Archiv der Kategorie: Software

Beschreibungen von Fotosoftware aller Kategorien

Extensis Portfolio 8

Neue Funktionen im Workflow sollen das Asset-Management-System Portfolio 8 noch besser für den Einsatz im Unternehmen abstimmen.

In Portfolio 8 lassen sich Daten im Workflow nun besser verfolgen. Voreinstellungen für die Katalogisierung können den Ordnern zugewiesen werden, die im Rahmen der auotmatischen Synchronisierung überwacht werden. Auch wenn Dokumente bereits vordefinierte Metadaten haben, können Sie in Katalogen zugeteilt werden. Dabei reicht nun ein bloßes Ablegen in den Ordnern auf dem Fileserver, dass diese Dokumente mit in den Workflow aufgenommen werden. Dabei verfolgt Portfolio 8 den Status eines Jobs und hilft, die entsprechenden Dateien den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zur Verfügung zu stellen.

Die neue Funktion "Schnelle Katalogisierung" stellt die Dokumente schnell im Katalog dar. Der Anwender kann damit bereits arbeiten, während weitere Schritte der Katalogisierung im Hintergrund ablaufen. Außerdem nutzt Portfolio 8 nun automatisch angelegte Previews für die Erstellung von CDs, DVDs, Webseiten und E-Mails. Neu sind auch die  so genannten privaten Galerien, auf die nur die Personen zugreifen können, die sie angelegt haben. In den Notizblock-Galerien lassen sich darüber hinaus Dokumente beispielsweise für den Druck sammeln.

 

 

Portfolio 8 wird sowohl als Einzelplatzversion als auch für Arbeitsgruppen im Dezember 2005 zu haben sein. Der Portfolio Server kostet  rund 5000 US-Dollar, eine Client-Versionen für den Zugriff auf den Server 250 US-Dollar. Der Preis für die Einzelplatzversion liegt bei rund 200 US-Dollar. Upgrades von Portfolio 6 und 7 sind für rund 100 Euro erhältlich.

Foto 2006 Suite Edition

<p>Foto 2006 Suite Edition erf&uuml;llt drei Aufgaben: Das Programm bearbeitet Bilder, bietet Funktionen f&uuml;r die Archivierung und kann aus Fotos animierte Fotoshows erstellen.</p>
<p>Wie schon in der Vorg&auml;ngerversion&nbsp;Foto Desinger Pro Plus 10 legt&nbsp;Hersteller Microsoft gro&szlig;en Wert auf eine leichte Bedienbarkeit.&nbsp;&nbsp;Die Oberfl&auml;che ist intuitiv bedienbar, viele Assistenten helfen bei den Aufgaben der Bildbearbeitung. Lehrvideos f&uuml;hren in die Bedienung ein.</p>
<p>Eher&nbsp;f&uuml;r semiprofessionelle bis professionelle Fotografen richtet sich jedoch&nbsp;das nun integrierte Handling von Raw-Dateien. Raw-Daten von vielen aktuellen digitalen Kameras werden angezeigt, sie&nbsp;lassen sich auch bearbeiten und beispielsweise im JPEG-Format speichern.&nbsp;Die Bearbeitung von 16-Bit-Bildern unterst&uuml;tzt Foto 2006 Suite Edition jedoch nicht – profesionelle Fotografen werden diese Funktion f&uuml;r die Tonwertkorrektur vermissen.</p>
<p>Besondere M&uuml;he haben sich die Hersteller mit Schwarzwei&szlig;effekten gegeben. So l&auml;sst sich aus einem Farbbild ein Graustufenbild erstellen. &Uuml;ber das Mischungsverh&auml;ltnis von den RGB-Farben Rot, Gr&uuml;n und Blau werden dann die Bildteile unterschiedlich stark&nbsp;aufgehellt. Helligkeits- und Farbkorrekturen sind genauer einstellbar als in der Vorg&auml;nger-Version. Kontrastkorrekturen, die abschaltbar sind, fehlen jedoch auch bei diesem Programm.</p>
<p>In Sachen Webseiten und Online-Galerien ist bei Foto 2006 Suite Edition jedoch Fehlanzeige. Auch verweigen sich die gedruckten Bildkataloge einer aufw&auml;ndigen Gestaltung. Daf&uuml;r kann das Modul FotoStory 3.1 Bildreihen in Filme verwandeln. Dazu werden die Bilder ineinander geschwenkt und gezoomt. Kommentare lassen sich ebenso aufnehmen wie Hintergrundmusik einspielen. Ein Minuspunkt: Das Programm ben&ouml;tigt den Windows Media Player 10. Um diesen zu installieren, ist erst eine langwierige Online-Legalit&auml;tspr&uuml;fug der Windows-Installation notw&auml;ndig.</p>
<p>Die Archivierungsfunktion verschlagwortet umfangreich die eingelesenen Bilder, ganze Stichwortsammlungen &uuml;bertr&auml;gt man bequem von einem Bild auf andere Fotos. Aber auch hier ist der Eindruck nicht ungetr&uuml;bt: IPTC-Daten kann das Programm zwar lesen, aber Beschreibungen speichert es nicht in diesem Standard. Dadurch k&ouml;nnen andere Datenbanken diese Stichworte nicht lesen. Schade.</p>
<p>&nbsp;<span style=“FONT-WEIGHT: bold“>Alternative</span>: <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?area=1&amp;p=product&amp;action=showdetails&amp;id=11″>Photoshop Elements</a> (ca. 90 Euro) von <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?p=manufacturer&amp;action=showdetails&amp;area=1&amp;id=7″>Adobe</a> mit besserer Montage und Kontrastkorrektur.</p>

Microsoft stellt Windows Live vor

Im Rahmen einer Preview für Presse und Analysten haben Bill Gates und Ray Ozzie, Microsofts Chief Technical Officer, neue Internet-basierte Software-Services vorgestellt.

"Windows Live" basiert dabei auf einem zentralen Startpunkt unter Live.com, der sich komplett personalisieren lässt – eine Beta-Version ist bereits online, die sich jetzt schon auch auf deutsch ausprobieren lässt. Er umfasst Dienste wie Newsfeeds, soll aber später auch um einen Messenger sowie einen Windows Live- oder Hotmail-Posteingang erweitert werden. Auch ein Sicherheitscenter ist angedacht, dass sich allerdings ebenfalls noch im Betastadium befindet.

Das Programm um "Windows Live" ziehlt – insbesondere in Kombination mit der MSN-Suche – wohl auch auf die Aktivitäten des neu erkorenen Hauptkonkurrenten Google. Es soll für die Nutzer kostenlos sein und sich hauptsächlich durch Anzeigen finanzieren. Neben "Windows Live" soll es auch einen Dienst namens "Office Live" geben, der webbasierte Office-Anwendungen für (Klein-) Unternehmen bietet. An erweiterte Online-Dienste für Fotos (Alben, Bilderdienste, Speicher) ist offenbar noch nicht gedacht.

Neue Version von DxO Optics Pro 3.5

Ab Mitte November erscheint eine aktualisierte Version des Profi-Tools mit verbesserten Funktionen.

In der Version 3.5 ist die zweite Generation von DxO Optics Engine integriert, die auf Fotos ungewollte Farbränder und insbesondere "Purpal Fringing" beseitigt. Die DxO Optics Engine V2 bewahrt außerdem bei der Korrektur von Verzeichnung einen größeren Teil der Bildoberfläche und bringt nach Angaben des Herstellers noch bessere Leistungen bei der Korrektur der Objektivunschärfe. Außerdem ist jetzt ein benutzerdefiniertes Zuschneiden möglich. Die Version 3.5 soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit um bis zu 100 % steigern, indem die Vorteile von Mulitprozessor- bzw. Dual-Core-Computern genutzt werden. Das Upgrade ist für Benutzer der Version 3.0 kostenlos, ansonsten wird es wohl bei einem Preis von ca. 150 Dollar bleiben.

ACDSee 8

<p>Die Bildverwaltung ACDSee unterst&uuml;tzt in der Version 8 endlich auch den Standard IPTC. Dies ist ein Muss f&uuml;r profitaugliche&nbsp; Fotodatenbanken. In der Version 7, die sich mit der Verwaltung von ICC-Profilen klar an Foto-Profis und Unternehmen wendete, fehlte diese Funktion. Umso erstaunlicher ist, dass in diesem Update 8 der Hersteller mit Spa&szlig;-Funktionen wie den neuen Effekten, einem VCD-Modul oder dem Fotoausbesserungs-Werkzeug wirbt, die sich eher an Einsteiger und Consumer als an Profi-Fotografen wenden. <span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:0]</span></p>
<p>Per <strong>IPTC</strong>&nbsp;k&ouml;nnen Fotografen ihre Bilder mit Metadaten wie Bildunterschriften, Schlagwortvergabe, Fotograf- oder Copyrightvermerke versehen. Profis liefern so Ihren Auftraggebern wie Foto-Agenturen oder Agenturen wichtige Informationen zu den Fotos. ACDSee 8 macht die Verwaltung&nbsp;dieser IPTC-Daten einfach. Neben der Miniaturvorschau lassen sich die IPTC-Informationen genauso wie EXIF-Infos und Datenbankinformationen als Register mit einem Klick aufrufen. Beim Test las ACDSee in IPTC-Daten, die in anderen Programmen wie Photoshop CS 2 erstellt wurden, problemlos aus.</p>
<p>Neben IPTC hat ACDSystems seiner Datenbank eine Reihe von weiteren Funktionen spendiert, wie die Erstellung von VCDs f&uuml;r Fotoshows, einen so genannten Brennkorb und einige Bildbearbeitungswerkzeuge.</p>
<p><span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:4]</span> <span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:5]</span>&nbsp; – Das <strong>VCD-Modul</strong> zeigt die Elemente einer Diashow &uuml;bersichtlich an: Das aktuell markierte Bild in gro&szlig;er Vorschau, darunter die Fotoreihe und Tonspuren. Mit 27 Effekten lassen sich die &Uuml;berg&auml;nge von Foto zu Foto aufpeppen. Gut: Der Anwender kann zwischen den TV-Formaten PAL und NTSC w&auml;hlen.</p>
<p>- Der <strong>Brennkorb</strong> ist an sich nichts Neues. Er stellt die schon vorher vorhandene Brennfunktion&nbsp;in als&nbsp;gesondertes Fenster dar, in das sich die Inhalte per Drag &amp; Drop ziehen lassen. Das erleichert die Arbeit, nervig ist jedoch, das der Anwender erst noch das kostenlose ACDSee 8 Media Support Pack von ACDSystems laden muss.</p>
<p><em><a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?nav=1&amp;area=1&amp;p=articles&amp;action=showdetails&amp;id=19&amp;artpage=2&amp;type=review“>Weiterlesen</a></em> [–NEU–]</p>
<p>&nbsp;<span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:3]</span>&nbsp; – Hilfreich ist die Bildbearbeitungsfunktion, die <strong>fehlbelichtete Bildteile</strong> mit gr&uuml;n oder rot&nbsp;einf&auml;rbt – je nach Unter- oder &Uuml;berbelichtung. Mit dem &quot;Fotoausbesserungswerkzeug&quot; entfernen au&szlig;erdem auch Einsteiger unkompliziert die st&ouml;rende Bildelemente. F&uuml;r kreative Geister h&auml;lt das Programm noch 27 neue Effektfilter f&uuml;r Fotos bereit. Eine Konkurrenz zu den Montagetechniken eines Bildbearbeitungsprogrammes wie Paint Shop Pro 10 oder PhotoImpact 11 stellt ACDSee 8 jedoch nicht dar, dazu fehlen manuelle Einstellungsm&ouml;glichkeiten.&nbsp;</p>
<p>- Praktisch schlie&szlig;lich ist noch die Schnellsuche-Funktion. Wer ein oder mehrere Fotos sucht, kann jetzt direkt auf der Startoberfl&auml;che Paramter&nbsp;in die Schnellsuche eingeben. Die Suchparamter lassen sich mit Operatoren wie &quot;und&quot; bezieungsweise &quot;oder&quot; verkn&uuml;pfen,&nbsp;ohne dass erst die eigentliche Suchfunktion bem&uuml;ht werden muss.</p>
<p><font color=“#ff6600″><strong>Meinung der Redaktion</strong></font>: Durch die Unterst&uuml;tzung von IPTC jetzt auch als Datenbank profitauglich.&nbsp;</p>

iView Media Pro 3: Jetzt mit virtuellem Leuchttisch

Ab 1. November erscheint weltweit die neue Version der Multimediadatenbank iView Media Pro für Mac OS und Windows.

Die Version 3 von iView Multimedia und Application Systems Heidelberg bietet gegenüber dem Vorgänger über 30 neue Features. Besonderes Highlight dürfte der digitale "Leuchttisch" sein. Mit ihm kann man bis zu vier Bilder gleichzeitig auf dem Bildschirm vergleichen, bei stehen Funktionen wie Lupe, synchronisiertes Scrollen, Histogramm-Palette und Pixelvergrößerung zur Verfügung. Außerdem sollen Schlagwortfamilien, Vorlagen sowie eine intelligente Vokabularkontrolle die Verschlagwortung vereinfachen. Und iView Media Pro verfolgt weiterhin konsequent den Weg zu einem Multimedia-Tool:  Jetzt werden auch WMV, WMA, Microsoft Word, RTF und Webarchive unterstützt.

Das Programm soll von Anfang an auch auf Deutsch verfügbar sein, eine Box-Versionen mit gedrucktem deutschen Handbuch wird jedoch erst in der zweiten Novemberhälfte ausgeliefert. Der Preis dürfte ähnlich hoch wie die Vorgängerversion liegen (ca. 170 Euro).

 

Picasa 2

Nachdem Google 2004 den Bildverwaltungsspezialisten Picasa übernommen hat mischt der Suchmaschinenbetreiber nun auch im Foto-Software-Geschäft mit. Doch dass Google mit Picasa 2 eine Bilddatendatenbank zum Nulltarif anbietet, wissen trotzdem nur wenige. Eine Bilder-Suchmaschine für den Desktop sozusagen. Das kleine, aber pfiffige Tool ist überraschend leistungsstark und kommt selbst mit RAW-Dateien klar – die wesentliche Neuerung gegenüber der alten Version, abgesehen von Bugfixes, zusätzlichen Filtern oder der Unterstützung des hauseigenen E-Mail-Dienstes GMail. Fototools hat die wichtigsten Funktionen des deutschsprachigen Tools einmal genau für Sie unter die Lupe genommen.
[SCREEN:0]
Sofort nach dem ersten Start bietet Picasa als Option den Scan der kompletten Festplatte an, wobei das Programm ein erstaunliches Tempo vorlegt. Der Import von 5000 Fotos (insgesamt 1,2 GByte) dauerte fünf Minuten und 50 Sekunden. Die Profidatenbank iMatch verarbeitete den gleichen Datenbestand in zehn Minuten und 24 Sekunden, benötigte also knapp doppelt so lange, um die Ziellinie zu überqueren. Von den RAW-Formaten Canon (CRW), Olympus (ORF), Sony (SRF) sowie Nikon (NEF) ließ sich Picasa nicht irritieren, sowohl Import als auch Thumbnail-Anzeige funktionierten reibungslos. Picasa 2  verwaltet sogar Filme im MPG-, AVI-, ASF-, WMV- und MOV-Format.

Überblick über alle Fotos
Ist die Datenbank erst einmal gefüllt, fasst Picasa sämtliche Fotos nach Jahrgängen zusammen und sortiert sie unterhalb dieser Kategorie nach Festplatten-Ordnern. Diese Art der Anzeige ist anfangs gewöhnungsbedürftig, sie setzt zudem eine sinnvoll gegliederte Ordnerstruktur voraus. Um die Organisation größerer Datenbestände zu erleichtern, lassen sich Fotos mit Stichwörtern versehen, besonders gelungene Aufnahmen erhalten einen Stern als Auszeichnung. Auch das stapelweise Umbenennen ganzer Fotoserien ist möglich.
[SCREEN:1]
Ein weiteres Sortierelement, das aus dem professionellen Bilddatenbankbereich übernommen wurde, sind die Kategorien (intern als Labels bezeichnet). Damit lassen sich Fotos aus unterschiedlichen Ordner unabhängig vom Aufnahmezeitpunkt oder Motiv zu neuen Themengruppen zusammenfassen. Mit kommerziellen Programmen wie Studioline Photo, ThumbsPlus oder ACDSee ist diese Funktion allerdings nicht vergleichbar, denn man kann keine Unterkategorien bilden. Beispiel: Portraitfotos als Hauptkategorie, Personennamen als Unterkategorien. Das erschwert die Übersicht bei großen Fotoalben. Dafür ist die Zahl der Hauptkategorien unbegrenzt, per Batch-Verarbeitung ordnet das Programm die Kategorien mehreren Fotos gleichzeitig zu – das spart Zeit und hilft, umfangreiche Fotoalben rasch nach Themen zu strukturieren. Außerdem unterstützt Picasa den IPTC-Standard – allerdings nur bei der Vergabe von Bildunterschriften. Diese Kurztexte werden direkt in der Bilddatei gespeichert.
weiter…

[–NEU–] Bei der Suche reagiert Picasa genauso fix wie beim Import. Ein Klick auf das Sternsymbol und im gleichen Augenblick erscheinen die besten Fotos auf dem Bildschirm. Vorausgesetzt natürlich, man hat sie vorher per Stern markiert. Die Volltextsuche erstreckt sich sowohl auf Bild- und Verzeichnisnamen als auch auf Bildunterschriften oder Kategorien. Ein pfiffiges Detail ist der Schieberegler, mit dem sich der Suchzeitraum blitzschnell eingrenzen lässt.
[SCREEN:2]
Der eingebaute Bildeditor ist eine nette Beigabe, zum ernsthaften Werkzeug fehlen ihm die nötigen Funktionen. Er reicht aber aus, um Farben, Helligkeit, Kontraste und rote Augen zu korrigieren oder Bilder zu beschneiden. Zusätzlich stehen diverse Filter zur Auswahl. Diese sind zwar schön zum Spielen, aber ebenfalls keine Konkurrenz für die sehr viel aufwendigeren Filteroptionen von Studioline Photo, ThumbsPlus oder ACDSee. Änderungen an einem Foto werden zunächst nicht gespeichert, dies erfolgt erst beim Export. Die wertvollen Originalfotos sind also geschützt. Ein Sicherheitsprinzip, mit dem auch Studioline Photo arbeitet.

Datensicherung und Präsentation
Überzeugender ist das Backup-Modul. Picasa legt Wert auf Datensicherheit, der komplette Bildbestand lässt sich praktisch auf Knopfdruck als Vollbackup auf CD, DVD, externe Festplatten oder Netzlaufwerke übertragen. Picasa informiert dabei vorab, ob die zu sichernden Dateien auf den Datenträger passen – eine durchdachte Funktion. Zudem merkt sich das Programm, welche Daten bereits gesichert wurden, so dass man das Vollbackup nur ein einziges Mal starten muss. Beim zweiten Mal sichert Picasa nur noch neu hinzugekommene und geänderte Fotos. Falls gewünscht, schließt man einzelne Ordner beim Sicherungslauf aus, das spart Zeit.
[SCREEN:3]
Auch die Export-Möglichkeiten des Programms können sich sehen lassen. Picasa erstellt beispielsweise ansehnliche Fotoalben fürs Web, sechs verschiedene Vorlagen stehen zur Auswahl. Schade ist nur, dass diese Funktion in einem unauffälligen Kontextmenü versteckt ist. Die Option „Diashow“ ist eher schlicht gehalten, Überblendeffekte bietet Picasa keine, ebenso wenig wie einen Titeleditor. Dafür kann man die Diashow mit beliebigen MP3-Titeln verknüpfen. Picasa brennt die Diashow auf Wunsch auch auf CD und fügt ein interaktives Menü bei, mit dem sich die Diashow steuern lässt. Eine feine und durchdachte Sache. Was bietet Picasa sonst noch? Die Funktion „Collage mischt beispielsweise ausgewählte Motive zu einem neuen Bild – eine witzige Sache, Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Die Option „Blogger“ ist für Anwender gedacht, die ihre Fotos übers Web austauschen und besprechen wollen. Außerdem bietet das Programm eine so genannte Posterfunktion. Sie verteilt große Bilder auf mehrere DIN-A4-Ausdrucke, die man anschließend zu einem Bild zusammen klebt.

Fazit
Picasa 2 ist eine sehr schnelle, kostenlose Bildverwaltung mit – Google-typischer – rasanter Suchfunktion. Dank der aufgeräumten Benutzeroberfläche von Picasa findet man sich schnell zurecht. Fast alle Funktionen sind selbsterklärend und alle wichtigen Optionen – etwa das Brennen von Backup- oder Diashow-CDs – sind schnell und einfach zu erreichen.
von Jörg Reichertz

ThumbsPlus 7

ThumbsPlus 7 ist eine Datenbank für Bilder. Sie durchsucht die Festplatte sowie Wechselmedien und zeigt die Inhalte der Ordner und der Unterordner als Thumbnails an. Dabei kann das Programm in den so genannten Galerien Miniaturansichten aus unterschiedlichen Ordnern bündeln – dabei bleiben die Originale unverändert an ihrem Platz. Das Programm bietet vielfältige Sortier- und Suchfunktionen, besonders praktisch dabei ist, dass die Suchergebnisse sich als Galerie speichern lassen.

Neue Funktionen Auffällig ist in der Version 7 die aufpolierte IPTC-Technik. Umfangreiche IPTC-Vorlagen können manuell erstellt und auf ganze Bildreihen übertragen werden. Erfreulicherweise löscht dabei ThumbsPlus dabei keine enthaltenen Stichwörter.

Für Einzelbilder gibt es jetzt eine Histogrammansicht, um sich über die Helligkeitsverteilung im Bild klar zu werden. Bis jetzt kann jedoch ThumbsPlus IPTC-Werte und Histogramm nicht gleichzeitig anzeigen.

Bei der Bildbearbeitung gibt es kleinere Neuerungen, beispielsweise werden Bilder mit 16 Bit jetzt besser unterstützt. Der Kontrastkorrektur liegt der Xe847-Algorithmus zugrunde. 

In der Pro-Version liest ThumbsPlus auch Camera-Raw- und DNG-Dateien; nach wie vor ist dafür jedoch ein spezielles Plug-in nötig, das man sich von der Hersteller-Webseite laden muss. 

Bei der Verschlagwortung und der Sortierung hat sich nicht viel Neues getan – die Funktionen waren bereits sehr gut: ThumbsPlus 7 kann die Bilder nach wie vor nach ausgefallenen Kriterien wie Seitenverhältnissen oder Pixelzahlen klassifizieren, auch die Ähnlichkeitssuche liefert zuverlässige Resultate.

 

 

 

 

Bedienung So mächtig Thumbs Plus auch ist, die Oberfläche ist für den Einsteiger nicht immer leicht zu verstehen. So ist beispielsweise schon eine Recherche nach dem Datum in der Standardsuche umständlich. iView MediaPro 3 erzielt hier mit der neuen Schnellsuche bessere Resultate.

Schwächen sind auch bei der Umbenennen-Funktion zu erkennen. Das Programm behält keine Teile von Namen beim Umbenennen bei und setzt auch keine IPTC- oder Exif-Werte in den Namen ein.