Schlagwort-Archive: Bildbearbeitung

Update: PTLens gegen Verzeichnungen

PTLens ist anders als vor wenigen Tagen angekündigt keine Freeware mehr. Seit dem 9. Februar kostet das Verzeichnungstool PTLens in der Version 6.6 5 US-Dollar. Eine Gratis-Demo gibt es weiterhin, jedoch bearbeitet diese nur noch zehn Bilder. Danach wird der Erwerb einer Lizenz fällig.

PTLens erkennt das Objektiv beziehungsweise die Objektiveinstellung automatisch. Anhand einer ebenfalls kostenlosen Datenbank rechnet das Tool auf Knopfdruck die Verzeichnungen aus dem Foto heraus.

Dabei ist egal, ob es sich um tonnenförmige Verzeichnungen beim Weitwinkel oder um kissenförmige beim Tele handelt. Gerade für SLR-Fotografen, die häufig extreme Brennweiten nutzen, ist das Tool interessant.  Auch Randabschattungen und Farbsäume beseitigt die deutschsprachige Shareware von Tom Niemann. Um PTLens zu nutzen, lädt man wie in der vorigen Version drei Dateien herunter: PTLens, die Datenbank pano12.dll und die Profil-Dateien. Es sind dabei die Daten aller wichtigen aktuellen Kameras enthalten.

Neue Tools für Bildschirmkalibrierung und Druckerprofilierung

Anlässlich der Macworld im Januar stellt Colorvision seine neuen Produkte Spyder 2 Express sowie Printfix Pro vor.
Auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco vom 09. bis 13. Januar 2006 stellt Colorvision, die Digital Imaging-Unit von Datacolor, seine Neuzugänge, Spyder 2 Express sowie Printfix Pro, vor. Spyder 2 Express ist eine Art "kleiner Bruder" des Spyder 2 – einem Kalibrierungstool für Einsteiger für Mac und PC (zirka 220 Euro). Die integrierte Spyder 2-Hardware gewährleistet eine genaue Bildschirmkalibrierung, wobei die Spyder 2 Express-Software den Benutzer Schritt für Schritt durch den Kalibrierungsprozess führt.

Printfix Pro ist das neue Werkzeug zur Druckerprofilierung. In das vollständig überarbeitete Tool wurde Datacolor-Technologie aus dem Industriesektor integriert: Der Datacolor 1005 Spectro-Colorimeter profiliert sämtliche RGB-Drucker für professionelle Druckergebnisse im RGB-Modus. Printfix Pro bietet mit seinem Spectro-Colorimeter und der neuentwickelten Profilierungssoftware für Mac und Windows die notwendige Technologie, um ohne Farb-Transformierungen und zwischengeschaltete Raster Image-Prozesse gute Ergebnisse zu erzielen. Preise für beide Produkte nannte der Hersteller bisher noch nicht.

PhotoLine 32.12

PhotoLine 32 hat seine Stärken in der Bildbearbeitung, auch Layouts und Vektorgrafiken lassen sich mit Programm von ComputerInsel erstellen. Die Version 12 richtet sich noch stärker als bisher an Digitalfotografen. Neue Funktionen wie Weißpunkt setzen, Bildrauschen und  chromatische Aberration entfernen helfen bei der Fotoretusche. Außerdem wird jetzt der CIE Lab-Farbraum unterstützt. In Sachen Bildverwaltung ist die Bedienung der IPTC-Daten übersichtlicher geworden. Eine Besonderheit von PhotoLine 32.12: Es läuft unter den Betriebssystemen Windows und MacOS. Und mit rund 60 Euro für den Download belastet es den Geldbeutel nicht allzu sehr.

In der Version 12 galt das Hauptaugenmerk der Programmierer – die Heimat der Bildbearbeitung ist übrigens das niederbayerische Bad Gögging – den Korrekturfunktionen für digitale Fotos. So gibt es jetzt erstmals Befehle für Weißabgleich und Farbtemperatur. Auch verbessert das Programm nun chromatische Aberrationen und den Chipfehler Bildrauschen.
Diese Techniken finden sich bei anderen Programmen der gleichen Preisklasse wenn überhaupt nur im Dialogfeld für den Import von Raw-Dateien. Damit gibt sich das Programm gar nicht ab. Raw-Dateien werden direkt im Programm geöffnet und dann mit alle üblichen Befehlen verändert. Dabei verwendet PhotoLine hohe 16 Bit Farbtiefe; das gibt bei der Korrektur von ausgefressenen Lichtern oder Schatten mehr Spielraum als die sonst übliche Acht-Bit-Farbtiefe.

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Erstmals legt PhotoLine eine helle und eine dunkle Aufnahme aus einer Belichtungsreihe übereinander, um ein ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen. Mehr als zwei unterschiedliche Aufnahmen akzeptiert das Dialogfeld jedoch nicht, und feinsteuern lässt es sich nur über einen einzigen Regler. Entsprechend flau  wirken die Ergebnisse – jedoch befindet sich PhotoLine hier in guter Gesellschaft mit PhotoImpact und sogar Photoshop CS2. Wer mehrere Belichtungen mischen will, kann sie jedoch weiterhin manuell übereinander montieren und dann die obere Ebene per Maske oder Radiergummi teilweise ausblenden.

Praktisch: PhotoLine legt die Gradationskurve oder die Tonwerterweiterung als abschaltbare Korrekturebene über das Bild – die Aufnahme erscheint dadurch verändert, doch die Originalpixel bleiben im Hintergrund erhalten. Version 12 bringt auch die wichtige Unscharfmaskierung als abschaltbare Korrektur – soviel Flexibilität gibt es sonst nur bei PhotoPaint aus dem CorelDraw-Paket, während Photoshop CS2 und andere Bildprogramme nicht mithalten können.
Nützlich ist auch das Histogramm, das PhotoLine permanent anzeigt. Es lässt sich groß aufziehen und meldet wahlweise die Tonwertverteilung für das Gesamtbild oder für die aktuelle Montageebene. Allerdings zeigt PhotoLine in der Histogrammpalette ständig separate Werte für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die übersichtlichere Darstellung für die Gesamt-Helligkeit fehlt.

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Verbessert wurde auch der eingebaute Bildbrowser. Ein Suchdialog formuliert jetzt mehrere Dateikriterien gleichzeitig. Möchte der Fotograf beispielsweise sich alle Bilder ab dem Jahr 2005 anzeigen lassen, die "Hannover" im Namen enthalten und mehr als 4000 Pixel breit sind. Auch nach Exif- und IPTC-Daten sucht die Funktion. Ein Kriterium wie "Alle Metadaten" wird allerdings vermisst; es würde beispielsweise helfen, ob sich der gesuchte Begriff in der Beschreibung, im Titel oder in der Stichwortliste des Bildes findet. Stichwörter bietet PhotoLine nun zudem bequem über das Kontextmenü an.

Tipp: Testen Sie das Programm selber. Mit nur 7,5 MB ist die Installationsdatei schnell heruntergeladen. Das Programm lässt sich dann 30 Tage  uneingeschränkt nutzen.

Einen Kommentar zu PhotoLine 32 12.5 finden Sie im Foto-Blog Fotografie-info.de

Photoshop Elements 4

Photoshop Elements 4.0 ist schon wie in der Vorgängerversion in mehrere Module aufgeteilt, die sich über ein Begrüßungsfenster – siehe Bild rechts) aufrufen lassen: in den Organizer "Fotos anzeigen und ordnen" für Import und Bildverwaltung, in den Fotoeditor "Fotos schnell korrigieren" mit speziellen Werkzeugen die Fotoretusche. Im Standardeditor "Fotos bearbeiten und verbessern" stehen neben Filtereffekten auch manuelle Werkzeuge für Retusche und Montage zur Verfügung, das Kreativtool "Fotokreationen erstellen" widmet sich der Erstellung von unter anderem Glückwunschkarten, Kalenderseiten oder Diashows. 

Die Navigation zwischen den einzelnen Programmteilen ist nicht wirklich schwierig, aber sie reicht als Stolperstein. Um vom Organizer zum Fotoeditor zu kommen, ruft man über einen Rechtsklick im Browser das Kontextmenü auf und wählt dort beispielsweise "Gehe zu Schnellkorrektur", genauso lässt sich der "Standardeditor" aktivieren. Eine andere Möglichkeit: Sie klicken auf [Fenster, Startbildschirm], um wieder zum Begrüßungsfenster zu kommen und rufen von dort das gewünschte Modul auf. Über [Fenster, Startbildschirm] funktioniert übrigens auch der Weg vom Foto- oder Standardeditor zurück zum Organizer.  Der einfachste Weg für den Wechsel wäre beispielsweise im Organizer der Button "Fotos bearbeiten", leider fällt der im Getümmel nicht wirklich ins Auge. 

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Rote-Augen-Werkzeug

 Adobe hat Photoshop Elements 4 mit neuen automatischen Funktionen beworben. Dazu zählt ein Filter, der rote Augen schon beim Import von der Digitalkamera entfernt. Das funktionierte ganz gut, wie das Beispiel unten rechts beweist. Auch ein weiteres Rote-Augen-Paar wurde erkannt und korrekt korrigiert. Wenn man jedoch das Bild nicht nur mit roten Augen zu verunziert, sondern auch noch zu verwackelt hat, korrigiert das Programm die roten Augen nicht – wahrscheinlich erkennt es das Gesicht gar nicht.

Wenn die Option "Rote-Augen-entfernen" aktiviert ist, dauert das Laden länger als ohne die Korrekturfunktion. Klar – das Programm scannt dann jedes einzelne Bild, um nach roten Augen zu suchen. Das gilt auch dann, wenn das Bild eindeutig keine rote Augen enthält, wie im Beispiel unten. Wenn Sie schon wissen, das sich das rote-Augen-Problem nicht stellt, können Sie die Option " Rote Augen automatisch entfernen" in dem Foto-laden-Dialog deaktivieren, um den Ladevorgang zu beschleunigen.

Sehr gut: Photoshop Elements 4 änderte die Bilder nicht endgültig, sondern bietet nach dem Import eine Vorher/Nachher-Alternative an. Um diese anzusehen, müssen Sie sich wieder auf eine Reise durch die Menüs begeben: Mit [Suchen, Alle Versionssätze] werden die Bilder im Browser angezeigt, die mehrere Versionen haben, der Befehl [Bearbeiten, Versionssatz, Elemente im Versionssatz anzeigen] zeigt dann die Vorher/Nachher-Alternativen an. Im übrigen sind Sie nicht gezwungen, die Importautomatik zu verwenden. Das Rote-Augen-Werkzeug im Fotoeditor funktioniert genauso gut. Meist ist nur ein Klick für die Farbänderung nötig.

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 Gesichtersuche

  • Der Bildbrowser  vom Organizer durchsucht nach Porträts und Gesichtern. Dadurch sollen sich Porträts schnell mit Tags und Stichwörtern versehen lassen. Wie man sieht, zeigt das Programm die Fundstücke dann nur als Ausschnitt des Gesichts an. Beim Test hat Photoshop Elements 4 alle Kandidaten gefunden, erstaunlicherweise auch nur sehr klein abgebildete Gesichtspartien von Personen, die gar nicht im Mittelpunkt stehen.

     [SCREEN:2]  [SCREEN:3]  

     

     

     

     

     

    Jedoch leistet sich Photoshop Elements auch Fehleinschätzungen. Wie beispielsweise im Vergleich der Bild unten links und ganz oben zu sehen, ordnet die Bildbearbeitung den roten Weg auch den Gesichtern zu.  

     [SCREEN:4]

     

     

     

     

     

     

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  • Fotos sortieren und suchen

    Das Organizer-Modul bietet zum Sortieren und Suchen viele nützliche Funktionen wie beispielsweise die Zeitleiste, an der Sie mit einem Regler ein Datum ansteuern können und das Programm Ihnen die an diesem Tag geschossenen Fotos anzeigt. Für die Suche stehen die Anmerkungen genauso wie Metadaten zur Verfügung.

    Praktisch: Die Größe und damit auch die Zahl der angezeigten Vorschauminiaturen stellen Sie über einen Regler ein. Auch ansonsten ist das Handling des Organizers übersichtlich. Ausnahme: Um sich jedoch einen üblichen Verzeichnisbaum anzeigen zu lassen,  muss man die passende Option erst finden. Klickt man dann auf ein Vezeichnis, erscheint es zunächst leer. Photoshop Elements 4 zeigt die Miniaturen sowieso erst, nachdem Sie den Importbefehl aktiviert haben. Da hilft die automatische Ordner-Überwachung, die muss aber erst eingerichtet werden.

    [SCREEN:7] Schwächen weist der Organizer beim Sortieren auf. Der Dateiname steht als Sortierkriterium ebensowenig zur Verfügung wie Pixelzahl , Größe oder Seitenverhältnis. Zum Sortieren bietet das Programm nur die Favoriten und so genannte Tags an. Tags sind im Prinzip nichts anderes als Stichwörter beziehungsweise Stichwortkategorien. Sie können per Mausklick erstellt und dann mit gehaltener Maustaste auf ein oder mehrere Fotos gezogen werden.

    Schwieriger wird es, wenn man Bilddateien mit Stichwörtern an andere Programme weitergeben will. Am besten funktioniert die Weitergabe, wenn die Stichwörter als IPTC-Informationen gespeichert sind. Fast alle Bildbearbeitungen und Datenbanken beherrschen diesen Standard "International Press Telecommunication Council". Die Tags in Photoshop Elements 4 lassen sich zwar als IPTC-Info speichern, dazu ist jedoch erst der Menübefehl [Datei, Tag-Info in Datei speichern] notwendig. Viele Felder wie etwa Copyright lassen sich für ein Einzelbild im Standardeditor unter [Datei, Dateininfo] ausfüllen, eine Stapelverarbeitung spendiert das Programm nicht. Im Prinzip ist die IPTC-Funktionalität leistungsfähig, aber recht kompliziert in der Bedienung.

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     Hauttonkorrektur

    Die neue Hauttonkorrektur erzielt im Großen und Ganzen brauchbare Ergebnisse – wenn man sie mal gefunden hat. Sie ist gut verborgen in den Tiefen der Menüs vom Bildeditor oder Standardeditor: [Überarbeiten, Farbe anpassen, Farbe für Hautton anpassen].

    Sobald der gleichnamige Dialog geöffnet ist, klickt man eine Hautfarbe ins Bild. Erst danach erscheinen im Dialog drei Regler, mit denen sich die "Bräunung", "Rötung" und das "Umgebungslicht" manuell einstellen lassen. Im Prinzip kann der bekannte Farbton/Sättigung-Befehl die gleichen Ergebnisse erzielen. Um es dem Anwender leichter zu machen, beschränkt sich jedoch die Hauttonkorrektur auf bräunliche und rötliche Töne. 

    Photoshop Elements 4 begnügt sich bei der Korrektur allerdings nicht mit der Hautfläche, sondern verpasst gleich dem ganzen Bild einen Farbstich. Hier hilft die Arbeit mit Auswahlen, um einzelne Bereiche einzugrenzen, bevor man den Filter anwendet.

     

     

     

     

     

     

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  • Neue automatische Auswahlwerkzeuge

     

    Photoshop Elements 4 hat zwei neue Werkzeuge im Programm, die bei der Auswahl von Bildobjekten oder Flächen helfen sollen:  den magischen Auswahlpinsel sowie die magische Extrahierung.

    Magischer Auswahlpinsel

    Dieses Werkzeug wählt ähnlich wie der Zauberstab farbähnliche Flächen aus. Man übermalt zunächst grob einen typischen Bereich,  dann legt Elements die endgültige Auswahl fest. Die Umrissgröße des Auswahlpinsels lässt sich einstellen – allerdings nicht die Toleranz. So bleibt unklar, welche Bildzonen erfasst werden sollen. Da hilft nur ausprobieren – am besten eignete sich das Werkzeug für einheitliche, zusammenhängende Bildbereiche, wie etwa für einen blauen Himmel oder für das unten abgebildete Auto.

    Der rote Punkt stammt vom Auswahlpinsel, die gestrichelte Ameisenlinie zeigt die Auswahl, die das Programm getroffen hat.

     

     

     

     

     

    Die rote Linie zeigt den vom Auswahlpinsel markierten Bildbereich, die gestrichelte Ameisenlinie die Auswahl, die das Programm getroffen hat.

     

     

     

     

     

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    Neue automatische Auswahlwerkzeuge

    Photoshop Elements 4 hat zwei neue Werkzeuge im Programm, die bei der Auswahl von Bildobjekten oder Flächen helfen sollen:  den magischen Auswahlpinsel sowie die magische Extrahierung.

    Magische Extrahierung 

    Während man mit dem Auswahlpinsel in das Bild hineinmalt, um eine Auswahl zu erstellen, klickt man bei der magischen Extrahierung [Bild, Magische Extrahierung] rote Farbpunkte in das Hauptmotiv, der Hintergrund bekommt ein paar blaue Tupfer. So müssen Sie das Hauptmotiv nicht komplett umranden, bevor es von Photoshop Elements freigestellt wird.

    Für diese Art der Auswahl eignen sich vor allem Bilder mit kontrastreichen oder farblich unterschiedlichen Bildbereichen. Hinweis: Je mehr Punkte Sie setzen, desto genauer kann das Programm die Auswahl berechnen. Dann benötigt jedoch der Rechner auch deutlich länger für die Freistellung, als wenn Sie nur vier Punkte setzen. Ist der Ausschnitt nicht geglückt, lässt er sich weichzeichnen und per Radiergummi verkleinern.

     

     

     

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  • Weitere neue Bildbearbeitungswerkzeuge

    Histogramm

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wie schon in Photoshop CS gibt es jetzt auch in Photoshop Elements 4 eine Histogrammpalette, die Sie im Standardeditor mit [Fenster, Histogramm] sichtbar schalten. Damit haben Sie einen guten Überblick über die Tonwertverteilung und erkennen direkt, ob ein Foto oder bestimmte Bildbereiche wie hier der Himmel über- und unterbelichtet sind.

    Gerade-ausrichten-Werkzeug

    Noch schneller als in der Vorgängerversion lassen sich jetzt schiefe Horizontinien retuschieren. Das neue Werkzeug "Gerade ausrichten", das im Standardeditor zur Verfügung steht, wird am vorhandenen oder gedachten Horizont ausgerichtet. Damit verlagert sich das Bild in die Waagerechte und die dabei entstehenden weißen Flecken verschwinden auf Wunsch automatisch.

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     [–NEU–]

  • Raw-Editor

    [SCREEN:5] Der Camera-Raw-Dialog bietet einige neue Funktionen gegenüber der Vorgängerversion. Er hat mehr Optionen und zeigt beim Import von Raw-Daten mögliche Detailverluste in Tiefen und Lichtern farbig markiert an. Raw-Dateien speichert Elements jetzt auch im DNG-Format, das Adobe auf der Photokina 2004 als universellen Dateityp für Raw-Dateien unterschiedlicher Hersteller vorgestellt hat.

    Mit ähnlich vielfältigen Funktionen wie Phtooshop CS2 kann Photoshop Elements 4 in Sachen Raw nicht aufwarten. Elements 4 hat deutlich weniger Korrekturmöglichkeiten, das Programm erlaubt weder Freistellen, Skalieren noch Ändern des Farbprofils, und vor allem fehlt die Stapelverarbeitung für ganze Raw-Serien. Die Bilder lassen sich jedoch auch hier mit 16-Bit-Farbtiefe weiterverwenden. Wer das bei Kompaktkameras übliche sRGB-Farbprofil ändern will, kann es löschen oder gegen Adobe RGB austauschen.

    Wenn man diese Korrekturmöglichkeiten mit den Raw-Editoren von Bildprogrammen der gleichen Preisklasse wie Paint Shop Pro X oder PhotoImpact 11 vergleicht, schneidet Elements gut ab.  Details dazu werden nächste Woche hier zu finden sein.

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     [–NEU–]

     

     

     

     Fotos präsentieren

    Die Grundlage für die Erstellung einer Diashow oder anderer Präsentationen bildet der Organizer. Hier werden die Fotos ausgewählt. Erst dann können sie im Modul "Fotos kreativ gestalten" bearbeitet werden. Die Diashow-Funktion zeichnet sich vor allem durch seine vielen Überblendeffekte aus (siehe Beispielbild links), außerdem lassen sich die Bildern mit Texten versehen und als VCD auf DVD oder CD brennen.

    Außerdem lassen sich noch Fotoalben mit zahlreichen Vorlagen erstellen – beispielsweise  Comics. Auch Grußkarten, einzeln oder gefaltet, gehören zum Programm. Diese können Sie dann gleich verschicken. Als letzte Möglichkeit, die Bilder zu präsentieren, gibt es die HTML-Galerie in Photoshop Elements 4.

    Durch jede Präsentationsmöglichkeit führt ein gut verständlicher Assistent. Wenn man einmal die Fotos beispielsweise im Organizer ausgesucht hat, kann man von dort aus das Präsentations-Modul aufrufen und hier eine Diashow etc. gestalten.

    Und so könnte eine einfache Grußkarte aussehen:

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Tipps & Tricks zu Photoshop – Workshop 2

Schattenwürfe sind in Photoshop leicht gemacht. Spannender wird es, wenn Sie den Schatten verkleinern, abdunkeln oder verschieben wollen. Und das geht so:

Zunächst stellen Sie den Bildteil, der den Schatten bekommen soll, frei, beispielsweise mit dem Lasso. Freistellen ist natürlich bereits eine Aufgabe für sich. Um mit Schatten zu experimentieren, kommt es auf eine perfekte Auswahl jedoch nicht an. 

[SCREEN:7]

 

 

  

 

 

Umriss vom Schatten
  • Auswahl erstellen
  • [Auswahl, Auswahl speichern], Name: "Auswahl_1", OK]
  • Auswahl invertieren mit [Shift-Strg-I]
  • Hintergrund löschen mit [Entf]
  • Zur Kanälepalette wechseln [Fenster, Kanäle]
  • Kanal "Auswahl_1" mit einem Klick aktivieren
  • Zur Ebenenpalette wechseln
  • [Ebene, Neu, Ebene, Name: "Schatten", OK]
  • [Auswahl, Auswahl laden, Auswahl_1, OK]
  • Werkzeugleiste: Grau als Vordergrundfarbe einstellen
  • [Bearbeiten, Fläche füllen, hier mit Deckkraft "50 Prozent", OK]
  • eventuell Arbeitsfläche vergrößern über [Bild, Arbeitsfläche] 

[SCREEN:1] [SCREEN:2]

 

 

 

 

 

 

Inhalt
  1. Position und Umriss verändern
  2. Weicher Übergang
  3. Schatten abdunkeln oder aufhellen

[–NEU–]

Mit dem Werkzeug "Verschieben" bestimmen Sie, wo der Schatten hinkommt. Das Werkzeug finden Sie in der Werkzeugleiste oder Sie rufen es mit der Taste [V] auf. Wohin Sie den Schatten in einem Bild verschieben, hängt vom Stand der Lichtquelle ab. Kommt das Licht beispielsweise von links, schieben Sie den Schatten nach rechts und umgekehrt.  

Auch die Höhe der Lichtquelle und wie hell sie ist, spielt bei der Position und der Art des Schattens eine Rolle. Tipp: Bei kleineren Objekten simulieren Sie den Schattenfall mit einer Schreibtischlampe und bauen ihn dann nach.Anschließend spiegeln Sie den Schatten oder verändern seine Form.

 Position und Umriss vom Schatten verändern
  • Ebene "Schatten" aktivieren
  • Verschieben-Werkzeug
  • Schatten beispielsweise unter die Koalas verschieben
  • [Bearbeiten, Transformieren, Vertikal spiegeln]
  • [Bearbeiten, Transformieren, Drehen, Enter]
  • [Bearbeiten, Transformieren, Skalieren, Enter]

[SCREEN:3] [SCREEN:4]

 

 

 

 

 

 

Inhalt

  1. Umriss vom Schatten erstellen
  2. Weicher Übergang
  3. Schatten abdunkeln oder aufhellen

[–NEU–]

Weicher Übergang

Mit einem weichen Übergang wirkt der Schatten noch realistischer. Den erreichen Sie entweder über eine Weiche Auswahlkante oder mit dem Gaußschen Weichzeichner.

[SCREEN:5]

 

 

 

 

 

  • Ebene "Schatten" aktivieren
  • [Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner, Radius: 20, OK]

Inhalt

  1. Umriss vom Schatten erstellen
  2. Position und Umriss verändern
  3. Schatten abdunkeln oder aufhellen

[–NEU–]

Sie kennen das: Steht die Sonne sehr hoch, ist der Schatten auf einem glatten Untergrund fast schwarz, in den Morgenstunden oder am Abend steht die Sonne niedriger und die Schatten erscheinen eher grau bis milchig. Dies können Sie entweder über die Deckkraft der Vordergrundfarbe einstellen (siehe oben). Leichter geht es, wenn Sie im nachhinein die Färbung des Schattens über die Regler von dem Befehl [Helligkeit/Kontrast] einpendeln.

Schatten abdunkeln oder aufhellen
  • Ebene "Schatten" aktivieren
  • [Bild, Einstellungen, Helligkeit/Kontrast]

[SCREEN:6]

 

 

 

 

 

Tipp: Noch realistischer wirkt der Schatten, wenn Sie den Untergrund durchscheinen lassen. In diesem Beispiel geht es natürlich  nicht, weil es keinen Untergrund hat.

  • Ebene "Schatten" aktivieren
  • Ebenenmodus [Multiplizieren]
  • [Deckkraft] nach Belieben abschwächen
  • [Fläche] auf beispielsweise 75 Prozent

Inhalt

  1. Umriss vom Schatten erstellen
  2. Position und Umriss verändern
  3. Weicher Übergang

 

 

Simon Tools Photo Tuner 2006

Oft reicht die Auflösung von Fotos nicht aus, um Printabzüge ohne Pixel-Muster anzufertigen. Hier soll der Photo Tuner 2006 helfen und Bilder nahezu verlustfrei vergrößern und optimieren.Gerade bei Foto-Handys stellt sich das Problem häufig: Die Auflösung der Bilder reicht bei den gängigen 1-Megapixel-Modellen in der Regel nicht für einen Farbabzug. Der Photo-Tuner 2006 aus der Reihe "Simon Tools" von S.A.D. soll nach Angaben des Herstellers dennoch druckbare, hochauflösende Fotos erstellen können. Der Photo-Tuner konvertiert digitale Bilder und Grafiken einzeln oder in Serie zu bestimmten Größen und für jeden Einsatzzweck. Fünf verschiedene Algorithmen und Filter wie Spline, Linear, Mitchell, Lancoz und Nächste Nachbarn stehen dem Anwender für die Bildoptimierung zur Verfügung. Zusätzlich gibt es 15 Effekte wie Rote-Augen entfernen, Scharfzeichnen sowie die Erstellung von Diashows.

Tipp der Redaktion: "Wundertools" wie diese Bildoptimierer sind in der Regel mit Vorsicht zu genießen. Vergleichbare Software schnitt in früheren Tests eher schlecht ab. Warten Sie daher lieber einen ausführlichen Test bei Fototools ab oder probieren Sie selbst die kostenlose Demoversion von S.A.D. – diese gibt es jedoch erst nach vorheriger Registrierung.

CMYK-Optimierer 2.0 verfügbar

Der französische Hersteller Alwan hat die Version 2.0 seiner Farbserver-Lösung CMYK Optimizer für Mac OX herausgegeben. Wichtigste Neuerung ist die Verarbeitung von PDF und PDF/X-Daten inklusive Bildern, Text- und Vektorobjekten.CMYK Optimizer 2.0 ist die neue Version der serverbasierten Software, mit der sich Druckdaten bezüglich der Verwendung von Farbräumen und des Farbaufbaus überprüfen, optimieren und auf ganz bestimmte Druckstandards anpassen lassen. Das Tool für MacOSX-Rechner verarbeitet PDF-, EPS-, TIFF-, JPEG-, GIF- und BMP-Daten mittels automatisch überwachter Hotfolder. Mit CMYK Optimizer 2.0 sollen sich Druckaufträge auf internationale Standards oder Hausstandards von Druckereien sehr einfach und automatisiert anpassen lassen, ohne dass manuelle Eingriffe notwendig sind.

Foto 2006 Suite Edition

<p>Foto 2006 Suite Edition erf&uuml;llt drei Aufgaben: Das Programm bearbeitet Bilder, bietet Funktionen f&uuml;r die Archivierung und kann aus Fotos animierte Fotoshows erstellen.</p>
<p>Wie schon in der Vorg&auml;ngerversion&nbsp;Foto Desinger Pro Plus 10 legt&nbsp;Hersteller Microsoft gro&szlig;en Wert auf eine leichte Bedienbarkeit.&nbsp;&nbsp;Die Oberfl&auml;che ist intuitiv bedienbar, viele Assistenten helfen bei den Aufgaben der Bildbearbeitung. Lehrvideos f&uuml;hren in die Bedienung ein.</p>
<p>Eher&nbsp;f&uuml;r semiprofessionelle bis professionelle Fotografen richtet sich jedoch&nbsp;das nun integrierte Handling von Raw-Dateien. Raw-Daten von vielen aktuellen digitalen Kameras werden angezeigt, sie&nbsp;lassen sich auch bearbeiten und beispielsweise im JPEG-Format speichern.&nbsp;Die Bearbeitung von 16-Bit-Bildern unterst&uuml;tzt Foto 2006 Suite Edition jedoch nicht – profesionelle Fotografen werden diese Funktion f&uuml;r die Tonwertkorrektur vermissen.</p>
<p>Besondere M&uuml;he haben sich die Hersteller mit Schwarzwei&szlig;effekten gegeben. So l&auml;sst sich aus einem Farbbild ein Graustufenbild erstellen. &Uuml;ber das Mischungsverh&auml;ltnis von den RGB-Farben Rot, Gr&uuml;n und Blau werden dann die Bildteile unterschiedlich stark&nbsp;aufgehellt. Helligkeits- und Farbkorrekturen sind genauer einstellbar als in der Vorg&auml;nger-Version. Kontrastkorrekturen, die abschaltbar sind, fehlen jedoch auch bei diesem Programm.</p>
<p>In Sachen Webseiten und Online-Galerien ist bei Foto 2006 Suite Edition jedoch Fehlanzeige. Auch verweigen sich die gedruckten Bildkataloge einer aufw&auml;ndigen Gestaltung. Daf&uuml;r kann das Modul FotoStory 3.1 Bildreihen in Filme verwandeln. Dazu werden die Bilder ineinander geschwenkt und gezoomt. Kommentare lassen sich ebenso aufnehmen wie Hintergrundmusik einspielen. Ein Minuspunkt: Das Programm ben&ouml;tigt den Windows Media Player 10. Um diesen zu installieren, ist erst eine langwierige Online-Legalit&auml;tspr&uuml;fug der Windows-Installation notw&auml;ndig.</p>
<p>Die Archivierungsfunktion verschlagwortet umfangreich die eingelesenen Bilder, ganze Stichwortsammlungen &uuml;bertr&auml;gt man bequem von einem Bild auf andere Fotos. Aber auch hier ist der Eindruck nicht ungetr&uuml;bt: IPTC-Daten kann das Programm zwar lesen, aber Beschreibungen speichert es nicht in diesem Standard. Dadurch k&ouml;nnen andere Datenbanken diese Stichworte nicht lesen. Schade.</p>
<p>&nbsp;<span style=“FONT-WEIGHT: bold“>Alternative</span>: <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?area=1&amp;p=product&amp;action=showdetails&amp;id=11″>Photoshop Elements</a> (ca. 90 Euro) von <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?p=manufacturer&amp;action=showdetails&amp;area=1&amp;id=7″>Adobe</a> mit besserer Montage und Kontrastkorrektur.</p>