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Jobo: Zwei GPS-Empfänger für Digitalkameras

Neben einem Facelift bieten die beiden neuen Geotagging-Modelle von Jobo vor allem einen größeren, internen Speicher: Das PhotoGPS 2 speichert nun bis zu 2.000 Aufnahmeorte, das PhotoGPS 4 sogar bis zu 4.000 Geodaten.

Geodaten von Open Street Map

Zum Lieferumfang der beiden Geotagging-Module gehört jeweils eine PhotoGPS Software, die die rohen Geodaten automatisch in echte Adressdaten "übersetzt" und mit den Fotos zusammengeführt. Hierbei werden nicht nur Längen- und Breitengrad, sondern auch die "übersetzte" Adresse der Bildaufnahme, wie Land, Stadt, Straße und nächstgelegene Sehenswürdigkeit, in die Bilddatei geschrieben. Anhand dieser Angaben lassen sich Fotos anschließend schnell auf dem Computer finden, sortieren und organisieren. Die Software arbeitet dabei mit Open Street Map zusammen.

Die Abmessungen der beiden GPS-Module betragen ohne Adapter 68 x 20 x 43 mm; das Gewicht liegt bei 80 Gramm. Die neuen PhotoGPS Modelle sollen ab Ende April erhältlich sein. Sie kosten rund 100 Euro (PhotoGPS 2) und 130 Euro (PhotoGPS 4).

Bilderrahmen mit eingebautem Foto-Scanner

Der Scanviewer von Jobo scannt Bilder mit einer Größe von bis zu 10 x 15 cm. Papierfotos schiebt man zum Scannen in einen Eingabeschlitz unterhalb des Displays. Der innovative Digiframe digitalisiert die Aufnahme dann mit bis zu 300 dpi bei maximal 1.200 x 1.800 Pixel. Anschließend kann man das eingescannte Bild auf dem Digiframe anzeigen lassen oder auf eine Speicherkarte übertragen. Zudem lassen sich die eingescannten Fotos auch via USB auf einen angeschlossenen Computer übertragen.

Das TFT-LCD des Scanviewers ist 20,3 cm groß; statt auf das trendige Breitbild setzt Jobo jedoch weiterhin auf das Foto-freundliche 4:3-Format. Die Auflösung des Displays ist mit 800 x 600 Pixeln recht gut. Jobo gibt beim Display einen maximalen Kontrast von 400:1 an. Die Helligkeit liegt bei ordentlichen cd/m². Der Scanviewer verfügt über einen 1 GByte großen internen Speicher, liest aber auch alle gängigen Speicherkarten (CF, SD, SDHC, MMC, MS, XD). Neben Fotos gibt der Scanviewer auch Videos (MPEG-1, MPEG-4, AVI) und Musik (MP3) wieder. Die Steuerung erfolgt entweder über berührungsempfindliche Bedientasten oder die mitgelieferte Fernbedienung.

Das Gewicht des Scanviewers liegt bei 370 Gramm, die Abmessungen betragen 237 x 178 x 87 mm. Noch muss man sich etwas auf die Innovation aus dem Hause Jobo gedulden. Voraussichtlich ab Anfang Dezember soll der Scanviewer zu haben sein. Als Preisempfehlung nennt der Herrsteller 260 Euro.

Mini-Digiframe zum Mini-Preis

Trotz seines Miniaturformates ist der Jobo Keyframe ein vollwertiger Digitalrahmen mit einem integrierten 3,8 cm großen Display. Neben seiner Funktion als digitaler Bilderrahmen dient der Keyframe auch als Schlüsselanhänger. Mit einem Preis von ca. 16 Euro dürfte der Keyframe einige Käufer anlocken, zumal es den digitalen Schlüsselanhänger in verschiedenen bunten Farben gibt (Schwarz, Rot und Pink).

Digitaler Mini-Rahmen: Jobo Keyframe

Der Keyframe wird per USB-Kabel und Computer (Mac oder PC) mit Bildern bestückt. Das 1,5 Zoll große Display (3,8 cm) zeigt JPEGs, BMPs und GIFs in einer Mini-Auflösung von 128 x 128 Pixeln an. Ein richtiger Genuss ist das sicher nicht – angesichts der kleinen Größe und der Funktion als Schlüsselanhänger jedoch wohl zu verschmerzen. Neben Fotos kann der Jobo Digiframe auch die Uhrzeit und das Datum anzeigen.

Der interne Lithium-Akku reicht nach Angaben von Jobo für bis zu vier Stunden Diashow aus. Er wird ebenfalls per USB aufgeladen. Der integrierte Speicher fasst bis zu 60 Bilder und kann nicht per Speicherkarte erweitert werden. Mit Abmessungen von 100 x 40 x 14 mm ist der Jobo Keyframe in etwa so groß wie ein kleiner MP3-Player. Der Mini-Digitalrahmen wiegt 37 Gramm. Vorraussichtlich ab November wird der Jobo Keyframe in die Läden kommen.

Geo-Carbon-Stative bei Jobo

Die neue High-End-Stativserie "Geo" besitzt eine zweigeteilter Mittelsäule und ist aus hochwertigem Carbon gefertigt. Damit sind die neuen Stative von Jobo besonders stabil und leicht. Insgesamt besteht die Geo-Linie aus 19 Dreibein- und sechs Einbeinstativen. Dank ihrer Herstellung aus Carbon verfügen die Stative über ein extrem geringes Gesamtgewicht und können kompakt im beiliegenden Tragebeutel transportiert werden.

Leichtgewicht: Geo E330

 

Das Geo E330 wurde speziell für Kompakt- und Bridge-Kamera-Modelle entwickelt. Es wiegt gerade einmal 800 g und verfügt über eine maximale Auszugshöhe von 139 cm. Im Gegensatz dazu positionieren sich die Geo-Stative der 500er und 600er als Allrounder. Der Nutzer kann innerhalb dieser Klassen zwischen allen Ausstattungsvarianten wählen: So gibt es einen zweifachen- oder dreifachen Beinauszug, eine Standard- oder Langversion (das Geo E640L lässt sich etwa nochmals 32 cm höher einstellen als die Standardausführung Geo E640) und und einen Schraub- oder Klemmverschluss zum Arretieren der Beine.

Für Anwender mit besonders schwerem Equipment (etwa Mittelformatkameras) hat Velbon die Stative der 800er Klasse entwickelt. Neben einer empfohlenen maximalen Belastung von neun Kilo, verfügen diese Geo Stative über eine Kurbel, mithilfe derer die Mittelsäule justiert werden kann. Alle Stative der Geo Carbon Linie sind mit Schraub- (N) oder Klemmverschlüssen (E) ausgestattet. Die maximalen Auszugshöhen reichen je nach Modell von 121 cm (Geo E440) bis 201 cm (Geo N840), die niedrigsten Einstellungshöhen der Stative liegen zwischen 10 cm (Geo E440) und 35 cm (GEO N830, N840, N840S). Der Durchmesser der Stativbeine variiert zwischen 19 cm (Geo E330) und 36 mm (Geo N830, N840, N840S).

 

Ein Klemmhebel mit Sicherheitsverschluss sorgt für ein schnelles Ausrichten der Mittelsäule. Die Mittelsäule der Geo-Stative ist zweigeteilt und ermöglicht so auch eine sehr niedrige Aufnahmeposition – etwa für Makroaufnahmen. Ein Zwei-Wege-Gewinde am Stativbeinfuß sorgt für einen schnellen Wechsel von rutschfestem Gummifuß zu einer Metallspitze. Mitgeliefert wird ein Tragebeutel ("Pochette"), der sich auch als Stone Bag nutzen lässt, um dem Stativ zusätzliche Stabilität zu verleihen.

Einbeiner: Geo POD

 

Insgesamt gibt es sechs neue Einbeinstative Geo POD, die man wahlweise mit Schraub- oder Klemmverschluss erhält. Das Geo POD N84 kann bis maximal 189 cm Höhe eingestellt werden und genügt damit auch besonderen Anforderungen. Das Geo POD E64 lässt sich bei einem besonders kompakten Transportmaß von 43,2 cm transportieren und erreicht dabei eine maximale Einstellungshöhe von 167 cm. Die leichten Geo PODs sind bereits ab 314 g verfügbar und eignen sich daher besonders für Reisen.

Die Velbon Geo Stative sind voraussichtlich ab August erhältlich. Sie kosten zwischen 270 und 640 Euro. Eine Übersicht über alle Modellvarianten findet sich auf der Webseite von Jobo.