Nich ganz zu Unrecht tituliert Pentax die K-r als "erwachsene Schwester" der Pentax K-x und schafft quasi seine neue Mittelklasse. Die Pentax K-r ähnelt tatsächlich stark der K-x, bietet jedoch ein komplett überarbeitetes Innenleben. So entstammt der CMOS-Sensor im APS-Format mit 12,4 MP Auflösung einer neuen, besonders rauscharmen Generation. Ebenfalls neu ist der High Speed 11-Punkt Autofokus.
Die Pentax K-r bietet eine Verschlusszeit von minimal 1/6.000 Sekunde; ihre Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 25.600. Bei Serienbildern erreicht die Pentax K-r ein beachtliches Tempo: sechs Bilder pro Sekunde. Der LCD Monitor der K-r ist mit 3,0 Zoll standesgemäß groß und löst mit 921.000 Bildpunkten ähnlich hoch auf wie vergleichbare Konkurrenzmodelle. Das Display bietet ein Live Bild sowie eine 6-fach-Lupe.
Pentax K-r mit zahlreichen Verbesserungen
Dank neuer Dynamikfunktion soll die Wiedergabe von Spitzlichtern und Schattenbereichen bei der Pentax K-r deutlich besser ausfallen. Eine HDR-Automatik ist ebenfalls mit an Bord. Im Gegensatz zur Pentax K-7 ist für die HDR-Bildfolgen jedoch bei der Aufnahme kein Stativ mehr erforderlich. Die K-r richtet jetzt die Bilder automatisch aus. Videos zeichnet die Pentax K-r im kleinen HD-Format von 1.280 x 720 Bildpunkten aus. Für die Bildstabilisierung sorgt sorgt eine opto-magnetische Shake Reduction direkt am CMOS-Sensor.
Die Pentax K-r arbeitet mit AA Batterien oder Lithium-Ionen-Akkus. Mit einem Gewicht von 544 Gramm (ohne Akkus) gehört die Pentax K-r zu den leichteren Spiegelreflexkameras. Auch die Abmessungen von 124,5 x 97 x 67,5 mm sind für eine SLR recht gering. Die Pentax K-r gibt es in drei Gehäusefarben Schwarz, Weiß und Rot. Die Pentax K-r ist ab Oktober 2010 erhältlich. Der Body alleine soll rund 770 Euro kosten. Alternativ gibt es ein Standard-Kit mit dem leichten Objektiv smc DAL 18-55 mm für rund 820 Euro (UVP). Das Doppellens-Kit mit 18-55 mm und dem DAL 50-200 mm soll rund 930 Euro kosten.