Leica X1 mit Festbrennweite

Die Leica X1 arbeitet mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format (12,2 MP), wie er auch in semiprofessionellen Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Durch diesen großen Sensor und das Leica Elmarit 1:2,8/24 mm Objektiv soll eine hohe Bildqualität mit geringem Bildrauschen, einem hohen Dynamikumfang und einer akkuraten Farberkennung gewährleistet werden. Der CMOS-Sensor der X1 besitzt im Vergleich zum Kleinbild einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,5. Somit entspricht die Festbrennweite des 24-mm-Objektivs einer Kleinbildbrennweite von 36 Millimetern.

Einfache Bedienung

Wie schon bei der neuen M9 setzt Leica auch bei der X1 auf übersichtliche Funktionen und ein einfaches Bedienkonzept. So bietet die X1 zahlreiche Automatikfunktionen vom Autofokus bis zur Belichtungsautomatik. Neben den Automatikfunktionen gibt es aber bei der Leica X1 auch manuelle Steuerungsmöglichkeiten: Sowohl Blende als auch Belichtungszeit lassen sich gezielt kontrollieren. Auf der Rückseite der Leica X1 sitzt ein 2,7 Zoll großes Display, das selbst in hellen Umgebungen eine detaillierte Darstellung ermöglichen soll. Einen optischen Sucher gibt es dafür jedoch nicht. Dieser kann als Aufstecksucher (rund 280 Euro) mit 36 mm-Leuchtrahmen optional erworben werden. Als weiteres Zubehör gibt es einen zusätzlichen Handgriff (ca. 100 Euro).

Die Leica X1 besitzt einen versenkbaren Blitz, der auch als Aufhellblitz genutzt werden kann. Zudem lassen sich die Leica Systemblitzgeräte SF 24D und SF 58 nutzen. Zum Lieferumfang der Leica X 1 gehört Adobe Photoshop Lightroom (für Mac OS X und Windows). Die Software gibt es für registrierte Leica X1 Kunden als kostenlosen Download. Die Leica X1 soll ab Januar 2010 erhältlich sein – das Unternehmen verpasst damit also knapp das Weihnachtsgeschäft. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.550 Euro.