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Apple eröffnet Mac App Store

Mit dem App Store für Mac OS X soll es zukünftig einfacher sein, Mac-Programme zu entdecken, zu installieren und upzudaten. Nach Aussage von Steve Jobs soll der App Store dabei das "Finden und Kaufen von PC-Apps leicht und spaßig machen." Der Mac App Store ist zum Launch am 6. Januar 2011 in 90 Ländern verfügbar. Neben kostenpflichtigen Programmen wird es auch Gratis-Apps geben.

 

Wie schon auf dem iPhone, iPod touch und iPad findet man auch im Mac App Store neue und besonders populäre Apps besonders hervorgehoben, kann aber auch in Kategorien durchsuchen. Zudem gibt es wie bei den mobilen Apps Bewertungen und Rezensionen anderer Nutzer. Einmal geladene Apps dürfen auf allen persönlichen Macs eines Nutzers verwendet werden. Updates gibt es anschließend direkt über den Mac App Store. Den App Store erhalten Nutzer von Mac OS X Snow Leopard als kostenlosen Download über die Softwareaktualisierung.

 

Mac-Entwickler können den Preis für ihre Apps selbst bestimmen. 30 Prozent der Umsatzerlöse gehen dabei wie schon bei den Mobil-Apps an Apple. Der Konzern erschließt sich damit eine weitere Einnahmequelle – und erhält wie schon bei den Mobil-Apps die volle Kontrolle darüber, welche Software zugelassen wird und welche nicht. Weitere Informationen für Entwickler gibt es auf einer speziellen Webseite von Apple.

MacBooks Pro mit schnelleren Prozessoren und mehr Laufzeit

Apples 13-Zoll MacBook Pro verfügt nun über einen Nvidia GeForce 320M Grafikprozessor sowie einen Akku mit bis zu zehn Stunden Laufzeit. Die neuen 15-Zoll und 17-Zoll MacBook Pro-Modelle sind jetzt mit Intel Core i5 und i7 Prozessoren ausgestattet. Dank neuer Technologie von Apple zum automatischen Grafikwechsel können die MacBooks zwischen einem recht leistungsstarken Nvidia GeForce GT 330M und dem energieeffizienten Intel HD Grafikprozessor umschalten.

 

13-Zöller mit bis zu zehn Stunden Laufzeit

Alle MacBook Pro 13-Zoll Modelle verfügen nun über schnellere Intel Core 2 Duo Prozessoren, 4GB Arbeitsspeicher sowie Nvidias GeForce 320M Grafikprozessor. Die Laufzeit erreicht dank neuen Akkus bis zu zehn Stunden. Das MacBook Pro 13-Zoll ist in zwei Modellvarianten erhältlich: mit 2,4 GHz Intel Core 2 Duo und 250 GB Festplatte für rund 1.150 Euro und mit 2,66 GHz Intel Core 2 Duo und 320 GB Festplatte für 1.450 Euro.

15- und 17-Zöller mit Core i5 und Core i7

 
 Auch die neuen MacBook Pro 15-Zoll- und 17-Zoll-Modelle sind schneller geworden: um bis zu 50 Prozent, wie Apple vermeldet. Dies liegt an den neuen Intel-CPUs auf 32-Nanometer-Basis: Core i5 und i7. Alle 15-Zoll und 17-Zoll MacBooks Pro sind zudem mit zwei Grafikprozessoren ausgestattet: einer Nvidia GeForce GT 330M für hohe Leistung und Intels integrierter HD Grafik für energieeffizientes Arbeiten. Ein automatischer Grafikwechsel entscheidet dabei, welche Anwendung welchen Prozessor benötigt. Dadurch soll eine Batterielaufzeit von acht bis neun Stunden möglich sein.
 
Das neue MacBook Pro 15-Zoll ist in drei Varianten erhältlich: als 2,4 GHz Intel Core i5 und einer 320 GB Festplatte für rund 1.750 Euro, als 2,53 GHz Intel Core i5 und einer 500 GB Festplatte für ca. 1.950 Euro sowie als 2,66 GHz Intel Core i7 und 500 GB Festplatte für etwa 2.150 Euro. Das neue MacBook Pro 17-Zoll verfügt über einen 2,53 GHz Intel Core i5 und eine 500 GB Festplatte; es kostet rund 2.250 Euro.  

RAW-Update für Mac OS X

Das Digital Camera Raw Compatibility Update 2.7 wird über die Software-Aktualisierung eingespielt. Unter den separaten Support Downloads ist es bisher jedoch noch nicht zu finden. Das Update verbessert die RAW-Unterstützung von Aperture, iPhoto 08 und iPhoto 09. Und dies sowohl unter Mac OS X 10.5 (Leopard) als auch 10.6. (Snow Leopard).

Das Digital Camera Raw Compatibility Update 2.7 beeinhaltet den Support für die Canon EOS-1D Mark IV, Canon EOS 7D, Canon PowerShot G11, Nikon D3s, Nikon D300s und Nikon D3000. Um das Update einzuspielen, wählt man das Paket (rund 7 MByte) über das Software Update von Mac OS X . Ein Neustart ist nicht notwendig. Das letzte Digital Camera Raw Compatibility Update 2.6 datiert vom Juni 2009 – noch vor Erscheinen von Mac OS X 10.6 Snow Leopard.

Neue iMacs von Apple

Mit den beiden neuen iMacs begründet Apple nach eigenen Angaben eine komplett neue iMac-Familie. Die neuen iMacs verfügen über ein 21,5" und ein 27" Breitbild-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Ebenfalls neu ist das Design mit Glas von einer Ecke zur anderen sowie einem nahtlosen Aluminiumgehäuse.

Neue iMacs ab 1.100 Euro

Die Preise für die neuen iMacs starten bei rund 1.100 Euro – allerdings gibt es dafür nur den "kleinen" 21-Zöller mit Core 2 Duo Prozessor von Intel (3,06 GHz). Ansonsten sind die iMacs mit Core i5 und i7 Quad-Core Prozessoren ausgestattet. Die neuen iMacs gibt es zusammen mit einem Wireless Keyboard und der neuen kabellosen "Magic Mouse". Die Magic Mouse ist nach Angaben von Apple die erste Maus mit Multi-Touch-Technologie, die bereits beim iPhone, iPod touch und den Mac-Notebook-Trackpads zum Einsatz kommt.

Der "kleine" iMac besitzt ein Display im 16:9 Bildformat mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Der große 27-Zöller glänzt gar mit einer riesigen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Das sind rund 60 Prozent mehr Pixel als das frühere 24-Zoll-Display. Sowohl das 21,5" als auch das 27" Display nutzen IPS-Technologie um konsistente Farben über einen nahezu maximalen Betrachtungswinkel von 178 Grad zu liefern.

Die iMacs sind mit Nvidias Geforce 9400M- oder ATI Radeon HD 4670-Grafikkarte ausgestattet (21,5"-Modell). Für den großen iMac gibt es die leistungsfähigeren ATI Radeon HD 4670 oder ATI Radeon HD 4850. Die neue iMac-Reihe bietet nun 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher, der bis maximal 16 GByte ausgebaut werden kann. Jeder iMac verfügt über eine eingebaute Videokamera, ein Mikrophon sowie Lautsprecher. WLAN-Anschluss gibt es über eine Airport Extreme-Karte (802.11n).

Details zu Ausstattung und Preisen von Apple

Der neue 21,5" 3,06 GHz iMac für 1.099 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

  • ein 21,5" 1920 x 1080 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung
  • einen 3,06 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB shared L2 Cache;
  • 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;
  • NVIDIA GeForce 9400M integrierte Grafik
  • eine 500 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
  • ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
  • Mini DisplayPort für Videoausgang (Adapter optional erhältlich);
  • integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
  • eine integrierte iSight Videokamera;
  • ein Gigabit Ethernet Anschluss;
  • vier USB 2.0 Anschlüsse;
  • einen FireWire 800 Port;
  • SD-Kartenslot;
  • eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
  • Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.
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Der neue 21,5" 3,06 GHz iMac für 1.349 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

  • ein 21,5" 1920 x 1080 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung
  • einen 3,06 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB shared L2 Cache;
  • 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;
  • ATI Radeon HD 4670 Grafikchip mit 256 MB GDDR3;
  • eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
  • ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
  • Mini DisplayPort für Videoausgang (Adapter optional erhältlich);
  • integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
  • eine integrierte iSight Videokamera;
  • ein Gigabit Ethernet Anschluss;
  • vier USB 2.0 Anschlüsse;
  • einen FireWire 800 Port;
  • SD-Kartenslot;
  • eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
  • Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.
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Der neue 27" 3,06 GHz iMac für 1.499 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

  • ein 27" 2560 x 1440 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung
  • einen 3,06 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB shared L2 Cache;
  • 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;
  • ATI Radeon HD 4670 Grafikchip mit 256 MB GDDR3;
  • eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
  • ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
  • Mini DisplayPort für Videoeingang und Videoausgang (Adapter optional erhältlich);
  • integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
  • eine integrierte iSight Videokamera;
  • ein Gigabit Ethernet Anschluss;
  • vier USB 2.0 Anschlüsse;
  • einen FireWire 800 Port;
  • SD-Kartenslot;
  • eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
  • Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.
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Der neue 27" 2,66 GHz Core i5 iMac für 1.799 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

  • ein 27" 2560 x 1440 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung
  • einen 2,66 GHz Intel Core 2 i5 Quad-Core Prozessor mit 8 MB shared L3 Cache;
  • 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;
  • ATI Radeon HD 4850 Grafikchip mit 512 MB GDDR3;
  • eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
  • ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
  • Mini DisplayPort für Videoeingang und Videoausgang (Adapter optional erhältlich);
  • integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;
  • eine integrierte iSight Videokamera;
  • ein Gigabit Ethernet Anschluss;
  • vier USB 2.0 Anschlüsse;
  • einen FireWire 800 Port;
  • SD-Kartenslot;
  • eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
  • Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.

Apple Mac OS X 10.6 Snow Leopard ab sofort im Handel

Apples neues Betriebssystem Snow Leopard heißt offiziell Namen Mac OS X 10.6. Neu gegenüber dem bisherigen Mac OS X 10.5 Leopard ist beispielsweise die Unterstützung von 64-Bit, die endlich auch für Systemanwendungen wie Finder, Mail, iCal, iChat und Safari gilt. Dadurch lassen sich größere Mengen an Arbeitsspeicher ansprechen,das heißt, die Programme sollen schneller arbeiten können. Gleichzeitig will Apple die Kompatibilität mit 32-Bit Anwendungen gewährleisten. Weitere Neuheiten sind ein schnelleres Backup von Time Machine, ein Dock mit integriertem Exposé sowie ein Quicktime X mit neuen und verbesserten Funktionen für die Videobearbeitung. Darüber hinaus können Softwareentwickler mit dem Grand Central Dispatch (GCD) für ihre Anwendungen die Leistung der Mehrkern-Prozessoren voll ausschöpfen.

Dabei benötigt Snow Leopard benötigt nur halb soviel Speicherplatz wie die vorhergehende Version und gibt, sobald es installiert ist, bis zu sieben Gigabyte an Festplattenspeicherplatz frei. Schließlich unterstützt Snow Leopard sogar Microsoft Exchange Server 2007, wodurch der Anwender Mac OS X Mail, Adressbuch und iCal nutzen kann, um E-Mails zu senden und zu empfangen, Termineinladungen zu beantworten und und Kontakte innerhalb globaler Adresslisten zu verwalten und zu durchsuchen. Die Exchange Informationen arbeiten nahtlos in Snow Leopard, sodass Anwender auch ausschließlich unter OS X verfügbare Funktionen, wie schnelle Spotlight-Suche und Quick Look-Vorschauen, nutzen können.

Snow Leopard kostet als Upgrade für Nutzer von Mac OS X Leopard 29 Euro. Für Tiger Nutzer (Mac OS X 10.4) mit einem Intel-basierten Mac gibt es das Mac Box Set mit Mac OS X Snow Leopard, iLife ’09 und iWork ’09 für 169 Euro. 

Mac OS X Server Snow Leopard, die nächste Version des Server-Betriebssystems, wird ebenfalls ab Freitag, 28. August erhältlich sein. Snow Leopard Server enthält nun Podcast Producer 2 und Mobile Access Server und ist für rund 500 Euro erhältlich.

Neue MacBooks Pro und MacBook Air von Apple

Apple erneuert seine MacBook Pro Linie, die 13-, 15- und 17-Zoll-Modelle umfasst. Alle neuen MacBooks verfügen über eine neue Batterie für bis zu 40 Prozent mehr Laufzeit. Auf diese Weise sollen die 13- und 15-Zöller sieben Stunden lang durchhalten, bevor sie wieder an die Steckdose müssen. Beim 17-Zöller sind es gar acht Stunden. Alle Notebooks besitzen ein LED-Display mit Hintergrundbeleuchtung, ein so genanntes Multi-Touch-Trackpad aus Glas, eine beleuchtete Tastatur und sind mit einer Nvidia-Grafik ausgerüstet.

MacBook Pro ab 1.150 Euro

Trotz aller Innovationen sind die neuen MacBooks nicht teurer als die alten: Ab 1.150 Euro geht es los. Einige MacBooks Pro sind sogar um bis zu 200 Euro günstiger als vergleichbare Geräte der vorhergehenden Generation.

Das mit 13-Zoll kleinste MacBook Pro ist mit Nvidias GeForce 9400M Grafikprozessor ausgestattet und in zwei Modellvarianten erhältlich: mit 2,26 GHz Intel Core 2 Duo, 2 GB Arbeitsspeicher und 160 GB Festplatte für 1.150 Euro und mit 2,53 GHz Intel Core 2 Duo, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 250 GB Festplatte für 1.400 Euro.

Das 15-Zoll MacBook Pro gibt es sogar gleich in drei Varianten: mit 2,53 GHz Intel Core Duo 2 System mit einer 250 GB Festplatte und Nvidia GeForce 9400M Grafikprozessor für 1.600 Euro. Mit 2,66 GHz Intel Core 2 Duo mit einer 320 GB Festplatte, Nvidia 9400M und 9600M GT Grafikprozessoren für 1.800 Euro sowie mit 2,8 GHz Intel Core 2 Duo mit 500 GB Festplatte und sowie Nvidia 9400M und 9600M GT Grafikprozessoren für 2.100 Euro.

Das große MacBook Pro im 17-Zoll-Format wurde auf ein 2,8 GHz Intel Core 2 Duo System aktualisiert. Es ist mit einer 500 GB Festplatte für 2.300 Euro erhältlich.

Jedes Modell der MacBook Pro Familie besitzt ein Aluminium Unibody Gehäuse und kann mit bis zu 8 GB Arbeitsspeicher, einer 500 GB Festplatte oder einem 256 GB Solid State Laufwerk ausgestattet werden. Die MacBook Pro 15-Zoll und 17-Zoll Modelle lassen sich zudem mit einem 3.06 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor aufrüsten. Alle MacBook Pro Modelle sind mit einem MiniDisplay Port ausgestattet, der für den Anschluss an das Apple LED Cinema Display 24-Zoll sorgt.

Superflach: Neues MacBook Air

Neben den MacBooks Pro hat Apple außerdem sein superdünnes und leichtes MacBook Air runderneuert. Es ist jetzt nicht nur leistungsfähiger, sondern auch günstiger. Mit einer Höhe von 0,4 bis 1,9 cm ist es rekordverdächtig flach und wiegt zudem nur 1,36 Kilo. Das MacBook Air gibt es in zwei Varianten: Das Modell mit 1,86 GHz Intel Core 2 Duo und 120 GB Festplatte sowie Nvidia GeForce 9400M Grafik kostet 1.400 Euro. Das MacBook Air mit 2,13 GHz Intel Core 2 Duo CPU, 128 GB Solid State Laufwerk und Nvidia GeForce 9400M Grafik schlägt mit 1.700 Euro zu Buche.

Alle neuen MacBooks sind ab sofort verfügbar. Da das künftige Betriebssystem Mac OS X Snow Leopard jedoch erst im September 2009 ausgeliefert wird, ist jeder neue Mac, der zwischen dem 8. Juni 2009 und dem 26. Dezember 2009 ausgeliefert wird, für das -kostenpflichtige- Mac OS X Snow Leopard Up-To-Date Upgrade Package qualifiziert. Allerdings müssen die Kunden ihren Antrag zum Up-To-Date-Upgrade innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf einreichen.

Windows 7 schon ab Ende Juli

Für den Handel und damit die meisten Windows-Nutzer beginnt die neue Zeitrechnung am 22. Oktober 2009. Ab dann wird Windows 7 überall erhältlich sein. Doch alle Microsoft-Partner erhalten die finale Version von Windows 7 voraussichtlich bereits in den letzten beiden Juli-Wochen. Dabei handelt es sich um die so genannte Ready to Manufacturing Version (RTM-Version), die etwa PC-Hersteller benötigen, um zeitgleich mit dem offiziellen Starttermin die ersten PCs und Notebooks mit Windows 7 zu präsentieren.

Doch auch alle anderen Kunden profitieren bereits jetzt vom bevorstehenden Release-Termin: Beim Kauf eines neuen Rechners mit Windows Vista Home Premium, Business oder Ultimate erhalten diese eine kostenlose Upgrade-Möglichkeit auf Windows 7. Allerdings müssen diese Käufer die Mühe der Installation von Windows 7 selbst auf sich nehmen. Es ist daher zu erwarten, dass einige Kunden den Kauf eines neuen Rechners hinauszögern, um nicht nach vier Monaten wieder upgraden zu müssen. Treiberprobleme soll es übrigens – anders als bei der Einführung von Windows Vista – nicht geben. Microsoft verspricht, dass Windows 7 zur gleichen Hardware und zu den gleichen Gerätetreibern wie Windows Vista kompatibel ist. Mehr Informationen zum Vista-Nachfolger bietet Microsoft auf einer speziellen Seite zu Windows 7.

Bereit zum Download: Windows 7 RC

Der Start von Windows 7 rückt immer näher: Ab heute gibt es den so genannten Release Candidate (RC) von Windows kostenlos für jedermann zum Ausprobieren. Wer möchte, kann sich also ab sofort das komplette DVD-Image herunterladen und installieren. Der Download von Windows 7 RC startet damit etas eher als erwartet. Nach Angaben von Microsoft enthält der Release Candidate bereits alle Funktionen des fertigen Windows 7.

Download von Windows 7

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Download-Server von Microsoft gut ausgelastet. Interessenten sind also gut beraten, noch ein paar Tage zu warten. Den kostenlosen Download von Windows 7 gibt es nämlich noch bis Ende Juli 2009. Außerdem will Microsoft die Anzahl der Tester nicht begrenzen.

Auf den Seiten von Microsoft hat man die Wahl zwischen einer 32- und einer 64-Bit-Version von Windows 7. Beide stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung (Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch, Spanisch). Der Release Candidate wird bis Juni 2010 lauffähig sein. Wer möchte, kann mit dem neuen Windows also ein Jahr lang arbeiten – kostenlos. ab März 2010 wird Windows 7 RC jedoch alle zwei Stunden automatisch herunterfahren. Windows 7 lässt sich parallel zu Windows XP oder Vista installieren. Allerdings empfielt Microsoft, dies möglichst nicht auf dem hauptsächlich genutzten PC zu tun, sondern einen Testrechner zu verwenden. Dieser sollte jedoch einigermaßen ausgestattet sein: Microsoft nennt als minimale Systemvorausseztzungen für Windows 7 einen Prozessor mit mindestens 1 GHz Taktfrequenz, 1 GByte Arbeitsspeicher, 16 GByte Festplattenplatz und einer DirectX 9-fähigen Grafikkarte.

Symantec warnt vor Apple-Botnetzen

Der Antivirenspezialist und Hersteller der Sicherheitslösung Norton Internet Security für Macintoshwarnt: Durch die steigende Beliebtheit der Mac-Computer würden diese zunehmend ins Visier von Online-Kriminellen rücken. Vor Kurzem erst sei das erste Botnetz aus fernsteuerbaren Rechnern aufgetaucht, das ausschließlich aus Mac-Computern besteht.

Gecracktes Photoshop CS4 schuld

Fotografen sind am Enstehen dieses Schadnetzes offenbar nicht ganz unbeteiligt: Nach Erkenntnissen der Virenforscher ist das Mac-Botnetz ist auf die Verbreitung von raubkopierten Versionen von iWork ’09 sowie Adobe Photoshop CS4  zurückzuführen. Diese beiden raubkopierten Versionen sind seit Anfang des Jahres im Umlauf und wurden offenbar über Peer-to-Peer-Netzwerke (Tauschbörsen) verbreitet. Die Programme sind mit den Trojanern OSX.Iservice und OSX.Iservice.B infiziert, über die Hacker den Computer fernsteuern können. Ein Netz solcher missbrauchter Macs lässt sich beispielsweise nutzen, um Webseiten anzugreifen, Spam zu versenden, oder auch Passwörter zu stehlen.

Neuer Aldi PC für Foto und Multimedia

Der Lebensmitteldisocunter wirbt für den Medion akoya Multimedia PC E3300D mit einem Arbeitsspeicher von 4 GByte sowie dem Zweikern-Prozessor AMD Athlon 64 X2 7750. Für Power bei Video- und Grafikanwendungen soll die Grafikkarte ATI Radeon HD4350 mit 512 RAM internem Speicher sorgen. Daten überträgt der neue Aldi PC mit bis zu 1000 MBit ins Netzwerk. Weitere Verbindungsmöglichkeiten zur medialen Außenwelt sind unter unter anderem ein HDMI-, zwei Firewire-, ein eSATA- sowie fünf USB-Ausgänge. Ein DVD-Brenner ist ebenfalls integriert. Auch sind auf dem Multimedia-PC bereits diverse Programme vorinstalliert: Dazu gehören das Betriebssystem Windows Vista Home Premium, Nero 8 Essentials, Micorosoft Works 9.0 für grundlegende Office-Arbeiten sowie das Bild- und Zeichenprogramm Corel Draw Essentials 3. Dies lohnt sich vor allem für Neulinge, die noch keinerlei Software-Austattung haben. Der Aldi-PC ist ab Donnerstag, 5. Februar 2009, in den Filialen von Aldi-Süd für rund 500 Euro zu haben.

Zu den Multimedia-Angeboten von Aldi zählt auch ein TFT-Monitor für 109 Euro. Das Display misst in der Diagonale 19 Zoll (ca. 48 Zentimeter), das Kontrastverhältnis liegt bei durchschnittlichen 1000:1, die Auflösung beträgt 1440 x 900 Pixel.