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Fujifilm F800EXR mit Wireless Image Transfer

Fujifilm Finepix F800EXR mit Wireless Image Transfer
Fujifilm Finepix F800EXR

Wie hebt man sich von der Konkurrenz ab? Fujifilm versucht es mit einem WiFi-Feature, dem Wireless Image Transfer. Die neue Megazoomkamera Finepix F800EXR bietet eine solche Lösung für schnelles Versenden und Hochladen der eigenen Fotos. Mittels dieser Funktion lässt sich die F800EXR mit Smartphones oder Tablet PCs verbinden. Auf dem Tablet oder Smartphone muss man dazu die kostenlose App „Fujifilm Photo Receiver“ installieren. Anschließend kann man die F800EXR ganz einfach mit seinem Mobilgerät. Allerdings lassen sich nur bis zu 30 Bilder auf einmal von der Kamera aufs Smartphone oder Tablet übertragen. Anschließend kann man die Bilder Hochladen per E-Mail versenden – und nutzt dabei die Internetverbindung des Smartphones oder Tablet-PCs. Ohne zusätzliches Gerät kann die Kamera also nicht ins Internet.

 

F800EXR mit 500mm-Zoom

Die technische Ausstattung der Fujifim Finepix F800EXR ist hochwertig. So sitzt im Innern ein EXR CMOS Sensor (BSI), der mit 16 Megapixeln auflöst und mit 1/2 Zoll vergleichsweise groß ist. Das Fujinon Objektiv bietet einen 20-fachen optischen Zoom und deckt einen Brennweitenbereich von 25 bis 500 mm ab (Kleinbild). Der Monitor ist mit drei Zoll (7,6 cm) ordentlich groß und löst mit 460.000 Pixeln auf. Ein Sonnenlicht-Modus hilft bei der Bedienung bei hellem Umgebungslicht. Neben Videos macht die F800EXR auch Full HD-Video (1080p). Ein mechanischer Bildstabilisator am Bildsensor soll Verwacklungen vermeiden.

 

Die Fujifilm Finepix F800EXR steckt in einem hochwertigen Metallgehäuse und ist in den Farben Schwarz, Champagner, Rot und Weiß zu haben. Sie ist ab August 2012 lieferbar und kostet rund 330 Euro.

Allround-Megazoomer: Fujifilm X-S1

Fujifilm X-S1
Fujifilm X-S1

Fujifilm erweitert seine X-Serie um das neue Modell X-S1. Die Allround-Bridge-Kamera verfügt über ein 26faches Zoomobjektiv, einen großen EXR CMOS Sensor, einen elektronischen Sucher und zahlreiche Funktionen. Die Fujifilm X-S1 zeigt sich dabei ganz im Spiegelreflex-Look. Es gibt an dem hochwertigen Gehäuse viele Einstellräder und Bedienelemente – fast wie bei einer SLR.

Das 26fache Fujinon Zoomobjektiv deckt einen Brennweitenbereich von 24-624 mm ab (äquivalent zum Kleinbildformat). Das Objektiv der X-S1 ist recht lichtstark für eine Bridge-Kamera: Der Anfangsblende reicht von F2,8 (W) bis F5,6 (T) und verspricht damit auch für Aufnahmen bei wenig Licht eine ordentliche Bildqualität. Der EXR CMOS Sensor ist mit 2/3 Zoll recht groß und bietet eine Auflösung von 12 Megapixeln. Neben dem Display gibt es einen elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln. Der Hauptmonitor selbst ist klappbar und 7,6 cm groß (3,0 Zoll, 460.000 Pixel).

Fujifilm X-S1 mit Klappdisplay
Fujifilm X-S1 mit Klappdisplay

Mit der X-S1 sind Makroaufnahmen bis zu einem Abstand von nur 1 cm möglich. Wie kameras dieser Klasse üblich, verfügt auch die X-S1 über einen optischen Bildstabilisator. Interessant ist bei den Einstellungen der „Erweiterte Dynamikumfang“. Hier werden die zwei Pixel eines gleichfarbigen Paares unterschiedlich lang belichtet. Die Kamera nimmt dann zum gleichen Zeitpunkt zwei unterschiedlich belichtete Bilder auf. Eines mit längerer Belichtungszeit, eines mit kürzerer Belichtungszeit. Diese werden zu einem Bild mit einem erweiterten Dynamikumfang zusammengeführt. Bei der Priorität „Hohe Lichtempfindlichkeit und geringes Bildrauschen“ hingegen werden zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zusammengefasst. Damit wird aus zwei Pixeln ein Pixel mit doppelter Größe. Die Lichtempfindlichkeit wird dadurch erhöht und das Bildrauschen soll sich deutlich verringern.
Neben Fotos macht die X-S1 Full HD-Videos (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton. Dank HDMI-Schnittstelle kann man diese direkt auf einem Fernseher wiedergeben. Außerdem verfügt die X-S1 über einen Mikrofon-Anschluss, über den ein externes Mikrofon mit 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker angeschlossen werden kann – das ist durchaus etwas Besonderes in dieser Klasse. Die X-S1 ist ab Januar 2012 ausschließlich in Schwarz erhältlich. Fujifilm gibt eine Preisempfehlung von rund 700 Euro.

 

624 mm Brennweite maximal bei der X-S1
624 mm Brennweite maximal bei der X-S1

Superzoomer mit GPS: Fujifilm Finepix F600EXR

Fujifilm F600EXR
Fujifilm F600EXR

Fast schon etwas zu spät für die Urlaubszeit, aber rechtzeitig zur IFA 2011, präsentiert Fujifilm eine kompakte Megazoomkamera, die mit 15fachem Zoom und GPS lockt: die Finepix F600EXR. Trotz kompakter Abmessungen von 104 x 63 x 33 mm und einem Gewicht von nur 201 Gramm (ohne Akku) verfügt die Finepix über jede Menge Ausstattung. Hauptmerkmal ist sicher das große Zoom mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 360 mm (Kleinbild). Mit einer Anfangsblende von F3,5 (Weitwinkel) und F5,3 (Tele) ist das Objektiv nominell nicht besonders lichtstark, bewegt sich aber im Durchschnitt der kompakten Megazoomer.

 

Die Finepix F600EXR verfügt über einen 1/2 Zoll EXR CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 16 MP liefert. Dieser ist eine Kombination von Fujifilms Back Side Illuminated (BSI)- und EXR-Technologie. Dadurch soll der Sensor für gute Bildergebnisse auch bei schlechten Lichtbedingungen sorgen. Die Technik dahinter: Bei herkömmlichen Sensoren reduzieren Leiterbahnen und Schaltungen die lichtempfindliche Fläche der Pixel. Beim EXR CMOS Sensor (BSI) sind diese hinter den Photodioden positioniert. Somit wird die gesamte Oberfläche genutzt und das Licht kann ungehindert auf die Pixel treffen. Die Lichtempfindlichkeit des EXR CMOS Sensors (BSI) ist dadurch erhöht. Zusätzlich verfügt der Sensor über die EXR Technologie. Somit kann der Fotograf aus drei unterschiedlichen EXR Modi auswählen oder im EXR AUTO Modus die Automatik der F600EXR machen lassen.

 

Das 3,0 Zoll Display auf der Rückseite (7,6 cm) löst mit 460.000 Bildpunkten hoch auf. Neben dem GPS finden sich zahlreiche weitere Extras bei der Finepix F600EXR: So verfügt die Kamera über eine 360-Grad-Panoramafunktion und filmt in voller HD-Auflösung (1.080p). Zudem speichert die Kamera auf Wunsch auch im RAW-Format. Die Finepix F600EXR ist ab September 2011 für rund 300 Euro erhältlich. Es gibt sie in den Farbvarianten Schwarz, Weiß und Rot. Beim schwarzen Modell besitzt die Kamera sogar eine gummierte Gehäuseoberfläche.

Mit 36fach-Zoom: Olympus SP-810UZ

Olympus SP-810UZ
Olympus SP-810UZ

Nach Panasonic präsentiert auch Olympus eine neue Superzoomkamera: Die SP-810UZ Ultra Zoom bietet ein 36fachES Zoom-Objektiv mit einer maximalen Tele-Brennweite von 864 mm (Kleinbild). Damit toppt Olympus noch einmal das bisherige Spitzenmodell der SP-Serie, die SP-800UZ mit bis zu 840 mm (Kleinbild). Auch bei der Weitwinkelbrennweite legt Olympus nochmals zu: Begann der Brennweitenbereich bei der SP-800UZ noch bei 28 mm, so sind es bei der SP-810UZ nun 24 mm (alle Angaben bezogen auf das Kleinbildformat).

 

Die Lichtstärke ist mit nominell 1:2,9 bis 5,7 noch verhältnismäßig hoch. Trotz ihres großen Zoomfaktors ist die  SP-810UZ dennoch kompakter geworden im Vergleich zu ihrer Vorgängerin: 106 x 76 x 74 mm betragen Ihre Maße. Inklusive Akku bringt sie 413 Gramm auf die Waage. Sie arbeitet mit einem 1/2,3 Zoll CCD-Sensor mit einer Auflösung von 14 Megapixel. Zur Bildverarbeitung dient der TruePic III+ Bildprozessor. Neben Fotos mach die Ultra Zoom auch HD-Videos (720p) bei einer maximalen Aufnahmedauer von 29 Minuten. Wie alle Kameras mit solch großer Brennweite verfügt auch die Olympus über einen Bildstabilisator, der auch bei Videoaufnahmen zum Einsatz kommt.

 

Olympus SP-810UZ: 864mm Brennweite
Olympus SP-810UZ: 864mm Brennweite

Dank AF-Tracking behält die SP-810UZ auch sich bewegende Motive im Fokus – sogar wenn diese zwischendurch aus dem Bild verschwinden. Für etwas Kreativität sollen zehn so genannte Magic Filter sorgen, die sich fast alle sowohl auf Fotos als auch Videos anwenden lassen. Im 3D-Modus fügt die Kamera zwei Fotos desselben Motivs aus unterschiedlichen Blickwinkeln zusammen und generiert daraus dynamische 3D-Bilder. Außerdem gibt es eine integrierte Panoramafunktion. Neben diesen technischen Extras fällt das Display etwas ab: Es ist zwar mit 3,0 Zoll (7,6 cm) ordentlich groß, verfügt aber lediglich über eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Die Olympus SP-810UZ ist ab Anfang September in Silber und Schwarz für rund 280 Euro erhältlich.

 

 

Schwachpunkt: Das Display der Olympus SP-810UZ
Schwachpunkt: Das Display der Olympus SP-810UZ

600mm-Zoomriese: Panasonic Lumix DMC-FZ48

Panasonic Lumix DMC-FZ48Panasonic schickt eine neue Megazoomkamera ins Rennen: Die Lumix FZ48 ist ein klassischer Weitwinkel-Superzoomer mit einem riesigen Brennweitenbereich von 25 bis sage und schreibe 600 mm (bezogen aufs Kleinbildformat). Die Kamera löst die Lumix FZ45 ab. Wie bei den kompakten Megazoomern üblich, ist die Lichtstärke im Telebereich nicht besonders hoch (F5,2 -8,0). In (äußerster) Weitwinkelstellung kann das Objektiv jedoch mit anderen Kompakten mithalten (F2,8 – 8,0). Möglich macht dies das Leica DC Vario-Elmarit 24x-Superzoom 2,8-5,2/25-600mm, das nun mit einer Nano-Oberflächenvergütung versehen ist.

 

Die Lumix FZ48 arbeitet mit einem neuen Highspeed-CCD-Sensor mit 12,1 Megapixel Auflösung. Als Bildprozessor dient die Venus Engine. Dank beschleunigter Prozessorgeschwindigkeit schafft die FZ48 nun 3,7 Bilder pro Sekunde – das ist doppelt so schnell wie die FZ45. Zudem filmt die FZ48 in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Interessant für Filmer: Neben dem AVCHD-Format können Full-HD-Videos jetzt auch im MP4-Format gespeichert werden. Das erleichtert die Wiedergabe auf PCs oder Mobilgeräte.

 

Rückseite der Panasonic DMC-FZ48Wie bei Megazoomern üblich verfügt auch die Panasonic Lumix FZ48 über einen OIS-Bildstabilisator, der auch bei Videos genutzt werden kann. Zudem besitzt die FZ48 einen 3D-Foto-Modus. Diese dreidimensionalen Aufnahmen lassen sich dann etwa auf Viera 3D-HDTV-Fernsehern wiedergeben. Der LCD-Monitor der FZ48 ist mit 7,5 cm Bilddiagonale (3,0 Zoll) schön groß und löst jetzt mit 460.000 Bildpunkten auch standesgemäß auf. Dies ist die doppelte Auflösung im Vergleich zum Vorgängermodell. Daneben gibt es einen 0,2 Zoll großen Farbsucher (201.600 Pixel), der eine Bildfeldabdeckung von rund 100 Prozent bietet.

 

Neben manuellen Einstellmöglichkeiten und diversen Motivprogrammen gibt es einige neue Digital-Effekte wie etwa einen Miniatur-Effekt (Diorama). Eine iA-Funktion (Intelligente Automatik) sorgt zudem für die richtigen Einstellungen bei unterschiedlichen Motiven. Die Lumix FZ48 erreicht mit 120,3 x 79,8 x 91,9 mm in etwa Systemkamera-Maße und ist mit einem Gewicht von 498 Gramm (inklusive Akku) alles andere als ein Leichtgewicht. Sie kann mit diversem Zubehör kombiniert werden werden:

• DMW-LT55 Tele-Konverter 1,7x
• DMW-LC55 Nahlinse
• DMW-LA5 Objektivvorsatz-Adapter für Tele-Konverter und Nahlinse
• DMW-LMC52 Schutzfilter
• DMW-LND52 Neutral-Graufilter
• DMW-LPL52 Polarisationsfilter
• DMW-BMB9 Akku
• DMW-PZH07 Kameratasche
• RP-CHEM15 miniHDMI-Kabel 1,5 m
• RP-CHEM30 miniHDMI-Kabel 3,0 m

 

Die Panasonic Lumix DMC-FZ48 ist ab Mitte August 2011 ausschließlich in Schwarz für rund 400 Euro erhältlich.

Bis 600mm Brennweite bei der Lumix FZ48Lumix FZ48 von oben

SZ-30MR und SZ-20: Hightech-Zoomer von Olympus

Eine neue Kameraserie ist immer etwas Besonderes. Das ist auch bei Olympus nicht anders. Die Abkürzung "SZ" steht dabei für "Super-Zoom". Die Kameras bieten also trotz schlanker Maße leistungsstarke Zoomobjektive. Topmodell ist ab März die neue SZ-30MR. Die Kamera glänzt mit einem 24fachen Weitwinkel-Zoom und einer für eine Kompakte extrem großen Brennweite von 25 bis 600 mm (Kleinbild).

Außerdem ist die Olympus SZ-30MR die erste Kamera, die gleichzeitig 1080p Full-HD-Video und 16-Megapixel-Fotos aufnehmen kann. Dank so genanntem Multi Recording ist es zudem möglich, zwei Videos gleichzeitig aufzuzeichnen, zum Beispiel mit verschiedenen Bildausschnitten wie Weitwinkel und Nahaufnahme. Möglich macht dies der Dual Engine TruePic III+ Bildprozessor. Nicht ganz so üppig ausgestattet präsentiert sich das Schwestermodell SZ-20. Hier reicht das Zoom "nur" von 25 bis 300 mm (Kleinbild).

Beide Modelle arbeiten mit einem Backlight-CMOS-Sensor, der auch bei wenig Licht für gute Bildergebnisse und sehr schnelle Serienaufnahmen sorgt. Mit 7 Bildern pro Sekunde sind die Kameras in der Tat erstaunlich flott. Zudem gibt es einen 3D-Fotomodus und Eye-Fi-Kompatibilität (mit entsprechenden Karten). Neben Fotos filmen beide Kameras in 1080p Full-HD. Gegen Verwackler schützt eine Dual Image Stabilisation. Das Display ist 3,0 Zoll groß und löst mit 460.000 Pixeln auf. An elektronischen Extras bieten beide Kameras jede Menge: etwa ein so genanntes Smart Panorama, eine erweiterte Gesichts- und Haustiererkennung, eine Schattenaufhellung, sowie einen intelligenten Auto Modus (i-Auto) und AF-Tracking.

Beide Modelle sind ab März 2011 in Schwarz oder Silber verfügbar. Die Olympus SZ-30MR kostet rund 350 Euro. Wer auf eine riesige Telebrennweite verzichten kann, fährt mit der Olympus SZ-20 besser: Sie ist mit 250 Euro rund 100 Euro günstiger.

Siehe auch:

Superzoomer: Olympus SZ-10

Superzoomer: Olympus SZ-10

Wie die Pen E-PL2 und die XZ-1 hat auch die Olympus SZ-10 ein integriertes Zuiko-Objektiv mit einer großen Brennweite. Sie reicht von 28 bis 504 mm (Kleinbild). Mit einer maximalen Blendenöffnung von F3,3 – 4,4 ist dieses allerdings nicht besonders lichtstark. Trotz der großen Brennweite ist die Olympus SZ-10 mit 105,9 x 67,3 x 37,9 mm noch relativ kompakt. Auch das Gewicht hält sich mit 215 Gramm für eine Megazoom-Kamera noch im Rahmen.

Der CCD-Sensor im klassischen 1/2,3 Zoll Format liefert eine Auflösung von 14 Megapixeln. Ihm assistiert ein TruePic III+ Bildprozessor. Neben Fotos macht die SZ-10 auch HD-Videos in 720p. Die Serienbildgeschwindigkeit ist nur bei auf 3 Megapixel reduzierter Auflösung wirklich hoch (10 Bilder pro Sekunde). Bei voller Auflösung schafft die SZ-10 gerade einmal 0,89 Fotos pro Sekunde. Als Fokussiersystem kommt ein TTL iESP Autofokus mit Kontrastmessung zum Einsatz. Auf der Rückseite der Olympus SZ-10 sitzt ein 3,0 Zoll großes LCD-Display mit einer guten Auflösung von 460.000 Bildpunkten.

Die Olympus SZ-10 bietet eine doppelte Bildstabilisierung sowie diverse Automatiken. Dazu gehören eine erweiterte Gesichtserkennung und eine Schattenaufhellung, ein "Beauty Modus" sowie ein intelligenter Auto Modus ("i-Auto") und AF-Tracking. Die Kamera ist kompatibel mit Eye-Fi-Karten und besitzt einen 3D-Modus für Fotos. Die SZ-10 ist ab März 2011 verfügbar und wird rund 250 Euro kosten.

Megazoomer: Nikon Coolpix P500

Als "Master of Zoom" kündigt Nikon die neue Coolpix P500 an. Und das scheint nicht übertrieben: Das 36fache Zoomobjektiv der P500 deckt eine Brennweite von 22,5 bis 810 mm (Kleinbild). Vom starken Weitwinkel bis zur Super Tele-Brennweite ist also alles dabei. Dank eines seitlich am Objektiv angebrachten Zoomschalters soll sich das Zoomen durch den gesamten Brennweitenbereich besonders ergonomisch gestalten. Hinzu kommt eine gehobene Ausstattung mit vielen Extras.

Da bei solchen extremen Tele-Brennweiten nichts mehr ohne Bildstabilisator geht, hat die Nikon P500 selbstverständlich auch einen: Der Hybrid-VR (Bildstabilisator mit beweglichem Sensor und digitaler Bildstabilisator) soll die Auswirkungen einer unruhigen Kamerahaltung in Grenzen halten. Die Funktion "Motion Detection" erkennt dabei Bewegungen der Kamera oder des Motivs und verringert Verwacklungs- und Bewegungsunschärfe. Der so genannte "Best-Shot-Selector" (BSS) wählt zudem aus einer Reihe von zehn aufeinander folgenden Aufnahmen automatisch das schärfste Bild aus. Außerdem gibt es einen Nachtporträt-Modus, der mehrere unterschiedliche Belichtungen zu einem Bild kombiniert, um Unschärfen zu vermeiden.

Bemerkenswert ist zudem der neigbare und sehr hoch aufgelöste LCD-Monitor (921.000 Bildpunkte). Auch eine Filmfunktion fehlt nicht: Die Coolpix macht Videoaufnahmen in Full-HD im Vollbildverfahren(1.080p). Ebenfalls nicht selbstverständlich: Beim Filmen stehen die Funktionen des optischen Zooms und des Autofokus zur Verfügung. Außerdem kann man jederzeit gleichzeitig ein Foto aufnehmen. Gefilmt wird dabei mit Stereoton. Darüber hinaus bietet die Coolpix P500 eine Zeitraffer- sowie eine Lupenfunktion. Hierfür stehen Bildraten von bis zu 240 Bildern pro Sekunde (allerdings nur bei QVGA-Auflösung) zur Verfügung. Dank eines integrierten HDMI-Anschlusses kann man die P500 direkt an einen Fernseher anschließen.

Die Nikon Coolpix P500 gibt es voraussichtlich ab Anfang März 2011 für rund 430 Euro.

16fach-Zoom und GPS: Sony HX9VB

Die DSC-HX9VB ist damit ebenfalls ein Premium-Modell der H-Serie. Sie verfügt über einen Exmor R Sensor, der eine effektive Auflösung von 16,2 Megapixel liefert. Das 16fache optische Zoom deckt eine Brennweite von 24 – 384mm ab (Kleinbild, Sony G Objektiv, F3.3-5.9). Wie ihre viel größere Schwester, die DSC-HX100VB, verfügt auch die HX9VB über einen GPS-Recorder und Kompass.

Ein optischer Bildstabilisator mit Aktiv-Mode inklusive Anti Roll Korrektur soll für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen. Auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen: So gibt es ein sehr hoch aufgelöstes 3,0 Zoll Display (921.600 Bildpunkte), eine HDR-Funktion sowie 3D Schwenkpanoramen. Bemerkenswert ist zudem die hohe Serienbildgeschwindigkeit von zehn Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Videos nimmt die HX9VB in voller HD-Auflösung (1.080p) auf. Die Abmessungen liegen bei 104,8 x 59 x 33,9 mm; das Gewicht beträgt 245 Gramm mit Akku. Im Vergleich zum Topmodell HX100VB ist die Sony HX9VB mit rund 370 Euro deutlich günstiger. Die Kamera kommt im April 2011 in die Läden.

30fach-Zoomer: Sony DSC-HX100VB

Ein Blick auf die Sony DSC-HX100VB genügt, um zu wissen, dass dieser Bolide mit jeder Menge Extras aufwarten kann. Dies fängt an beim schnellen Exmor R Sensor, der eine effektive Auflösung von 16,2 Megapixel ermöglicht. Optisch auffällig ist jedoch zunächst das Carl Zeiss Vario Sonnar T* Objektiv, das einen riesigen Brennweitenbereich von 27 bis 810 mm abdeckt (Kleinbild). Mit einer Anfangsblende von F2.8 bis 5.6 ist das 30fach-Zoom sogar nominell relativ lichtstark – im Vergleich zu anderen Megazoomern. Gegen Verwackler soll ein optischer Bildstabilisator mit Aktiv-Mode inklusive Anti Roll Korrektur sorgen.

Die Sony HX100VB arbeitet mit einem BIONZ-Prozessor mit verbesserter Bildoptimierung und schnellerer Fokussierung. Im Serienbild-Modus macht die Cyber-shot bis zu zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung. Auf Wunsch macht die Sony 3D Schwenkpanoramen (bis 268 Grad) oder 3D Fotoaufnahmen. Die intelligente Motiverkennung erfasst 33 verschiedene Aufnahmesituationen. Neben Fotos macht die HX100VB auch Videos in voller HD Auflösung im Vollbildmodus (1.080p). Das 3-Zoll-Display auf der Rückseite ist schwenkbar und löst mit 921.600 Bildpunkten sehr fein auf. Hinzu kommt ein elektronischer Sucher (0,5cm Bilddiagonale) mit 201.600 Punkten. Die Sony verfügt über einen GPS-recorder inklusive Kompass

Mit 574 Gramm inklusive Akkus ist die Sony HX100VB sicher kein Leichtgewicht, die Abmessungen von 119  x 88,9 x 93 mm sind aber klassentypisch. Die Sony Cyber-shot DSC-HX100VB ist die Nachfolgerin der DSC-HX1. Sie erscheint im April 2011 und wird rund 470 Euro kosten.