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GPS-Empfänger mit Astro-Funktion von Pentax

Pentax präsentiert mit dem O-GPS1 einen separaten GPS-Empfänger für einige seiner digitalen Spiegelreflexkameras. Neben der reinen Positionsbestimmung kann das Gerät dabei auch für die Astro-Fotografie eingesetzt werden.

Das GPS-Gerät lässt sich auch für die Astro-Fotografie nutzen.
Pentax_O-GPS1

Der GPS-Empfänger O-GPS1 wird in den Zubehörschuh der Kamera geschoben und kann dann sofort verwendet werden. Er passt auf die Pentax K-r, K-5 und 645D. Für diese Modelle gibt es ein Firmware-Update, damit sich die Funktionen des GPS-Empfängers direkt am Kameramonitor kontrollieren und steuern lassen.

Das kompakte GPS-Modul schreibt  Breiten- und  Längengrade, Höhe, Himmelsrichtung und koordinierte Weltzeit (UTC) in die EXIF-Daten der Fotos. Mit diesen Informationen lassen sich Bilder leichter archivieren und mit entsprechenden Kartendiensten wie etwa Google Maps verknüpfen. Weiterhin kann man die Kamera in Kombination mit dem GPS-Gerät auch als digitalen Kompass oder Navigationsgerät verwenden.

Noch interessanter dürfte für viele Astro-Fotografen jedoch der so genannte Astrotracer sein. Im Zusammenspiel mit der Verwacklungsreduktion der Pentax K-r und K-5 lassen sich so nämlich Langzeitbelichtungen des Sternenhimmels realisieren. Der GPS-Empfänger berechnet dabei die Bewegung von Sternen und Planeten unter Verwendung der GPS-Daten und der Kameraausrichtung (horizontale und vertikale Neigung). Die Kamera wiederum gleicht diese durch Verschiebung des Bildsensors synchron zur Bewegung der Objekte aus.

Der GPS Empfänger O-GPS1 ist für den Outdooreinsatz konzipiert und dank spezieller Dichtungen wetterfest. Mit einer Batterie (AAA) kommt er bis zu 12 Stunden aus. Der Pentax O-GPS1 ist ab Mitte Juni 2011 für rund 230 Euro erhältlich.

Exilim mit Hybrid-GPS: Casio EX-H20G

Die Casio Exilim EX-H20G kann ihre Position auch innerhalb von Gebäuden bestimmen – dank Hybrid-GPS und durch den Abgleich mit im internen Speicher hinterlegten Kartendaten. Somit kann prinzipiell jedes Foto eine Standortbestimmung erhalten. Zudem ist die Kamera bereits ab Werk mit Informationen zu etwa 10.000 Sehenswürdigkeiten und Fotoempfehlungen weltweit ausgestattet.

Mit der EX-H20G fällt es demnach leicht, Reisefotos mit einer Karte zu kombinieren. Auf der Karte lassen sich dann etwa die aktuelle Position, geplante Zielorte, Foto-Standorte, Fotowinkel und die zurückgelegte Route darstellen. Karten sind bereits in der Kamera integriert. Neben der erweiterten GPS-Funktion bietet die Eilim EX-H20G gehobene Ausstattung: So bietet das 10fach-Zoom eine starke Weitwinkelbrennweite mit 24 mm (Kleinbild). Die effektive Auflösung liegt bei 14,1 Megapixel. Das drei Zoll große Display (7,6 cm, Casio nennt es Super Clear LCD) hat eine überdurchschnittliche Auflösung von 460.000 Pixeln. Neben der üblichen Automatiken bietet die Casio H20G auch eine Panorama- sowie eine 360-Grad-Funktion.

Die Casio Exilim EX-H20G ist mit 10,3 x 6,8 x 2,9 cm für einen 10fach-Zoomer noch recht kompakt. Das Gewicht inklusive Akku liegt bei 216 Gramm. Sie ist voraussichtlich ab Ende November 2010 für rund 300 Euro erhältlich.

Jobo: Zwei GPS-Empfänger für Digitalkameras

Neben einem Facelift bieten die beiden neuen Geotagging-Modelle von Jobo vor allem einen größeren, internen Speicher: Das PhotoGPS 2 speichert nun bis zu 2.000 Aufnahmeorte, das PhotoGPS 4 sogar bis zu 4.000 Geodaten.

Geodaten von Open Street Map

Zum Lieferumfang der beiden Geotagging-Module gehört jeweils eine PhotoGPS Software, die die rohen Geodaten automatisch in echte Adressdaten "übersetzt" und mit den Fotos zusammengeführt. Hierbei werden nicht nur Längen- und Breitengrad, sondern auch die "übersetzte" Adresse der Bildaufnahme, wie Land, Stadt, Straße und nächstgelegene Sehenswürdigkeit, in die Bilddatei geschrieben. Anhand dieser Angaben lassen sich Fotos anschließend schnell auf dem Computer finden, sortieren und organisieren. Die Software arbeitet dabei mit Open Street Map zusammen.

Die Abmessungen der beiden GPS-Module betragen ohne Adapter 68 x 20 x 43 mm; das Gewicht liegt bei 80 Gramm. Die neuen PhotoGPS Modelle sollen ab Ende April erhältlich sein. Sie kosten rund 100 Euro (PhotoGPS 2) und 130 Euro (PhotoGPS 4).

GPS Logger von Dörr – auch für Fotografen

Der GPS Logger von Dörr zeichnet unter anderem die Koordinaten, Uhrzeit, Höhenmeter sowie die Geschwindigkeit auf. Auf dem Rechner können die Daten dann auf virtuellem Kartenmaterial als Strecke angezeigt werden. Dies ist beispielsweise mit Google Maps oder Google Earth – auch als 3D-Grafik – möglich. Gleichzeitig kann die mitgelieferte Software die Uhrzeit aus den Exif-Daten der Digitalfotos auslesen und diese mit der Uhrzeit der GPS-Daten verknüpfen. So lassen sich auch die Digitalfotos auf der Wegstrecke anzeigen. Dies ist zum Beispiel für die Archivierung oder die Präsentation von Fotos nützlich. Der Logger wiegt nur 35 Gramm und passt mit 7,5 x 3 x 1,7 cm in jede Jackentasche. Das Gerät lässt sich laut Dörr 12 Stunden mit einer Batterieladung nutzen. Der Signalempfang soll besser als sein –160dBm, die  Signalwiederaufnahmeempflindlichkeit liegt bei –155dBm. Insgesamt fast der GPS-Stick 2MByte. Der Dörr GPS Logger kostet 69 Euro und ist im Fotofachhandel erhältlich.

Panasonic Lumix DMC-TZ10: 12fach-Zoom mit GPS

Panasonic tituliert die Lumix TZ10 als Reisekamera. Damit ist vor allem die neue GPS-Funktion gemeint: Die DMC-TZ10 kann nämlich nun die geografischen Koordianten eines Aufnahmeortes in den Exif-Daten speichern. Einmal auf den Rechner übertragen, lassen sich die Bild samt Aufnahmeort so beispielsweise von einem Kartendienst mit GPS-Unterstützung anzeigen. Der Clou ist jedoch, dass die TZ10 anhand der GPS-Daten selber den Namen von bestimmten Sehenswürdigkeit sowie das Land, in dem sie steht, als Text anzeigen kann. Dazu sind über 500.000 Sehenswürdigkeiten aus 73 Ländern in der Kamera gespeichert.

Weitere "reisetaugliche" Merkmale der Panasonic TZ10 sind ihre kompakten Maße von etwa 10 x 6 x 33 cm, sowie ihr starkes Weitwinkel von 25mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat), mit dem sich Landschaft wie auch Architektur großflächig abbilden lassen. Das Zoom endet bei 300 mm, für ein wackelfreies Zoomen soll ein verbesserter Bildstabilisator sorgen. Mit Gesichtserkennung, so genannter intelligenter Belichtung und intelligenter Automatik sind schnelle Schnappschüsse möglich, Blende und Belichtung lassen sich aber auch manuell wählen. Die Panasonic TZ10 nimmt zudem HD-Videos auf. Videos und Fotos lassen sich auf dem großen 3-Zoll-Monitor betrachten, der mit 460.000 Bildpunkten eine gute Darstellung verspricht.

Panasonic Lumix DMC TZ8: Eine TZ10 ohne GPS-Funktion

Die Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist ab März 2010 für 399 Euro zu haben. Panasonic hat mit der Lumix TZ8 eine zur TZ10 weitgehend baugleiche Kamera vorgestellt. Verzichten muss der Fotograf jedoch auf die GPS-Funktion. Auch kommt die TZ8 mit einem 2,7-Zoll-Monitor aus und speichert die HD-Videos nur im Motion JPEG-Format anstatt als AVCHD Lite wie die TZ10. Dafür kostet die Panasonic Lumix TZ8 mit 329 Euro auch etwas weniger als die TZ10.

StudioLine Photo Classic 3.6 mit Geo-Tagging

Digitalfotografen nutzen das Global Positioning System, indem sie zusätzlich zu ihrer Kamera einen GPS-Datenlogger einsetzen, mit dem die geographischen Standortdaten automatisch festgehalten werden. Digitalkameras mit serienmäßig eingebautem GPS-Empfänger wie die Nikon P6000, die selbstständig Längen- und Breitengrade in die Metadaten der Bilder eintragen, sind komfortabler, aber derzeit noch nicht weit verbreitet. Das manuelle Verorten ist ebenfalls möglich, jedoch wesentlich zeitaufwendiger und setzt voraus, dass sich der Fotograf an die Standorte seiner Aufnahmen erinnern kann.

Mit der StudioLine Photo Classic 3.6 Plus Geotagging-Funktion werden die GPS-Positionsdaten aus den Datenloggern ausgewertet und über die Aufnahmezeit vollautomatisch dem Foto zugeordnet und im Bildarchiv abgespeichert. Um eine exakte Ortszuweisung der Bilder zu erreichen, ist eine übereinstimmende Datums- und Zeiteinstellung in der Kamera und dem Datenlogger Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, kann der Fotograf Zeitunterschiede manuell mit StudioLine direkt bei der Zuweisung der Standortdaten korrigieren. Für Kameras mit serienmäßig eingebautem GPS-Empfänger übernimmt StudioLine beim Laden der Fotos automatisch die in den Metadaten gespeicherten Geodaten in das Bildarchiv.

StudioLine unterstützt auch das manuelle Geotagging. Fotos ohne GPS-Daten, wie zum Beispiel ältere Aufnahmen oder Fotos von Dritten, können per Drag & Drop auf eine Google Maps-Karte nachträglich mit dem StudioLine Geo Explorer verortet werden. StudioLine verwendet zudem die GPS-Koordinaten, um standortbezogene Informationen wie Land, Ort und eventuell Straßennamen über den Internetdienst GeoNames zu beziehen und in den entsprechenden IPTC-Daten des Bildes zu speichern. Somit kann die Fotosammlung schnell nach Städten oder Sehenswürdigkeiten durchsucht, gefiltert oder sortiert werden. Über den StudioLine Geo Explorer lassen sich Bilder mit Standortdaten direkt aus dem Bildarchiv in digitalen Karten oder auf Satellitenfotos darstellen. Als weitere Präsentationsmöglichkeit werden Bilder auf Knopfdruck in Googl Earth angezeigt.

Über den Studioline-Webservice können auch Anwender von StudioLine Photo Basic Fotos auf einer digitalen Landkarte markieren und so manuell mit Standortdaten versehen. Über die Exportfunktion können die Daten im KML-Format für die Präsentation z. B. an Google Earth übergeben werden.

Studioline Photo Classic 3.6 Plus mit neuer Webgalerie

StudioLine Photo Classic 3.6 Plus verfügt über erweiterte Webgalerie-Funktionen, mit denen jetzt Freunde und Bekannte die örtlichen Zusammenhänge von Fotoserien miterleben können. Durch neue Links auf den Webgalerien werden die Aufnahmeorte der Bilder auf einer digitalen Landkarte präsentiert. Umgekehrt kann auch durch Klick auf den Aufnahmeort das zugehörige Foto angezeigt werden. Die gleiche Funktionalität steht auch in StudioLine DigitalXpress zur Verfügung, dem Zusatzmodul für den Austausch großer Datenmengen.

StudioLine Photo Classic 3.6 Plus für Microsoft Windows Vista / XP / 2000 kostet 59 Euro als Download beziehungsweise 69 euro als CD und ist ab sofort unter www.studioline.net erhältlich. Für registrierte StudioLine Photo Classic Anwender ist das Update kostenlos.

Map Memo 3: Fotos mit Landkarten verbinden

Mit Map Memo 3 steht jetzt eine neue Version des Spezialtools, das Dateien mit Landkarten verbindet, zur Verfügung. Einziger Wermutstropfen: Das clevere Tool gibt es derzeit nur für Mac OS.Mit Map Memo 3 des Münchener Entwicklers, Alexander Stengel, kann man beliebige Dateien – also auch beispielsweise Fotos – mit Landkarten verbinden. In der neuen Version 3 lassen sich die Ergebnisse jetzt auch ausdrucken oder als PDF ausgeben. Außerdem können nun mehrere Karten übereinandergelegt werden.

Bisher gibt es schon einige Programme, die Fotos etwa mit Online-Kartendiensten wie Google Maps verbinden. Map Memo 3 arbeitet jedoch auch offline und ist somit auch für sensiblere Daten und Fotos geeignet. Neu in Map Memo 3 ist die Möglichkeit, die gesamte Referenzstruktur zwischen Karten und Daten auszudrucken. Mit dieser "Export to Text"-Funktion sind zumindest die Ergebnisse von Map Memo auch unter Windows oder Linux nutzbar. Map Memo 3 gibt es nur als Download-Version und ist mit 25 Euro vergleichsweise preiswert. Wer Map Memo 3 ausprobieren will, kann dies kostenlos tun: Die Software kann auch ohne Lizenz zeitlich unbeschränkt eingesetzt werden. Allerdings können dann nicht mehr als drei Map-Memo-Dateien angelegt werden, und eine Datei darf nicht mehr als dreimal gespeichert werden. Map Memo 3 läuft ab Mac OS X 10.3 auf allen Intel- oder Power-PC-Macs.