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Neue Firmware für die Leica S2

Leica S2
Leica S2

Ab sofort gibt es von der Leica Camera AG eine neue Firmware (FW 1.0.4.2) für die Leica S2/S2-P. Das Update lässt sich ab sofort im Leica Kundenbereich kostenlos downloaden. Das Firmware Update ist unter anderem auf die Nutzung der neuen S Objektive Leica Super-Elmar-S 1:3,5/24 mm ASPH und Leica Vario-Elmar-S 1:3,5-5,6/30-90 mm ASPH ausgerichtet und verbessert deren Funktion. Des Weiteren ist die neue Firmware Voraussetzung für die Verwendung der Leica Zentralverschluss-Objektive.

Weiterhin wurde das Firmware Update genutzt, um ein paar Verbesserungen zu implementieren. Hierzu gehört die Optimierung der Belichtungs-Betriebsart Blendenautomatik (T). Bislang wurde die Belichtungszeit auch im T-Modus, bei Über- oder Unterschreitung des Belichtungsbereichs, automatisch der Lichtsituation angepasst. Nun hat die eingestellte Belichtungszeit Priorität. Verbessert wurde zudem die Übermittlung der kameraseitigen Weißabgleichswerte an Photoshop Lightroom. Die Firmware sowie eine Installationsanleitung stehen im geschützen Bereich von Leica zum Download bereit – allerdings nur für registrierte S-Kunden.

Edle Messsucherkamera: Leica M

Leica M
Leica M: Die Nachfolgerin der M9 heißt einfach M.

Was folgt auf die Leica M9? „M10“ hatten viele erwartet. Doch weit gefehlt, Leica nennt seine neu, digitale Messsucherkamera schlicht und einfach „M“. Die Leica Camera AG nutzt zur Vorstellung dieses und vieler weiterer Modelle die Photokina und setzt das komplette neue Lineup effektvoll in Szene. Dabei markiert die Leica M im Hinblick auf die Produktbezeichnung eine neue Ära. Leica verzichtet künftig auf alle Ziffern im Produktnamen, „um die Bedeutung der Leica Kamerasysteme M und S nachhaltig und langfristig zu unterstreichen“, wie es heißt.

 

Die Leica M ist mit einem neu entwickelten CMOS-Bildsensor ausgestattet und bietet alle möglichen Komfortfunktionen wie Live-View, Full-HD-Videos sowie zusätzliche Fokussier-Methoden. Leica preist sie deshalb als seine bislang vielseitigste Messsucherkamera an. Als erste Leica-Messsucherkamera ist die neue M mit einem völlig neu entwickelten, hochauflösenden Leica-Max-CMOS-Bildsensor im vollen Kleinbildformat mit 24 Megapixeln ausgestattet. Er wurde zusammen mit dem Kooperationspartner CMOSIS speziell für die Kamera und den Einsatz von M- und R-Objektiven entwickelt. Er soll die charakteristischen Vorteile von CCD-Sensoren wie die natürliche, brillante Farbwiedergabe und die eindrucksvolle Detailzeichnung nun auch auf einen CMOS-Sensor übertragen. Mit dem Sensor zusammen arbeitet in der M ein Leica Maestro-Prozessor, der ebenfalls für das Leica S-System verwendet wird.

 

Leica M: Rückseite in typischem M-Design
Leica M: Rückseite in typischem M-Design

Erstmals gibt es bei der Leica M einen Live-View und einen Live-View-Fokus. Der Monitor ist drei Zoll groß und löst mit 920.000 Pixeln hoch auf. Die Leica M bietet zwei weitere Fokusmethoden, die über die neue Fokustaste gestartet werden. Der neue „Live-View-Zoom“ ermöglicht eine bis zu 10-fache Vergrößerung für die volle Kontrolle der Schärfe bei Motivdetails oder der Naheinstellgrenze. Hinzu kommt der „Live-View-Fokus-Peaking“. Hier werden zur Fokuskontrolle Kanten automatisch mit roten Linien markiert. Anhand der Darstellung der Kanten lässt sich die Fokussierung dann beurteilen.

 

Gemäß Leicas M-Philosophie ist auch die neue M auf Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet. So bestehen Deckkappe und Bodendeckel der Kamera etwa aus massiven Messingblöcken. Das Ganzmetallgehäuse ist geschlossen und besteht aus einer Magnesiumlegierung. Spezielle Gummidichtungen sollen das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser schützen. Für die neue Leica M gibt es eine Vielzahl an optionalem Zubehör. Hierzu gehören etwa ein neuer Leica R-Adapter M, der den Anschluss an nahezu alle R-Objektive ermöglicht. Außerdem gibt es einen elektronischen Visoflex-Sucher, Leica EVF2, und ein Multifunktionshandgriff-M mit integriertem GPS-Modul. Ein Leica Mikrofon-Adapter-Set ist ebenfalls verfügbar.

 

Wie nicht anders zu erwarten  ist auch die neue Leica M kein Schnäppchen: Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland beträgt 6200 Euro. Sie ist in einer schwarz lackierten und einer silbern verchromten Ausführung ab Anfang 2013 erhältlich.

 

 

 

Kompakt mit vielen Extras: Leica V-Lux 3

Leica V-Lux 3
Leica V-Lux 3

Die Leica Camera AG präsentiert mit der V-Lux 3 eine neue kompakte Digitalkamera mit zahlreichen Features. Auffälligstes Merkmal der Allroundkamera ist ihr 24faches Supertelezoom-Objektiv, das Leica DC Vario-Elmarit 1:2,8–5,2/4,5–108 mm ASPH. Der Brennweitenbereich liegt zwischen 25 und 600 Millimetern (entsprechend dem Kleinbildformat). Hinzu kommt ein neu entwickelter 12,1-Megapixel CMOS-Bildsensor, der nicht nur schnelle Bildfolgen, sondern auch Videos ermöglicht.

 

Die Leica V-Lux 3 zeichnet Full-HD-Videos mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei 60 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format auf. Damit erreicht sie nominell die Leistungsfähigkeit von Full-HD-Camcordern. Während der Aufzeichnung steht der gesamte Brennweitenbereich zur Verfügung. Das integrierte Stereo-Mikrofon soll mittels elektronischem Windgeräuschfilter dabei für einen klaren Ton sorgen.

Rückseite der Leica V-Lux 3
Rückseite der Leica V-Lux 3

Neben ihren Videofähigkeiten zeichnet die V-Lux 3 auch eine  schnelle Serienbild-Geschwindigkeit aus: Mit 12 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung sowie 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 3,5 Megapixeln liegt sie bei den Megazoommodellen weit vorne. Auf der Rückseite der Leica sitzt ein 3,0 Zoll großer LCD-Monitor mit einer Auflösung von 460.000 Pixeln. Wie bei vielen anderen Kameras dieser Klasse ist auch das Display der V-Lux 3 in nahezu alle Richtungen schwenkbar.

Dank integriertem Handgriff und einem Gewicht von 540 Gramm lässt sich mit der V-Lux 3 auch (gerade noch) einhändig fotografieren. Die Kamerafunktionen hat Leica dabei bewusst einfach gestaltet. So lässt sich beispielsweise die Videoaufnahme per Knopfdruck auf der Oberseite der Kamera starten. Die Leica V-Lux 3 gibt es ab Januar 2012 für rund 750 Euro.

 

 

 

TechnischeDaten LEICAV-LUX3

 

Objektiv:LeicaDCVario-Elmarit1:2,85,2/4,5108mmASPH.,entsprichtbeiKleinbild:25600mm

Zoomoptisch/digital: 24x/4x

 

Entfernungseinstellung

Betriebsart:Normal/Makro,kontinuierlicheFokussierung(Ein/Aus),AF-Verfolgung

Messmethode: Gesichtserkennung,AF-Verfolgung,23-Feld,1-Feld,Spot(flexibel/skalierbar)

Entfernungs-Einstellbereich

P/A/S/M: 30cm(Weitwinkel)/2m(Tele)

Makro/Intelligent/

Auto/Video: 1cm(Weitwinkel)/1m(Tele)

Szenebetriebsarten: KannsichvondenobengenanntenBereichenunterscheiden

Sensor: 1/2.33’’CMOSmit12,8MP(effektiv12,1MP)

Auflösung

Bild: JPG:4:3-Format:max.4000x3000Pixel(12MP),3:2-Format:max.4000x2672Pixel(10,5MP),16:9-Format:max.4000x2248Pixel(9MP),1:1-Format:max.2992x2992Pixel(9MP)

RAW: 4:3-Format: max. 4000 x 3000 Pixel (12 MP), 3:2-Format: max. 4000 x 2672 Pixel (10,5 MP),16:9-Format: max. 4000 x 2248 Pixel (9 MP), 1:1-Format: max. 2992 x 2992 Pixel (9 MP)

Video: MP4/30B/Sek.:1920x1080/1280x720/

640x480

AVCHD:1920x1080(interlaced+progressiv);

1280x720(progressiv)

High-Speed:320x240Pixel,220B/Sek.(MotionJPEG)

Dateiformat/Kompressionsrate

Bild: RAW/JPEG(aufGrundlagederNormExif2,3)/DPOF-kompatibel

Video: AVCHD/MP4/QuickTimeMotionJPEG

Belichtungssteuerung

Belichtungsbetriebsarten: Programmautomatik(P),Zeitautomatik(A),Blendenautomatik(S),ManuelleEinstellung(M)

Belichtungskorrektur: Abstufung:1/3EV-Schritte,Einstellbereich:±3EV

Messmethoden: Mehrfeld,Mittenbetont,Spot

Weißabgleich: Auto,Tageslicht,Wolken,Schatten,Halogen,manuelleEinstellung

Empfindlichkeit:Auto,100,200,400,800,1600,3200

Verschlusszeiten: 60s1/2000s

(Sternenhimmel-Betriebsart:15s/30s/60s)

Serienaufnahmen/Bildfrequenz(maximaleAufnahme-Anzahl/höchsteAuflösung)

MitZentralverschluss: 2B/s:100/12MP,5,5B/s:100/12MP,

12 B/s: 15/12 MP

MitelektronischemVerschluss: 40B/s:50/5MP,60B/s:60/3,5MP

BeiVideoaufnahmen: 2/5/10B/s:40/3,5MP

Blitz

Betriebsarten: AUTO,AUTOmitVorblitz(gegendenRote-Augen-Effekt),AUTOmitlängerenVerschlusszeitenundVorblitz,An,Aus

Arbeitsbereich

(mit ISO AUTO und

kürzesterBrennweite): ca.30cm9,5m

Selbstauslöser: 2/10sVorlaufzeit

Monitor: 3,0’’-TFT-LCD,ca.461.000Pixel,Bildfeld:ca.100%,automatischeHelligkeitsanpassung

Sucher: Farb-LCD,ca.202.000Pixel,Bildfeld:ca.100%,einstellbarbis±4Dioptrien

 

Mikrofon/Lautsprecher: Stereo/mono

 

Speichermedien

InternerSpeicher: ca.70MB

Speicherkarten: SD,SDHC,SDXC

Schnittstellen: Digital:USB2.0(High-Speed),DatenvomPCkönnennichtmitdemUSB-KabelaufdieKameraübertragenwerden,Mini-HDMI-Kabel(TypC).AnalogeVideo-/Audio-Signale:NTSC/PALFBAS(UmschaltungüberMenü),Audio-Line-Ausgang(mono),Spezialbuchse(8-polig).MIC/REMOTE:2,5mmØ-Buchse

Drucker-Kompatibilität: PictBridge

Betriebstemperatur /

-feuchtigkeit: 0-40°C/10-80%

Akku (Lithium-Ionen)

Spannung/Kapazität: 7,2V/895mAh(410BildernachCIPA-Standard)

Abmessungen(BxHxT): 124x81x95mm

Gewicht: 540g(mitSpeicherkarteundAkku)

Lieferumfang: KameramitObjektivdeckel,Ladegerät(LeicaBC-DC9),Akku(LeicaBP-DC9),Gegenlichtblende,Tragriemen,AV-Kabel,USB-Kabel,CDmitausführlichenAnleitungen

Software:Adobe®Photoshop®Elements®,Adobe®Premiere®Elements®(nachRegistrierungzumDownloadverfügbar)

Firmware-Update für die Leica S2

Leica S2
Leica S2

Für die Leica S2 steht ab sofort das Firmware-Update auf die Version 1.0.1.8 zur Verfügung. Nachdem das letzte Update im Dezember 2011 zahlreiche Verbesserungen brachte, folgt nun die nächste Version. Es lohnt sich für alle S2-Besitzer, die ihre Kamera auf den aktuellen Stand zu bringen, denn damit wird die Funktion der automatischen Belichtungsreihen zu verbessert. Der Auslöser muss dann nur einmal gedrückt werden, um alle Aufnahmen der Belichtungsreihe zu machen. Diese Funktion eignet sich beispielsweise für die Erstellung von Belichtungsreihen für die HDR Weiterverarbeitung. Eine zweite Neuerung betrifft die individuelle Tastenbelegung. Hier ist nun ein weiteres Bedienelement (Taste für Menüsteuerung rechts oben) für den Schnellzugriff frei belegbar. Auf diese Weise lässt sich die Leica S2 etwas mehr an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Die Firmware 1.0.1.8 für die Leica S2 gibt es als kostenlosen Download – allerdings nur für registrierte Kunden. Im Kundenbereich gibt es zudem eine Installationsanleitung.

Lumix-Zwilling: Leica V-Lux 30

Mit der V-Lux 30 präsentiert Leica eine kompakte Reisekamera mit gehobener Ausstattung. Doch wenn man sich den roten Punkt wegdenkt, wird schnell klar: So neu ist die Kamera gar nicht. Denn dahinter steckt wieder einmal eine Lumix von Panasonic.

Zugegeben, das Gehäuse sieht etwas anders aus und die Firmware wurde von Leica angepasst. Dennoch: Die neue Leica V-Lux 30 ist nichts anderes als eine Panasonic Lumix DMC-TZ22 in etwas anderer Aufmachung. Andererseits muss das nicht schlecht sein, denn die Leica V-Lux 30 / Lumix TZ22 überzeugt mit gehobener Ausstattung. Im Inneren der Kompaktkamera sitzt ein 14,1 MP CMOS-Sensor, der nicht nur Fotos, sondern auch Videos in Full HD ermöglicht. Die Videos macht die Kamera sogar inklusive Stereoton. Auch das Objektiv ist leistungsstark: Das 16-fache Zoom Leica DC Vario-Elmar 1:3,3–5,9/4,3–68,8 mm ASPH hat einen Brennweitenbereich von 24 bis 384 Millimetern (Kleinbild). Insbesondere die Tele-Brennweite ist für solch eine Kompaktkamera beachtlich. Eine weitere Besonderheit ist das integrierte GPS-Modul.

Leica V-Lux 30
Leica V-Lux 30

Bei voller Auflösung macht die V-Lux 30 zehn Bilder pro Sekunde, im Highspeed-Modus sogar 60 Bilder pro Sekunde – allerdings bei reduzierter Auflösung. Zudem gibt es eine 3D-Fotofunktion, bei der die Kamera zwei Bilder aus einer Serie zu einem 3D-Bild zusammensetzt. Ebenfalls erwähnenswert: Der drei Zoll große LCD-Touchscreen mit einer guten Auflösung von 460.000 Pixeln.

Insgesamt handelt es sich bei der Leica V-Lux 30 also um eine attraktive Kamera mit gehobener Ausstattung. Sie ist ab Juni 2011 erhältlich. Ob den Kunden allerdings der rote Punkt und der Name „Leica“ 585 Euro wert sind (so die unverbindliche Preisempfehlung), muss sich noch zeigen. Die baugleiche Panasonic Lumix DMC-TZ22 listen einige Online-Händler jedenfalls bereits für unter 300 Euro.

Firmware Update für die Leica S2 bringt zahlreiche Verbesserungen

Besitzer einer Leica S-Kamera können das Update ab sofort im Kundenbereich von Leica herunterladen. Hierfür ist allerdings zuvor eine Registrierung erforderlich. Die Firmware mit der Versionsnummer 1.0.0.24 bringt eine Vielzahl an erweiterten Kamerafunktionen mit sich. Highlight ist die verlustfreie DNG-Komprimierung. Mit ihr lässt sich beispielsweise die Dateigröße von etwa 75 MByte auf etwa 40 MByte verkleinern. Damit lassen sich zirka 14 Bilder in Folge (bei einer Bildrate von 1,5 Bildern pro Sekunde) aufnemen.  Außerdem führt die DNG Komprimierung zu einer Beschleunigung des Speichervorgangs.

Weitere Neuerungen des Firmware Updates sind die Erweiterung der Belichtungszeit auf 125s, die Zeitvorwahl im Bulb-Mode (Belichtungszeiten können durch Drehen des Einstellrades ab sofort direkt vorgewählt werden) sowie die Einstellmöglichkeit der Lichter- und Schattenwarnung. Zudem wurde die Lesbarkeit der Histogrammanzeige bei der automatischen Bildwiedergabe verbessert, indem die Anzeige vergrößert wurde. Auch die Speicherkarten-Kompatibilität ist gestiegen: auf 64 GByte UDMA6. Weiterhin gibt es ein paar zusätzliche Einstellmöglichkeiten für die AF/AE Speichertaste. Auch die Präzision des Autofokus wurde nach Angaben von Leica verbesser. Vor allem sehr kleine Bilddetails sollen sich jetzt besser fokussieren lassen.

Lichtstark: Leica Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH

Das Leica Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH ist quasi eine verbesserte Neuauflage des Weitwinkelobjektivs für Leicas Messsuchersystem. Leica hat sowohl Optik als auch Mechanik weiterentwickelt. Im Vergleich zum Vorgängermodell besitzt das 35-mm-Objektiv (47 mm Kleinbild) ein Floating Element: Die Linsen hinter der Blende bildendabei  zusammen eine Floatinggruppe, die während der Fokussierung ihre relative Position zur Vordergruppe verändert. Damit soll eine optimale Abbildungsqualität auch im Nahbereich erreicht werden. Neu ist zudem die aufschraubbare, rechteckige Gegenlichtblende.

Das Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH. wurde für die digitalen Leica M-Modellen entwickelt, dennoch lässt es sich auch mit den analogen M-Modellen verwenden. Das Objektiv besteht aus neun Linsen, darunter fünf aus hoch brechenden Glassorten. Eine Linse trägt eine asphärische, von der Kugelform abweichende Linsenfläche. Dies ermöglicht eine relatv kompakte Bauform ( Länge bis Bajonettauflage: ca. 46/58 mm – ohne/mit Gegenlichtblende). Das Gewicht beträgt rund 320 Gramm. Das Leica Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH. ist ab Ende Juni für etwa 3.750 Euro erhältlich.

Update für die Leica S2

Ab sofort gibt es das Firmware-Update für die Leica S2 im Kundenbereich von Leica. Leica gibt an, mit der neuen Firmware für die S2 vor allem auf die Anregungen und Wünsche seiner Kunden eingegangen zu sein. Mit der neuen Firmware kommen einige Verbesserungen  für die Funktion und Bedienung der S2.

Zu den Verbesserungen, die das Firmware-Update mit sich bringt, gehört etwa eine neue Weißabgleichs-Einstellung für das besonders farbneutrale HMI-Licht. Außerdem steht bei der individuellen Tastenbelegung ab sofort auch die Abblendtaste zu Verfügung. Dank einer neuen Bedienelementsperre können zudem Zeit- und

Blendeneinstellrad gegen versehentliches Verstellen gesperrt werden. Auch die Bildwiedergabe wurde überarbeitet und soll nun intuitiver sein und eine verbesserte Kontrolle der Aufnahmen erlauben.

Mit der neuen Firmware lassen sich zudem auch Speicherkarten verwenden, die mit anderen Kameras formatiert wurden. Die wohl wichtigste Neuerung der Firmware ist jedoch die Unterstützung der neuen S-Objektive Leica Summarit-S 1:2,5/35 mm ASPH sowie Leica APO-Macro-Summarit-S 1:2,5/120 mm.

Mit Vollformatsensor: Leica M9

Eigens für die Leica M9 wurde ein CCD-Bildsensor mit 18 Megapixeln entwickelt, der die Abbildung des vollen Kleinbildfilm-Formats ermöglicht. Dadurch bieten alle Leica M-Objektive an der Leica M9 den gleichen Bildwinkel wie bei einem analogen Kameramodellen. Nahezu alle Objektive aus dem Leica M-Programm seit 1954 lassen sich somit auch an der M9 verwenden.

Vollformat mit einfacher Bedienung

Bei Leicas M-System steht seit je hereine einfache Bedienung im Vordergrund. Dieses wurde bei der Leica M9 durch eine vereinfachte Menüführung nochmals überarbeitet: Für die Einstellung der Empfindlichkeit muss nun lediglich die ISO-Taste gedrückt gehalten und gleichzeitig am Drehrad die passende Einstellung gewählt werden. Weitere Funktionen sind über die Set-Taste erreichbar. Für weitgehend automatische Aufnahmen sorgt zudem ein Schnappschussprofil. Die Leica M9 verfügt über eine automatische Objektiverkennung. Somit kann die Kamera auf Wunsch anhand dieser Informationen die systembedingte Vignettierung der Objektive automatisch kompensieren.

Trotz ihres Vollformat-Sensors ist die Leica M9 recht kompakt: Ihre Abmessungen betragen 139 x 37 x 80 mm. Das Gewicht der Kamera ist mit 585 Gramm (inklusive Akku) jedoch recht hoch. Dafür ist die Leica M9 auf Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet. Sie besitzt ein geschlossenes Ganzmetallgehäuse aus einer Magnesium-Legierung sowie Deckkappe und Bodendeckel, die aus massiven Messingblöcken gefräst werden. Somit soll ein "jahrzehntelanger Einsatz" gewährleistet werden – in der digitalen Welt fast schon ein Ding der Unmöglichkeit.

Leica M9 mit Messsucher

Auf einen Moiré-Filter, der feine Bilddetails optisch herausfiltert, hat Leica verzichtet, um die Auflösung der Leica M-Objektive voll auszunutzen. Auftretende Moiré-Muster werden stattdessen in der digitalen Signalverarbeitung der Kamera beseitigt. Der optimierte Rauschabstand des CCD-Bildsensors soll zudem den Bedarf an digitaler Nachbearbeitung verringern. Insbesondere das Messsuchersystem unterscheidet die Leica M9 von herkömmlichen Spiegelreflex- und Kompaktkameras. Der Fotograf erfasst durch den Messsucher nicht nur, was er aufnehmen möchte, sondern auch, was sich außerhalb des Sucherrahmens ereignet.

Anders als beim Spiegelreflexsystem, bei dem durch das Objektiv fokussiert wird und damit Brennweite und Lichtstärke die Genauigkeit der Messung bestimmen, bleibt die Messbasis im Entfernungsmesser der Leica M unabhängig vom Objektiv immer gleich groß. Deshalb ist ihre Genauigkeit bei kurzen Brennweiten um ein Vielfaches höher. Das kontrastreiche Messfeld in der Bildmitte garantiert schnelles, präzises und punktgenaues Fokussieren auch bei extrem schlechten Lichtverhältnissen. Während der Belichtung sieht der Fotograf sein Motiv und selbst in schwierigen Available-Light Situationen erlaubt der helle und kontrastreiche Sucher eine exakte Fokussierung. Die Auslöseverzögerung der Leica M9 ist sehr kurz – nach Angaben von Leica macht die Messsuchertechnologie die M-Kameras zu den Schnellsten der Welt.

Die Leica M9 bietet zudem eine spezielle Funktion zur manuellen Reinigung des Bildsensors: Wird der entsprechende Punkt im Menü angewählt und der Auslöser gedrückt, bleibt der Verschluss für die Dauer der Reinigung geöffnet. Durch das geringe Auflagemaß der Leica M-Kameras ist der Sensor dabei besser zugänglich als bei digitalen Spiegelreflexkameras. Die Leica M9 gibt es ab sofort in Schwarz und Stahlgrau. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 5.500 Euro.

Leica X1 mit Festbrennweite

Die Leica X1 arbeitet mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format (12,2 MP), wie er auch in semiprofessionellen Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Durch diesen großen Sensor und das Leica Elmarit 1:2,8/24 mm Objektiv soll eine hohe Bildqualität mit geringem Bildrauschen, einem hohen Dynamikumfang und einer akkuraten Farberkennung gewährleistet werden. Der CMOS-Sensor der X1 besitzt im Vergleich zum Kleinbild einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,5. Somit entspricht die Festbrennweite des 24-mm-Objektivs einer Kleinbildbrennweite von 36 Millimetern.

Einfache Bedienung

Wie schon bei der neuen M9 setzt Leica auch bei der X1 auf übersichtliche Funktionen und ein einfaches Bedienkonzept. So bietet die X1 zahlreiche Automatikfunktionen vom Autofokus bis zur Belichtungsautomatik. Neben den Automatikfunktionen gibt es aber bei der Leica X1 auch manuelle Steuerungsmöglichkeiten: Sowohl Blende als auch Belichtungszeit lassen sich gezielt kontrollieren. Auf der Rückseite der Leica X1 sitzt ein 2,7 Zoll großes Display, das selbst in hellen Umgebungen eine detaillierte Darstellung ermöglichen soll. Einen optischen Sucher gibt es dafür jedoch nicht. Dieser kann als Aufstecksucher (rund 280 Euro) mit 36 mm-Leuchtrahmen optional erworben werden. Als weiteres Zubehör gibt es einen zusätzlichen Handgriff (ca. 100 Euro).

Die Leica X1 besitzt einen versenkbaren Blitz, der auch als Aufhellblitz genutzt werden kann. Zudem lassen sich die Leica Systemblitzgeräte SF 24D und SF 58 nutzen. Zum Lieferumfang der Leica X 1 gehört Adobe Photoshop Lightroom (für Mac OS X und Windows). Die Software gibt es für registrierte Leica X1 Kunden als kostenlosen Download. Die Leica X1 soll ab Januar 2010 erhältlich sein – das Unternehmen verpasst damit also knapp das Weihnachtsgeschäft. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.550 Euro.