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Franzis kündigt HDR-Software zur Photokina an

Franzis, bisher vornehmlich als Distributor von Foto-Software in Erscheinung getreten, will auf der Photokina 2012 eine HDR-Software präsentieren, die erstmals in Eigenregie komplett neu entwickelt wurde. Die deutsche Entwicklung soll sowohl für Mac als auch Windows erscheinen und wird auf den professionellen Einsatz ausgerichtet sein.

Bisher bei Franzis erschienen: HDR Photo Pro
Bisher bei Franzis erschienen: HDR Photo Pro

Fanzis nennt dazu vorab einige technische Details: Die neue HDR-Software unterstützt unter anderem Belichtungsreihen mit bis zu 18 Bildern ohne Dateigrößenbeschränkung. Sie arbeitet mit sieben unterschiedlichen HDR- und fünf unterschiedlichen Tonemapping-Algorithmen. Mehr als 50 Post-Processing Effekte sowie eine riesige Kombinationsvielfalt im Post-Processing durch einen dynamischen Filter sollen für gute HDR-Resultate sorgen. Unterstützt werden mehr als 40 verschiedene Bilddateiformate, unterschiedliche Farbräume sowie eine Stapelverarbeitung mit automatischer Belichtungsreihenerkennung und Bildsequenzverarbeitung.

 

Bisher ist bei Franzis die Programme HDR Photo Pro 5 (ca. 100 Euro) sowie HDR Darkroom (ca. 70 Euro) erschienen. Franzis präsentiert sich auf der photokina 2012 in der Halle 4.1, Stand E49/E51.

Mehr Dynamik: HDR 4.0 Darkroom

Anders als das Spezial-Tool Photomatix Pro 4.0 richtet sich HDR 4.0 Darkroom von Franzis vor allem an diejenigen, die auf möglichst unkomplizierte Weise Bilder mit hohem Kontrastumfang gestalten wollen. Mit HDR 4.0 Darkroom ist quasi der Einstieg in die HDR-Fotografie und soll Fotografen die Hemmschwelle für digitale Nachbearbeitung nehmen.

HDR 4.0 Darkroom
HDR 4.0 Darkroom

Dementsprechend einfach ist die Oberfläche von Franzis HDR4.0 Darkroom gehalten. Automatisiert vorgenommene Parametereinstellungen liefern schon per einfachen Mausklick vorzeigbare Ergebnisse. Alle Parameter lassen sich aber auch individuell setzen, so dass nach einer kurzen Lernphase jeder Fotograf HDR-Bilder nach seinen Vorstellungen erzeugen kann. Neben dem üblichen Weg über Belichtungsreihen können auch einzelne Bilder im Tone-Mapping Prozess über den Local Tone Balancer oder Local Tone Enhancer bearbeitet werden.

Dank eines integrierten RAW-Konverters sowie einer Stapelverarbeitung bietet HDR 4.0 Darkroom sogar professionellere Funktionen. HDR4.0 Darkroom verarbeitet dabei Ausgangsfotos mit bis zu 50 Megapixeln Dateigröße. Franzis HDR 4.0 Darkroom läuft unter Windows und Mac OS. Das Programm ist ab Ende März für rund 70 Euro erhältlich. Eine kostenlose Demoversion gibt es bei Franzis.

Professionelle HDR-Lösung: Photomatix Pro 4.0

Photomatix Pro war eines der ersten Programme für High Dynamic Range Fotos. Wie schon in der ersten Version werden verschiedene Aufnahmen einer Belichtungsreihe zu einem kontrastoptimierten HDR-Bild zusammengefügt. Photomatix Pro 4.0 besitzt nun eine modernisierte Oberfläche und bietet einige  Verbesserungen im Bearbeitungs-Algorithmus. In den Arbeitsbereich wurde die Echtzeitvorschau von vordefinierten und selbst erstellten Einstellungen (Presets) integriert, so dass sich HDR-Bilder quasi mit einem Mausklick anfertigen lassen.

 

Eine der Neuerungen von Photomatix 4.0 ist die manuelle Reduzierung von Geistereffekten. Zudem ermöglicht ein neuer Bearbeitungs-Algorithmus eine Rauschunterdrückung. Einzelne Fotos und RAW-Bilder können mit den Tone-Mapping Funktionen im 8-bit-Kanal-Modus für das qualitative Aufwerten des Kontrastes bearbeitet werden. Zur späteren Analyse können die Tone-Mapping- und Fusions-Einstellungen in die fertigen HDR-Bilder integriert und angezeigt werden. Photomatix Pro 4.0 läuft unter Windows 7, Vista, XP und MAC OS X. Es ist ab sofort für rund 85 Euro als Downloadversion erhältlich. Ab Anfang Januar gibt es auch eine deutsche Boxversion. Das Update ab Photomatix Pro 2.4 auf Photomatix Pro 4.0 gibt es für 30 Euro als Download.

Nik Software HDR Efex Pro: Neues Photoshop-Plugin

Laut Nik Software ist die Erstellung von einem HDR-Bild besonders einfach. So bietet HDR Efex Pro verschiedene Filter wie "Pure" oder "Fresco", mit denen das Tool das HDR-Bild automatisch optimiert. Wer selber Hand anlegen will, kann die aus Niks anderen Plug-ins wie Define oder Viveza bekannte U-Point-Technologie nutzen. Damit lassen sich Schattierungen, Farbe und Kontrast gezielt in einzelnen Bildbereichen anpassen. Artefakte wie Geisterbilder soll das Plug-in erkennen und beseitigen, auch kann HDR Efex Pro die Bilder automatisch ausrichten, etwa, wenn die Belichtungsreihe aus der Hand geschossen wurde. Zudem ist es möglich, ein so genanntes Pseudo-HDR zu erstellen. Dabei wird der typische hyperrealistische HDR-Effekt in einem einzigen Bild erzeugt.

HDR Efex Pro lässt sich in Adobe Photoshop sowie in Apple Aperture und Adobe Photoshop Lightroom einbinden. Das Tool kommt im Herbst 2010 als Box in den handel und kostet rund 160 Euro.

HDR steht für High Dynamic Range. In einem HDR-Bild lassen sich auch Szenerien mit einem sehr hohen Kontrast abbilden. Dazu werden verschieden belichtete Einzelbilder zu einem einzigen Bild mit einer hohen Fartbiefe von 32 Bit erzeugt, in dem alle Kontrastabstufungen enthalten sind. Damit der Monitor dieses Kontrastverhältnis abbilden kann, staucht man anschließend das HDR-Bild via Tonemapping auf ein 16 oder 8-Bit-Bild. Dabei bleiben die Kontrastnuancieren jedoch erhalten. Ein beliebtes Tool zur Erstellung von HDR-Bildern ist Photomatix Pro, das mit 98 Euro etwas preiswerter ist. Zudem bietet Photomatix ein automatisches Exposure Blending, bei dem die optimal belichteten Teile eines Fotos zusammengesetzt werden. Ein HDR-Bild entsteht dabei nicht, jedoch lässt sich so ebenfalls eine kontrastreiche Szenerie abbilden. Auch Photoshop CS5 bietet diverse Algorithmen für das Tonemapping von 32- und 16-Bit-Bildern.

 

FDRCompressor 3: HDR-Plugin für Adobe Photoshop

FDR Compressor ist ein Plug-in für Adobe Photoshop, das den Tonwertumfang eines Bildes komprimieren kann. Ein solche Tonemapping-Funktion ist zwar in Photoshop bereits enthalten, jedoch bietet FDR Compressor laut Entwickler Andreas Schönmann mehr Möglichkeiten, die Algorithmen für das lokale Tonemapping einzustellen und liefert zudem noch nuancenreichere Bilder als die Photoshop-Funktion. Die Version FDR Compressor 3 bietet beispielsweise eine genauere Kontrasteinstellung und kann nun auch mit großen Bildern von mehr 100 Megapixel arbeiten. Zudem soll das Plugins jetzt auf Systemen mit Mehrkernprozessoren noch flüssiger arbeiten.

Zum besseren Verständnis: HDR-Bilder (High Dynamic Range) entstehen durch das Zusammenrechnen von Bildern mit unterschiedlichen Belichtungen. Das HDR-Bild bietet in der Regel einen so großen Dynamikumfang, dass ein Monitor diesen nicht darstellen kann – etwa bei Gegenlichtsituationen. Durch Tonemapping wird der Tonwertumfang komprimiert, so dass der Monitor ihn wieder darstellen kann, dabei bleiben jedoch die Abstufungen in den einzelnen Bilddetails erhalten.

FDR Compressor als Raw-Konverter

FDR Compressor funktioniert sogar als Raw-Konverter, in dem es neben JPEGs- und HDR-Bildern eben auch Raw-Daten bearbeiten kann – so lassen sich aus den rohen Sensorwerten noch bessere Dyanmikabstufungen gewinnen als mit Photoshop – so der Entwickler. Zur Demonstration hat Andreas Schönmann auf seiner Webseite FDR Tools die Entwicklung von Bildern mit dem Raw-Modul Adobe Camera Raw und mit FDR Compressor gegenübergestellt. 

FDR Compressor 3 arbeitet mit den Photoshop-Versionen CS2, CS3 und CS4 (32-bit) zusammen und läuft sowohl unter Windows-Betriebssystemen wie

auch Mac OS X (Intel & PPC). Registrierten Nutzern des Plugins steht das Update kostenlos zur Verfügung, neu kostet es 39 Euro, für Schüler und Studenten 19 Euro.

Mehr Infos:

FDR Tools 2.2 mit verbesserter HDR-Erstellung – Meldung vom 11. September 2008

Photomatix Pro 3.2: Kompatibel mit Adobe Photoshop Lightroom

Photomatix Pro 3 macht sich fit für eine neue Softwaregeneration: So läuft die HDR-Software mit dem Update 3.2 unter dem neuen Windows 7 und unterstützt generell 64-Bit-Betriebssysteme, also auch Snow Leopard (Mac OS X 10.6). Damit soll die Bearbeitung auch von großen Dateien beim Tonemapping schneller von statten gehen. Zusätzlich arbeitet das Mapping Tool mit Photoshop Lightroom von Adobe zusammen. Dazu ist in Photomatix ein Plug-In integriert, über das die Anwender Bildreihenfolgen direkt nach Photomatix Pro exportieren und bearbeiten können. Das fertige HDR-Bild lässt sich samt der Exif-Daten wieder in die Lightroom-Datenbank re-importieren, dieser umgekehrte Weg funktioniert allerdings nur bei Adobe Lightroom 2.0.

Photomatix Pro 3.2 liest Raw-Daten von der Canon EOS 7D und Nikon D3X

Aber auch in Sachen Bildbearbeitungsfunktionen hat Photomatix zugelegt: So soll die so genannte Bildregistrierungsfunktion die Einzelfotos noch genauer ausrichten. – das ist praktisch, wenn der Fotograf mal ohne Stativ unterwegs ist. Der Detail Enhancer bietet mehr Voreinstellungen mit „Natürlich“, „Himmel gleichmäßig“ sowie „Malerisch Grunge“, und die Vorschau des Tone-Mappings soll das Ergebnis noch präziser anzeigen können. Auch die Raw-Unterstützung wurde erweitert: So kann Photomatix Pro 3.2 nun auch die rohen Lichtwerte unter anderem von Spiegelreflexkameras wie der Canon EOs 7D, 500D und der Nikon DX3s, D5000, D300s auslesen.

Photomatix Pro 3.2 von HDR-Soft ist als Download für rund 90 Euro über den Franzis-Verlag erhältlich. Die Boxversion kommt im November in den Handel. 

Mehr Infos zu Photomatix

Photomatix Pro 3.1 reduziert Bildrauschen vom 1. Februar 2009

Photomatix 3 mit neuen Funktion Meldung vom 29. März 2008


Photomizer 1.2 jetzt mit HDR-Effekt

Photomizer von Engelmann Media ist eine noch relativ junge Bildkorrektursoftware, die alle Korrekturen vollautomatisch vornimmt und sich deshalb vor allem an Einsteiger richtet. Dabei kann das Programm außer JPEGs auch Raw-Daten vieler aktueller Digitalkameras bearbeiten. Als Neuheit ist in dem Update Photomizer 1.2  ein HDR-Simulator enthalten. Dabei wird freilich kein echtes HDR, also ein Bild mit einem hohen Kontrastumfang, erzeugt. Ein echtes High Dynamic Range Image HDRI kann beispielsweise auch Gegenlichtsituationen abbilden, die den Dynamikumfang des Sensors überfordern. Dabei wird aus einer Belichtungsreihe ein Bild mit mit einer Farbtiefe von 32 Bit erzeugt. Dies reicht aus, um sehr helle und gleichzeitig sehr dunkle Partien im Bild mit Zeichnung und Farbe wiederzugeben. Das 32-Bit-Bild wird dann per Tonemapping wieder auf 8 Bit gestaucht, wobei die Kontrastverhältnisse beibehalten werden. Dadurch sehen viele HDR-Bilder leicht künstlich aus, etwa wie ein Gemälde. Photomizer 1.2 kann diesen Effekt simulieren und dies geht auch nur mit einem Foto. Dabei berechnet das Programm die für den Effekt längeren und kürzeren Belichtungszeiten. 

Photomizer läuft unter Windows 7, Vista und XP. Das Programm kostet für Privatanwender rund 30 Euro. Eine kostenloses Demo gibt es auf der Hersteller-Webseite www.photomizer.net. 

Mehr Infos: 

Photomizer 1 – Meldung vom 20. Juli 2009

Photomatix Pro 3.1 reduziert jetzt Bildrauschen

Zuvor war für diese Korrekturen eine externe Bildbearbeitung wie Photoshop oder Paint Shop Pro erforderlich. Bildrauschen äußert sich meist in Form von lästigen Farbpixeln, chromatische Aberration durch farbige Säumen an Rändern mit hohem Kontrast. Für die kreative Bearbeitung von Bildern mit hohem Kontrastumfang wurde zudem das Modul für die Belichtungskombination "Exposure Blending" verbessert. Funktionen wie unter anderem Überblendungspunkt, Tiefen beschneiden, Mitteltöne einstellen oder 360-Grad-Bilder gibt es laut Hersteller neue Einstellmöglichkeiten. Auch soll die Ausrichtung der Bilder einer Belichtungsreihe für ein HDR-Bild jetzt noch genauer arbeiten, so dass weniger Artefakte bei der Überblendung der Einzelbilder entstehen.

Das Update auf Photomatix Pro 3.1 ist kostenfrei und kann von der Photomatix-Webseite geladen werden. Das Update gilt für die Windows XP und Vista sowie MacOS X kompatiblen Systemversionen. Die Vollversion von Photomatix Pro 3 kostet als Box mit ausführlichem gedruckten Handbuch neu 98 Euro.

Mehr Infos zu

Photomatix Pro 3 von HDR Soft (Vertrieb über den Franzis-Verlag)

FDR Tools 2.2 mit verbesserter HDR-Erstellung

FDR Tools Advanced, ein Programm für HDR-Fotos, in der Version 2.2 verbessert nun das Tonemapping und erweitert die Erstellung der HDRI-Zwischenergebnisse. Nach wie vor bleibt das Spezialtool jedoch recht preiswert.Die FDR Tools erlauben es aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs mit großem Kontrastumfang ein detail- und kontrastreiches Ergebnis zu erzeugen, dass die Zeichnung in den dunklen und hellen Bereichen eines Bildes bewahrt und den Ergebnissen von Einzelbildaufnahmen qualitativ

überlegen ist. Die Software nutzt Technik und Möglichkeiten der High Dynamic Range Images (HDRI), um mit Hilfe von Tonemapping-Verfahren sehr natürliche wirkende oder auch kreativ verfremdete Ergebnisse zu erzielen. Als Ausgangsbilder können JPEG- oder RAW-Bilder verwendet werden. RAW-Daten können dabei ohne Nutzung eines separaten Konverters direkt verarbeitet werden.

Bessere HDRI-Bilder

Nach Angaben des Herstellers AGS Technik wurden in der neuen Version 2.2. unter anderem die Erstellung der HDRI-Zwischenergebnisse

erweitert und verbessert. Die Einstellmöglichkeit individueller Bildgewichtungen verbessert die Ergebnisse bei JPEG-Ausgangsbildern und erlaubt ergänzend auch die Nutzung der FDR Tools als Entrauschungswerkzeug für Bildserien identischer Belichtungszeiten. Ein besonderes Merkmal ist die nahtlose Integration eines neuen Werkzeugs für die Einstellung von Gradationskurven in Verbindung mit den bekannten Tonemappingverfahren. Dies ermöglicht eine sehr flexible und den individuellen Wünschen angepasste Gestaltung von qualitativ hochwertigen Endergebnissen. Der in den FDRTools integrierte RAW-Konverter wurde aktualisiert und berücksichtigt nun alle neuen auf dem Markt erhältlichen Kameramodelle.

Die neue Version ist für registrierte Kunden als kostenloses Update verfügbar. Eine Lizenz des Programms kostet 50 Euro.

HDR-Tool Hydra 1.6 jetzt auf deutsch

Hydra ist ein einfach zu bedienendes Tool, das Bilder mit einem großen Kontrastumfang – High Dynamik Range – erzeugt. neu in Version 1.6 sind zwei neue Tonemapping-Verfahren sowie die Einbindung in Apples Bildprogramm Aperture 2.1Wie alle HDR-Tool kombiniert auch Hydra die Bilder einer Belichtungsreihe zu einem Bild, indem es von allen Einzelfotos die korrekt belichteten Bereiche zusammenrechnet. Dazu kann das Tool bis zu zehn Fotos bearbeiten. Eine Besonderheit des Tools von Creaceed liegt darin, dass es dank eines Warping Algorithmus auch Fotos ausrichten kann, wenn diese leicht verwackelt sind oder sich nicht genau überdecken. Dies kann passieren, wenn man für die Belichtungsreihe kein Stativ verwendet. Hydra arbeitet auch mit Raw-Daten sowie mit Adobe DNG und kann die Bilder auch als Open EXR eportieren. Zusätzlich bietet die Version 1.6 zwei mehr Varianten für das Tonemapping an (Highlights Compression und Local Adaption). Dabei legt Creaceed Wert auf eine einfache Bedienung: Bei Bedarf reicht es, die Bilder einfach in das Programm zu ziehen und den Rest von Hydra erledigen zu lassen. Hydra 1.6 kostet rund 60 US-Dollar – leider läuft das Programm nur unter MacOS X Leopard. Hydra 1.6 gbt es als Standalone Version, genauso lässt sich das Programm als Plug-in in Aperture 2.1 einbinden.