Auf einen Blick: Effekte mit dem Ebenenmodus in Photoshop

In Photoshop CS5 stehen 27 Ebenenmodi zur Verfügung, die zum Teil für die Bearbeitung von Fotos sehr nützlich sind. Und so funktionieren sie:

Über die Liste oben wird der Ebenenmodus eingestellt

Um einen Ebenenmodus einzusetzen, müssen von einem Bild zwei Ebenen übereinanderliegen. Einen Modus stellen Sie über das Listenfeld wie im Bild links gezeigt ein. Der Modus legt fest, wie die Ebenen miteinander verrechnet werden. Für eine einfache Retusche lassen sich Fotos damit abdunkeln, aufhellen, in der Farbe ändern und im Kontrast verbessern. Dabei werden die Pixel der oberen mit denen der Ebene darunter in einer bestimmten Weise verrechnet.

Mit dem Modus „Normal“ passiert zunächst gar nichts – so lange sie nicht die Deckkraft verändern.

 

Liste Ebenenmodi

Abdunkeln: Abdunkeln, Multiplizieren, Farbig nachbelichten, Linear nachbelichten, Dunklere Farbe

Aufhellen: Aufhellen, Negativ multiplizieren, Farbig abwedeln, Linear abwedeln (hinzuf), Hellere Farbe

Mehr Kontrast: Ineinanderkopieren, Weiches Licht, Hartes Licht, Strahlendes Licht, Lineares Licht, Lichtpunkte, Hart mischen

Farbänderungen: Farbe, Farbton, Sättigung, Luminanz

„Sprenkeln“ wirkt sich nur bei reduzierter Deckkraft aus. „Differenz“, „Ausschluss“, „Subtrahieren“ und „Unterteilen“ vergleichen die Pixel der Ebenen miteinander.

Wie sie sich die Modi in den einzelnen Bereichen unterscheiden, probieren Sie am besten aus. Oder Sie warten auf weitere Workshops von Fototools.de 🙂

Ebenenmodi gibt es übrigens mit teils anderen Namen auch in anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie etwa dem kostenlosen The GIMP, Paint Shop Pro von Corel oder Photoshop Elements von Adobe.