Multikulti in Multimedia

Neben der deutschsprachigen Bedienungsanleitung liegt den Panasonic  Megazoom-Camcordern NV-GS27EG-S und NV-GS37EG-S sowie dem  3CCD-Modell NV-GS180EG-S ab sofort auch eine Version in türkischer Sprache bei.Panasonic trägt mit diesem Novum für seine meistverkauften Modelle aus dem aktuellen e.cam Sortiment der Tatsache Rechnung, dass Türkisch  unter der Bevölkerung Deutschlands die zweithäufigste Muttersprache ist. Für eine große Bevölkerungs- und Zielgruppe bietet Panasonic damit eine  hilfreiche Alternative an, um sich mit der Ausstattung und der Bedienung der genannten Camcorder vertraut zu machen.

Fotodrucker + Brockhaus 2006 für 60 Euro

Auf den ersten Blick ein unschlagbares Angebot: Canon bietet den Pixma iP 6000 mit der aktuellen Vollversion des Brockhaus Multimedial 2006 für sagenhafte 60 Euro an.Bedenkt man, dass der Brockhaus 2006 auf DVD alleine rund 50 Euro kostet, so gibt es den Pixma iP 6000 fast geschenkt. Allerdings liegt dem Fotodrucker nur die DVD ohne Verpackung bei – ein Nachteil, den die meisten Anwender sicher verschmerzen können. Denn hier geht es schließlich um den Inhalt, und der kann sich sehen lassen: Selbst die Standard-Version des Brockhaus Multimedial 2006, um die es sich hier handelt, umfasst 255.000 Artikel und 330.000 Stichwörter. Zusätzlich wartet der Brockhaus mit einem 3D-Weltatlas mit zwei Millionen Einträgen auf.

Der Pixma iP 6000 arbeitet mit Mikrodüsen, durch die 2 Picoliter kleine Tintentröpfchen aufs (Foto-)Papier appliziert werden. Für gewöhnlich liefert Canons Technik dabei recht gute Ergebnisse, insbesondere mit feinen Farbverläufen. Canon gibt für den Pixma iP 6000 eine Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi an. Ein Foto in Postkartengröße benötigt nach Angaben des Herstellers rund 70 Sekunden. Wo liegt also der Haken bei dem Angebot? Zunächst macht Canon keine Angaben, ob es sich um die Mac- oder Windows-Version des Brockhaus handelt. Mac-Nutzer sollten dies also vor dem Kauf unbedingt prüfen! Zum anderen sind die Druckkosten pro Foto beim Pixma recht hoch. Für Vieldrucker dürfte sich dieses Angebot also kaum lohnen. Wer jedoch nur ab und zu druckt und noch kein aktuelles Lexikon besitzt, macht ein sehr gutes Geschäft.

Goodies für Aperture-Nutzer

Apple gibt nach – zumindest was den Preis vom Raw-Workflow-Programm Aperture angeht. Im Gegensatz zu den stattlichen 480 Euro für Version 1, verlangt der Hersteller ab dem Update 1.1 nur noch 299 Euro. Für Nutzer der Version 1 ist das Update kostenlos – darüber hinaus hat Apple sich eine Coupon-Aktion einfallen lassen – wahrscheinlich, damit die Käufer der ersten Stunde nicht zu sehr den rund 180 Euro Mehrkosten hinterhertrauern.

Apple will in Kürze einen Coupon anbieten, für den Aperture 1.0-Kunden im Apple Store für genau 180 Euro einkaufen können. Die deutliche Preissenkung könnte auch als Kampfansage in Richtung Adobe verstanden werden. Der Photoshop-Hersteller hat für die zweite Jahreshälfte die finale Version von dem Konkurrenzprodukt Lightroom, angekündigt. Zum Preis hat Adobe sich zwar noch nicht geäußert, aber inzwischen dürfte er sich nicht mehr allzusehr von Aperture unterscheiden.

Neben dem Preis hat sich die Geschwindigkeit von Aperture verbessert – laut Apple gilt dies sowohl für Power-PC als auch für Intel-Macs. Auf einem MacBook Pro berichtet Apple sogar von viermal schnellerer Suche und Bildbearbeitung als in der Vorgängerversion. Zu den weiteren Neuerungen heißt es in der Pressemitteilung:

"Die RAW-Bilddarstellung wurde in Aperture 1.1 in Bereichen wie der Rauschunterdrückung, der Schärfung und der Tonwertkontrolle ganz erheblich verbessert. Die neuen RAW-Feineinstellungen erlauben es dem Fotografen gezielt zu verstärken, zu schärfen und Farbsäume zu bearbeiten. Ein neuer integrierter Farbmesser kann im Einstellungspanel oder in der Lupe für jeden Pixel die exakten Werte in RGB, Lab oder CMYK anzeigen. Erweitert wurden auch die Exportoptionen, die es erleichtern, Bilder in bestimmten Auflösungen auszugeben und das Bearbeiten von Dateien mit Photoshop-Layern verbessern. Aperture 1.1 unterstützt nun auch Kameras wie die Nikon D200 und die Canon 30D ."

Mini-Drucker für unterwegs

Sagem präsentiert mit dem Photo Easy 110 einen schicken, winzigen Fotodrucker für unterwegs, der zudem auch noch besonders schnell sein soll.Der kleine frisch gestylte Fotodrucker ist in blauer Pastellfarbe und Weiß gehalten. Mit seinen Abmessungen von 14 x 20 x 7,3 cm passt er gut in jede Tasche und bringt ein Gewicht von 1,35 Kilo auf die Waage. Laut Angaben von Sagem druckt der Photo Easy 110 ein Foto (10 x 15 cm) in 60 Sekunden – das wäre recht schnell für einen kleinen Thermosublimationsdrucker. Den Photo Easy 110 gibt es einmal als Standard-Modell und in einer Drahtlos-Variante (Photo Easy 110 WiFi). Mit rund 100 Euro (Standard) oder 140 Euro (WiFi) ist er durchaus erschwinglich, allerdings muss er mit speziellen Patronen inklusive Fotopapier bestückt werden: Eine Kartusche mit 75 Bildern kostet etwa 35 Euro, die Großpackung mit 150 Bildern schlägt mit 45 Euro zu Buche. Damit liegen die Kosten pro Ausdruck zwischen 47 und 30 Cent.

Siehe auch:
Drucker für Foto-Handy und Digicam

Fotoshows in HD-Qualität

Obwohl der Name "FilmBrennerei" es nicht vermuten lässt, profitieren auch Fotografen von dem Videotool. Integriert ist nämlich ein Modul, das Diashows samt Überblendeffekten und interaktiven Menüs erstellt.Der Clou für Fotografen: Mt der integrierten HD-Show lassen sich die Bilder in einer hochauflösenden Auflösung betrachten – beispielsweise auf einem HD-fähigen Bildschirm. Neben den schon bekannten Zoom- und Schwenkeffekten für Überblendungen ist außerdem der aus der Bildbearbeitung PhotoImpact bekannte Expressfix-Assistent mit an Bord, der grundlegende Fotokorrekturen wie Rote-Augen-Retusche, Helligkeits- und KOntrastkorrektur sowie die Beseitigung von Farbstichen automatisch durchführen kann. Auch der Photo Explorer zum Betrachten und Ordnen von Fotos, liegt mit bei.

Wer neben der Fotoretusche und der Diashow-Erstellung auch die Videofunktionen nutzen will, für den steht beispielsweise ein neuer Startassistent bereit, der den Neuling durch die einzelnen Schritte zur Erstellung einer Video-DVD führt. Ebenfalls neu ist, dass auch Videos ausgelesen und bearbeitet werden können, die von HD-fähigen Camcordern aufgenommen wurden. Auch Aufzeichnungen von HDTV von beispielsweise Satellit und Kabel sind möglich. Praktisch: Ein Timer kann Sendungen automatisch aufzeichnen.
FilmBrennerei für Windows ist ab sofort erhältlich und kostet 30 Euro.

Fotobuch zur Fußball-Weltmeisterschaft

Neben neuen Bestellwegen bietet CeWe ab dem 7. Juni die Möglichkeit, ein Spezial-Fotobuch zur Fußball-Weltmeisterschaft anzulegen. Der Fotograf kann neben eigenen Aufnahmen aus über 100 Thementeilen professionelle Fotos und redaktionelle Beiträge in das Fotobuch einbinden.

Mannschaften, Spielberichte, Studien, die Geschichte der WM, Beschreibungen der Spielort werden auf der Seite Fotobuch2006.de in Doppelseiten mit Fotos und Berichten im WM-Design angelegt. Das WM-Fotobuch ist in fünf verschiedenen Ausführungen schon ab 9,95 Euro erhältlich.

Um das Buch ohne Software und Rechner zu bestellen, kann der Fotoamateure einen Bestellzettel mit seinen Bestell- und Gestaltungswünschen für das individuelle Fotobuch ausfüllen, den Bestellzettel und die Kamerakarte oder die selbst gebrannte CD-ROM in die Fototasche stecken und beim Händler abgeben. Nach drei Tagen liegt das individuell gestaltete Fotobuch beim Fachhändler vor.

Wer das Fotobuch selber gestalten möchte, kann nach wie vor die Software kostenlos von Herstellerseite laden. Dann legt der Fotograf das Format, den Umfang und die Anzahl der Bilder für das Fotobuch fest. Der Bestellassistent erkennt laut CeWe unscharfe, über- und unterbelichtete sowie doppelte Aufnahmen. Zum Schluss wird das Fotobuch online oder per CD-ROM bei einem Fotohändler bestellt.

Kunstatelier für Mac OS und Windows

Nun gibt es Corel Painter Essentials auch auf deutsch. Die neueste Version des Mal- und Illustrationsklassikers glänzt mit digitalen Wasserfarben, neuen Malpaletten und Künstlerfarben.Corel Painter Essentials ist quasi eine Art Künstleratelier und beruht auf dem Mal- und Illustrationswerkzeug Corel Painter IX. Das Programm bietet Grafik-Einsteigern alles, was sie für das digitale Malen benötigen: So lassen sich Fotos leicht in "handgemalte" Gemälde verwandeln, eigene Comics wie zum Beispiel Mangas erstellen und Maltechniken wie Aquarell oder Öl imitieren. Die Benutzeroberfläche wurde im Vergleich zur Vorgängerversion komplett überarbeitet. Mit Hilfe drei neuer Fotomalpaletten "Malgrund", "Automatisches Malen" und "Restaurierung" können anhand von Fotos individuelle kleine Kunstwerke erstellt werden. Neue Künstler-Farben sollen einen noch größeren Realismus schaffen, da sie – ganz wie echte Farben – verlaufen, sich vermischen und einen „zähflüssigen" Eindruck vermitteln.

Neue Version mit neuen Tools
Außerdem wurde die digitale Wasserfarbe verbessert. Wie im wirklichen Leben reagiert die digitale Wasserfarbe mit der Leinwand. Zwischen zwei Mal-Sitzungen bleibt die Farbe flüssig, so dass sich beim erneuten Programmstart weitermalen lässt, als hätte der Künstler das Werk gerade erst verlassen. Mit dem neuen Stempel-Werkzeug ist das Klonen anhand eines Bezugspunktes möglich. Über diese Funktion in der Werkzeugpalette kann ein Ursprungs- und Zielbezugspunkt definiert werden, so dass innerhalb einer Datei oder zwischen verschiedenen Bereichen separater Bilddateien geklont werden kann. Das neue Radierer-Werkzeug in der Werkzeugpalette kann für alle auf der Arbeitsfläche aufgetragenen Medien verwendet werden. Ein Klick auf eine Palette und die Toolbox, das Pinselauswahl- oder das Eigenschaftenmenü und der Quick Guide zeigen hilfreiche Informationen über die möglichen Optionen und einen Link zu umfassender Hilfe.

Neu ist auch die Unterstützung von Adobe Photoshop CS und Adobe Photoshop Elements. Sowohl Mac- als auch Windows-Benutzer können nahtlos Dateien zwischen Corel Painter Essentials 3 und den beiden Adobe-Programmen austauschen. Ebenen und Ebenen-Sets (Ebenengruppen) werden beibehalten wenn man Dateien öffnet und im PSD-Format speichert. Natürlich wird jetzt auch Apples iPhoto unterstützt. Verbessert wurde außerdem die Unterstützung von Wacom Stift-Tabletts. Corel Painter Essentials 3 unterstützt die neuesten Technologien in den Zeichentabletts von Wacom wie zum Beispiel Graphire-, Intuos-, Cintiq-Tablets und den 6D Art Pen. Corel Painter Essentials 3 läuft unter Mac OS X (ab 10.2.8) oder Windows 2000/XP und kostet rund 100 Euro. Eine kostenlose Testversion gibt es auf der Webseite zu Corel Painter Essentials 3.

Siehe auch:
Neu: Corel Painter IX.5

Reisespeicher für Fotos

Für Fotografen, denen unterwegs häufig der Speicherplatz knapp wird, eignet sich das Teac Digi Drive. Der mobile Speicher mit Display fasst je nach Ausführung 40 bis 160 GByte Daten.Dabei wird die Speicherkarte einfach in den Slot gesteckt – die Datenübertragung erfolgt auf Knopfdruck und erreicht laut Hersteller bis zu 2,5 MByte pro Sekunde. Das Digi Drive liest alle gängigen Speicherkarten, Compact Flash I & II, MD, SmartMedia, Memory Stick, MS-PRO, SD-Card, Mini-SD-Card und MMC.
Das Digi Drive kommt im silbernen Aluminium-Gehäuse und ist dank der USB-2.0-Schnittstelle auch als externe Festplatte für Rechner mit MacOS X 10.0 und Windows ab Version 98 SE zu nutzen. Das Gerät soll Mitte April auf den Markt kommen. Die Preise sind je nach Festplattengröße unterschiedlich, ein 40-GByte-Speicher kostet 119 Euro.

Neues LC-Display mit großem Betrachtungswinkel

Knallige Farben, hohe Schärfe, ein großer Betrachtungswinkel von bis zu 180 Grad und wenig Stromverbrauch – Sanyo und Epson erwarten von ihrem neu entwickelten LC-Display große Dinge.Photo Fine Chromaric heißt das neue Display. Außer bei Digitalkameras soll es aber auch in anderen mobilen Geräten wie PDAs oder Handys eingesetzt werden.  Wann welche Geräte mit der neuen LCD-Technologie, zu der laut Hersteller auch ein besserer Farbraum gehören wird, bestückt sein werden, gibt es noch keine Angaben. Jedoch soll die Technologie ab sofort allen Herstellern offen stehen.

DxO Image Master-Galerie erweitert

DxO Labs präsentiert sieben Neuzugänge in der Galerie ihrer Bildermeister. Ausgestellt werden professionelle Digitalfotos, die mit DxO Optics Pro bearbeitet wurden.

Zu den neuen Fotoexperten im DxO Bildmeister Schaufenster gehören Alain Briot, Keith Cooper, Katrin Eismann , Lynne Glazer, Heinz Kleim, Gerry Kopelow und Richard McDowell. Die elektronische Fotogalerie zeigt Fotos von professionellen Fotografen und Talenten auf der ganzen Welt. In den Bildern auf der Galerie lässt sich laut DxO Labs sehen, wie das Bild vor und nach der Behandlung mit DxO Optics Pro aussieht.
DxO Bildmeister ist ein Programm, das nur auf Einladung verfügbar ist. Professionelle Fotografen, die gern mehr wissen wollen, schicken einfach eine E-Mail an imagemasters@dxo.com.

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