Minis mit Megazoom

Superschlankes Metallgehäuse, aber dennoch riesiger Zoombereich – dass so etwas auch in vergleichsweise günstigen Kameras machbar ist, beweist Olympus mit den drei neuen, auf der CES 2009 vorgestellten Modellen, mju 5000, mju 7000 und dem Topmodell mju 9000.Alle drei neuen mju-Modelle von Olympus sind mit einem 12-MP-Sensor ausgestattet (1/2,33 Zoll CCD). Von ihrem Design her und vor allem von ihrem Zoom-Objektiv her unterscheiden sich die mju 5000, mju 7000 und die mju 9000 jedoch deutlich.

Topmodell Olympus mju 9000

Die am besten ausgestattete Kamera aus diesem Triumvirat ist die Olympus mju 9000. Sie ist mit einer Dicke von 3,1 cm noch sehr kompakt, beherbergt im Inneren ihres Metallgehäuses aber dennoch ein ausgewachsenes 10fach-Zoom mit einer Brennweite von 28 bis 280 mm (Kleinbild). Die mju 9000 besitzt einen optischen Bildstabilisator und jede Menge elektronische Extras wie eine Gesichtserkennung und einen intelligenten Auto-Modus.

Auf der Rückseite der mju 9000 sitzt ein 2,7 Zoll großes HyperCrystal III LCD mit einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 64 bis 1.600. Die Rauschunterdrückung des TruePic III-Bildprozessors soll dabei für möglichst störungsfreie aufnahmen sorgen. Mit 185 Gramm ohne Akku ist die Mju 9000 schwerer als die anderen beiden Kameras. Die Olympus mju 9000 erscheint ab Ende Februar und wird rund 350 Euro kosten.

Olympus mju 7000 mit 7fach-Zoom

Nicht ganz so üppig ausgestattet wie das Topmodell ist die Olympus mju 7000. Sie verzichtet auf ein echtes Weitwinkel und bietet ein siebenfaches optisches Zoom mit einer Brennweite von 37 bis 260 mm (Kleinbild). Dafür ist sie mit 2,5 cm auch deutlich dünner als die mju 9000. Auch das Gewicht ist mit 135 Gramm (ohne Akku) viel geringer. Dennoch verfügt die 12-MP-Kamera über einen optischen Bildstabilisator. Der LCD-Monitor ist mit 3,0 Zoll sogar noch etwas größer. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Hyper Crystal II LCD. Die Preisempfehlung für die mju 7000 liegt bei rund 300 Euro; die Kamera soll ebenfalls Ende Februar erscheinen.

Basismodell mju 5000

Noch günstiger ist die Olympus mju 5000: Sie soll rund 250 Euro kosten und bereits im Januar verfügbar sein. Auch die günstigste der drei Olympus-Schwestern verfügt über ein 12-MP-CCD, einen optischen Bildstabilisator sowie die üblichen elektronischen Extras. Beim Objektiv muss man jedoch Abstriche machen: Das fünffache Zoom bietet eine Brennweite von 36 bis 180 mm (Kleinbild). Auch die mju 5000 steckt in einem eleganten Metallgehäuse und ist mit 2,4 cm Dicke das dünnste Modell von allen – und für eine 5fach-Zoomkamera sehr kompakt.