Archiv der Kategorie: Digitalkameras

Corel Paint Shop Pro X6: Schnell und übersichtlich

Das Auswahlwerkzeug stellt Objekte automatisch frei
Das Auswahlwerkzeug stellt Objekte automatisch frei

Die neue Version X6 des Bildbearbeitungsprogramms Paint Shop Pro soll dank 64-Bit-Unterstützung deutlich schneller als ihre Vorgänger sein. Spürbar wird dies laut Corel vor allem bei der Stapelverarbeitung sowie beim Erstellen von HDR-Bildern.

Auch an der Bedienbarkeit hat Corel gearbeitet. Neue Werkzeuge wie die automatische Auswahlfunktion kürzen angeblich aufwendige Schritte ab. So kann Paint Shop Pro X6 beispielsweise nun ein Objekt vom Hintergrund automatisch freistellen. Es reicht, das gewünschte Objekt mit einem Mausrahmen zu markieren. Alternativ können Objekte laut Hersteller mit nur einem Pinselstrich ausgewählt werden.

Paint Shop Pro X6 ist für rund 70 Euro als Box oder Download erhältlich. Das Upgrade von Paint Shop Pro X3 oder höher kostet rund 50 Euro. Ebenfalls auf deutsch verfügbar ist PaintShop Pro X6 Ultimate. Die Ultimate-Version, mit mehr Werkzeugen für die Porträtoptimierung sowie vielen Effekten und Pinseln beläuft sich auf rund 90 Euro, beziehungsweise 70 Euro für das Upgrade.

Panasonic Lumix FZ72 mit 60fach-Zoom

Panasonic Lumix F72 mit 60-fach-Zoom
Panasonic Lumix F72 mit 60-fach-Zoom

Panasonics neue Bridge Kamera Lumix FZ72 wartet mit einem rekordverdächtigen 60fach-Zoom auf. Der riesige Brennweitenbereich reicht von 20 mm im Weitwinkel bis 1.200 mm im Tele (entsprechend Kleinbildformat). Die Lichtstärke des Megazoom-Objektivs liegt bei F2.8 bis F5.9. Damit die Aufnahmen auch im Telebereich nicht so sehr verwackeln, ist ein Bildstabilisator verbaut. Dieser hilft natürlich auch bei Videoaufnahmen, die die Panasonic Lumix FZ72 in Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixel aufnehmen kann.

Zur weiteren Ausstattung der Nachfolgerin der Lumix F62 gehören ein Blitzschuh, die Möglichkeit, Raw-Bilder aufzunehmen sowie eine Auflösung von 16,1 Megapixel. Der Montior misst 7,5 cm in der Diagonale und bietet eine ordentliche Auflösung von 460.000 Bildpunkten. Alternativ kann man auch den Sucher nutzen.

Die Panasonic Lumix FZ72 kommt ab September in Schwarz für rund 400 Euro in den Handel.

Photoline 17.54 mit neuen Ebenenfunktionen

Photoline 17.54 ist eine ausgewachsene Bildbearbeitung mit Ebenen, Masken und zahlreichen weiteren Fotowerkzeugen. Wie oben zu sehen, steckt in dem Tool sogar eine Layoutfunktion.
Photoline 17.54 ist eine ausgewachsene Bildbearbeitung mit Ebenen, Masken und zahlreichen weiteren Fotowerkzeugen. Wie oben zu sehen, steckt in dem Tool sogar eine Layoutfunktion.

Das Bildprogramm Photoline von Computerinsel ist aktualisiert worden. Die Neuerungen betreffen Details der Pixel- und Vektorbearbeitung sowie der  Layoutfunktionen. Beispielswiese bietet das Programm nun automatische Hilfslinien, die dabei helfen, Ebenen aneinanderzureihen. Auch die Raw-Engine dcraw wurde aktualisiert, zudem lässt sich der Raw-Import nun optional mit einer Aktion, also mit einer aufgezeichneten Befehlsfolge, anwenden. Eine Liste der Neuerungen finden Sie auf der Webseite von Photoline.

Photoline 17.54 läuft unter Windows und MacOS und kostet 59 Euro, das Upgrade ist für Nutzer der Version 17 kostenlos, für Nutzer älterer Versionen beläuft es sich auf 29 Euro. Die voll funktionsfähige Demoversion lässt sich 30 Tage kostenlos ausprobieren und wird selbst danach nicht deaktiviert.

Adobe Photoshop CC: Neue Funktionen für Fotografen

Die Neuheiten von Photoshop CC sind recht übersichtlich, das Hauptaugenmerk lag bei diesem Update auf der Umstellung zum Vertriebsmodell Photoshop als Abo. Für Fotografen hat Adobe dennoch einige interessante Details mitgeliefert:

  • Neuer Scharfzeichner 1: Das Camera Shake Reduction Tool soll Unschärfen automatisch entfernen, die durch Kamerabewegungen entstanden sind.
  • Neuer Scharfzeichner 2: Das Smart-Schärfen-Werkzeug kann laut Adobe vermeiden, dass beim Schärfen das Farbrauschen und Halo-Effekte verstärkt werden.
  • Bild vergrößern: Ein neuer Interpolationsalgorithmus soll Details beim Vergrößern besser erhalten.
  • Camera Raw: Für die neue Version 8 des Raw-Konverters gibt es drei neue Funktionen. So ist es nun möglich, mit dem Reparaturwerkzeug wie mit einem Pinsel zu streichen anstatt auf einen kreisförmigen Auswahlbereich fesetgelegt zu sein. Mit dem neuen Radial-Verlaufsfilter lassen sich zudem dezentrierte oder mehrfache Vignetteneffekte ins Bild einfügen und das Aufrichten-Werkzeug soll Bilder automatisch horizontal ausrichten und perspektivisch korrigieren können.
  • Camera Raw als Smart-Filter: Nützlich klingt auch die Möglichkeit, ein in Camera Raw bearbeitetes Bild direkt als Smart-Objekt in Photoshop zu öffnen. Wer also beispielsweise den Weißabgleich nachträglich in Camera Raw ändern möchte, kann danach ohne das Bild speichern oder schließen zu müssen, wieder zur Photoshop-Bearbeitung zurückkehren.
Photoshop CC kann jetzt Verwacklungen wie von langen Belichtungszeiten aus dme Bild rechnen
Photoshop CC kann jetzt Verwacklungen wie von langen Belichtungszeiten aus dem Bild rechnen

Photoshop CC enthält alle Funktionen einer Extended-Version. Die Extras gebenüber der nun nicht mehr vertriebenen Standard-Version betreffen vor allem die Bereiche Video und 3D-Design.

 

Adobe Photoshop CC nur noch im Abo

Das neue Photoshop CC gibt es nicht mehr wie bisher als DVD oder Download zum Kauf. Wer die neuen Funktionen nutzen will, muss die Profi-Bildbearbeitung über die Adobe Creative Cloud abonnieren. Für Creative Cloud steht auch das Kürzel „CC“, anstatt wie bisher „CS“ für Creative Suite. Auch die übrigen Programme der ehemaligen Creative Suite wie unter anderem Indesign, Illustrator oder Premiere stehen künftig nur im Abo zur Verüfgung.

Hier geht es zu den neuen Bildberbeitungs-Funktionen von Adobe Photoshop CC.

Bereits vor einem guten Jahr hatte Adobe mit der Creative Cloud das Modell von Software as a Service (SaaS) vorgestellt. Laut Adobe ist die „Creative Cloud ein mitgliedschaftsbasierter Service, der den Nutzern unbegrenzten Zugang zu allen Adobe Creative Desktop-Anwendungen bietet und ermöglicht, diese herunterzuladen und auf ihrem Desktop zu installieren. … Die Nutzer haben ebenfalls Zugang zu dynamischen Kreativ-Community sowie Publishing-Diensten für die Veröffentlichung von Apps und Webseiten. Sie erhalten Speicherplatz in der Cloud, haben die Möglichkeit jedes Gerät zu synchronisieren und bekommen neue Produkte und exklusive Updates, sobald diese veröffentlicht sind.

Photoshop CC im Jahr für rund 300 Euro

Für Einsteiger in die professionelle Bildbearbeitung entsteht durch das Abo nicht unbedingt ein Nachteil. Laut Adobe-Webseite zahlen Einzelanwender für das Jahresabo von Photoshop CC rund 25 Euro monatlich, im Jahr also rund 300 Euro. Photohop CC enthält zudem alle Funktionen der Extended-Version, was allerdings weniger die fotografischen Werkzeuge betrifft, sondern eher für Video- und 3D-Kreative interessant ist. Die Extended-Version von Photoshop CS6 belief sich auf 1.370 Euro, womit das Abo erst nach vier Jahren die Kosten für die Neuanschaffung einer Extended-Version „eingeholt“ hätte.

Wer eine registrierte Version von Photoshop CS3 oder neuer besitzt, kann das Photoshop-CC-Jahresabo für rund 13 Euro monatlich erwerben.

Adobe bietet jedoch gerade für professionelle Anwender und Unternehmen zahlreiche Abomodelle an. Mehr Infos zur Creative Cloud und zum Abosystem gibt es hier: http://www.adobe.com/de/products/creativecloud.html.

Vorteile des Abosystems:

  • Neue Funktionen können schneller integriert werden als beim bisherigen anderthalbjährigen Update-Zyklus und sollen laut Adobe nicht extra kosten
  • Bilder lassen sich im Cloud-Speicherplatz ablegen und von überall abrufen
  • Austausch mit anderen Benutzern über die Community-Services
  • Lizenzen lassen sich auf verschiedenen Rechnern nutzen, pro Lizenz könne bis zu zwei Photoshop-Installationen parallel aktiviert werden
  • Es gibt einen kostenlosen Testzugang für 30 Tage.

Nachteile des Abosystems:

  • Die Software gehört dem Benutzer nicht mehr uneingeschränkt
  • Nach Ablauf des Abos lassen sich die Bilder mit Photoshop nicht mehr bearbeiten
  • Die teils umfangreichen Programme müssen über das Internet geladen werden
  • Photoshop CS6 wird nicht mehr aktualisiert. Eine Ausnahme bildet Camera Raw: Wenn Adobes Raw-Konverter neue Kameras unterstützt, wird dieses Update auch Photoshop-CS6-Nutzern zur Verfügung gestellt.

Es ist laut Adobe nicht geplant, Photoshop Elements in die Cloud mit aufzunehmen. Die „kleine“ Bildbearbeitung wird es also weiterhin auch als Boxversion geben.

 

 

 

 

AquaSoft Diashow 8 jetzt mit animierten Reiserouten

aquasoftMit Spezialprogrammen wie „Diashow Ultimate“ von der Potsdamer Softwareschmiede Aquasoft lassen sich aus Fotos Multimediashows erstellen. In einem Browser werden Bilder, Videos und Musik zu einem neuen Video zusammengefügt.

Neu in Version 8 ist beispielsweise der Reiseassistent: Wenn Fotos in Kartenmaterial von OpenStreeMap eingefügt werden, kann Diashow 8 den Weg mit dekorativen Elementen wie unter anderem Reifenspuren, Flugzeugen, Autos oder Fähren anzeigen.

Neu ist auch die Rhythmusfunktion. In der Timeline lassen sich Taktzeiten von einem Musikstück markieren, nach der die Fotos ein- und ausgeblendet werden.

Zudem können nun Videos auch als H.264, MP4 oder WMV exportiert werden oder auf Blu-Ray gebrannt werden.

AquaSoft Diashow 8 Ultimate ist für Windows ab Version XP erhältlich. Sie können die Software 30 Tage testen, die Vollversion kostet rund 70 Euro. Mehr Infos gibt es auf der Homepage von Aquasoft.

Kommunikative Kompaktkameras von Canon

Neun neue Ixus- und Powershotkameras hat Canon in diesem Jahr bereits angekündigt. Alle sind wie immer klein und bunt, die Auflösung bewegt sich zwischen den üblichen 12 und 16 Megapixel, der Brennweitenbereich zwischen den ebenfalls üblichen 5- bis 10-fach-Zooms.

WLAN-Schnittstelle integriert

Dabei legt Canon Wert auf kommunikative Extras. Gleich vier der Neulinge bieten eine WLAN-Schnittstelle, womit sich die Bilder in Social-Media-Netzwerke wie Facebook befördern lassen – siehe die Kameraliste unten. Dies ist freilich nicht mit einem integrierten WLAN-Modul zu verwechseln. Selber funken können diese Canon-Kameras noch nicht. Über die Schnittstelle wird zunächst eine Verbindung zu einem iPhone oder Android-Smartphone hergestellt. Ist auf diesem wiederum die Canon Camera App installiert, lassen sich die Bilder in die Cloud schicken. Sofern man das Smartphone beim Fotografieren dabei hatte und die GPS-Daten geloggt hat, können über die GPS-Mobile-Funktion mit den Fotos verknüpft werden.

Hybrid Auto Modus: Foto und Video in einem

Die Canon Ixus 255 HS und die Powershot N bieten zudem den so genannten „Hybrid Auto Modus“: Dabei zeichnet die Kamera beim Modus „Smart Auto mit Szenenerkennung“ vier Sekunden vor jedem Auflösen als Video auf und setzt diese  auf Wunsch zu einem Clip zusammen.

Canons neun Neulinge im Überblick:

Hier alle im Januar angekündigten Modelle auf einen Blick:

  • Powershot A 2500: 109 Euro
  • Powershot A 2600: 129 Euro
  • Powershot A 3500 IS: 159 Euro
  • Powershot A 1400 Euro: 199 Euro
  • Powershot N mit WLAN-Schnittstelle, Hybrid-Auto-Modus und drehbarem Touchscreen: 329 Euro
  • Ixus 132: 139 Euro
  • Ixus 135 mit WLAN-Schnittstelle: 169 Euro
  • Ixus 140 mit WLAN-Schnittstelle: 189 Euro
  • Ixus 255 HS mit WLAN-Schnittstelle, 10-fach Zoom und Hybrid-Auto-Modus: 259 Euro

Alle Modelle kommen im Winter oder Frühjahr 2013 auf den Markt.

 

Neue Firmware für die Leica S2

Leica S2
Leica S2

Ab sofort gibt es von der Leica Camera AG eine neue Firmware (FW 1.0.4.2) für die Leica S2/S2-P. Das Update lässt sich ab sofort im Leica Kundenbereich kostenlos downloaden. Das Firmware Update ist unter anderem auf die Nutzung der neuen S Objektive Leica Super-Elmar-S 1:3,5/24 mm ASPH und Leica Vario-Elmar-S 1:3,5-5,6/30-90 mm ASPH ausgerichtet und verbessert deren Funktion. Des Weiteren ist die neue Firmware Voraussetzung für die Verwendung der Leica Zentralverschluss-Objektive.

Weiterhin wurde das Firmware Update genutzt, um ein paar Verbesserungen zu implementieren. Hierzu gehört die Optimierung der Belichtungs-Betriebsart Blendenautomatik (T). Bislang wurde die Belichtungszeit auch im T-Modus, bei Über- oder Unterschreitung des Belichtungsbereichs, automatisch der Lichtsituation angepasst. Nun hat die eingestellte Belichtungszeit Priorität. Verbessert wurde zudem die Übermittlung der kameraseitigen Weißabgleichswerte an Photoshop Lightroom. Die Firmware sowie eine Installationsanleitung stehen im geschützen Bereich von Leica zum Download bereit – allerdings nur für registrierte S-Kunden.

Mehr Leistung für die Canon EOS-1D X

Für Canons professionelle digitale Spiegelreflexkamera EOS-1D X gibt es ein Firmware-Update. Sie bringt neue Features und verbessserte Leistung. So wurden etwa Umfang und Leistung der AF-Funktion verbessert und die Bedienung vereinfacht.

Bei Aufnahmen unter schwachen Lichtverhältnissen im AI Servo AF Modus sind die Informationen im Sucher mit der neuen Firmware nun beleuchtet: Die AF-Felder blinken periodisch rot und können während der Aufnahme ausgewählt werden, ohne dabei die Belichtungsmessung zu beeinträchtigen. Außerdem hat Canon die Aufnahme weit entfernter Motive erleichtert: Die neue Firmware der EOS-1D X erlaubt den Einsatz eines Extenders zur Brennweitenverlängerung eines Super-Teleobjektives unter Beibehaltung der automatischen Scharfstellung. Bei Verwendung eines L-Serie Tele-Zooms stellt das zentrale AF-Messfeld zudem jetzt auch noch bei einer Lichtstärke von 1:8 scharf. Weiterhin werden einige kleinere Bugs mit der neuen Firmware korrigiert.

Das Firmware Update auf Version 1.1.1 kann auf allen EOS-1D X Modellen mit der derzeitigen Firmware bis Version 1.0.6. ausgeführt werden. Es steht als kostenloser Download auf den Service-Seiten von Canon zur Verfügung.

Edle Messsucherkamera: Leica M

Leica M
Leica M: Die Nachfolgerin der M9 heißt einfach M.

Was folgt auf die Leica M9? „M10“ hatten viele erwartet. Doch weit gefehlt, Leica nennt seine neu, digitale Messsucherkamera schlicht und einfach „M“. Die Leica Camera AG nutzt zur Vorstellung dieses und vieler weiterer Modelle die Photokina und setzt das komplette neue Lineup effektvoll in Szene. Dabei markiert die Leica M im Hinblick auf die Produktbezeichnung eine neue Ära. Leica verzichtet künftig auf alle Ziffern im Produktnamen, „um die Bedeutung der Leica Kamerasysteme M und S nachhaltig und langfristig zu unterstreichen“, wie es heißt.

 

Die Leica M ist mit einem neu entwickelten CMOS-Bildsensor ausgestattet und bietet alle möglichen Komfortfunktionen wie Live-View, Full-HD-Videos sowie zusätzliche Fokussier-Methoden. Leica preist sie deshalb als seine bislang vielseitigste Messsucherkamera an. Als erste Leica-Messsucherkamera ist die neue M mit einem völlig neu entwickelten, hochauflösenden Leica-Max-CMOS-Bildsensor im vollen Kleinbildformat mit 24 Megapixeln ausgestattet. Er wurde zusammen mit dem Kooperationspartner CMOSIS speziell für die Kamera und den Einsatz von M- und R-Objektiven entwickelt. Er soll die charakteristischen Vorteile von CCD-Sensoren wie die natürliche, brillante Farbwiedergabe und die eindrucksvolle Detailzeichnung nun auch auf einen CMOS-Sensor übertragen. Mit dem Sensor zusammen arbeitet in der M ein Leica Maestro-Prozessor, der ebenfalls für das Leica S-System verwendet wird.

 

Leica M: Rückseite in typischem M-Design
Leica M: Rückseite in typischem M-Design

Erstmals gibt es bei der Leica M einen Live-View und einen Live-View-Fokus. Der Monitor ist drei Zoll groß und löst mit 920.000 Pixeln hoch auf. Die Leica M bietet zwei weitere Fokusmethoden, die über die neue Fokustaste gestartet werden. Der neue „Live-View-Zoom“ ermöglicht eine bis zu 10-fache Vergrößerung für die volle Kontrolle der Schärfe bei Motivdetails oder der Naheinstellgrenze. Hinzu kommt der „Live-View-Fokus-Peaking“. Hier werden zur Fokuskontrolle Kanten automatisch mit roten Linien markiert. Anhand der Darstellung der Kanten lässt sich die Fokussierung dann beurteilen.

 

Gemäß Leicas M-Philosophie ist auch die neue M auf Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet. So bestehen Deckkappe und Bodendeckel der Kamera etwa aus massiven Messingblöcken. Das Ganzmetallgehäuse ist geschlossen und besteht aus einer Magnesiumlegierung. Spezielle Gummidichtungen sollen das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser schützen. Für die neue Leica M gibt es eine Vielzahl an optionalem Zubehör. Hierzu gehören etwa ein neuer Leica R-Adapter M, der den Anschluss an nahezu alle R-Objektive ermöglicht. Außerdem gibt es einen elektronischen Visoflex-Sucher, Leica EVF2, und ein Multifunktionshandgriff-M mit integriertem GPS-Modul. Ein Leica Mikrofon-Adapter-Set ist ebenfalls verfügbar.

 

Wie nicht anders zu erwarten  ist auch die neue Leica M kein Schnäppchen: Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland beträgt 6200 Euro. Sie ist in einer schwarz lackierten und einer silbern verchromten Ausführung ab Anfang 2013 erhältlich.