Nik Software HDR Efex Pro: Neues Photoshop-Plugin

Laut Nik Software ist die Erstellung von einem HDR-Bild besonders einfach. So bietet HDR Efex Pro verschiedene Filter wie "Pure" oder "Fresco", mit denen das Tool das HDR-Bild automatisch optimiert. Wer selber Hand anlegen will, kann die aus Niks anderen Plug-ins wie Define oder Viveza bekannte U-Point-Technologie nutzen. Damit lassen sich Schattierungen, Farbe und Kontrast gezielt in einzelnen Bildbereichen anpassen. Artefakte wie Geisterbilder soll das Plug-in erkennen und beseitigen, auch kann HDR Efex Pro die Bilder automatisch ausrichten, etwa, wenn die Belichtungsreihe aus der Hand geschossen wurde. Zudem ist es möglich, ein so genanntes Pseudo-HDR zu erstellen. Dabei wird der typische hyperrealistische HDR-Effekt in einem einzigen Bild erzeugt.

HDR Efex Pro lässt sich in Adobe Photoshop sowie in Apple Aperture und Adobe Photoshop Lightroom einbinden. Das Tool kommt im Herbst 2010 als Box in den handel und kostet rund 160 Euro.

HDR steht für High Dynamic Range. In einem HDR-Bild lassen sich auch Szenerien mit einem sehr hohen Kontrast abbilden. Dazu werden verschieden belichtete Einzelbilder zu einem einzigen Bild mit einer hohen Fartbiefe von 32 Bit erzeugt, in dem alle Kontrastabstufungen enthalten sind. Damit der Monitor dieses Kontrastverhältnis abbilden kann, staucht man anschließend das HDR-Bild via Tonemapping auf ein 16 oder 8-Bit-Bild. Dabei bleiben die Kontrastnuancieren jedoch erhalten. Ein beliebtes Tool zur Erstellung von HDR-Bildern ist Photomatix Pro, das mit 98 Euro etwas preiswerter ist. Zudem bietet Photomatix ein automatisches Exposure Blending, bei dem die optimal belichteten Teile eines Fotos zusammengesetzt werden. Ein HDR-Bild entsteht dabei nicht, jedoch lässt sich so ebenfalls eine kontrastreiche Szenerie abbilden. Auch Photoshop CS5 bietet diverse Algorithmen für das Tonemapping von 32- und 16-Bit-Bildern.

 

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