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Apple stellt iOS 7 vor

Apples neues Betriebssystem iOS 7
Apples neues Betriebssystem iOS 7

Dieser Schritt war überfällig: Apple renoviert sein Mobilbetriebssystem und stellt das künftige iOS 7 vor. Als Plattform für die Präsentation diente wie erwartet die Worldwide Developers Conference (WWDC) 2013 in San Francisco. Dabei hat Apple beim neuen iOS keinen Stein auf dem anderen gelassen und seinem Betriebssystem ein komplett neues Design verpasst. So ist die Farbpalette neu, verschiedene, funktionalen Ebenen sind hinzugekommen und wie erwartet sieht die Oberfläche nun „sachlicher“ aus, nähert sich also tatsächlich etwas dem Design von Microsofts Windows 8 an – wobei Apple natürlich eigenständig bleibt und etwa auf eine „Kachel-Optik“ verzichtet.

 

Insgesamt soll sich iOS 7 „lebendiger anfühlen“. Auch die Typographie wurde geändert. Der Einsatz von Transparenz und Bewegung sollen dabei selbst einfache Aufgaben ansprechend gestalten. Selbstverständlich bietet iOS 7 zahlreiche neue Funktionen – Apple spricht von hunderten. Hierzu gehören das Control Center, die Nachrichtenzentrale, die weiterentwickelten Multitasking und AirDrop. Hinzu kommen Verbesserungen in Fotos, Safari und Siri. Wie bereits angekündigt führt Apple mit iTunes Radio zudem einen kostenlosen Internetradio-Service ein.

 

iOS 7 im Überblick
Das neue iOS 7 sieht ganz anders aus als iOS 6

Obwohl die Benutzeroberfläche völlig umgestaltet wurde, soll sie sich vertraut anfühlen. Sie lässt das iPhone größer erscheinen, weil alles dahingehend neu gestaltet wurde, den gesamten Bildschirminhalt zu nutzen. Praktisch dürfte für viele Nutzer das neue Control Center sein. Alle Kontrollelemente sind dort an einem zentralen Ort versammelt. Mit einem Wisch von der Unterseite des Bildschirms hat man Zugriff auf Flugmodus, Wi-Fi, Bluetooth und „Nicht Stören“ sowie die Möglichkeit die Bildschirmhelligkeit zu justieren, die Musikwiedergabe zu regeln und Musik via AirPlay zu streamen. Das Control Center bietet außerdem schnellen Zugriff auf Uhr, Kamera, Rechner und Blitzlicht.

 

Neue Foto-App in iOS 7

Für Fotografen interessant: iOS 7 beinhaltet eine überarbeitete Fotos-App mit der Funktion „Moments“. Hiermit lassen sich automatisch Fotos und Videos auf der Basis von Zeit und Ort organisieren. So kann man etwa herauszoomen, um alle von Moments, Sammlungen von „Moments“ geordneten Fotos anzuschauen. iOS 7 integriert zudem iCloud Foto Sharing. Hiermit können Familien und Freunde etwa eigene Bilder und Videos zu Fotostreams beisteuern. Eine neue, so genannte „Activity-Ansicht“ bildet geteilte Streams dann gemeinsam ab.

 

iOS 7 erscheint im Herbst 2013
iOS 7 erscheint im Herbst 2013

Die iOS 7 Beta Software und das SDK sind ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program auf developer.apple.com erhältlich. „Normale“ Nutzer müssen sich noch etwas gedulden: iOS 7 wird erst ab Herbst als kostenloses Update für das iPhone 4 und neuer, iPad 2 und neuer, iPad mini und iPod touch (fünfte Generation) erhältlich sein. Apple designt Macs, die besten Personal Computer der Welt, zusammen mit OS X, iLife, iWork und diversen professionellen Softwareanwendungen. Apple führt die digitale Musikrevolution mit seinen iPods und dem iTunes Online Store an. Apple hat das Mobiltelefon mit dem revolutionären iPhone und App Store neu erfunden und definiert die Zukunft mobiler Medien und Computer mit dem iPad neu.

Adobe Photoshop Touch fürs iPad

Adobe Photoshop Touch fürs iPad
Adobe Photoshop Touch fürs iPad

Adobe Systems nutzt den Mobile World Congress 2012 um bekannt zu geben, dass Adobe Photoshop Touch ab sofort in Apples App Store für das iPad 2 verfügbar ist (ca. 10 Dollar). Die Touch-Version von Photoshop bietet neben Kernfunktionen der Bildbearbeitung einige Möglichkeiten für das Gestalten und Teilen von Bildern in einer auf Tablets zugeschnittenen App. Photoshop Touch ist dabei zentraler Bestandteil der Adobe Touch Apps. Die aus sechs Touch Screen-Anwendungen bestehende App-Familie soll den Workflow der Creative Suite auf mobile Geräte erweitern, so die Idee dahinter. Die iPad-Versionen der fünf weiteren Adobe Touch Apps werden – laut Adobe „voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr“ – folgen.

Mit Photoshop Touch kann man mehrere Fotos in einem Bild mit unterschiedlichen Ebenen zusammenfassen, um Bildbearbeitungen durchzuführen oder Effekte anzuwenden. Außerdem kann man Bilder nachbearbeiten oder zeichnen. Mithilfe des so genannten Scribble Select-Werkzeugs kann man Objekte innerhalb eines Bildes einfach ausschneiden, indem man Bildteile auswählt, die bestehen bleiben und solche, die entfernt werden sollen. Mit der Refine Edge-Technologie aus Photoshop lassen sich sogar schwierig auswählbare Bildbereiche mit weichen Kanten bei der Auswahl erfassen. Photoshop Touch unterstützt Anwender zudem beim schnellen Finden und Austauschen von Bildern durch die Integration mit Facebook und Google Image Search.

Photoshop Touch: Screenshot
Photoshop Touch: Screenshot

Photoshop Touch-Applikationen fürs iPad

Ab sofort gibt es die Adobe Photoshop Touch Apps fürs iPad in Apples App Store. Adobe Color Lava, Adobe Eazel and Adobe Nav wurden mit dem Photoshop Touch Software Development Kit (SDK) entwickelt und ermöglichen eine enge Zusammenarbeit mit Photoshop.

Mit Adobe Color Lava kann man Farben auf dem iPad mischen und damit Farbpaletten kreieren. Diese lassen sich anschließend in Photoshop übertragen. Adobe Eazel erermöglicht es, digitale Gemälde direkt auf dem iPad zu erstellen, zum Beispiel als Aquarell. Diese Bilder können dann zum Bearbeiten an Photoshop CS5 gesendet werden. Adobe Nav hingegen  ist als Erweiterung zu Photoshop konzipiert. Benutzer können über das iPad Photoshop-Werkzeuge direkt auswählen oder durch geöffnete Photoshop-Dateien navigieren (daher auch der Name).

Photoshop Color Lava

Alle Tools sind mit dem Adobe Photoshop Touch Software Development Kit (SDK) entwickelt worden. Mit diesem lassen sich Tablet Applikationen erstellen, die von Android, BlackBerry PlayBook und iOS-Geräten mit Photoshop interagieren. Die Adobe Color Lava, Adobe Eazel und Adobe Nav Applikationen für Photoshop sind ab sofort in Apples App Store erhältlich. Die Preise betragen für Adobe Eazel 3,99 Euro, für Adobe Color Lava 2,39 Euro, und für Adobe Nav 1,59 Euro. Photoshop CS5-Kunden können ein Update zur Interaktion mit Tablet-Computern über die Applikation oder den Adobe Applikations-Manager laden und installieren – kostenlos.

Kostenlose Fotozeitschrift fürs iPad

Der Verlag jedenfalls preist die iPad-Ausgabe von Profifoto als erstes multimediale Fotomagazin für Profifotografen an. Zunächst ist das iPad App von Profifoto kostenlos, doch das soll sich womöglich ändern. Es hänge ganz von der Akzeptanz ab, so der Verlag. Dieses Pilotprojekt wird daher sicherlich auch von anderen Foto-Magazinen interessiert beobachtet.

Das Profifoto-App ist jedoch keine Eins-zu-Eins-Umsetzung des Magazins, denn die Inhalte sollen multimedial und interaktiv aufbereitetet werden. Zudem gibt es Bonusmaterial etwa in Form von Videos. Zukünftig soll Profifoto für den iPad viermal im Jahr erscheinen und quasi eine "Best-of-Version" von Profifoto in digitaler Form sein. Man erhält also nicht alle Artikel der Printausgabe. Theoretisch wäre auch ein zeit- und inhaltsgleiches Erscheinen machbar, so der Verlag. Inwieweit dies von den Lesern akzeptiert würde, ist jedoch die spannende Frage. Der Verlag rechnet jedenfalls damit, dass gerade unter Fotografen das iPad weit verbreitet ist. Abonnenten von Profifoto sollen auf jeden Fall den Zugriff auf das App auch weiterhin als Bonusleistung erhalten.

Einen Eindruck von der Digitalausgabe von Profifoto kann sich jeder auch ohne iPad verschaffen: Der iTunes-Store bietet hier eine Vorschau.