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Tipp: Teilkolorierung mit Ebenenmaske

Ein Schwarzbild ist an sich schon ein Hingucker. Um einen Bidlteil besonders zu betonen, nehmen Sie diesen von der Schwarzweißumsetzung aus. Dies geht in nur drei Schritten:

 

 

 

 

1. Im Ausgangsbild von diesem Workshop soll der Rettungsring bunt bleiben. Wählen Sie dafür den Ring  aus. Dies geht, weil hier nur der Ring so schön orange ist, einfach mit dem Zauberstab. Zwei, drei Klicks mit „Toleranz: 40“ und der Option „Benachbart“ deaktiviert, laufen die gestrichelten Ameisen um den Rettungsring (siehe Bild links):

 

 

 

2. Kehren Sie diese Auswahl mit „Auswahl / Auswahl umkehren“ um. Oder Sie nutzen dafür die Tastenkombination [Strg] + [Umschalt] + [I]. Nun ist das gesamte Bild bis auf den Rettungsring ausgewählt.

3. Klicken Sie in der Ebenenpalette auf den schwarzweißen Kreis – ist im Screenshot links gelb eingekastelt – und legen Sie eine Einstellungsebene „Schwarzweiß…“ an. Das wars schon.

 

 

 

 

Deshalb funktioniert es: Photoshop liefert mit einer Einstellungsebene immer eine Ebenenmaske mit. Diese ist standardmäßig weiß. Das heißt, alle Änderungen der Einstellungsebene werden auf die Ebene darunter angewendet.

Nun haben Sie aber vorher einen Teil der Ebene darunter ausgewählt. In Word würde man vielleicht sagen „markiert“. Deshalb verändert die Einstellungsebene nur noch diesen Bereich, der ausgewählt ist. Der Rettungsring bleibt deshalb bunt. Er ist maskiert. Auf der Ebenenmaske ist dies als schwarzer Kreis zu sehen.

Hinweis: Wie hell oder dunkel die Farbtöne umgesetzt werden, können Sie bei Bedarf in dem Einstelldialog der Schwarzweißebene anpassen.

Alienskin Exposure 4: Plug-in für Filmeffekte

Dunkelkammereffekte mit Exposure 4

Alienskin aktualisiert das Plug-in Exposure. Die Softwareschmiede verspricht leichtere Bedienbarkeit und bessere Performance. Acuh die neue Version 4 von Exposure stellt Effekte aus der analogen Fotografie nach. So sehen die digitalen Fotos aus, als wenn Sie mit traditionellen Filmen wie von unter anderem Kodachrome, Polaroid oder Panatomic-X aufgenommen wären. Auch Körnung, Infrarot sowie Dunkelkammereffekte lassen sich mit dem Photoshop-Plug-in reproduzieren.

Ebenefalls neu ist eine Textsuche, mit der sich die Voreinstellungen beispielsweise nach einem bestimmten Film durchsuchen lassen. Am Preis hat sich leider nichts geändert. Das ab Februar 2012 von der Alienskin-Webseite erhältliche Plugin  kostet nach aktuellem Wechselkurs 226 Euro. Das Upgrade beläuft sich auf rund 80 Euro. Wer sich Exposure 3 seit November 2011 gekauft hat, erhält das Upgrade kostenlos.

Alienskin Exposure 4 benötigt Windows Vista, 7 oder Mac OS X 10.6 oder eine neuere Version. Das Plug-in lässt sich in Adobe Photoshop CS4, Elements 9, Lightroom 2 oder neuere Versionen einbinden.

Belichtung verbessern mit Ebenenmodus

Mit dem Ebenenmodus lässt sich in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Elements & Co. schnell die Helligkeit korrigieren.

1. Holen Sie die Ebenenpalette mit der Taste [F7] nach vorne. Wenn diese Palette bereits sichtbar ist, erübrigt sich dies natürlich.

2. Kopieren Sie die Hintergrundebene mit [Strg] + [J].

3a. Für zu dunkle Bilder: Klicken Sie die obere Ebene an und stellen Sie den Ebenenmodus auf „Negativ multiplizieren“, um das Foto aufzuhellen.

 

 

 

 

 

 

3b. Für zu helle Bilder: Klicken Sie die obere Ebene an und stellen Sie den Ebenenmodus auf „Multiplizieren“, um das Foto abzudunkeln.

 

 

 

 

 

Wenn der Effekt zu stark ist, regeln Sie die Deckkraft der oberen Ebene, also der Ebene mit dem neuen Modus, herunter. Um einzelne Bereiche von der Korrektur auszunehmen, legen Sie mit einem Klick auf das entsprechende Symbol unten in der Ebenenpalette eine Maske für die obere Ebene an, stellen als Vordergrundfarbe Schwarz ein und fahren dann mit dem Pinsel über die Bereiche, die Sie von der Korrektur ausnehmen möchten.

Raw-Konvertierung: Bibble Pro wird zu Corel AfterShot Pro

Corel AfterShot ProCorel bringt das Fotoworkflow-Programm Bibble Pro neu heraus.  Die Software heißt ab sofort AfterShot Pro, kostet rund 90 Euro und lässt sich auf einem Windows-PC sowie auf MacOS- und Linuxrechnern einsetzen. Corel hatte im vorigen Jahr den Hersteller Bibble Labs übernommen, der das Produkt aber weiterentwickeln soll.

Wie Bibble Pro bedient AfterShot Pro alle Stationen des Foto-Workflows von Verwaltung, Sichtung, Raw-Konvertierung und Präsentation. Und wie schon Bibble Labs wirbt auch Corel mit  Schnelligkeit  in Sachen Bildanzeige und Bildbearbeitung.

Die Verwaltungsfunktionen basieren auf den Exif-Daten, nach denen der Fotobestand gesucht und gefiltern werden kann. Mit IPTC- und XMP-Daten lassen sich die Bilder weiter katalogisieren. Wie Lightroom oder DxO Optics Pro speichert AfterShot Pro die Bearbeitungsdaten getrennt vom Bildinhalt, so dass die Änderungen jederzeit wieder rückgängig oder neu angepasst werden können. Auch die Bearbeitung von einzelnen Bildteilen mit Ebenenfunktionen wurde von Bibble Pro übernommen.

Corel AfterShot Pro ist ab sofort als Download von www.corel.com für rund 90 Euro verfügbar. Hier steht auch eine Testversion bereit. Box-Versionen sind zum gleichen Preis ab Ende Januar 2012 erhältlich. Nutzer von Bibble Pro oder Lite 5, Corel Paint Shop Pro Photo X2 oder höher bezahlen für das Update rund 70 Euro. Und um der Konkurrenz Druck zu machen, gilt der Updatepreis sogar für die Nutzer der deutlich teureren Produkte Adobe Lightroom und Aperture von Apple.

Wie Bibble Pro kommt auch Corel AfterShot Pro mit einer schwarzen Oberfläche.

 

Photoshop-Praxis: Schärfentiefe verringern mit Ebenenmaske und Gaußschem Weichzeichner

Wenn nur ein Bereich von einem Foto ins Auge fallen soll, können Sie den Hintergrund verschwimmen lassen. Nicht immer lässt sich jedoch bei der Aufnahme die Schärfentiefe weit genug verringern. Bei Kompaktkameras mit kleinen Sensoren gerät häufig trotz offener Blende das Bild von vorne bis hinten scharf. Dann hilft immer noch Photoshop: Tragen Sie in der Bildbearbeitung mit dem Gaußschen Weichzeichner und ein wenig Ebenentechnik  gezielt Unschärfe auf einen Bildbereich auf.

Für ungeduldige Gemüter gibt es hier die Kurzform des Workshops Gezielt weichzeichnen in zehn Schritten. Wer mehr Erläuterungen und Bilder möchte, liest weiter unten.

1. Bild in Photoshop öffnen und mit der Taste [F7] die Ebenenpalette in den Vordergrund holen
2. Hintergrundebene kopieren: selbige anklicken, Maustaste gedrückt halten und auf das Symbol Neue Ebene erstellen unten in der Palette ziehen – zweites Symbol von rechts
3. Auf der Ebenenkopie bleiben und Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner aufrufen
4. Weichzeichen: Mit Radius Stärke des Effekts einstellen
5. Auf weichgezeichneter Ebenenkopie bleiben, unten in der Ebenenpalette auf das Symbol Ebenenmaske hinzufügen klicken
6. Pinsel in der Werkzeugleiste aufrufen
7. Vordergrundfarbe muss jetzt schwarz sein. Ist sie nicht: Mit der Taste [d] weiß und schwarz einstellen, mit [x] bei Bedarf Vorder- und Hintergrund wechseln. Das schwarze Viereck muss vorne sein
8. Einmal in die weiße Ebenenmaske klicken und mit dem Pinsel die Unschärfe entfernen
9. Entweder Bild mit Ebenen als TIFF oder PSD speichern, oder
10. Im Ebenen-Menü Auf Hintergrundebene reduzieren und dann als JPEG speichern

 

Mehr Infos:
1. Bild in Photoshop öffnen und mit der Taste [F7] die Ebenenpalette in den Vordergrund holen
Anstatt die Taste [F7] zu drücken, können Sie die Ebenenpalette auch über das Menü Fenster, Ebenen aktivieren.

2. Hintergrundebene kopieren: anklicken, Maustaste gedrückt halten und auf das Symbol Neue Ebene erstellen unten in der Palette ziehen (zweites Symbol von rechts)
Jedes Foto hat standardmäßig eine Bildebene. Es gibt beispielsweise auch Textebenen, aber die werden jetzt nicht gebraucht. Diese Bildebene heißt immer zuerst „Hintergrund“. Nach dem Kopieren heißt die obere Ebene „Hintergrund Kopie“. Das sieht man auch auf dem Screenshot links. Achja: Die Bildunterschriften zu den Screenhots habe ich mir gespart, wie man sieht. Ich denke, die Bilder erklären sich auch so.  Wenn nicht, kann ja einer einen Kommentar schreiben. Das Ebenenkopieren geht übrigens auch über die rechte Maustaste: Ebene anklicken und dann Ebene duplizieren, OK.

 

3. Auf der Ebenenkopie bleiben und Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner aufrufen
„Auf der Hintergrundkopie bleiben“ heißt: Die Ebene muss blau markiert sein. Klicken Sie im Zweifelsfall einmal drauf.

4. Weichzeichen: Mit Radius Stärke des Effekts einstellen
Wenn die Checkbox Vorschau aktiviert ist, sehen Sie gleich im Bild selber, wie schön unscharf alles wird. Stellen Sie hier ruhig einen hohen Wert ein. Im nächsten Schritt können Sie die Unschärfe nämlich genauer dosieren. Dialog mit OK bestätigen, um den Effekt anzuwenden.

5. Auf weichgezeichneter Ebenenkopie bleiben, unten in der Ebenenpalette auf das Symbol Ebenenmaske hinzufügen klicken
Bleiben Sie weiter auf der Ebene „Hintergrundkopie“. Das Symbol Ebenenmaske hinzufügen finden Sie unten in der Ebenenpalette, siehe dazu auch der Screenshot zu Schritt 8. Eine auf diesem Weg erstellte Ebenenmaske ist standardmäßig weiß. Und wenn sie weiß ist, deckt sie nichts vom verknüpften Bild ab. Wenn sie schwarz ist, deckt sie alles vom verknüpften Bild ab und das Bild auf der Ebene darunter ist zu sehen. Wenn sie grau ist, deckt sie das verknüpfte Bild teilweise ab. Aber hier ist weiß und dies soll sie auch sein.
Nochmal zu den Ebenen: Die Ebenen enthalten hier jeweils ein Bild und liegen wie Schichten übereinander. Man sieht immer nur die oberste Schicht, hier also die unscharfe Ebene. Indem Sie im nächsten Schritt mit der Ebnenenmaske diese obersten Schicht durchlässig machen, kommt die Ebene darunter zum Vorschein.

6. Pinsel in der Werkzeugleiste aufrufen

Sehen Sie zu, dass Sie wirklich den Pinsel erwischen und nicht etwa das Buntstift-Werkzeug oder so. Wenn der Pinsel nicht angezeigt wird, liegt das daran, dass ein anderes Werkzeug, mit dem der Pinsel gruppiert ist, zuletzt aktiviert gewesen ist. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das angezeigte Werkzeug und wählen dann aus dem Kontextmenü den Pinsel aus. Wenn Sie den Pinsel anklicken, werden oben unter der Menüleiste die Pinseloptionen eingeblendet. Stellen Sie hier eine geringe Deckkraft ein. So lassen sich weichere Übergänge hinbekommen.

 

 

 

 

 

7. Vordergrundfarbe muss jetzt schwarz sein. Wenn nicht: Mit der Taste [d] weiß und schwarz einstellen, mit [x] bei Bedarf Vorder- und Hintergrund wechseln. Das schwarze Viereck muss vorne sein
Mit dem Pinsel pinseln Sie gleich auf der Ebenenmaske. Ist als Farbe schwarz eingestellt, decken Sie damit die Ebene darunter auf.

 

 

 


8. Einmal in die weiße Ebenenmaske klicken und mit dem Pinsel die Unschärfe entfernen

Indem Sie einmal in die weiße Ebenemaske klicken, stellen Sie sicher, dass Sie auch wirklich auf der Maske malen und nicht das Bild selber mit schwarzer Farbe verunzieren. Fahren Sie mit dem Pinsel über die Bildbereiche, die scharf sein sollen. Wenn Sie eine geringe Deckkraft eingestellt haben, deckt ein Pinselstrich den Bildbereich nur teilweise auf. Auf der Maske wird dieser Bereich dann grau angezeigt. Wenn Sie nochmal drüber pinseln, wird er dunkler grau und schwarz, bis die komplette Ebene darunter sichtbar ist. Und: Wer lieber auf der Maskenansicht statt auf dem Bild pinselt, kann die Alt-Taste gedrückt halten und einmal in die Maske klicken. Dann wird anstatt das Foto die Maske in groß angezeigt. Nochmal Alt-Klicken in die Maske und das Foto wird wieder angezeigt.

9. Entweder Bild mit Ebenen als TIFF oder PSD speichern, oder
Dabei bleiben die Ebenen erhalten und das Bild lässt sich später verlustfrei nochmal ändern. Nachteil: Die Datei wird größer und beispielsweise ein Online-Print-Service kann mit PSDs oder TIFFs samt Ebenen meist wenig anfangen.

10. Im Ebenen-Menü Auf Hintergrundebene reduzieren und dann als JPEG speichern
Online-Services können JPEGs auf jeden Fall drucken. Dafür müssen Sie aber erst die Ebenen platt machen.Im Bild hier übrigens  das komplett rattenscharfe Ausgangsbild, unten das Ergebnis mit weichgezeichnetem Hintergrund, bei dem nur noch der Löwenzahn scharfgezeichnet ist.

Photoshop-Praxis: Kontrast mit Unscharf maskieren verstärken

Flaue Fotos können Sie verbessern, indem Sie den Kontrast verstärken. Nutzen Sie dazu aber einmal nicht die Tonwertkorrektur, sondern „Unscharf maskieren“. Dieser Scharfzeichnungsfilter erhöht nämlich den Kontrast in den Mitteltönen und nicht zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen. Das Bild scheint danach in den Tiefen und Lichtern mehr Nuancen zu haben. Auf dem Bild oben ist links das Original zu sehen, rechts die geschärfte Variante.

1. Unscharf maskieren aufrufen: Öffnen Sie das zu bearbeitende Foto in Photoshop und kopieren Sie die Hintergrundebene. Bleiben Sie dann auf der Hintergrund-Kopie und rufen Sie aus dem Filtermenü den Scharfzeichnungsfilter „Unscharf maskieren“ auf.

Hintergrundebene kopieren
Hintergrundebene kopieren
Dialog "Unscharf maskieren"

2. Filter einsetzen: Häufig wird der Filter mit einem niedrigen Radius von etwa 0,5 und mit einer hohen Stärke von etwa 250 eingesetzt. Jetzt machen Sie es umgekehrt: Ziehen Sie den „Radius“ auf einen Wert zwischen „50“ und „100“, die Stärke bleibt dagegen zwischen „30“ und „50“. Die Werte hängen natürlich vom Motiv ab. Den Schwellenwert belassen Sie auf „1“. In den Mitteltönen wirken die Farben auf diesem Krokusbild nun deutlich intensiver und der Kontrast ist stärker – und dies, ohne dass Sie irgendein Pixel aufgehellt oder abgedunkelt haben.

3. Effekt auf der Ebenenmaske anpassen: Um den Effekt insgesamt zu dosieren, können Sie die Deckkraft der Ebene reduzieren. In diesem Beispiel sollen jedoch nur die Blumen geschärft werden. Um den Hintergrund vom Effekt auszunehmen, legen Sie für die Scharfzeichnungs-Ebene eine Ebenenmaske an. Dies geht mit einem Klick auf das entsprechende Symbol unten in der Ebenenpalette. Die Maske ist standardmäßig weiß, das heißt, sie deckt nichts von der Ebene ab.

4. Effekt mit Pinsel dosieren: Stellen Sie sicher, dass Schwarz als Vordergrundfarbe eingestellt ist. Tippen Sie gegebenenfalls auf die Taste [x], um den Standard Schwarz und Weiß einzustellen. Mit [D] können Sie Vorder- und Hintergrundfarbe tauschen. Aktivieren Sie dann den Pinsel, klicken zur Sicherheit noch einmal in die Maske, um diese zu aktivieren, und decken Sie die gewünschten Stellen ab. Meist reicht als Pinsel-Deckkraft „50%“.

Das Artikelbild oben zeigt in der linken Hälfte das eher kontrastarme Ausgangsbild, in der rechten Hälfte die geschärfte Variante.

Effekt auf einer Ebenenmaske reduzieren

Kostenlose Bildbearbeitung: Magix Foto Designer 7

Der neue kostenlose Magix Foto Designer 7 beseitigt mit wenigen Klicks störende Objekte, hellt Bereiche auf und besitzt eine automatische Panoramafunktion. Dank einfacher Benutzeroberfläche, neuer Effekt-Ansicht und Tastaturkombinationen lässt sich das Programm leicht bedienen. Hinzu kommen Basisfunktionen wie etwa die Anpassung von Farbe und Bildschärfe, zudem lassen sich Fotos drehen, spiegeln und beschneiden. Zu dunkel gewordenen Bereiche lassen sich mit wenigen Klicks aufhellen. Die neue Panoramafunktion erstellt automatisch aus nebeneinander geknipsten Einzelperspektiven ein Gesamtbild. Magix bewirbt mit dem kostenlosen Foto Designer 7 den Foto & Grafik Designer 6 mit mehr Funktionen sowie Grafikdesign und Textlayout (ca. 70 Euro).

Ebenfalls neu erschienen ist die kostenlose Bildarchivierung Magix Foto Manager 10. Das Tool vereint Archivierung und Präsentation, zudem gibt es ebenfalls eine einfache Bildbearbeitung. Fotos können nun direkt aus dem Programm heraus auf Facebook hochgeladen werden. Auch Flickr wird unterstützt sowie das kostenlose Online-Album von Magix. Beide Programme gibt es ab sofort als Gratis-Download bei Magix.

Diashows in 3D: Magix Foto Premium 10

Mit Foto Premium 10 bringt Magix  ein Komplettpaket auf den Markt, das aus dem Diashow-Programm Magix Fotos auf CD & DVD 10 Deluxe und der Grafik-Design-Lösung Magix Foto & Grafik Designer 6 besteht. Dazu gibt es die Portrait- und Mimikoptimierung Reallusion Face Filter Studio 2 SE sowie das Datenschutz- und Datenrettungsprogramm Retten Sie Ihre Notebook-Daten von Magix. Das gesamte Premium-Paket gibt es ab sofort für rund 100 Euro.

Der Preis erscheint günstig, kostet doch Magix Fotos auf CD & DVD 10 Deluxe alleine bereits rund 70 Euro (etwa bei Amazon.de). Das Programm ist 3D-fähig; es erstellt aus geeignetem Ausgangmaterial – etwa von stereoskopischen Digitalkameras – 3D-Fotoshows. Sogar aus herkömmlichen 2D-Aufnahmen ist dies durch Überlagerung möglich. Dem Paket von Magix liegt eine Rot-Cyan-Brille bei. Mit ihr lassen sich die 3D-Bilder auf jedem PC-Monitor oder Fernseher darstellen. Außerdem wird die aus Kinos bekannte Shutter- oder Polfilter-Brillen-Technik unterstützt – die entsprechende Hardware (TV-Gerät und Brille) sind dann jedoch Voraussetzung. Neben der 3D-Technik bietet Fotos auf CD & DVD 10 auch weitere Neuerungen, etwa animierte Dekorationsobjekte, eine selektive Farbänderung bestimmter Bildbereiche und 3D-Texte.

 

Der Magix Foto & Grafik Designer 6 kostet einzeln ebenfalls rund 70 Euro. Das Allroundprogramm beherrscht sowohl Grafik- als auch Bildbearbeitung sowie Layoutgestaltung. Das Tool wartet mit einigen Extras auf, die man bei vergleichbaren Anwendungen nicht findet, etwa eine intelligente Skalierung, bei der wichtige Bildbestandteile gegenüber dem Rest vergrößert und nicht verzerrt werden.

Adobe Photoshop Elements 9 jetzt mit Ebenenmasken

Die neunte Version von Adobe Photoshop Elements kommt gleichzeitig sowohl für Windows- als auch für MacOS-Nutzer. Erstmals lassen sich direkt über ein Symbol in der Ebenenpalette Masken anlegen. In den Vorgängerversionen war dazu ein Umweg über eine zusätzliche Einstellungsebene und Schnittmaske nötig. Mit Ebenenmasken lassen sich Bildteile abdecken, so dass diese von einer Korrektur nicht berücksichtigt werden. Dies hilft besonders bei Bildmontagen hilfreich. Weiter hat Photoshop Elements 9 das inhaltssensitive Füllen vom großen Bruder Photoshop CS5 geerbt. So lassen sich mit der Bereichsreparatur nun erwünschte Bildelemente per Pinselstrich entfernen. Das Programm füllt dabei angeblich den Hintergrund selbständig auf.

Zudem hat Photoshop Elements 9 einige neue Effekte in petto. Out-of-bounds beispielsweise lässt einen Bildteile scheinbar in 3D aus der Seite springen. Um die Fotos zu präsentieren sind Uploadmöglichkeiten zu Flickr und Facebook integriert, dabei rechnet Photoshop Elements 9 die Bilder automatisch klein. Auch wurden die Funktionen für Grußkarten oder Fotobücher verbessert.

In der Mac-Version von Photoshop Elements 9 ist erstmals nicht der Photoshop-Bildbrowser Bridge, sondern der bereits aus Windows bekannte Organizer integriert.

Premiere Elements 9 für MacOS

Gleichzeitig mit Photosohop Elements 9 bringt Adobe auch Premiere Elements 9 auf den Markt. Erstmals gibt es das Videoprogramm für Hobbyfilmer auch für MacOS. Ansonsten bleibt die Zahl der neuen Funktionen in Premiere Elements 9 überschaubar. Laut Adobe lassen sich noch einfacher Clips aus Flip Video-Camcordern und DSLR-Kameras importieren. Auch soll die Bearbeitung vom Ton besser geworden sein, zudem lassen sich Filme in Zeichentrick-Effekten verwandeln. Neu ist unter anderem auch die Anbindung an Facebook.

Adobe Photoshop Elements 9 und Adobe Premiere Elements 9 für Windows und Mac sind als Bundle ab sofort für 149 Euro erhältlich. Einzeln kosten Photoshop Elements 9 und Premiere Elements 9 je 99 Euro.

Gratis-3D-Tool: Free 3D Photo Maker 2.0

DVD Videosoft trat bisher vor allem mit kostenlosen Multimedia-Anwendungen für Windows in Erscheinung, etwa einem Tool für Youtube-Downloads. Nun gibt es mit dem Free 3D Photo Maker 2.0 ein Foto-Werkzeug, das aus zwei fast identischen Fotos ein 3D-Bild zu erzeugt, die sich mit einer Anaglyphenbrille betrachten lassen.

Wie die anderen Tools von DVD Videosoft läuft auch der Free 3D Photo Maker 2.0 ausschließlich unter Windows (XP, Vista, 7). Als Ausgangsmaterial verwendet das Tool zwei Aufnahmen vom gleichen Motiv. Die beiden Fotos müssen sich allerdings etwas voneinander unterscheiden, damit sich ein 3D-Effekt erzielen lässt. Idealerweise sollte das zweite Foto das gleiche Motiv zeigen, jedoch um 5 bis 7 Zentimeter vom ersten Standort horizontal versetzt. Der Free 3D Photo Maker 2.0 errechnet aus beiden Einzelbilder ein 3D-Bild. Dieses 3D-Bild wird anschließend als JPEG gespeichert. Um einen 3D-Effekt zu erzielen, wird eine so genannte Anaglyphenbrille benötigt (eine Brille mit roten und grünen/blauen Gläsern). Das Tool errechnet jedoch keine 3D-Bilder, um sie mit einem 3D-Fernseher wiederzugeben. Es unterscheidet sich also fundamental vom Ansatz eines Herstellers wie Sony, der seine neuesten Modelle mit der Fähigkeit zum Gestalten von 3D-Schwenkpanoramen ausstattete. Der Free 3D Photo Maker 2.0 kann ab sofort kostenlos von DVD Videosoft heruntergeladen werden (16,6 MB).