Raw-Konverter. Der erlaubt zwar keine manuelle Einstellung, liefert aber etwas größere Dateien als Camera Raw. Die Bildqualität ist nicht generell besser, Meta Raw entwickelt die Bilder recht dunkel.

Trialversion herunterladen
Meta Raw 1.0 von Harald Heim und seinem Team läuft ab Windows XP oder neuer. Das Plug-in liefert die zusätzlichen Raw-Formate  für Photoshop CS1 mit Camera Raw 2.4 oder neuer und für Elements 3 mit Camera Raw 2.4 oder neuer. Als Camera-Raw-Plugin lässt sich Meta Raw ab CS3 und Elements 6 oder neuer einsetzen. Meta Raw steht für rund 40 Euro auf www.thepluginsite.com bereit, das Plug-in lässt sich 14 Tage testen.

Alienskin Exposure 4: Plug-in für Filmeffekte

Dunkelkammereffekte mit Exposure 4

Alienskin aktualisiert das Plug-in Exposure. Die Softwareschmiede verspricht leichtere Bedienbarkeit und bessere Performance. Acuh die neue Version 4 von Exposure stellt Effekte aus der analogen Fotografie nach. So sehen die digitalen Fotos aus, als wenn Sie mit traditionellen Filmen wie von unter anderem Kodachrome, Polaroid oder Panatomic-X aufgenommen wären. Auch Körnung, Infrarot sowie Dunkelkammereffekte lassen sich mit dem Photoshop-Plug-in reproduzieren.

Ebenefalls neu ist eine Textsuche, mit der sich die Voreinstellungen beispielsweise nach einem bestimmten Film durchsuchen lassen. Am Preis hat sich leider nichts geändert. Das ab Februar 2012 von der Alienskin-Webseite erhältliche Plugin  kostet nach aktuellem Wechselkurs 226 Euro. Das Upgrade beläuft sich auf rund 80 Euro. Wer sich Exposure 3 seit November 2011 gekauft hat, erhält das Upgrade kostenlos.

Alienskin Exposure 4 benötigt Windows Vista, 7 oder Mac OS X 10.6 oder eine neuere Version. Das Plug-in lässt sich in Adobe Photoshop CS4, Elements 9, Lightroom 2 oder neuere Versionen einbinden.

Akvis Sketch

Das Photoshop-Plug-in erstellt aus Fotos Zeichnungen in Schwarzweiß oder in Farbe. Dazu stehen mehrere Stilrichtungen wie unter anderem Aquarell, Bleistift oder Kohle zur Verfügung. Das Sketch -Plugin ist kompatibel zu Adobe Photoshop bzw. Photoshop Elements, Corel Painter, Corel Photo-Paint, Paint Shop Pro, ACD FotoCanvas und Ulead PhotoImpact.

Plug-in für Photoshop

Nik Software HDR Efex Pro: Neues Photoshop-Plugin

Laut Nik Software ist die Erstellung von einem HDR-Bild besonders einfach. So bietet HDR Efex Pro verschiedene Filter wie "Pure" oder "Fresco", mit denen das Tool das HDR-Bild automatisch optimiert. Wer selber Hand anlegen will, kann die aus Niks anderen Plug-ins wie Define oder Viveza bekannte U-Point-Technologie nutzen. Damit lassen sich Schattierungen, Farbe und Kontrast gezielt in einzelnen Bildbereichen anpassen. Artefakte wie Geisterbilder soll das Plug-in erkennen und beseitigen, auch kann HDR Efex Pro die Bilder automatisch ausrichten, etwa, wenn die Belichtungsreihe aus der Hand geschossen wurde. Zudem ist es möglich, ein so genanntes Pseudo-HDR zu erstellen. Dabei wird der typische hyperrealistische HDR-Effekt in einem einzigen Bild erzeugt.

HDR Efex Pro lässt sich in Adobe Photoshop sowie in Apple Aperture und Adobe Photoshop Lightroom einbinden. Das Tool kommt im Herbst 2010 als Box in den handel und kostet rund 160 Euro.

HDR steht für High Dynamic Range. In einem HDR-Bild lassen sich auch Szenerien mit einem sehr hohen Kontrast abbilden. Dazu werden verschieden belichtete Einzelbilder zu einem einzigen Bild mit einer hohen Fartbiefe von 32 Bit erzeugt, in dem alle Kontrastabstufungen enthalten sind. Damit der Monitor dieses Kontrastverhältnis abbilden kann, staucht man anschließend das HDR-Bild via Tonemapping auf ein 16 oder 8-Bit-Bild. Dabei bleiben die Kontrastnuancieren jedoch erhalten. Ein beliebtes Tool zur Erstellung von HDR-Bildern ist Photomatix Pro, das mit 98 Euro etwas preiswerter ist. Zudem bietet Photomatix ein automatisches Exposure Blending, bei dem die optimal belichteten Teile eines Fotos zusammengesetzt werden. Ein HDR-Bild entsteht dabei nicht, jedoch lässt sich so ebenfalls eine kontrastreiche Szenerie abbilden. Auch Photoshop CS5 bietet diverse Algorithmen für das Tonemapping von 32- und 16-Bit-Bildern.

 

Akivs Artwork 4 simuliert Linolschnitt

Um den Linolschnitt-Effekt zu simulieren, stellt Akvis Artwork Regler für unter anderem Tontrennung, Detail, Schärfe, Mehr Weiß und Mehr Schwarz zur Verfügung. Die "Tontrennung" fasst ähnliche Pixel zusammen und reduziert dadurch die Tonwerte. Das Bild wirkt so wie ein Holzschnitt. Je höher der Wert für "Detail", desto dunkler wirkt das Bild. Mit "Mehr Weiß" oder "Mehr Schwarz" lassen sich einzelne Bildteile, die so genannten Sektoren, mit Schwarz oder Weiß füllen. Es ist darüber hinaus möglich, zwei Farben zu wählen, die Umrissfarbe und die Hintergrundfarbe. 

Zu den weiteren Effekten von Akvis Artwork 4 zählen Ölgemälde und Tintenzeichnung. Für den Comic-Effekt wurde ein laut Akvis der Algorithmus der Foto-zu-Comic Umwandung verbessert.

Akvis ArtWork steht in zwei Versionen zur Verfügung als eigenständige Anwendung und als ein Plug-in. Registrierte Kunden können das Programm kostenlos aktualisieren. Neu kostet Artwork 4 55 Euro. Alle 13 Akvis-Plugins im Bundle kosten 249 Euro. Mehr Infos gibt es auf www.akvis.com

pixxsel Photo Evolution Pro: neues Photoshop-Plug-in

Laut Franzis-Verlag basiert pixxsel Photo Evolution Pro auf einer Technologie, die auch in Belichtungsstudios eingesetzt wird. So ist das neue Photoshop-Plug-in darauf spezialisiert, große Bildmengen automatisch zu abzufertigen. Dabei soll pixxsel Photo Evolution Pro sich jedoch nicht auf einen einfachen Vollwaschgang in Sachen Retusche beschränken, sondern Fehler auch in Bildteilen beseitigen können. Dazu analysiert das Tool Weißabgleich, Lichter und Schatten, Kontrastumfang und Schärfe der Fotos und korrigiert eventuelle Fehler gezielt. In Photoshop wird pixxsel Photo Evolution Pro als Aktion eingebunden werden. Auch das Speichern übernimmt Photoshop dann automatisch. Wer lieber selber korrigieren will, für den stehen Schieberegler zur Verfügung. Dabei lassen sich auch Effekte wie beispielsweise Pseudo-HDR erzielen.

pixxsel Photo Evolution Pro vom Franzis-Verlag ist kompatibel mit Windows 7, Vista & XP für Photoshop ab CS3 und und anderen Bildprogrammen, die Photoshop-Plug-ins unterstützen. pixxsel Photo Evolution Pro ist ab sofort für 129 Euro als Box und für 124 Euro als Download unter www.pixxsel.de erhältlich.

Akvis MultiBrush 5: Fotoretusche mit Ebenen

Akvis Multibrush 5 bietet  eine erweiterte Kunstpinselpalette mit sieben neuen Werkzeugen – Ölpinsel, Malerroller, Filzstift, Kreide, Kunstbleistift, Kunstspray und Kunstradierer. Zudem kann man die Form und den Winkel der jeweiligen Stiftspitze anpassen. Zusätzlich lässt sich ein neues Bild nach Vorgaben wie Postkarte oder Poster erstellen. Neu ist auch die Ebenenfunktion. Laut Akvis gibt es dabei zwei Typen von Ebenen, eine Raster-Ebene für die Standardwerkzeuge und eine Kunstebene für die Kunstpinsel.

Akvis Multibrush 5 ist als Standalone- sowie als Plug-in-Version erhältlich. Als Plugin ist MultiBrush mit den meisten gängigen Bildbearbeitungsprogrammen, wie Corel Paint Shop pro, ACD FotoCanvas und Adobe Photoshop Elements kompatibel, auch unterstützt das Plugin 64-Bit. Akvis Multibrush 5 kostet als Plug-in und Standalone-Version 39 Euro, die Home Deluxe und Business-Veresionen lassen sich sowohl als eigenständige Versiion wie auch als Plugin einsetzen und kosten 50, beziehungsweise 69 Euro. Die Deluxe- und Business-Versionen von MultiBrush verfügen zudem über die Möglichkeit, ein Bild in Kanälen (RGB, CMYK, Lab, Graustufen, Alpha-Kanal) zu bearbeiten.

FDRCompressor 3: HDR-Plugin für Adobe Photoshop

FDR Compressor ist ein Plug-in für Adobe Photoshop, das den Tonwertumfang eines Bildes komprimieren kann. Ein solche Tonemapping-Funktion ist zwar in Photoshop bereits enthalten, jedoch bietet FDR Compressor laut Entwickler Andreas Schönmann mehr Möglichkeiten, die Algorithmen für das lokale Tonemapping einzustellen und liefert zudem noch nuancenreichere Bilder als die Photoshop-Funktion. Die Version FDR Compressor 3 bietet beispielsweise eine genauere Kontrasteinstellung und kann nun auch mit großen Bildern von mehr 100 Megapixel arbeiten. Zudem soll das Plugins jetzt auf Systemen mit Mehrkernprozessoren noch flüssiger arbeiten.

Zum besseren Verständnis: HDR-Bilder (High Dynamic Range) entstehen durch das Zusammenrechnen von Bildern mit unterschiedlichen Belichtungen. Das HDR-Bild bietet in der Regel einen so großen Dynamikumfang, dass ein Monitor diesen nicht darstellen kann – etwa bei Gegenlichtsituationen. Durch Tonemapping wird der Tonwertumfang komprimiert, so dass der Monitor ihn wieder darstellen kann, dabei bleiben jedoch die Abstufungen in den einzelnen Bilddetails erhalten.

FDR Compressor als Raw-Konverter

FDR Compressor funktioniert sogar als Raw-Konverter, in dem es neben JPEGs- und HDR-Bildern eben auch Raw-Daten bearbeiten kann – so lassen sich aus den rohen Sensorwerten noch bessere Dyanmikabstufungen gewinnen als mit Photoshop – so der Entwickler. Zur Demonstration hat Andreas Schönmann auf seiner Webseite FDR Tools die Entwicklung von Bildern mit dem Raw-Modul Adobe Camera Raw und mit FDR Compressor gegenübergestellt. 

FDR Compressor 3 arbeitet mit den Photoshop-Versionen CS2, CS3 und CS4 (32-bit) zusammen und läuft sowohl unter Windows-Betriebssystemen wie

auch Mac OS X (Intel & PPC). Registrierten Nutzern des Plugins steht das Update kostenlos zur Verfügung, neu kostet es 39 Euro, für Schüler und Studenten 19 Euro.

Mehr Infos:

FDR Tools 2.2 mit verbesserter HDR-Erstellung – Meldung vom 11. September 2008

Edit: 17 Plugins für Aperture und Lightroom

Humansoftware bezeichnet Edit als den "Turbo für Apple Aperture und Adobe Lightroom". Ob mit den Plugins tatsächlich alles schneller geht, sei einmal dahingestellt, zumindest werden jedoch die Möglichkeiten durch HSC Edit erweitert.

HSC Edit mit 4.500 Effekten

Insgesamt bietet das Paket 17 unterschiedliche Plugins für Aperture und Lightroom. Zu den Effekten gehören etwa Bildverzerrungen jeder Art, eine optimierte Bildschärfe sowie die Gestaltung der Scharf-Unscharf-Bereiche. Für Portraits gibt es ein so genanntes "digitales Make-Up" und "Anti-Aging" – also ein paar Tools, die die Retusche erleichtern und automatisieren. Hinzu kommen Linsenkorrekturen, Bilderrahmen und Kanteneffekte. Weiterhin gibt es eine nachträgliche Licht- und Schattenführung, eine so genannte Pseudo HDR Funktion sowie eine farbliche Bildneugestaltung und eine Änderung von Tonbereichen. Ein weiteres Plugin soll Bildrauschen und Körnung verhindern. Das komplette Paket von HSC Edit läuft nur unter Mac OS X und nicht unter Windows. Es kostet 215 Euro und lässt sich direkt bei Human Software bestellen. Leider bietet der Hersteller keine Testversion zum Ausprobieren an.