Alle Beiträge von Katja Leonhardt

Katja Leonhardt arbeitete dreieinhalb Jahre als Redakteurin und Ressortleiterin für die Zeitschrift ComputerFoto. Mit Digitalkameras beschäftigt sie sich am liebsten unter Wasser. Für interessante Fotosoftware bringt Katja allerdings genauso viel Begeisterung auf wie für die Gewässer in München und Umgebung. Das Ergebnis der Trockenübungen am Rechner sind ein Teil der News und Workshops auf diesen Seiten - halt die Fototools.

Foto 2006 Suite Edition

<p>Foto 2006 Suite Edition erf&uuml;llt drei Aufgaben: Das Programm bearbeitet Bilder, bietet Funktionen f&uuml;r die Archivierung und kann aus Fotos animierte Fotoshows erstellen.</p>
<p>Wie schon in der Vorg&auml;ngerversion&nbsp;Foto Desinger Pro Plus 10 legt&nbsp;Hersteller Microsoft gro&szlig;en Wert auf eine leichte Bedienbarkeit.&nbsp;&nbsp;Die Oberfl&auml;che ist intuitiv bedienbar, viele Assistenten helfen bei den Aufgaben der Bildbearbeitung. Lehrvideos f&uuml;hren in die Bedienung ein.</p>
<p>Eher&nbsp;f&uuml;r semiprofessionelle bis professionelle Fotografen richtet sich jedoch&nbsp;das nun integrierte Handling von Raw-Dateien. Raw-Daten von vielen aktuellen digitalen Kameras werden angezeigt, sie&nbsp;lassen sich auch bearbeiten und beispielsweise im JPEG-Format speichern.&nbsp;Die Bearbeitung von 16-Bit-Bildern unterst&uuml;tzt Foto 2006 Suite Edition jedoch nicht – profesionelle Fotografen werden diese Funktion f&uuml;r die Tonwertkorrektur vermissen.</p>
<p>Besondere M&uuml;he haben sich die Hersteller mit Schwarzwei&szlig;effekten gegeben. So l&auml;sst sich aus einem Farbbild ein Graustufenbild erstellen. &Uuml;ber das Mischungsverh&auml;ltnis von den RGB-Farben Rot, Gr&uuml;n und Blau werden dann die Bildteile unterschiedlich stark&nbsp;aufgehellt. Helligkeits- und Farbkorrekturen sind genauer einstellbar als in der Vorg&auml;nger-Version. Kontrastkorrekturen, die abschaltbar sind, fehlen jedoch auch bei diesem Programm.</p>
<p>In Sachen Webseiten und Online-Galerien ist bei Foto 2006 Suite Edition jedoch Fehlanzeige. Auch verweigen sich die gedruckten Bildkataloge einer aufw&auml;ndigen Gestaltung. Daf&uuml;r kann das Modul FotoStory 3.1 Bildreihen in Filme verwandeln. Dazu werden die Bilder ineinander geschwenkt und gezoomt. Kommentare lassen sich ebenso aufnehmen wie Hintergrundmusik einspielen. Ein Minuspunkt: Das Programm ben&ouml;tigt den Windows Media Player 10. Um diesen zu installieren, ist erst eine langwierige Online-Legalit&auml;tspr&uuml;fug der Windows-Installation notw&auml;ndig.</p>
<p>Die Archivierungsfunktion verschlagwortet umfangreich die eingelesenen Bilder, ganze Stichwortsammlungen &uuml;bertr&auml;gt man bequem von einem Bild auf andere Fotos. Aber auch hier ist der Eindruck nicht ungetr&uuml;bt: IPTC-Daten kann das Programm zwar lesen, aber Beschreibungen speichert es nicht in diesem Standard. Dadurch k&ouml;nnen andere Datenbanken diese Stichworte nicht lesen. Schade.</p>
<p>&nbsp;<span style=“FONT-WEIGHT: bold“>Alternative</span>: <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?area=1&amp;p=product&amp;action=showdetails&amp;id=11″>Photoshop Elements</a> (ca. 90 Euro) von <a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?p=manufacturer&amp;action=showdetails&amp;area=1&amp;id=7″>Adobe</a> mit besserer Montage und Kontrastkorrektur.</p>

ACDSee 8

<p>Die Bildverwaltung ACDSee unterst&uuml;tzt in der Version 8 endlich auch den Standard IPTC. Dies ist ein Muss f&uuml;r profitaugliche&nbsp; Fotodatenbanken. In der Version 7, die sich mit der Verwaltung von ICC-Profilen klar an Foto-Profis und Unternehmen wendete, fehlte diese Funktion. Umso erstaunlicher ist, dass in diesem Update 8 der Hersteller mit Spa&szlig;-Funktionen wie den neuen Effekten, einem VCD-Modul oder dem Fotoausbesserungs-Werkzeug wirbt, die sich eher an Einsteiger und Consumer als an Profi-Fotografen wenden. <span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:0]</span></p>
<p>Per <strong>IPTC</strong>&nbsp;k&ouml;nnen Fotografen ihre Bilder mit Metadaten wie Bildunterschriften, Schlagwortvergabe, Fotograf- oder Copyrightvermerke versehen. Profis liefern so Ihren Auftraggebern wie Foto-Agenturen oder Agenturen wichtige Informationen zu den Fotos. ACDSee 8 macht die Verwaltung&nbsp;dieser IPTC-Daten einfach. Neben der Miniaturvorschau lassen sich die IPTC-Informationen genauso wie EXIF-Infos und Datenbankinformationen als Register mit einem Klick aufrufen. Beim Test las ACDSee in IPTC-Daten, die in anderen Programmen wie Photoshop CS 2 erstellt wurden, problemlos aus.</p>
<p>Neben IPTC hat ACDSystems seiner Datenbank eine Reihe von weiteren Funktionen spendiert, wie die Erstellung von VCDs f&uuml;r Fotoshows, einen so genannten Brennkorb und einige Bildbearbeitungswerkzeuge.</p>
<p><span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:4]</span> <span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:5]</span>&nbsp; – Das <strong>VCD-Modul</strong> zeigt die Elemente einer Diashow &uuml;bersichtlich an: Das aktuell markierte Bild in gro&szlig;er Vorschau, darunter die Fotoreihe und Tonspuren. Mit 27 Effekten lassen sich die &Uuml;berg&auml;nge von Foto zu Foto aufpeppen. Gut: Der Anwender kann zwischen den TV-Formaten PAL und NTSC w&auml;hlen.</p>
<p>- Der <strong>Brennkorb</strong> ist an sich nichts Neues. Er stellt die schon vorher vorhandene Brennfunktion&nbsp;in als&nbsp;gesondertes Fenster dar, in das sich die Inhalte per Drag &amp; Drop ziehen lassen. Das erleichert die Arbeit, nervig ist jedoch, das der Anwender erst noch das kostenlose ACDSee 8 Media Support Pack von ACDSystems laden muss.</p>
<p><em><a href=“http://www.foto-tools.de/index.php?nav=1&amp;area=1&amp;p=articles&amp;action=showdetails&amp;id=19&amp;artpage=2&amp;type=review“>Weiterlesen</a></em> [–NEU–]</p>
<p>&nbsp;<span style=“font-weight: normal;“>[SCREEN:3]</span>&nbsp; – Hilfreich ist die Bildbearbeitungsfunktion, die <strong>fehlbelichtete Bildteile</strong> mit gr&uuml;n oder rot&nbsp;einf&auml;rbt – je nach Unter- oder &Uuml;berbelichtung. Mit dem &quot;Fotoausbesserungswerkzeug&quot; entfernen au&szlig;erdem auch Einsteiger unkompliziert die st&ouml;rende Bildelemente. F&uuml;r kreative Geister h&auml;lt das Programm noch 27 neue Effektfilter f&uuml;r Fotos bereit. Eine Konkurrenz zu den Montagetechniken eines Bildbearbeitungsprogrammes wie Paint Shop Pro 10 oder PhotoImpact 11 stellt ACDSee 8 jedoch nicht dar, dazu fehlen manuelle Einstellungsm&ouml;glichkeiten.&nbsp;</p>
<p>- Praktisch schlie&szlig;lich ist noch die Schnellsuche-Funktion. Wer ein oder mehrere Fotos sucht, kann jetzt direkt auf der Startoberfl&auml;che Paramter&nbsp;in die Schnellsuche eingeben. Die Suchparamter lassen sich mit Operatoren wie &quot;und&quot; bezieungsweise &quot;oder&quot; verkn&uuml;pfen,&nbsp;ohne dass erst die eigentliche Suchfunktion bem&uuml;ht werden muss.</p>
<p><font color=“#ff6600″><strong>Meinung der Redaktion</strong></font>: Durch die Unterst&uuml;tzung von IPTC jetzt auch als Datenbank profitauglich.&nbsp;</p>

ThumbsPlus 7

ThumbsPlus 7 ist eine Datenbank für Bilder. Sie durchsucht die Festplatte sowie Wechselmedien und zeigt die Inhalte der Ordner und der Unterordner als Thumbnails an. Dabei kann das Programm in den so genannten Galerien Miniaturansichten aus unterschiedlichen Ordnern bündeln – dabei bleiben die Originale unverändert an ihrem Platz. Das Programm bietet vielfältige Sortier- und Suchfunktionen, besonders praktisch dabei ist, dass die Suchergebnisse sich als Galerie speichern lassen.

Neue Funktionen Auffällig ist in der Version 7 die aufpolierte IPTC-Technik. Umfangreiche IPTC-Vorlagen können manuell erstellt und auf ganze Bildreihen übertragen werden. Erfreulicherweise löscht dabei ThumbsPlus dabei keine enthaltenen Stichwörter.

Für Einzelbilder gibt es jetzt eine Histogrammansicht, um sich über die Helligkeitsverteilung im Bild klar zu werden. Bis jetzt kann jedoch ThumbsPlus IPTC-Werte und Histogramm nicht gleichzeitig anzeigen.

Bei der Bildbearbeitung gibt es kleinere Neuerungen, beispielsweise werden Bilder mit 16 Bit jetzt besser unterstützt. Der Kontrastkorrektur liegt der Xe847-Algorithmus zugrunde. 

In der Pro-Version liest ThumbsPlus auch Camera-Raw- und DNG-Dateien; nach wie vor ist dafür jedoch ein spezielles Plug-in nötig, das man sich von der Hersteller-Webseite laden muss. 

Bei der Verschlagwortung und der Sortierung hat sich nicht viel Neues getan – die Funktionen waren bereits sehr gut: ThumbsPlus 7 kann die Bilder nach wie vor nach ausgefallenen Kriterien wie Seitenverhältnissen oder Pixelzahlen klassifizieren, auch die Ähnlichkeitssuche liefert zuverlässige Resultate.

 

 

 

 

Bedienung So mächtig Thumbs Plus auch ist, die Oberfläche ist für den Einsteiger nicht immer leicht zu verstehen. So ist beispielsweise schon eine Recherche nach dem Datum in der Standardsuche umständlich. iView MediaPro 3 erzielt hier mit der neuen Schnellsuche bessere Resultate.

Schwächen sind auch bei der Umbenennen-Funktion zu erkennen. Das Programm behält keine Teile von Namen beim Umbenennen bei und setzt auch keine IPTC- oder Exif-Werte in den Namen ein.