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Olympus tough TG-1 im Unterwassertest

Die Olympus tough TG-1 ist eine Kompaktkamera mit sportlichen Qualitäten. Bruch- und stoßsicher, hält sie ohne zusätzliches Gehäuse bis zu zwölf Meter Wassertiefe dicht. Grund genug, die Outdoorkamera trotz Winterzeit mit an den See zu nehmen und die Tauchtauglichkeit zu prüfen.

Testgelände war der Kulkwitzer See bei Leipzig. Hier fällt der Boden in einer Länge von 200 Meter auf nur fünf Meter Tiefe ab, genau das richtige für eine Schnorchelkamera. Zudem ist die ehemalige Tagebaugrube mit Sehenswürdigkeiten wie Fässern und Loren ausgestattet.

Diese Lore steht in flachem Wasser und lässt sich damit für Schnappschüsse noch hinreichend belichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pluspunkt im Unterwassereinsatz: Das Display

Mit einer Diagonale von 7,3 Zentimetern (3 Zoll) ist das Display schön groß. Dank der OLED-Technologie bildet es Motive kontrastreich ab, so dass diese auch bei den schwummrigen Lichtverhältnissen unter der Wasseroberfläche zu erkennen sind. Für eine detailreiche Darstellung sorgen die 610.000 Bildpunkte des Displays.

Das Display ist mit 3 Zoll schön groß, aber die Knöpfe liegen zu eng, um sie sind mit Handschuhen zu betätigen.
Das Display ist mit 3 Zoll schön groß, aber die Knöpfe liegen zu eng beieinander, als dass sie noch mit Handschuhen betätigt werden könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos mit Klopfzeichen

Die Bedienknöpfe auf der Rückseite liegen so eng beeinander, dass sie sich schon mit bloßen Fingern teilweise nur schwer bedienen lassen. Da bei Wassertemperaturen von maximal sechs Grad dicke Tauchhandschuhe unerlässlich sind, haben wir schon am Ufer die Tab Control der Olympus TG-1 aktiviert. Damit lässt sich die Kamera nämlich mit Klopfzeichen steuern. Je nachdem, ob man oben, unten, links, rechts oder von hinten gegen das Gehäuse klopft, schaltet man beispielsweise den Blitz ein, wechselt den Unterwassermodus oder aktiviert die Bildanzeige. Das hat die Bedienung unter Wasser in der Tat vereinfacht. Die Zoomwippe mit Handschuhen zu treffen, bleibt jedoch schwierig. Zudem sitzen Auslöser und Powerknopf so nah beieinander, dass man häufig die Kamera aus Versehen abschaltet, anstatt ein Foto aufzunehmen.

Bildrauschen oder Blitz

Fotografieren unter Wasser ist gar nicht so einfach: Je tiefer man abtaucht, desto dunkler wird es und die Farben verschwinden. Wer blitzt, lichtet meist nur Schwebeteilchen ab, wie die Aufnahme unten zeigt.

Wenn der Kamerablitz unter Wasser eingesetzt wird, fallen die Schwebeteilchen erst richtig auf, auch wirkt das Motiv wie hier ausgefressen

Gut also, dass Olymus der TG-1 ein Objektiv mit einer weiten Anfangsöffnung von f/2.0 spendiert hat. Sofern man sich auf das Weitwinkel von 25 mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat) beschränkt, fällt viel Licht auf den Sensor. Teleaufnahmen – das innenliegende Objektiv der TG-1 schafft bis 100 mm – lohnen sich unter Wasser kaum, weil bei den hiesigen Sichtweiten schon in fünf Metern wenig zu erkennen ist und eben zu wenig Licht durch das Objektiv kommt.

Für noch bessere Lichtausbeute lässt sich die Lichtempfindlichkeit der TG-1 bis ISO 6.400 hochregeln. Dazu müssen Sie natürlich von den Unterwassermodi in die Programmautomatik wechseln. Den Blaustich rechnet man gegebenenfalls am Rechner heraus. Mehr Schwierigkeiten macht jedoch das Bildrauschen, das die Olympus TG-1 ab ISO 800 reichlich produziert. Die farbigen Störpixel lassen sich in der Bildbearbeitung nur mit starker Weichzeichnung und Detailverlust entfernen.

Das Zoom des Objektivs bewegt sich erfreulich ruckelarm, aber auch langsam. Auch der Autofokus nimmt sich viel Zeit, weshalb das Scharfstellen auf bewegliche Motive wie Fische schwierig ist, zumal ohne Blitz.

Viel Powerreserve

Positiv ist die Akkuleistung des Testgeräts zu erwähnen: Nach 30 Minuten Baden in eiskaltem Wasser war der Akku noch nicht mal halb leer. Lästig ist allerdings, dass der Akku nur aufgeladen werden kann, wenn er in der Kamera steckt. Ein weiterer Bonus ist die GPS-Funktion. Wenn die GPS-Daten geloggt werden, lassen sich die Fotos auf digitalen Landkarten wie Google Maps direkt angezeigen. Ein GPS-Modul benötigt jedoch viel Strom, deshalb sollte man es abstellen, wenn es nicht benötigt wird.

Fazit:

Die Olympus TG-1 eignet sich mit dem großen, kontrastreichen Display und dem lichtstarken Objektiv sehr gut für Schnorchelfotos. Im warmen Wasser des Mittelmeeres oder in der Südsee sind Handschuhe unnötig und die Kamera lässt sich bequem bedienen. Zudem fällt dann genügend Licht ins Wasser, so dass in den geringen Tiefen bis zu fünf Meter auch ohne hohe ISO-Werte scharfe und ausreichend belichtete Fotos gelingen. In diesem Fall ist die TG-1 nicht zuletzt  dank der GPS-Funktion ein guter Begleiter für die Reise. Für wirkliche Tauchfotos, zumal in den kalten, heimischen Gewässern eignet sich die TG-1 auch bei geringen Tiefen nicht.

Oben das Foto wurde mit Programmautomatik aufgenommen, unten mit dem Unterwassermodus, der den Blaugrünstich herausrechnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eckdaten Olympus TG-1:

  • 12 Megapixel CMOS-Sensor
  • 4fach optisches Zoom, 25 bis 100 mm kleinbildäquivalent
  • Lichtstärke f/2.0-4.9
  • 3-Zoll-OLED-Display
  • GPS
  • wasserdicht bis 12 Meter
  • staub- und stoßgeschützt
  • Maße (ca.): 12 cm x 3 cm x 6 cm
  • Technische Daten der Olympus TG-1

 

Olympus OM-D – digitale Version der OM-Systemkamera

Olympus OM-D
Olympus OM-D

Olympus setzt auf Tradition: 40 Jahre nach dem Start der ersten Systemkamera stellt Olympus das erste Modell einer neuen Kameralinie auf Basis des Micro Four Thirds Standards vor – quasi eine digitale Version der OM. Die Kamera verfügt über einen elektronischen Sucher, ein 5-Achsen-System zur Bildstabilisierung (IS) und einen sehr schnellen Autofokus – Olympus spricht sogar vom schnellsten AF der Welt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des FAST (Frequency Acceleration Sensor Technology) AF – diese kommt bereits in der PEN E-P3 zum Einsatz. 120 Bilder pro Sekunde maximal sind möglich. Beim Fotografieren sind es aber deutlich weniger: Die Kamera macht bis zu 9 Bilder pro Sekunde in Serie; bei AF-Einstellung kommt sie immerhin noch auf auf 4,2 Bilder pro Sekunde. Herzstück der OM-D ist ein16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor; mit ihm arbeitet der TruePic VI Bildprozessor zusammen.

 

Elektronischer Sucher mit Augensensor

Die OM-D ist die erste spiegellose Systemkamera von Olympus mit einem integrierten elektronischen Sucher. Er bietet eine Auflösung von 1,44 Millionen Pixeln, ein hundertprozentiges Bildfeld, bis zu 1,15-fache Vergrößerung sowie eine Austrittspupille von 18 mm. Die Displaygeschwindigkeit ist zudem hoch, was sich insbesondere beim Fotografieren von sich schnell bewegenden Objekten bemerkbar machen soll. Dank eines Augensensors schaltet die Kamera automatisch zwischen Monitor und Sucher um.

Die OM-D setzt auf einen besondere Bildstabilisierung. Bisher funktionierten Technologien zum Ausgleich von Kamerabewegungen nur für zwei Arten von Drehbewegungen: um die horizontale und die vertikale Achse. Kameraverwacklungen können allerdings durch fünf verschiedene Arten von Bewegungen verursacht werden. Der neue Bildstabilisator soll daher zusätzlich Rotationsbewegungen kompensieren. Dank eines Multi-Motion Movie IS mit großer Frequenzband-Kompatibilität werden zudem Verwacklungen aus der Bewegung unterdrückt.

Micro Four Thirds: Olympus OM-D
Micro Four Thirds: Olympus OM-D

Das Gehäuse der Olympus OM-D ist staub- und spritzwassergeschützt. Mittels eines SSWF (Supersonic Wave Filter) werden Staubpartikel, die etwa beim Objektivwechsel in die Kamera gelangen, vom Bildsensor entfernt. Der transparente Filter befindet sich zwischen Verschluss und Sensor und wird beim Einschalten der Kamera aktiviert. Eine Serie von Ultraschallvibrationen schüttelt den Staub dann ab.
Die Olympus OM-D bietet eine Empfindlichkeit bis zu ISO 25.600. Dank des erhöhten Dynamikumfangs wird ein breiteres Spektrum an Helligkeitswerten wiedergegeben. Die Fine-Detail Processing Technologie soll Moiré-Effekte und Falschfarben verringern, während die Real-Colour Technologie bislang schwer wiederzugebende Farben wie smaragdgrün aufzeichnet. Ein neues MSC (Movie and Still Compatible) IS-System sorgt zudem für eine verbesserte Stabilisierung bei Videoaufnahmen.
Neben dem eingebauten Sucher ist die OM-D mit einem 3-Zoll-OLED-Display (610.000 Pixel) ausgestattet, das um 80 Grad nach oben und 50 Grad nach unten geklappt werden kann. Mittels des kapazitiven Touchscreens ist das Fokussieren und Auslösen mit der Fingerspitze möglich. Neu ist die Live-Bulb-Funktion: Das Live-View-Bild wird hier während der Langzeit-Aufnahme kontinuierlich aktualisiert, sodass der Anwender das Ergebnis einschätzen und die Belichtungszeit entsprechend anpassen kann.

Olympus OM-D
Olympus OM-D

Mehr Micro Four Thirds Objektive
Die OM-D ist mit allen MFT-Objektiven von Olympus kompatibel. Im Laufe des Jahres sollen zwei weitere Festbrennweiten hinzu kommen: das M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1.8 und das M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Makro. Das 75-mm-Objektiv hat ein hochwertiges Metalldesign und ist besonders lichtstark. Das staub- und spritzwassergeschützte 60-mm-Objektiv bietet 1:1-Makrofähigkeit und einen minimalen Aufnahmeabstand von 19 cm. E-System- und OM-Objektive lassen sich über einen entsprechenden Adapter ebenfalls verwenden.

Die Olympus OM-D ist ab April 2012 für rund 1.100 Euro oder als Kit mit dem schwarzen M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ für 1.300 Euro erhältlich. Im Lieferumfang von Body und Kit ist der ebenfalls staub- und spritzwassergeschützte Blitz FL-LM2 enthalten.

 

 

Kamerageschichte: Olympus OM-1
Kamerageschichte: Olympus OM-1

Zwei Superzoomer von Olympus

Olympus SP-720UZ
Olympus SP-720UZ

Olympus startet gleich mit zwei neuen kompakten Zoomgiganten ins neue Jahr 2012: mit der SP-720UZ und der SP-620UZ. Die SP-620UZ verfügt über ein 21-fach-Zoom, die SP-720UZ sogar über ein 26-fach-Zoom.  Bei der SP-620UZ reicht die Brennweite von 25 – 525 mm (KB), bei der SP-720UZ  von 26 – 676 mm (KB). Damit verfügen beide Modelle über ein echtes Weitwinkel und bieten zudem eine enorme Telebrennweite.

Videos macht die SP-720UZ in Full-HD, die SP-620UZ immerhin in kleiner HD-Auflösung (720p). Die SP-720UZ arbeitet mit einem CMOS-Sensor mit 14 Megapixel. Die kleinere SP-620UZ lockt sogar mit 16 Megapixel, hat dafür aber einen CCD-Sensor. Sowohl die SP-720UZ als auch die SP-620UZ haben elektronische Assistenten. Dazu gehört etwa der Multi-Motion Movie IS der SP-620UZ: Er soll Unschärfen verhindern, die bei Kameraverwacklungen während der Aufnahmen entstehen können. Die SP-720UZ ist mit HDR Backlight Adjustment ausgestattet. Anstatt nur ein Foto macht die Kamera hierbei mehrere Aufnahmen in schneller Folge mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen und kombiniert diese anschließend.

3-Zoll-Display der Olympus SP-720UZ
3-Zoll-Display der Olympus SP-720UZ

Die Olympus SP-720UZ ist ab März 2012 für rund 280 Euro erhältlich. Die SP-620UZ erscheint bereits im Februar zbd kostet rund 200 Euro.

 

 

Die Hauptfeatures der beiden Superzoomer:

• 26-fach-Weitwinkelzoom (26-676 mm)
(SP-620UZ: 21-fach-Weitwinkelzoom (25-525 mm))
• 14-Megapixel-CMOS-Sensor
(SP-620UZ: 16-Megapixel-CCD-Sensor)
• TruePic III+ Bildprozessor
• 1080p Full-HD-Video mit Sound
(SP-620UZ: 720p HD-Video)
• Dual Image Stabilisation
• Multi-Motion Movie IS (nur SP-620UZ)
• Eye-Fi-Karten-kompatibel
• 3-Zoll-Farb-LCD (460.000 Pixel)
(SP-620UZ: 2,7-Zoll-Farb-LCD: 230.000 Pixel)
• HDR Backlight Adjustment (nur SP-720UZ)
• Erweiterte Gesichtserkennung und Schattenaufhellung
(SP-720UZ: normale Gesichtserkennung)
• Intelligenter Auto Modus (i-Auto) und AF-Tracking
• Beauty-Make-up-Modus (nur SP-720UZ)
• Haustiererkennung
• Voreingestellte Aufnahmeprogramme (z. B. Landschaft, Nacht)

• Magic Filter: Punk, Pop Art, Lochkamera, Skizze, Fish-Eye, Weichzeichner, Glitzermodus (nur für Fotos), Aquarell, Reflexion, Miniatur, Splittereffekt (nur für Fotos) und Dramatischer Ton (nur SP-720UZ für Fotos)
• 3D-Modus für Fotos
• High-Speed-Serienaufnahme
• Makroaufnahme
(SP-620UZ: Mindestaufnahmeabstand im Makromodus nur 10 cm)

12-50 mm Zoom für die Olympus Pen

Olympus 12-50mm SLV EZ
Olympus 12-50mm SLV EZ

Für alle PEN-Kameras gibt es mit dem Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ im kommenden Jahr ein weiteres universelles Standard-Zoomobjektiv. Es verfügt über einen elektromagnetischen Zoommechanismus, der es  ermöglicht, nahezu lautlos und sanft zu zoomen. Das Zoom eignet sich daher sowohl für Video- als auch Fotoaufnahmen. Dabei stehen drei Zoomgeschwindigkeiten zur Verfügung.

Mehrfachbeschichtete sowie zwei asphärische Linsen dienen zum Ausgleich von Aberrationen. Im Makro-Modus ist eine 0,72-fache Vergrößerungbei 20 bis 50 cm möglich. Erstmalig befindet sich eine L-Fn-Taste an einem PEN-Objektiv. Mit ihr wird verhindert, dass die Kamera versehentlich das falsche Objekt scharfstellt. Neben der Automatik gibt es aber auch die Möglichkeit, das Objektiv manuell scharfzustellen und durch Verschieben des Zoomrings auf Manuell-Zoom umschalten.

Der maximale Bildwinkel beträgt 84 Grad, die Brennweite reicht von 24-100 mm (Kleinbild). Das Objektiv ist staub- und spritzwassergeschützt. Das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ gibt es ab Ende Januar 2012 für rund 450 Euro. Darüber hinaus ist es auch im Kit mit den drei aktuellen Kameras, PEN Lite (E-PL3), PEN mini (E-PM1) sowie Olympus Flaggschiff PEN E-P3 erhältlich.

Mit 36fach-Zoom: Olympus SP-810UZ

Olympus SP-810UZ
Olympus SP-810UZ

Nach Panasonic präsentiert auch Olympus eine neue Superzoomkamera: Die SP-810UZ Ultra Zoom bietet ein 36fachES Zoom-Objektiv mit einer maximalen Tele-Brennweite von 864 mm (Kleinbild). Damit toppt Olympus noch einmal das bisherige Spitzenmodell der SP-Serie, die SP-800UZ mit bis zu 840 mm (Kleinbild). Auch bei der Weitwinkelbrennweite legt Olympus nochmals zu: Begann der Brennweitenbereich bei der SP-800UZ noch bei 28 mm, so sind es bei der SP-810UZ nun 24 mm (alle Angaben bezogen auf das Kleinbildformat).

 

Die Lichtstärke ist mit nominell 1:2,9 bis 5,7 noch verhältnismäßig hoch. Trotz ihres großen Zoomfaktors ist die  SP-810UZ dennoch kompakter geworden im Vergleich zu ihrer Vorgängerin: 106 x 76 x 74 mm betragen Ihre Maße. Inklusive Akku bringt sie 413 Gramm auf die Waage. Sie arbeitet mit einem 1/2,3 Zoll CCD-Sensor mit einer Auflösung von 14 Megapixel. Zur Bildverarbeitung dient der TruePic III+ Bildprozessor. Neben Fotos mach die Ultra Zoom auch HD-Videos (720p) bei einer maximalen Aufnahmedauer von 29 Minuten. Wie alle Kameras mit solch großer Brennweite verfügt auch die Olympus über einen Bildstabilisator, der auch bei Videoaufnahmen zum Einsatz kommt.

 

Olympus SP-810UZ: 864mm Brennweite
Olympus SP-810UZ: 864mm Brennweite

Dank AF-Tracking behält die SP-810UZ auch sich bewegende Motive im Fokus – sogar wenn diese zwischendurch aus dem Bild verschwinden. Für etwas Kreativität sollen zehn so genannte Magic Filter sorgen, die sich fast alle sowohl auf Fotos als auch Videos anwenden lassen. Im 3D-Modus fügt die Kamera zwei Fotos desselben Motivs aus unterschiedlichen Blickwinkeln zusammen und generiert daraus dynamische 3D-Bilder. Außerdem gibt es eine integrierte Panoramafunktion. Neben diesen technischen Extras fällt das Display etwas ab: Es ist zwar mit 3,0 Zoll (7,6 cm) ordentlich groß, verfügt aber lediglich über eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Die Olympus SP-810UZ ist ab Anfang September in Silber und Schwarz für rund 280 Euro erhältlich.

 

 

Schwachpunkt: Das Display der Olympus SP-810UZ
Schwachpunkt: Das Display der Olympus SP-810UZ

Dritte im Bunde: Olympus PEN Mini (E-PM1)

Olympus PEN Mini (E-PM1)Nach dem Topmodell PEN E-P3 und der PEN Lite (E-PL3) präsentiert Olympus nun eine weitere sehr kleine und leichte Systemkamera. Mit Abmessungen von 110 x 64 x 34 mm und einem Gewicht von 216 Gramm (ohne Akku) ist sie noch einmal leichter als die PEN Lite. Dennoch verspricht der Winzling in der PEN-Familie dank großem Sensor eine gehobene Bildqualität wie bei Spiegelreflexmodellen. Die PEN Mini verfügt über einen Four-Thirds Live MOS Sensor mit einer Auflösung von 12,3 Megapixeln. Wie die anderen beiden neuen PEN-Modelle auch, arbeitet die PEN Mini zudem mit dem weltweit schnellsten Autofokussystem und dem neuen Bildprozessor TruePic VI.  Ebenso lassen sich alle Four Thirds Wechselobjektive an der kleinen PEN E-PM1 nutzen.

 

Vom äußeren Erscheinungsbild ähnelt die Olympus PEN Mini eher einer Kompaktkamera. Olympus setzt wie schon bei der PEN Lite auf eine besonders einfache Bedienung. Neben diversen Automatiken und Presets gibt es Hilfe in Form kleiner Pop-ups mit kurzen Erklärungen. Zudem unterstützt auch bei diesem Modell ein so genannter Live Guide beim Fotografieren. Die Olympus PEN Mini erscheint in sechs Farben und ist mit einem austauschbaren Objektiv-Deko-Ring ausgestattet, damit der Nutzer der Kamera eine individuellere Note verpassen kann. Sie ist ab Anfang Herbst 2011 inklusive Blitz FL-LM1 erhältlich. Einen Preis nannte Olympus noch nicht.

Olympus ergänzt seine Systemkameras mit der PEN Lite (E-PL3)

Die Systemkamera-Familie von Olympus erhält weiteren Zuwachs. Neben seinem Topmodell PEN E-P3 erscheint auch die PEN Lite (E-PL3).  Für eine Systemkamera mit Wechselobjektiven ist die PEN Lite recht klein. Ihre Abmessungen betragen nur 110 x 64 x 37 mm. Mit einem Gewicht von 265 Gramm (ohne Akku) ist sie zudem vergleichsweise leicht.
Olympus PEN Lite (E-PL3)Der Namenszusatz der PEN E-PL3 bezieht sich jedoch nicht nur auf das Gewicht. „Lite“ steht hier für eine einfache Bedienung und Automatiken, die auch ohne große Kenntnisse über Fotografie und Technik gute Ergebnisse ermöglichen. Zudem ist die Kamera die erste PEN mit schwenkbarem 3-Zoll-LCD. Für ein einfaches Handling soll ein so genannter Live Guide sorgen, der die passenden Einstellungen für beispielsweise Bewegungs- oder Hintergrundunschärfe, Farbintensität, Lichtstimmung und Helligkeit vornimmt. Weitere Hilfestellungen gibt es in Form von Pop-ups mit kurzen Erläuterungen.

Trotz der Fokussierung auf einfache Bedienung ist die PEN Lite mit aktueller Technik ausgestattet: Der 12,3 Megapixel Live MOS Sensor
ermöglicht Aufnahmen bis ISO 12800 und Full-HD-Videos (1080i). Wie die PEN E-P3 ist auch die Lite mit Olympus neuem Bildprozessor Truepic VI ausgestattet, der für eine höhere Geschwindigkeit und schnellere Reaktionszeiten sorgen soll. Auch das neue FAST Autofokus-System, dem weltweit schnellsten AF-System, ist mit dabei.
Die Olympus PEN Lite steckt in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, das in Schwarz, Weiß, Silber oder Rot erhältlich ist. Im Kit gibt es die Lite mit dem M.Zuiko Digital 14-42 mm 1:3.5-5.6 II R (28-84 mm). Alle anderen Micro-Four-Thirds-Objektive sind aber natürlich kompatibel. Zu kaufen gibt es die Olympus PEN E-PL3 Lite erst im Herbst. Einen Preis nannte Olympus noch nicht.

 

Neues Topmodell: Olympus PEN E-P3

Olympus erweitert seine PEN-Reihe. Neue Königin unter den Systemkameras nach Micro Four Thirds Standard ist die PEN E-P3. Olympus selbst charakterisiert das kantige Metallgehäuse als zeitlos: Im Gegensatz zu anderen Systemkameras verzichtet der Hersteller hier bewusst auf irgendwelche Modetrends und zeigt eine Kamera in der Tradition der Modelle aus den 60er Jahren.

 

Olympus E-P3
Olympus E-P3

Dennoch zeigt sich die Ausstattung der PEN E-P3 ganz auf der Höhe der Zeit.  Nach Angaben von Olympus verfügt die E-P3 über den schnellsten Autofokus bei Systemkameras. Dank so genannter FAST AF (Frequency Acceleration Sensor Technology), der durch den neuen Bildprozessor TruePic VI gesteuert wird, ist sie besonders für sich schnell bewegende Motive geeignet. Konkrete Angaben zur Auslösezeit macht Olympus jedoch nicht. Die maximale Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 3 Aufnahmen pro Sekunde.  Insgesamt 35 separate Fokus-Punkte arbeiten bei beim Scharfstellen. Sie sind nahezu über den gesamten Sensor verteilt und sollen selbst kleinste (auch bewegte) Objekte erfassen. Bei wenig Licht schaltet sich ein AF-Hilfslicht automatisch hinzu. Die neue AF-Tracking-Technologie verfolgt sich kontinuierlich bewegende Objekte und hält sie selbst dann im Schärfebereich, wenn sie zwischendurch nicht im Bildfeld sind.

 

Der Four-Thirds Live MOS Sensor (17,3 x 13,0 mm) erreicht eine effektive Auflösung von 12,3 Megapixel und verspricht eine SLR-ähnliche Bildqualität. Auf der Rückseite der PEN E-P3 findet sich ein drei Zoll großer Touchscreen auf OLED-Basis. Dieser bietet im Vergleich zu herkömmlichen LCDs mehr Kontrast, ein tieferes Schwarz und ein breiteres Farbspektrum. Außerdem ist er heller und verbraucht weniger Strom. Mittels Touchsteuerung erreicht man das Menü und kann Auslöser, AF-Punkte und den Live Guide steuern. Letzterer ist insbesondere für Einsteiger gedacht und hilft bei der Wahl von Blende und Schärfentiefe. Der Live Guide steht sowohl bei Foto- als auch Videoaufnahmen zur Verfügung.

 

Olympus E-P3: Rückseite
Olympus E-P3: Rückseite

Videos nimmt die PEN E-P3 in Full-HD (1080i) mit Stereoton und 60 Bildern pro Sekunde auf. Abgespeichert werden diese im AVCHD-Format. Wer sich auf die kleine HD-Auflösung (720p) beschränkt, kann auch in MPEG aufzeichnen. Dank Micro Four Thirds Standard sind alle entsprechenden Objektive kompatibel. Zudem gibt es mit dem MMF-2 einen Adapter für Four-Thirds-Objektive. Passend zu den neuen PEN-Modellen erscheinen zwei neuen lichtstarke Festbrennweiten: das Weitwinkel M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2.0 (24 mm KB) und das M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8 (90 mm KB). Hinzu kommt mit dem M.Zuiko Digital 14-42 mm 1:3.5-5.6 II R (28-84 mm KB) ein Zoomobjektiv. Da die Olympus PEN E-P3 über einen Bildstabilisator im Kameragehäuse verfügt, benötigen die Objektive selbst keine Stabilisierung. Weiteres Zubehör lässt sich über den Accessory Port 2 anschließen, etwa der neue externe Blitz FL-300R mit kabelloser Blitzkontrolle, der elektronische Sucher VF-2, das Macro Arm Light MAL-1 oder das Bluetooth-kompatible so genannte Penpal Communication Unit, das Fotos automatisch konvertiert, um sie drahtlos zu anderen kompatiblen Geräten zu senden oder in Social Networks hochzuladen.

Die PEN E-P3 ist ab August 2011 für 950 Euro (Kitpreis) in Schwarz, Weiß oder Silber erhältlich.

 

Bruchsicher und mit vielen Extras: Olympus TG-810

Die Olympus TG-810 ist bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 kg, außerdem wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10 m, stoßfest aus einer Höhe von bis zu 2 m, frostsicher bis -10 °C und kratzfest. Dabei sieht die TG-810 gar nicht mal nach Outdoorkamera aus, sondern wirkt eher wie eine herkömmliche Kompaktkamera. Doch die Olympus Tough ist mit einem doppelten Verschlussmechanismus sowie Metall-Objektivschutzschieber ausgestattete und damit nahezu unverwüstlich. Unter Wasser bietet sie für Taucher sogar ein Manometer.

Olympus TG-810

Die Olympus Tough verfügt über drei Sensoren für GPS und den elektronischen Kompass. Dieser zeigt die Richtung an, in die die Kamera zeigt – sogar dann, wenn sie ausgeschaltet ist. Hinzu kommen mehr als 700.000 gespeicherte Sehenswürdigkeiten. Auf einen Blick können Fotografen zudem Längen- und Breitengrade sowie Höhe, Ausrichtung des Motivs, Datum, Uhrzeit oder Luft- und Wasserdruck erfassen. Für Unterwasseraufnahmen gibt es einen eigenen Modus, den „i-Underwater-Snapshot“. Dies ist eines von vier voreingestellten Aufnahmeprogrammen, das automatisch erkennt, wenn sich die Kamera im Wasser befindet.

Ausstattung Olympus TG-810
Gute Ausstattung

Das fünffache Weitwinkel-Zoom der Olympus deckt eine Brennweite von 28 bis 140 mm ab (Kleinbild). Auf der Rückseite befindet sich ein 3,0 Zoll großes High Definition HyperCrystal III LCD von Olympus, das mit 920.000 Pixeln sehr hoch auflöst. Die Olympus TG-810 ist ab Mitte März 2011 in Silber oder Schwarz erhältlich. Sie kostet rund 330 Euro. Wer tiefer als 10 m tauchen möchte, kann sich zusätzlich das bis 40 m wasserdichte Unterwassergehäuse PT-051 zulegen. Mit 270 Euro kostet dieses allerdings fast genauso viel wie die Kamera selbst.

SZ-30MR und SZ-20: Hightech-Zoomer von Olympus

Eine neue Kameraserie ist immer etwas Besonderes. Das ist auch bei Olympus nicht anders. Die Abkürzung "SZ" steht dabei für "Super-Zoom". Die Kameras bieten also trotz schlanker Maße leistungsstarke Zoomobjektive. Topmodell ist ab März die neue SZ-30MR. Die Kamera glänzt mit einem 24fachen Weitwinkel-Zoom und einer für eine Kompakte extrem großen Brennweite von 25 bis 600 mm (Kleinbild).

Außerdem ist die Olympus SZ-30MR die erste Kamera, die gleichzeitig 1080p Full-HD-Video und 16-Megapixel-Fotos aufnehmen kann. Dank so genanntem Multi Recording ist es zudem möglich, zwei Videos gleichzeitig aufzuzeichnen, zum Beispiel mit verschiedenen Bildausschnitten wie Weitwinkel und Nahaufnahme. Möglich macht dies der Dual Engine TruePic III+ Bildprozessor. Nicht ganz so üppig ausgestattet präsentiert sich das Schwestermodell SZ-20. Hier reicht das Zoom "nur" von 25 bis 300 mm (Kleinbild).

Beide Modelle arbeiten mit einem Backlight-CMOS-Sensor, der auch bei wenig Licht für gute Bildergebnisse und sehr schnelle Serienaufnahmen sorgt. Mit 7 Bildern pro Sekunde sind die Kameras in der Tat erstaunlich flott. Zudem gibt es einen 3D-Fotomodus und Eye-Fi-Kompatibilität (mit entsprechenden Karten). Neben Fotos filmen beide Kameras in 1080p Full-HD. Gegen Verwackler schützt eine Dual Image Stabilisation. Das Display ist 3,0 Zoll groß und löst mit 460.000 Pixeln auf. An elektronischen Extras bieten beide Kameras jede Menge: etwa ein so genanntes Smart Panorama, eine erweiterte Gesichts- und Haustiererkennung, eine Schattenaufhellung, sowie einen intelligenten Auto Modus (i-Auto) und AF-Tracking.

Beide Modelle sind ab März 2011 in Schwarz oder Silber verfügbar. Die Olympus SZ-30MR kostet rund 350 Euro. Wer auf eine riesige Telebrennweite verzichten kann, fährt mit der Olympus SZ-20 besser: Sie ist mit 250 Euro rund 100 Euro günstiger.

Siehe auch:

Superzoomer: Olympus SZ-10