Schlagwort-Archive: Bildverwaltung

StudioLine Photo Classic 4 als Mehrplatzversion

StudiolineDie Bildverwaltungssoftware StudioLine Photo Classic von H & M System Software gibt es jetzt auch als Mehrplatzlösung für Server-basierte Netzwerke. Damit wird der Einsatz in Unternehmen einfacher.  Weitere neue Features sind unter anderem neue Beschreibungs-, Such- und Filterfunktionen, der individualisierbare Wasserzeichen-Filter und der Schneiden-und-Drehen-Filter für den goldenen Schnitt.

Auch in Version 4 arbeiten die Bildwerkzeuge von StudioLine Photo Classic nicht-destruktiv. Kunden der StudioLine Photo Classic 4 haben kostenlos Zugriff zum StudioLine MediaCenter mit 4 GB Speicherplatz zum Austausch und zur Präsentation von Bildern im Internet.

StudioLine Photo Classic 4 für Windows 8 / 7 und Vista ist ab sofort für 70 Euro (Download) bzw. 80 Euro (CD) unter www.studioline.net erhältlich.

Photoshop Elements 12 mit smarten Werkzeugen

Neu in Elements 12 ist die automatische Korrektur, die sich die Bearbeitung des Anwender merken kann
Neu in Elements 12 ist die automatische Korrektur, die sich die Bearbeitung des Anwender merken kann

Nach Corel mit Paint Shop Pro aktualisiert nun auch Adobe seine Bildbearbeitung für ambitionierte Fotoenthusiasten. Die neue Version Photoshop Elements 12 für rund 100 Euro ist ab sofort erhältlich.

Zu den wenigen neuen Funktionen von Photoshop Elements 12 gehört eine Tier-Augen-Korrektur. Katzenaugen beispielsweise weisen bei Blitzlichtaufnahmen anstatt einen roten einen grünblauen Farbstich auf. Darauf ist dieses Werkzeug ausgelegt. Besser ist es natürlich, überhaupt nicht in empfindliche Tieraugen zu blitzen. Mit der Funktion „Inhaltssensitives Verschieben“ lassen sich Objekte innerhalb eines Fotos verschieben und und daraus entstandene leere Flächen automatisch füllen.

Adobe hat zudem laut eigener Aussage mehr Wert auf Einfachheit der Bedienung gelegt. Beispielsweise die neue „Automatische Intelligente Tonbearbeitung“ soll dabei helfen. Elements 12 merkt sich Bearbeitungspräferenzen der Nutzer und stimmt die Bearbeitung darauf ab. Neu sind ebenfalls Schritt-für-Schritt-Anleitungen für einen Zoom Burst und Puzzle-Effekt sowie ein Assistent für die Reparatur alter Fotos. Zudem kann Elements 12 nun die weißen Ecken automatisch füllen, die beim Begradigen von Fotos entstehen.

Photoshop Elements 12 arbeitet zudem mit dem Web-Service Adobe Revel zusammen, mit welchem Benutzer ihre Bilder mit mobilen Geräten synchronisieren können. Die kostenlose Version des Services erlaubt bis zu 50 Bild- oder Video-Uploads pro Monat.

Zusammen mit Photoshop Elements 12 veröffentlicht Adobe die neue Version des Videschnittprogramms Premiere Elements 12. Im Bundle kosten die Programme rund 150 Euro. Beide Programme stehen auf der Adobe-Webseite zum Download bereit.

 

Raw-Konvertierung: Bibble Pro wird zu Corel AfterShot Pro

Corel AfterShot ProCorel bringt das Fotoworkflow-Programm Bibble Pro neu heraus.  Die Software heißt ab sofort AfterShot Pro, kostet rund 90 Euro und lässt sich auf einem Windows-PC sowie auf MacOS- und Linuxrechnern einsetzen. Corel hatte im vorigen Jahr den Hersteller Bibble Labs übernommen, der das Produkt aber weiterentwickeln soll.

Wie Bibble Pro bedient AfterShot Pro alle Stationen des Foto-Workflows von Verwaltung, Sichtung, Raw-Konvertierung und Präsentation. Und wie schon Bibble Labs wirbt auch Corel mit  Schnelligkeit  in Sachen Bildanzeige und Bildbearbeitung.

Die Verwaltungsfunktionen basieren auf den Exif-Daten, nach denen der Fotobestand gesucht und gefiltern werden kann. Mit IPTC- und XMP-Daten lassen sich die Bilder weiter katalogisieren. Wie Lightroom oder DxO Optics Pro speichert AfterShot Pro die Bearbeitungsdaten getrennt vom Bildinhalt, so dass die Änderungen jederzeit wieder rückgängig oder neu angepasst werden können. Auch die Bearbeitung von einzelnen Bildteilen mit Ebenenfunktionen wurde von Bibble Pro übernommen.

Corel AfterShot Pro ist ab sofort als Download von www.corel.com für rund 90 Euro verfügbar. Hier steht auch eine Testversion bereit. Box-Versionen sind zum gleichen Preis ab Ende Januar 2012 erhältlich. Nutzer von Bibble Pro oder Lite 5, Corel Paint Shop Pro Photo X2 oder höher bezahlen für das Update rund 70 Euro. Und um der Konkurrenz Druck zu machen, gilt der Updatepreis sogar für die Nutzer der deutlich teureren Produkte Adobe Lightroom und Aperture von Apple.

Wie Bibble Pro kommt auch Corel AfterShot Pro mit einer schwarzen Oberfläche.

 

Lightroom 3.3 und Camera Raw 6.3

Sowohl die Updates für Caemar Raw und Lightroom als auch der Downloader können ab sofort von der Adobe-Webseite heruntergeladen werden. Die Updates erweitern die Rohdaten-Unterstützung um 15 neue Kameramodelle, darunter die Nikon D7000 und die Canon Powershot S95 sowie Objektivprofile für mehr als 60 neue Objektive von Nikon, Canon, Pentax und Sigma.

Zusätzlich gibt es den Lens Profile Downloader 1.0, eine kostenlose Ergänzung zu Lightroom 3, Photoshop CS5 und Camera Raw 6. Das Tool soll es ermöglichen, nach über 300 Objektivprofilen aus der Community zu suchen, diese herunterzuladen, zu bewerten und zu kommentieren. Dabei können Fotografen individuelle Profile für ihre eigenen Objektive erstellen und diese mit der Community austauschen. Den Lens Profil Creator gibt es als kostenlosen Download bei den Adobe Labs. Eine vollständige Liste aller neu unterstützten Kameras sowie der neuen Objektivprofile ist im Lightroom-Journal des Lightroom-Teams bei Adobe zu finden.

Lightroom 3.3 gibt es kostenlos für alle Nutzer von Lightroom 3. Besitzer von Photoshop CS5 können sich Camera Raw 6.3 ebenfalls kostenlos herunterladen. Alle Informationen rund um die Updates gibt es auf der Download-Seite von Adobe

Die neu unterstützten Kameramodelle sind:

  • Canon PowerShot G12
  • Canon PowerShot S95
  • Nikon D3100
  • Nikon D7000
  • Nikon Coolpix P7000
  • Olympus E-5
  • Panasonic Lumix DMC-GF2
  • Panasonic Lumix DMC-GH2
  • Pentax K-5
  • Pentax K-r
  • Ricoh GXR, GR LENS A12 28mm F2.5
  • Samsung NX100
  • Samsung TL350 (WB2000)
  • Sony A560
  • Sony A580

Nützlicher Helfer: Free Image Convert and Resize 2.1

Das nur unter Windows erhältliche Tool Free Image Convert and Resize 2.1 gibt es als kostenlosen Download bei DVDVideosoft. Von diesem Hersteller gibt es bereits zahlreiche andere Programme, hauptsächlich Multimedia-Tools wie Brennprogramme, You-Tube-Video-Downloader und Musik-Ripper.

Die Software Free Image Convert and Resize 2.1 ist quasi ein Spezialist für einfach anzulegende Batch-Prozesse. Es lassen sich ganze Ordner auch mit Unterverzeichnissen einlesen, aber auch nur mehrere markierte Dateien. Beim Im- und Export werden die Bildformate JPG, PNG, BMP, GIF und TGA unterstützt. Außerdem kann die neue Version nun auch Bilder in eine PDF-Datei hineinschreiben. Bei der automatisierten Größenänderung lässt sich die neue Größe wahlweise absolut in Pixeln oder relativ in Prozent benennen. Alles in allem sind dies Funktionen, die die meisten Bildverwalter auch beherrschen. Als Einzelapplikation ist sowas jedoch eher selten.

Komplett renoviert: Apple iPhoto ’11

Die gesamte iLife ’11Suite von Apple besitzt gegenüber der Vorgängerversion iLife ’09 ein völlig neues Erscheinungsbild. Neu sind etwa die Vollbildmodi für die Funktionen "Gesichter", "Orte" und "Ereignisse". Das Paket besteht neben iPhoto ’11 aus iMovie ’11, einer einfachen Videoschnitt-Software, sowie dem Musikprogramm Garage Band ’11. iLife ’11gehört zu jedem neu gekauften Mac; eine separate Lizenz kostet rund 50 Euro..

iPhoto ’11profitiert wie die gesamte iLife-Suite von den neuen Vollbildmodi, die das Durchsuchen, Bearbeiten und Präsentieren von Fotos erleichtern. Mit iPhoto ’11kann man zudem Fotos noch leichter per E-Mail versenden und dabei auf acht Vorlagen zurückgreifen. Zudem lassen sich Bilder einfach auf Facebook hochladen. Auch eine Funktion für Diashows ist integriert. iPhoto ’11 verfolgt zudem einen neuen Ansatz für das Gestalten von Büchern und Karten mit seiner so genannten Karussell-Benutzeroberfläche, einer intelligenten Layout-Funktion für Bücher sowie einem "Bücherregal", das alle eigenen Projekte anzeigt. Bei den neuen Letterpress-Karten kann man Fotos und Text mit vorgeprägten Designs kombinieren und etwa Hochzeitseinladungen, Geburtsanzeigen oder Urlaubsgrüße gestalten.

Neben der Einzelplatzlizenz von iLife ’11 gibt es auch eine Familienlizenz für ca. 80 Euro für bis zu fünf Macs. Das Mac Box Set für rund 130 Euro  enthält neben iLife ’11 noch eine Version von iWork und Mac OS X v10.6 Snow Leopard. Weitere Informationen zu iLife ’11 gibt es auf einer speziellen iLife-Webseite von Apple.

Adobe Lightroom 3 ab sofort im Handel

Adobe Photoshop Lightroom 3 bietet Werkzeuge für die meisten Schritte im Bildbearbeitungsprozess in einer Oberfläche: Verwaltung, Bearbeitung und Präsentation. In Lightroom 3 sollen sich nun große Fotoarchive schnell bewältigen lassen. Zu den neuen Bildbearbeitungswerkzeugen gehören ein verbesserter Rauschfilter sowie eine neue Schärfungs-Funktion. Auch Videos lassen sich nun anzeigen. Einige Kameramodelle von Nikon und Canon können im Tethered Shooting direkt in Lightroom hinein fotografieren. Auch die Präsentationsmöglichkeiten wurden erweitert: Nutzer von Flickr haben die Möglichkeit, mit einem Mausklick ihre Accounts mit Lightroom zu synchronisieren. Die Integration mit weiteren Online Sharing-Seiten ist über Plug-ins von Drittanbietern möglich.

Lightroom 3 hat eine lange Testphase als Public Beta hinter sich. Bereits im Oktober 2009 hat Adobe diese öffentliche Testversion online gestellt. Laut Hersteller sind viele Tipps der Fotocommunity in Lightroom 3 eingeflossen. Adobe Photoshop Lightroom 3 für Windows und Macintosh ist für rund 300 ab sofort erhältlich. Das Upgrade kostet rund 120 Euro. 

Expression Media wechselt zu Phase One

Expression Media ist ein Digital-Asset-Management-System, das außer Fotos unter anderem auch Videos und Office-Dokumente sortiert und verwaltet. Die aktuelle Version ist Expression Media 2 für Windows und MacOS. Microsoft verspricht Support für noch 90 Tage, danach übernimmt Phase One den Support von Expression Media. Microsoft hatte 2006 das Unternehmen iView Multimedia samt der beliebten Bilddatenbank iView Media Pro gekauft. Im Juli 2008 kam mit Expression Media 2 die bis jetzt letzte Version der Datenbank auf den Markt, die bis dato auch zu Microsofts Mediensuite Expression Studio gehörte. Weiter aktualisiert wurde die Datenbank seitdem nicht.

Dies soll sich laut Phase One jetzt ändern. Bereits seit 2007 besteht zwischen Microsoft und Phase One eine strategische Allianz zur – so Phase One – Verbesserung von Lösungen für digitale Bildbearbeitung für Profis und Fotoenthusiasten. Einen Termin für Expression Media 3 gibt es jedoch nicht, auch wurden keine Details zum Kauf  verraten. Zunächst bekommt jeder Nutzer von Expression Media bis zum 30. Juni 2010 kostenlos eine Version vom Raw-Konverter Capture One 5, umgekehrt erhalten Capture-One-Nutzer ebenfalls bis zum 30. Juni 2010 eine freie Lizenz für Expression Media 2.  

Wie Phase One Expression Media weiterentwickeln wird, steht noch nicht fest. Mit der ehemaligen iView-Software ist jedoch im dänischen Softwarehaus nun auch das Material für Datenbank und Bildverwaltung vorhanden, so dass Capture One zumindest theoretisch im Funktionsumfang mit Konkurrenzprodukten wie Aperture von Apple und Lightroom von Adobe gleichziehen kann. Diese Produkte bündeln Bildverwaltung, Bildbearbeitung und Raw-Kovnertierung unter einer Oberfläche.

Mehr Infos:

Microsoft kauft iView Multimedia – Meldung vom 28. September 2006

Expression Media 2 – Meldung vom 10. Juli 2008

Silkypix Developer Studio Pro – RAW-Entwicklung für PC und Mac

Das Silkypix Developer Studio Pro versteht sich als professioneller Foto RAW-Konverter. Das Tool von Franzis gibt es sowohl für Mac OS als auch Windows.Trotz der Erweiterungen und Zusatzfunktionen behält die Pro-Version die Bedienung des Silkypix Developer Studio 4.0 bei. Neu sind weitere Bearbeitungswerkzeuge, ein Farbmanagement, neue Vergleichs-Ansichtsoptionen sowie Entwicklungsfunktionen für einen optimierten Arbeitsablauf. Dank Mehrprozessor-Unterstützung und Ausnutzung der Cachereserven sollen rechenintensive Arbeiten mit RAW-Daten flotter gehen. Dadurch lassen sich ganze Bild-Ordner über die Stapelverarbeitung im Hintergrund automatisch entwickeln.

Silkypix Pro mit intelligenter Ausbesserung

Zur Arbeitserleichterung und Zeitersparnis trägt etwas das automatische Abwedeln bei. Die Software analysiert dabei die Belichtungsdaten automatisch. Flecken, die durch Staub auf Linse oder Sensor entstehen, können mittels intelligentem Aufbesserungswerkzeug beseitigt werden. Von bis zu 20 verschiedenen Bildern werden die Bearbeitungsschritte in der Pro-Version des Silkypix Developer Studios nun gleichzeitig aufgezeichnet, so dass sich Änderungen jederzeit wieder rückgängig machen lassen. Neu sind die Einstelloptionen im Farbmanagement, um etwa die in JPEGs und TIFFs enthaltenen ICC-Farbprofile als Eingabefarbraum zu bestimmen. Zudem lassen sich weitere Ausgabefarbräume anhand eines ICC-Profils neben sRGB und Adobe RGB festlegen.

Silkypix Developer Studio Pro läuft unter Windows 7, Vista, XP sowie Mac OS X ab Version 10.4. Das Tool ist ab Ende April 2010 für rund 220 erhältlich (Boxversion). Als Download kostet Silkypix im Software-Shop von Franzis rund 190 Euro. Das Silkypix Developer Studio 4.0 gibt es dort weiterhin für rund 120 Euro.

Siehe auch:

Raw-Konverter Silkypix Developer Studio 4.0 für Win und Mac


Foto-Konverter mit PDF-Unterstützung

Die besondere Stärke des AVS Image Converter ist es, Bilder in verschiedenen Formaten zu importieren, um sie dann in einem gemeinsamen neuen Format wieder zu speichern – automatisiert per Batch-Modus. Mit der Version 1.2 unterstützt das praktische Tool nun auch die Übernahme von Bildern in PDF-Dateien. Das Lizenzmodell von AVS ist dabei – wie immer – etwas ungewöhnlich.

In der neuen Version 1.2 ist der AVS Image Converter erstmals in der Lage, mit PDF-Dateien zu arbeiten. So ist es etwa möglich, Bilder in einer neuen PDF-Datei abzulegen. Insgesamt unterstützt das Tool folgende Formate: BMP, GIF, JPEG, JPG, JPE, JFIF, PNG, TIFF, TIF, PCX, TGA, RAS, PSD, CR2, CRW, RAF, DNG, MEF, NEF, ORF und ARW (beim Schreiben nur BMP, GIF, JPEG, JPG, JPE, JFIF, PNG, TIFF, TIF, PCX, TGA, RAS und PDF). Der Konverter optimiert Fotos beim Umwandeln auf Wunsch vollautomatisch. Dabei werden die Werte etwa für die Helligkeit und den Kontrast angepasst. Zudem bietet die Software Filter wie "Temperatur", "Schärfen", "Weicher Fokus", "Altes Foto", "Sepia" oder "Schwarz-weiß". Auch Wasserzeichen, Logos oder Copyright-Vermerke lassen sich mit dem Tool problemlos bei tausenden von Bildern einbinden. Hinzu kommen Standardfunktionen wie Größe Ändern oder Umbenennen.

Ungewöhnliches Lizenzmodell bei AVS

AVS bietet wie bei allen seinen Programmen ein ungewöhnliches Lizenzmodell: So kostet die Registrierung des AVS Image Converter 1.2 rund 60 US-Dollar. Da ist die AVS-Flatrate genauso teuer: Der gesamte AVS4YOU-Pool mit über zwei Dutzend Multimedia-Programmen ist zurzeit ebenfalls für 60 Dollar im unbefristeten Abonnement zu haben. In dieser Gebühr sind alle zukünftigen Updates mit eingeschlossen. Die 1-Jahres-Lizenz für alle AVS-Programme kostet rund 40 Dollar.