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Apple stellt iOS 7 vor

Apples neues Betriebssystem iOS 7
Apples neues Betriebssystem iOS 7

Dieser Schritt war überfällig: Apple renoviert sein Mobilbetriebssystem und stellt das künftige iOS 7 vor. Als Plattform für die Präsentation diente wie erwartet die Worldwide Developers Conference (WWDC) 2013 in San Francisco. Dabei hat Apple beim neuen iOS keinen Stein auf dem anderen gelassen und seinem Betriebssystem ein komplett neues Design verpasst. So ist die Farbpalette neu, verschiedene, funktionalen Ebenen sind hinzugekommen und wie erwartet sieht die Oberfläche nun „sachlicher“ aus, nähert sich also tatsächlich etwas dem Design von Microsofts Windows 8 an – wobei Apple natürlich eigenständig bleibt und etwa auf eine „Kachel-Optik“ verzichtet.

 

Insgesamt soll sich iOS 7 „lebendiger anfühlen“. Auch die Typographie wurde geändert. Der Einsatz von Transparenz und Bewegung sollen dabei selbst einfache Aufgaben ansprechend gestalten. Selbstverständlich bietet iOS 7 zahlreiche neue Funktionen – Apple spricht von hunderten. Hierzu gehören das Control Center, die Nachrichtenzentrale, die weiterentwickelten Multitasking und AirDrop. Hinzu kommen Verbesserungen in Fotos, Safari und Siri. Wie bereits angekündigt führt Apple mit iTunes Radio zudem einen kostenlosen Internetradio-Service ein.

 

iOS 7 im Überblick
Das neue iOS 7 sieht ganz anders aus als iOS 6

Obwohl die Benutzeroberfläche völlig umgestaltet wurde, soll sie sich vertraut anfühlen. Sie lässt das iPhone größer erscheinen, weil alles dahingehend neu gestaltet wurde, den gesamten Bildschirminhalt zu nutzen. Praktisch dürfte für viele Nutzer das neue Control Center sein. Alle Kontrollelemente sind dort an einem zentralen Ort versammelt. Mit einem Wisch von der Unterseite des Bildschirms hat man Zugriff auf Flugmodus, Wi-Fi, Bluetooth und „Nicht Stören“ sowie die Möglichkeit die Bildschirmhelligkeit zu justieren, die Musikwiedergabe zu regeln und Musik via AirPlay zu streamen. Das Control Center bietet außerdem schnellen Zugriff auf Uhr, Kamera, Rechner und Blitzlicht.

 

Neue Foto-App in iOS 7

Für Fotografen interessant: iOS 7 beinhaltet eine überarbeitete Fotos-App mit der Funktion „Moments“. Hiermit lassen sich automatisch Fotos und Videos auf der Basis von Zeit und Ort organisieren. So kann man etwa herauszoomen, um alle von Moments, Sammlungen von „Moments“ geordneten Fotos anzuschauen. iOS 7 integriert zudem iCloud Foto Sharing. Hiermit können Familien und Freunde etwa eigene Bilder und Videos zu Fotostreams beisteuern. Eine neue, so genannte „Activity-Ansicht“ bildet geteilte Streams dann gemeinsam ab.

 

iOS 7 erscheint im Herbst 2013
iOS 7 erscheint im Herbst 2013

Die iOS 7 Beta Software und das SDK sind ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program auf developer.apple.com erhältlich. „Normale“ Nutzer müssen sich noch etwas gedulden: iOS 7 wird erst ab Herbst als kostenloses Update für das iPhone 4 und neuer, iPad 2 und neuer, iPad mini und iPod touch (fünfte Generation) erhältlich sein. Apple designt Macs, die besten Personal Computer der Welt, zusammen mit OS X, iLife, iWork und diversen professionellen Softwareanwendungen. Apple führt die digitale Musikrevolution mit seinen iPods und dem iTunes Online Store an. Apple hat das Mobiltelefon mit dem revolutionären iPhone und App Store neu erfunden und definiert die Zukunft mobiler Medien und Computer mit dem iPad neu.

clixxie-App: Fotobücher vom iPhone bestellen

Mini-Fotobuch von clixxie

Mit der neuen App clixxie von femory lassen sich Fotobücher direkt vom iPhone oder iPad bestellen und versenden. Dazu lädt man die App aufs mobile Gerät, wählt die gespeicherten Bilder aus und lädt das Ganze zu clixxie hoch. Das fertige Fotobuch im Format 10 x 13 cm ist dann ein paar Tage später im Briefkasten.

Das Fotobüchlein hat einen Umfang von wahlweise 15 Seiten oder 30 Seiten. Auf eine Seite passt ein Foto. Die Bildverteilung erledigt die App automatisch, wobei man die Schnappschüsse per Mausklick neu anordnen lassen kann. Die 15-Seiten-Variante kostet 7,50 Euro, 30 Seiten 9,50 Euro zuzüglich Versand. Bezahlt wird per Rechnung.

Praktisch: femory bietet eine weitere Fotobuch-App, die sich unter Facebook installieren lässt. Damit können Sie auch auf die Fotoalben Ihrer Facebook-Freunde zugreifen und diese mit einem Fotobuch aus deren eigenen Bildbestand überraschen.

Download-Link zur Fotobuch-App clixxie von femory im iTunes-Store

 

 

Apple eröffnet Mac App Store

Mit dem App Store für Mac OS X soll es zukünftig einfacher sein, Mac-Programme zu entdecken, zu installieren und upzudaten. Nach Aussage von Steve Jobs soll der App Store dabei das "Finden und Kaufen von PC-Apps leicht und spaßig machen." Der Mac App Store ist zum Launch am 6. Januar 2011 in 90 Ländern verfügbar. Neben kostenpflichtigen Programmen wird es auch Gratis-Apps geben.

 

Wie schon auf dem iPhone, iPod touch und iPad findet man auch im Mac App Store neue und besonders populäre Apps besonders hervorgehoben, kann aber auch in Kategorien durchsuchen. Zudem gibt es wie bei den mobilen Apps Bewertungen und Rezensionen anderer Nutzer. Einmal geladene Apps dürfen auf allen persönlichen Macs eines Nutzers verwendet werden. Updates gibt es anschließend direkt über den Mac App Store. Den App Store erhalten Nutzer von Mac OS X Snow Leopard als kostenlosen Download über die Softwareaktualisierung.

 

Mac-Entwickler können den Preis für ihre Apps selbst bestimmen. 30 Prozent der Umsatzerlöse gehen dabei wie schon bei den Mobil-Apps an Apple. Der Konzern erschließt sich damit eine weitere Einnahmequelle – und erhält wie schon bei den Mobil-Apps die volle Kontrolle darüber, welche Software zugelassen wird und welche nicht. Weitere Informationen für Entwickler gibt es auf einer speziellen Webseite von Apple.

Kostenlose Fotozeitschrift fürs iPad

Der Verlag jedenfalls preist die iPad-Ausgabe von Profifoto als erstes multimediale Fotomagazin für Profifotografen an. Zunächst ist das iPad App von Profifoto kostenlos, doch das soll sich womöglich ändern. Es hänge ganz von der Akzeptanz ab, so der Verlag. Dieses Pilotprojekt wird daher sicherlich auch von anderen Foto-Magazinen interessiert beobachtet.

Das Profifoto-App ist jedoch keine Eins-zu-Eins-Umsetzung des Magazins, denn die Inhalte sollen multimedial und interaktiv aufbereitetet werden. Zudem gibt es Bonusmaterial etwa in Form von Videos. Zukünftig soll Profifoto für den iPad viermal im Jahr erscheinen und quasi eine "Best-of-Version" von Profifoto in digitaler Form sein. Man erhält also nicht alle Artikel der Printausgabe. Theoretisch wäre auch ein zeit- und inhaltsgleiches Erscheinen machbar, so der Verlag. Inwieweit dies von den Lesern akzeptiert würde, ist jedoch die spannende Frage. Der Verlag rechnet jedenfalls damit, dass gerade unter Fotografen das iPad weit verbreitet ist. Abonnenten von Profifoto sollen auf jeden Fall den Zugriff auf das App auch weiterhin als Bonusleistung erhalten.

Einen Eindruck von der Digitalausgabe von Profifoto kann sich jeder auch ohne iPad verschaffen: Der iTunes-Store bietet hier eine Vorschau.

Komplett renoviert: Apple iPhoto ’11

Die gesamte iLife ’11Suite von Apple besitzt gegenüber der Vorgängerversion iLife ’09 ein völlig neues Erscheinungsbild. Neu sind etwa die Vollbildmodi für die Funktionen "Gesichter", "Orte" und "Ereignisse". Das Paket besteht neben iPhoto ’11 aus iMovie ’11, einer einfachen Videoschnitt-Software, sowie dem Musikprogramm Garage Band ’11. iLife ’11gehört zu jedem neu gekauften Mac; eine separate Lizenz kostet rund 50 Euro..

iPhoto ’11profitiert wie die gesamte iLife-Suite von den neuen Vollbildmodi, die das Durchsuchen, Bearbeiten und Präsentieren von Fotos erleichtern. Mit iPhoto ’11kann man zudem Fotos noch leichter per E-Mail versenden und dabei auf acht Vorlagen zurückgreifen. Zudem lassen sich Bilder einfach auf Facebook hochladen. Auch eine Funktion für Diashows ist integriert. iPhoto ’11 verfolgt zudem einen neuen Ansatz für das Gestalten von Büchern und Karten mit seiner so genannten Karussell-Benutzeroberfläche, einer intelligenten Layout-Funktion für Bücher sowie einem "Bücherregal", das alle eigenen Projekte anzeigt. Bei den neuen Letterpress-Karten kann man Fotos und Text mit vorgeprägten Designs kombinieren und etwa Hochzeitseinladungen, Geburtsanzeigen oder Urlaubsgrüße gestalten.

Neben der Einzelplatzlizenz von iLife ’11 gibt es auch eine Familienlizenz für ca. 80 Euro für bis zu fünf Macs. Das Mac Box Set für rund 130 Euro  enthält neben iLife ’11 noch eine Version von iWork und Mac OS X v10.6 Snow Leopard. Weitere Informationen zu iLife ’11 gibt es auf einer speziellen iLife-Webseite von Apple.

Neue iMacs von Apple

Die neuen iMacs arbeiten mit Intels Dual-Core i3 und Core i5. Außerdem kommen die Quad-Cores Intel Core i5 und Core i7 zum Einsatz. Dank Intels integriertem Memory-Controller sollen die neuen iMac zudem vom schnelleren 1.333 MHz Arbeitsspeicher profitieren. Das Topmodell mit 27-Zoll-Bildschirm gibt es auf Wunsch mit einer 256 GByte großen Solid State Disc (SSD) als zusätzliches erstes oder zweites Laufwerk.

 

Optional gibt es zu den iMacs das neue Magic Trackpad für rund 70 Euro. Mit diesem kann man die Multi-Touch-Gestensteuerung wie bei den Mac Notebooks nutzen. So ist etwa das dynamische Scrollen von Dokumenten oder das Ein- und Auszoomen mit zwei Fingern möglich. Das Magic Trackpad lässt sich so konfigurieren, dass es Ein- oder Zwei-Tasten-Befehle ausführt. Die neuen iMacs gibt es mit 21,5-Zoll- und 27-Zoll-Display. Die Preise reichen von 1.200 bis 2.000 Euro.

 

Die Konfigurationen und Preise im Detail:

 

Der 21,5“ 3,06 GHz Intel Core i3 iMac für 1.199 Euro verfügt über:

– ein 21,5“ 1920 x 1080 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung

– einen 3,06 GHz Intel Core i3 Prozessor mit 4 MB shared L3 Cache;

– 4 GB 1333 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;

– einen ATI Radeon HD 4670 Grafikchip mit 256 MB GDDR3 SDRAM;

– eine 500 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)

– ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;

– Mini DisplayPort für Audio- und Videoausgabe (Adapter optional erhältlich);

– integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;

– eine integrierte iSight Videokamera;

– Gigabit Ethernet;

– vier USB 2.0 Anschlüsse;

– einen SDXC SD-Kartenslot;

– einen FireWire 800 Port;

– eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie

– Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.

 

Als Build-to-Order Option kann man bis zu 8GB RAM in den 21,5“ 3,06 GHz Intel Core i3 iMac einsetzen.

 

 

Der 21,5“ 3,2 GHz Intel Core i3 iMac für 1.499 Euro verfügt über: – ein 21,5“ 1920 x 1080 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung

– einen 3,20 GHz Intel Core i3 Prozessor mit 4 MB shared L3 Cache;

– 4 GB 1333 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;

– einen ATI Radeon HD 5670 Grafikchip mit 512 MB GDDR3;

– eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)

– ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;

– Mini DisplayPort für Audio- und Videoausgabe (Adapter optional erhältlich);

– integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;

– eine integrierte iSight Videokamera;

– Gigabit Ethernet;

– vier USB 2.0 Anschlüsse;

– einen FireWire 800 Port;

– einen SDXC SD-Kartenslot;

– eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie

– Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.

 

Als Build-to-Order Option kann man auch einen schnelleren 3,6 GHz Core i5 Prozessor, 2 TB Festplatte und bis zu 8GB RAM für den 21,5“ 3,2 GHz Intel Core i3 iMac wählen.

 

 

Der 27“ 3,2 GHz Intel Core i3 iMac für 1.699 Euro verfügt über:

– ein 27“ 2560 x 1440 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung

– einen 3,20 GHz Intel Core i3 Prozessor mit 4 MB shared L3 Cache;

– 4 GB 1333 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;

– einen ATI Radeon HD 5670 Grafikchip mit 512 MB GDDR3;

– eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)

– ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;

– Mini DisplayPort für Audio und Video Ein- und Ausgabe (Adapter optional erhältlich);

– integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;

– eine integrierte iSight Videokamera;

– Gigabit Ethernet;

– vier USB 2.0 Anschlüsse;

– einen FireWire 800 Port;

– einen SDXC SD-Kartenslot;

– eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie

– Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.

 

Als Build-to-Order Option kann man auch einen schnelleren 3,6 GHz Core i5 Prozessor, eine 2 TB Festplatte, ein 256 GB Solid State Laufwerk und bis zu 16GB RAM für den 27“ 3,2 GHz Intel Core i3 iMac wählen.

 

 

Der 27“ 2,8 GHz Quad-Core Intel Core i5 iMac für 1.999 Euro inkl. MwSt. (1.666,18 Euro exkl. Urheberrechtsabgabe und MwSt.) verfügt über:

 

– ein 27“ 2560 x 1440 Breitbild-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung

– einen 2,8 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor mit 8 MB shared L3 Cache;

– 4 GB 1333 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;

– einen ATI Radeon HD 5750 Grafikchip mit 1 GB GDDR5;

– eine 1 TB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)

– ein 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;

– Mini DisplayPort für Audio und Video Ein- und Ausgabe (Adapter optional erhältlich);

– integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR;

– eine integrierte iSight Videokamera;

– Gigabit Ethernet;

– vier USB 2.0 Anschlüsse;

– einen FireWire 800 Port;

– einen SDXC SD-Kartenslot;

– eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie

– Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse.

 

Als Build-to-Order Option für den 27“ 2,8 GHz Quad-Core Intel Core i5 iMac sind ein 2,93 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor, eine 2 TB Festplatte, ein 256 GB Solid State Laufwerk und bis zu 16GB RAM erhältlich.

 

 

Zusätzliches Zubehör beinhaltet: Magic Trackpad, Apple Batterieladegerät, Apple Mouse, Apple Keyboard, Apple Keyboard mit numerischer Tastatur, Mini DisplayPort auf DVI-Adapter, Mini DisplayPort auf Dual-Link DVI Adapter (für 30-Zoll DVI-Displays); Mini DisplayPort auf VGA Adapter, Apple Remote, AppleCare Protection Plan und vorinstallierte Versionen von iWork, Logic Express 9, Final Cut Express 4 und Aperture 3.

Noch kleiner: Apples neuer Mac Mini

Nicht nur ein neues iPhone, sondern auch ein neuer Mini-Rechner ist da: Apple präsentiert seinen komplett neu designten Mac mini. Dieser besitzt eine bis zu zweimal schnellerer Grafikleistung, hat nun auch einen HDMI-Anschluss und ist dennoch kleiner als sein Vorgängermodell. Für den Preis des kleinen Mac Mini gäbe es allerdings auch zwei ausgewachsene (Windows-) PCs: Erhältlich ist der neue Mac ab sofort ab rund 810 Euro.

Mac Mini: Netzteil im Alu-Gehäuse

Der neue Mac Mini steckt in einem Aluminiumgehäuse, das gerade einmal 19,5 x 19,5 cm misst. Die Höhe beträgt 3,5cm. Dank eines neuen, integrierten Netzteils wird zudem das bisherige externe Netzteil überflüssig; die Gesamtgröße des Systems verringert sich um 20 Prozent. Auf der Unterseite des kleinen Macs gibt es eine einfach zu öffnende Platte, die einen schnellen Zugriff auf den Arbeitsspeicher ermöglicht. Außerdem verfügt der Mac Mini nun endlich auch über einen HDMI-Ausgang, so dass er sich an einen HD-Fernseher anschließen lässt. Mittels des neuen SD-Kartensteckplatzes kann man so Fotos und Videos von der Digitalkamera einfach übertragen und via HDTV wiedergeben.

Nach Angaben von Apple besitzt der Mac Mini mit dem Nvidia Geforce 320M den derzeit schnellsten, auf dem Markt erhältlichen, integrierten Grafikprozessor. In der Standardkonfiguration arbeitet der Mac Mini mit einem 2,4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, einer 320 GByte Festplatte und 2 GByte Arbeitsspeicher. Trotz besserer Grafikleistung ist der neue Mac Mini der EPA Energy Star 5.0-Datenbank zufolge nach wie vor der energieeffizienteste Desktop-Computer der Welt. Als Betriebssystem dient Apples aktuelles Mac OS X Snow Leopard. Neben der Desktop-Variante des Mac Mini gibt es auch einen Mac Mini Server für rund 1.150 Euro.

Auch das ist das iPhone 4: Kamera und HD-Camcorder

Das neue iPhone 4 ist mit 9,3 Millimetern das dünnste Smartphone überhaupt. Die Vorder- und Rückseite bestehen aus einem Aluminosilikat-Glas, das dank chemischer Verstärkung rund 30 Prozent härter als Plastik und unempfindlicher gegenüber Kratzern sein soll. Zudem gibt es nun eine fettabweisende Beschichtung. Für Fotografen dürften jedoch weniger die Design-Änderungen als vielmehr die Foto-Funktionen von Interesse sein. Das iPhone 4 besitzt eine 5 Megapixel Autofokus Kamera, wobei der Sensor rückwärtig belichtet wird. Dies könnte auf eine verbesserte Bildqualität und eine höhere Empfindlichkeit hinweisen. Hinzu kommt ein integrierter LED-Blitz. Ein optisches Zoom fehlt – wie bei den meisten Handys üblich – jedoch.

Mit dem iPhone 4 lässt sich nicht nur fotografieren, sondern auch filmen – ganz zeitgemäß in kleiner HD-Auflösung (720p). Dank eines neuen iMovie App für das iPhone kann man Videoclips auch zusammenschneiden sowie Fotos und Musik hinzufügen (derzeit rund 5 US-Dollar im App Store). Das neue 3,5 Zoll Retina Display des iPhone 4 hat eine Auflösung von 960 x 640 Pixeln – das sind viermal so viele Bildpunkte wie beim iPhone 3GS und immerhin 78 Prozent der Pixel eines iPad. Daraus resultiert eine Dichte von 326 Pixeln pro Zoll – für das menschliche Auge sind also keine einzelnen Pixel mehr sichtbar. Fotos und Video sollen damit schärfer und realistischer aussehen als je auf einem anderen elektronischen Display.

Im Inneren des iPhone 4 arbeitet Apples A4-Prozessor, der nicht nur mehr Grafik- und Rechenleistung verspricht, sondern auch die Akkulaufzeit erhöht. Als Betriebssystem dient iOS 4. Zudem gibt es einen 3-Achsen-Gyrosensor, der in Kombination mit dem Beschleunigungssensor sechsfache Achsen-Bewegungen wahrnehmen kann. Deswegen soll sich das neue iPhone nun noch besser zum Spielen eignen. Telefonie-Nutzer wird hingegen die um bis zu 40 Prozent längere Sprechzeit erfreuen. So soll das iPhone 4 bis zu sieben Stunden Sprechzeit in 3G-Netzen und bis zu zehn Stunden Surfen im Internet mit Wi-Fi ermöglichen. Alternativ sind 10 Stunden Videowiedergabe oder bis zu 40 Stunden Audiowiedergabe möglich.

In Deutschland ist das neue iPhone 4 ab dem 24. Juni erhältlich. Einen Preis nannte Apple noch nicht. In den USA ist das 16-GB-Modell ab 200 Dollar und das 32-GB-Modell ab 300 Dollar zu bekommen – in Kombination mit einem 2-Jahres-Vertrag. Das iPhone 4 gibt es in den Farben Schwarz und Weiß.

MacBooks Pro mit schnelleren Prozessoren und mehr Laufzeit

Apples 13-Zoll MacBook Pro verfügt nun über einen Nvidia GeForce 320M Grafikprozessor sowie einen Akku mit bis zu zehn Stunden Laufzeit. Die neuen 15-Zoll und 17-Zoll MacBook Pro-Modelle sind jetzt mit Intel Core i5 und i7 Prozessoren ausgestattet. Dank neuer Technologie von Apple zum automatischen Grafikwechsel können die MacBooks zwischen einem recht leistungsstarken Nvidia GeForce GT 330M und dem energieeffizienten Intel HD Grafikprozessor umschalten.

 

13-Zöller mit bis zu zehn Stunden Laufzeit

Alle MacBook Pro 13-Zoll Modelle verfügen nun über schnellere Intel Core 2 Duo Prozessoren, 4GB Arbeitsspeicher sowie Nvidias GeForce 320M Grafikprozessor. Die Laufzeit erreicht dank neuen Akkus bis zu zehn Stunden. Das MacBook Pro 13-Zoll ist in zwei Modellvarianten erhältlich: mit 2,4 GHz Intel Core 2 Duo und 250 GB Festplatte für rund 1.150 Euro und mit 2,66 GHz Intel Core 2 Duo und 320 GB Festplatte für 1.450 Euro.

15- und 17-Zöller mit Core i5 und Core i7

 
 Auch die neuen MacBook Pro 15-Zoll- und 17-Zoll-Modelle sind schneller geworden: um bis zu 50 Prozent, wie Apple vermeldet. Dies liegt an den neuen Intel-CPUs auf 32-Nanometer-Basis: Core i5 und i7. Alle 15-Zoll und 17-Zoll MacBooks Pro sind zudem mit zwei Grafikprozessoren ausgestattet: einer Nvidia GeForce GT 330M für hohe Leistung und Intels integrierter HD Grafik für energieeffizientes Arbeiten. Ein automatischer Grafikwechsel entscheidet dabei, welche Anwendung welchen Prozessor benötigt. Dadurch soll eine Batterielaufzeit von acht bis neun Stunden möglich sein.
 
Das neue MacBook Pro 15-Zoll ist in drei Varianten erhältlich: als 2,4 GHz Intel Core i5 und einer 320 GB Festplatte für rund 1.750 Euro, als 2,53 GHz Intel Core i5 und einer 500 GB Festplatte für ca. 1.950 Euro sowie als 2,66 GHz Intel Core i7 und 500 GB Festplatte für etwa 2.150 Euro. Das neue MacBook Pro 17-Zoll verfügt über einen 2,53 GHz Intel Core i5 und eine 500 GB Festplatte; es kostet rund 2.250 Euro.  

Apple macht iPhoto 09 iPad-fähig

Apples neues Update bringt iPhoto09 auf die Version 8.1.2. Mit dieser sollen alle Probleme beim Importieren und Synchronisieren mit dem iPhone behoben werden. So behebt die neue iPhoto-Version ein Problem, bei dem iPhoto nach dem Anschließen eines iPhone 3GS unerwartet beendet wurde. Zudem wird ein Fehler behoben, bei dem die Miniaturansicht eines Ereignisses nicht erstellt werden konnte, wenn ein Import nur aus Videoclips bestand. Außerdem werden Probleme beim Synchronisieren mit dem iPhone, iPod oder Apple TV gelöst. Sie konnten auftreten, wenn eine Diashow in der Mediathek einen Musiktitel mit den Symbol "&" im Namen enthielt.

Voll kompatipel zum iPad

Eine Kleinigkeit betrifft den iPod nano: Hier wird mit dem Update nun für den iPod nano der 5. Generation das iPod-Symbol korrekt in der Quellenliste angezeigt. Mehr als eine Kleinigkeit dürfte jedoch die iPad-Kompatibilität sein: Mit dem Update wird nun das Importieren von Fotos vom iPad in die iPhoto-Mediathek sowie das Synchronisieren von Fotos mit dem iPad möglich. Das Update gibt es nebst Anleitung auf der Update-Seite von Apple.

Siehe auch:

Update für iPhoto 09