Schlagwort-Archive: Allrounder

Lumix-Zwilling: Leica V-Lux 30

Mit der V-Lux 30 präsentiert Leica eine kompakte Reisekamera mit gehobener Ausstattung. Doch wenn man sich den roten Punkt wegdenkt, wird schnell klar: So neu ist die Kamera gar nicht. Denn dahinter steckt wieder einmal eine Lumix von Panasonic.

Zugegeben, das Gehäuse sieht etwas anders aus und die Firmware wurde von Leica angepasst. Dennoch: Die neue Leica V-Lux 30 ist nichts anderes als eine Panasonic Lumix DMC-TZ22 in etwas anderer Aufmachung. Andererseits muss das nicht schlecht sein, denn die Leica V-Lux 30 / Lumix TZ22 überzeugt mit gehobener Ausstattung. Im Inneren der Kompaktkamera sitzt ein 14,1 MP CMOS-Sensor, der nicht nur Fotos, sondern auch Videos in Full HD ermöglicht. Die Videos macht die Kamera sogar inklusive Stereoton. Auch das Objektiv ist leistungsstark: Das 16-fache Zoom Leica DC Vario-Elmar 1:3,3–5,9/4,3–68,8 mm ASPH hat einen Brennweitenbereich von 24 bis 384 Millimetern (Kleinbild). Insbesondere die Tele-Brennweite ist für solch eine Kompaktkamera beachtlich. Eine weitere Besonderheit ist das integrierte GPS-Modul.

Leica V-Lux 30
Leica V-Lux 30

Bei voller Auflösung macht die V-Lux 30 zehn Bilder pro Sekunde, im Highspeed-Modus sogar 60 Bilder pro Sekunde – allerdings bei reduzierter Auflösung. Zudem gibt es eine 3D-Fotofunktion, bei der die Kamera zwei Bilder aus einer Serie zu einem 3D-Bild zusammensetzt. Ebenfalls erwähnenswert: Der drei Zoll große LCD-Touchscreen mit einer guten Auflösung von 460.000 Pixeln.

Insgesamt handelt es sich bei der Leica V-Lux 30 also um eine attraktive Kamera mit gehobener Ausstattung. Sie ist ab Juni 2011 erhältlich. Ob den Kunden allerdings der rote Punkt und der Name „Leica“ 585 Euro wert sind (so die unverbindliche Preisempfehlung), muss sich noch zeigen. Die baugleiche Panasonic Lumix DMC-TZ22 listen einige Online-Händler jedenfalls bereits für unter 300 Euro.

Bruchsicher und mit vielen Extras: Olympus TG-810

Die Olympus TG-810 ist bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 kg, außerdem wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10 m, stoßfest aus einer Höhe von bis zu 2 m, frostsicher bis -10 °C und kratzfest. Dabei sieht die TG-810 gar nicht mal nach Outdoorkamera aus, sondern wirkt eher wie eine herkömmliche Kompaktkamera. Doch die Olympus Tough ist mit einem doppelten Verschlussmechanismus sowie Metall-Objektivschutzschieber ausgestattete und damit nahezu unverwüstlich. Unter Wasser bietet sie für Taucher sogar ein Manometer.

Olympus TG-810

Die Olympus Tough verfügt über drei Sensoren für GPS und den elektronischen Kompass. Dieser zeigt die Richtung an, in die die Kamera zeigt – sogar dann, wenn sie ausgeschaltet ist. Hinzu kommen mehr als 700.000 gespeicherte Sehenswürdigkeiten. Auf einen Blick können Fotografen zudem Längen- und Breitengrade sowie Höhe, Ausrichtung des Motivs, Datum, Uhrzeit oder Luft- und Wasserdruck erfassen. Für Unterwasseraufnahmen gibt es einen eigenen Modus, den „i-Underwater-Snapshot“. Dies ist eines von vier voreingestellten Aufnahmeprogrammen, das automatisch erkennt, wenn sich die Kamera im Wasser befindet.

Ausstattung Olympus TG-810
Gute Ausstattung

Das fünffache Weitwinkel-Zoom der Olympus deckt eine Brennweite von 28 bis 140 mm ab (Kleinbild). Auf der Rückseite befindet sich ein 3,0 Zoll großes High Definition HyperCrystal III LCD von Olympus, das mit 920.000 Pixeln sehr hoch auflöst. Die Olympus TG-810 ist ab Mitte März 2011 in Silber oder Schwarz erhältlich. Sie kostet rund 330 Euro. Wer tiefer als 10 m tauchen möchte, kann sich zusätzlich das bis 40 m wasserdichte Unterwassergehäuse PT-051 zulegen. Mit 270 Euro kostet dieses allerdings fast genauso viel wie die Kamera selbst.

Samsung setzt auf Smart Touch 3.0

Das intuitive Bedienkonzept von Smartphones will Samsung künftig auch auf (viele) seiner Kameras und Camcorder übertragen. Alles soll mittels großem Touchscreen und klar verständlicher Bediensymbole einzustellen sein – Apple lässt mit seinem iPhone grüßen. Ein Handbuch wird quasi überflüssig. Smart Touch 3.0 heißt das Bedienkonzept von Samsung, das die Brücke zwischen  Foto- und Videofunktionen und einer einfachen Bedienung per Fingerstreich schlägt.

Smart Touch 3.0 bietet klare Symbole im App-Stil auf großen Touchscreens. Statt mit Knöpfen und Steuerkreuzen rund um den Bildschirm, werden die damit ausgestatteten Kameras per Fingerdruck direkt auf dem Display gesteuert. Modelle, die bereits mit Smart Touch arbeiten sind die Samsung WB210, SH100 und ST95. Auch der Camcorder Samsung HMX-Q10 arbeitet bereits mit dieser Technik. Welche Modelle Samsung künftig mit Smart Touch 3.0 ausstattet, ließ der Koreanische Konzern allerdings noch offen. Man darf davon ausgehen, dass vor allem Kameras aus dem Einsteigersegment von dieser Steuerung profitieren sollen.

Panasonic: Neue TZ-Modelle mit 16fach-Zoom

Die Lumix TZ22 ist Panasonics Weiterentwicklung der Traveller-Zoom-Kameraserie (daher das "TZ" im Namen). Die Kamera ist mit einem 16fach-Weitwinkel-Zoom Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9/24-384mm ausgestattet. Die Konstruktion wurde völlig neu überarbeitet und mit neuer mechanischer Struktur versehen.

Als Bildsensor kommt bei der Lumix TZ22 ein neuer MOS-Sensor mit 14 Megapixeln zum Einsatz. Er arbeitet mit Panasonics aktuellem Bildprozessor Venus Engine FHD zusammen und ermöglicht schnelle Bildserien von 10 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. "Nebenbei" schafft die Lumix TZ22 dadurch auch Full HD Videos mit 1.920 x 1.080 Pixeln, allerdings im Interlaced-Verfahren (50i). Der neue Highspeed-Autofokus soll 49 Prozent schneller als der AF des Vorgängermodells sein.

Bereits bei der TZ10 gab es ein GPS-System, das nun für die TZ22 weiterentwickelt wurde. Die Lokalisierung erfolgt nun schneller und die Zahl der gespeicherten interessanten geographischen Punkte wurde auf eine Million erhöht. Die TZ22 besitzt einen 3,0 Zoll großen Touchscreen mit einer guten Auflösung von 460.000 Bildpunkten. Zudem hat die TZ22 einen verbesserten Power-OIS-Bildstabilisator mit Aktiv-Modus. Dieser soll jetzt bei Videoaufnahmen aus der Bewegung heraus, etwa beim Gehen oder Fahren, für ein deutlich ruhiger stehendes Bild sorgen. Die Panasonic Lumix DMC-TZ22 ist ab Mitte März 2011 in den Farben Silber, Schwarz, Rot, Blau oder Chocolate für rund 430 Euro erhältlich.

Günstiger: Panasonic Lumix TZ18

Die preiswerte Alternative zur TZ22 ist die Lumix TZ18 mit dem gleichen 16fachen Leica-Weitwinkel-Zoom, schnellem Autofokus und 3,0 Zoll großen LCD-Monitor. Allerdings hat dieser nur eine konventionelle Auflösung von 230.000 Bildpunkten und auch auf den Touchscreen muss man verzichten. Zudem sitzt kein MOS-Sensor in der TZ18, sondern ein herkömmlicher CCD, der aber ebenfalls eine Auflösung von 14,1 Megapixel schafft. Eine GPS-Funktion gibt es nicht, zudem lassen sich Videos nur in kleiner HD-Auflösung machen (720p). Die Panasonic Lumix TZ18 ist ebenfalls ab Mitte März 2011 in den Farben Silber oder Schwarz für rund 330 Euro zu haben.

Mit neuem Hybrid-Autofokus: Ricoh CX5

Ricohs Kompaktkamera punktet mit einem 10,7-fachem Zoomobjektiv, das einen Brennweitenbereich von 28 – 300 mm abdeckt (Kleinbild, F3.5-5.6). Besondere Aufmerksamkeit zieht zudem das neue Hybrid-Autofokus-System auf sich. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einem passiven Autofokus-System mit Flächensensor (das den Objektabstand kontinuierlich ermittelt) und einem Kontrast-Autofokus, der anhand des Bildkontrasts scharfstellt.

Nach Angaben von Ricoh verkürzt der Hybrid-Autofokus die Zeit für die Scharfeinstellung bis auf 0,2 Sekunden, sowohl bei Weitwinkelbrennweite 28 mm als auch mit Tele 300 mm. Damit wäre die CX5 nominell doppelt so schnell wie das Vorgängermodell CX4. Ebenfalls neu ist die so genannte Super-Resolution-Technologie, deren Effektivität sich derzeit nur schwer abschätzen lässt. Das neu entwickelte System erkennt im Bild automatisch Umrisse, Details und Tonwertstufen und verarbeitet diese mit jeweils optimalen Einstellungen. Der Fotograf kann bei diesem Feature zwischen "Aus", "Schwach" und "Stark" wählen.

Der CMOS-Sensor im klassischen 1/2,3 Zoll Format löst mit insgesamt 10,6 Megapixeln auf. Zur Bildstabilisierung dient ein Sensor Shift System. Die Serienbildgeschwindigkeit gibt Ricoh mit 5 Bildern pro Sekunde an. Nach 12 Aufnahmen reduziert sich das Tempo allerdings auf 3 Bilder pro Sekunde. Der LCD-Monitor mit 3,0 Zoll Bilddiagonale hat mit 920.000 Bildpunkten eine sehr hohe Auflösung. Videos nimmt die Ricoh CX5 in kleiner HD Auflösung mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Die Abmessungen sind mit 101,5 x 58,6 x 29,4 mm für eine 10fach-Zoomkamera noch recht gering; das Gewicht liegt bei 197 Gramm (inklusive Akku). Die Ricoh CX 5 gibt es in den Farben Schwarz, Silber und Pink. Sie ist ab Mitte Februar 2011 für eund 300 Euro erhältlich.

16 MP und gute Ausstattung: Samsung ST6500

Erst im April 2011 soll die schicke Samsung ST6500 auf den Markt kommen. Dennoch kündigt Samsung seine Neuerscheinung bereits jetzt schon an. Offenbar verspricht man sich von der eleganten, gerade einmal 19,3 mm flachen Kamera mit ihren fließenden Formen einiges.

Highlights der Samsung ST6500 sind ihr fünffaches optisches Zoom mit einer Anfangsbrennweite von 26 mm (Kleinbild). Das Objektiv ist nominell nicht besonders lichtstark (F3.3-F5.9), aber es gibt einen optischen Bildstabilisator, der vor verwackelten Aufnahmen schützen soll. Die Auflösung des CCD-Sensors liegt bei 16,1 Megapixeln effektiv. Hinzu kommt ein 3,0 Zoll großer Touchscreen im Breitbildformat (7,6 cm, 230.000 Pixel), der fast die komplette Rückseite der Kamera einnimmmt. Eine neue Smart Touch-Bedienung soll für Komfort bei der Handhabung sorgen und einen einfachen Zugang zu den wichtigsten Funktionen bieten. Videos nimmt die ST6500 in kleiner HD-Auflösung auf (1.280 x 720). Eine HDMI-Schnittstelle stellt die Verbindung zum Fernseher her. Die Abmessungen der Samsung betragen 102,3 x 56,5 x 19,3 mm; das Gewicht liegt bei 160 Gramm ohne Akku. Die Samsung ST6500 kommt im April 2011 für rund 200 auf den Markt.

Fünf neue Kompaktmodelle von Canon

Die Canon Powershot A3300 IS und Powershot A3200 IS treten die Nachfolge der A3100 und A3000 an. Sie lösen mit 16,0 und 14,1 Megapixel auf und arbeiten mit Canons neuem DIGIC-4-Prozessor. Der Name "IS" sagt es schon: Sowohl die A3300 IS als auch die A3200 IS besitzen einen optischen Bildstabilisator. Neben Fotos nehmen sie auch Videos in kleiner HD-Auflösung auf (720p). Ihr fünffaches Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 28 bis 140 mm (Kleinbild) ab. Das Display ist 3,0 bzw. 2,7 Zoll groß. Die Canon Powershot A3300 IS gibt es in Rot, Blau, Pink und Silber, die Powershot A3200 IS in Pink, Orange, Silber und Aqua. Die Powershot A3200 kommt Anfang Februar 2011 auf den Markt und kostet rund 140 Euro. Die Powershot A3300 erscheint Mitte Februar für etwa 160 Euro.

A2200 und A1200 mit Spaßfaktor

Die beiden günstigen Kompakten, Canon Powershot  A2200 und A1200, treten die Nachfolge der Powershot A490 und A495 an. Sie bieten eine Auflösung von 14,1 und 12,1 Megapixel und ebenfalls einen DIGIC-4-Prozessor. Das Vierfach-Zoom reicht von 28 – 112 mm (Kleinbild). Einen optischen Bildstabilisator gibt es jedoch nicht. Canon legt bei beiden Modellen mittels "Easy-Modus" (hier sind die meisten Tasten deaktiviert) und intelligenter Automatiken einen Schwerpunkt auf unkomplizierten Fotospaß. Die Powershot A2200 ist ab Anfang Februar 2011 in den Farben Schwarz, Rot, Silber und Blau für rund 120 Euro erhältlich. Die Powershot A1200 in Silber und Schwarz folgt Anfang März 2011 für 100 Euro.

Letzter Neuzugang bei Canons Kompakten ist die Powershot A800. Sie ist als klassische Einsteigerkamera konzipiert, die außer Anvisieren und Auslösen  kaum weitere Anforderungen an den Fotografen stellt. Sie besitzt einen 10-MP-Sensor und noch den älteren DIGIC-3-Prozessor. Hinzu kommen ein 3,3faches optisches Zoom sowie ein 2,5 Zoll großes Display. Die neue Powershot A800 gibt es in den Farben Rot, Silber, Schwarz oder Blau-Grau ab Ende Februar 2011. Sie ist mit rund 80 Euro das mit Abstand günstigste Modell unter den Neuen.

Highend-Kompakte: Olympus XZ-1

Die Olympus ZX-1 ist ganz klar keine Systemkamera: Das Objektiv lässt sich nicht wechseln und der Sensor ist mit 1/1,63 Zoll zwar groß, aber nicht so groß wie bei den Systemkameras – etwa den Pen-Modellen von Olympus. Dennoch ist die ZX-1 alles andere als eine herkömmliche Kompaktkamera. Sie besitzt nämlich ein integriertes Zuiko-Objektiv. Bisher gab es diese Optiken aus der Tatsuno-Factory nur für SLR- und Systemkameras.

Das Zuiko Digital der Olympus ZX-1 ist dabei extrem lichtstark (1:1.8-2.5). Das vierfache Weitwinkelzoom verfügt über eine Brennweite von 28 bis 112 mm (Kleinbild) und ermöglicht Makroaufnahmen aus einem Zentimeter Entfernung.  Eine Besonderheit sind die Einstellmöglichkeiten über den Objektiv-Steuerring. Im Inneren der Olympus ZX-1 sitzt ein 1/1,63 Zoll großer HS CCD-Sensor, der sich  mit einer effektiven Auflösung von 10 Megapixeln begnügt. Hinzu kommt der neue Bildprozessor TruePic V. Die ZX-1 macht neben Fotos auch HD-Videos. Auf der Rückseite sitzt ein großes, hochaufgelöstes 3-Zoll-Display (610.000 Pixel). Die Kamera ist mit Zubehör aus dem Pen-System kompatibel, etwa dem elektronischen Sucher, Blitz oder Stereomikrofon. Die kompakte Olympus ZX-1 gibt es entweder in mattem Schwarz oder in Weiß. Sie ist ab Januar 2011 für rund 480 Euro erhältlich.

Rollei: Mit 3D ins neue Jahr

Die neuen 3D-Geräte von RCP-Technik sind mit der speziellen Parallax Barrier Display-Technologie ausgestattet. Dadurch lassen sich dreidimensionale Fotos und Videos ganz ohne Spezialbrille betrachten.

Die Digitalkamera Rollei Powerflex 3 D verfügt über zwei Objektive mit simultan arbeitenden  1/2,5 Zoll CMOS Sensoren. Die 3D-Bilder werden mit einer maximalen Auflösung von 2.592 x 1.944 auf (5 MP) aufgenommen. Filmen kann man in kleiner HD-Auflösung (1.280 x 720) mit 30 Bildern pro Sekunde. Auf der Rückseite sitzt ein 2,8 Zoll großes LCD-Display, das in VGA-Standard auflöst (640 x 480 Pixel). 3D-Aufnahmen werden leicht versetzt wiedergegeben, so dass ein dreidimensionaler Seh-Eindruck entsteht. Die zweiäugige Rollei Powerflex kann auch in 2D fotografieren und filmen. Der Wechsel zwischen 3D- und 2D-Aufnahmemodus erfolgt über einen Extra-Knopf an der Kamera. Ein optischer Bildstabilisator und ein optischer Zoom fehlen jedoch. Die Rollei Powerflex 3D ist ab Ende Januar für ca. 300 Euro erhältlich.

Neben der Powerflex 3D gibt es auch einen 3D-fähigen Bilderrahmen: Der Rollei Designline 3D hat eine Diagonale von sieben Zoll und zeigt 3D-Bilder mit

einer Auflösung von 800 x 480 Pixel. Zum Lieferumfang gehört die Software "Blaze Video Magic 3.0", die 2D-Aufnahmen in 3D-Bilder umrechnet. Der Bilderrahmen im Breitbildformat (16:9) verfügt über integrierte Stereo-Lautsprecher und eine E-Book-Funktion. Der integrierte Lithium-Ionen-Akkus hat eine Laufzeit von bis zu drei Stunden. Die Bedienung erfolgt wahlweise mithilfe einer Infrarot-Fernbedienung oder über ein Touchmenü am rechten Rahmenrand. Auch der Rollei Designline 3D ist ab Ende Januar für rund 300 Euro erhältlich.

Ab 80 Euro: Neue Rollei Powerflex Kameras

RCP-Technik stellt die ersten beiden Modelle seiner neuen Powerflex-Produktfamilie: die Rollei Powerflex 440 und die Powerflex 450, die sich nicht zuletzt durch den sehr günstigen Preis vor allem an Foto-Einsteiger richten. Trotz des geringen Preises verfügen beide Modelle über eine (fast identische) hübsche Optik und sogar ein Zoom mit echtem 26-mm-Weitwinkel (Kleinbild). Zudem filmen sie in kleiner HD-Auflösung (1.280 x 720).

Beide Powerflex-Modelle besitzen einen 14-MP-Sensor und ein Super-Weitwinkelzoom. Die Powerflex 450 hat im Gegensatz zur kleineren Powerflex 440 jedoch ein

5-faches Apogon Zoom  (26 bis 130 mm). Das kleinere Modell muss sich mit einem 4-fach-Zoom (26 – 104 mm) begnügen. Die HD-Videos machen beide Kameras mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Die Empfindlichkeit reicht bis zu ISO 3.200, die Verschlusszeit von 2 bis 1/2000 Sekunde(n). Beide Powerflex-Modelle haben einen großen 2,7 Zoll großen LCD-Monitor, dessen Auflösung bei 230.000 Bildpunkten liegt.

Beide Powerflex-Modelle verfügen zudem über eine Gesichts- und Lächelerkennung sowie eine Rote Augen Reduktion. Die Lithium-Ionen-Akkus der neuen

Digitalkameras werden via USB aufgeladen. Als Speicher dienen SD-/SDHC-Karten bis 32 GByte. Beide Kameras gibt es ab Anfang Januar 201. Die Rollei Powerflex 450 ist in Schwarz, Pink und Silber für rund 100 Euro erhältlich; die kleinere Powerflex 440 kostet nur 80 Euro. Sie gibt es in Schwarz, Pink, Rot und Silber. Das nächste Modell, die Rollei Powerflex 470, soll im April 2011 folgen. Die Kamera wird ein 7-faches optisches Zoom, eine optische Bildstabilisierung und ein 3 Zoll großes Display besitzen. Einen Preis nannte RCP-Technik noch nicht.