Sony Cyber-shot DSC-TX9 ist wie die ebenfalls neue Sony WX5 mit einem Exmor-R-CMOS Sensor ausgestattet, der mit 12,2 Megapixel auflöst und dank verbesserten Rauschverhaltens für gute Aufnahmen auch bei schlechtem Licht sorgen soll. Und wie die WX5 verfügt auch die Sony TX9 über die neue 3D-Panoramafunktion: Der Anwender schwenkt die Kamera nach dem Auslösen horizontal oder vertikal. Dabei nimmt die TX9 in wenigen Sekunden bis zu 100 Fotos auf. Ihre Elektronik kombiniert die Bildinformationen automatisch zu einem Panoramabild, das zwei Ansichten derselben Situation mit leichtem Versatz enthält. Wird die Kamera beispielsweise an einen 3D kompatiblen Fernseher angeschlossen, lassen sich die in einem Standardformat gespeicherten 3D Aufnahmen ansehen.
Auch die neue Funktion „Background Defocus“ nimmt dem Fotografen Arbeit ab. So schießt die TX9 zwei Bilder, ermittelt daraus den Vordergrund und stellt an-
schließend den Hintergrund unscharf. Damit lassen sich Porträtfotos so gestalten, als wären sie mit einer sehr großen Blendenöffnung aufgenommen worden.
Die Sony T99 ist etwas weniger üppig ausgestattet. Jedoch nimmt der Sensor – hier ein Super HAD CCD-Sensor – Fotos sogar mit 14,1 Megapixel auf. Videos kann die T99 jedoch nur in 720p drehen, während die TX9 sogar Full HD mit 1080i (AVCHD) aufnimmt. Beide Kameras arbeiten mit einem optischen Bildstabilisator, der das 4-fach-Zoom unterstützt. Beide Objektive bieten dabei ein starkes Weitwinkel von 25mm Brennweite (umgerechnet auf das Kleinbildformat). Unterschiede gibt es dagegen wieder beim Display: Das Xtra Fine Display der TX9 misst 8,8 Zentimeter in der Diagonale (3,5 Zoll mit 921.600 Pixel und RGB), während der Monitor der T99 es "nur" auf eine Diagonale von 7,5 Zentimetern (3,0 Zoll) bringt.
Die Sony Cyber-shot DSC-TX9 kostet 399 Euro und kommt im September in den Handel. Die Sony Cyber-shot DSC-T99 folgt einen Monat später und beläuft sich auf 249 Euro.