Die Pentax Optio X90 beerbt die vor einem Jahr vorgestellte X70. Während die Vorgängerin schon mit einem 24-fach-Zoom ausgestattet war, bietet die X90 sogar ein 26-fach-Zoom. Dieses Objektiv deckt einen enormen Brennweitenbereich von 26 bis 676 mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat) ab. Gut, dass ein Bildstabilisator in Form eines CCD-Shift dabei ist, so lassen sich auch bei extremen Telebrennweiten hoffentlich wackelarme Bilder schießen.
Wie die Vorgängerin ähnelt auch die X90 in Gehäuse und Bedienung den Spiegelreflexkameras von Pentax. So bietet die X90 unter anderem einen elektronischen Sucher und ein Einstellrad. Jedoch ist die 12-Megapixel-Kamera mit einem Gewicht von 400 Gramm (ohne Batterie und Karte) leichter als die großen Schwestern. Das Display misst 2,7 Zoll und löst mit 230.000 Punkten auf. Damit auch Einsteiger mit der Bridge-Kamera schnell zurechtkommen, sind eine automatische Motiverkennung sowie die üblichen Fotohilfen und Motivprogramme integriert. Blende und Belichtungszeit lassen sich jedoch auch manuell einstellen. Jedoch kann auch Pentax’ neue Bridge-Kamera immer noch keine Raw- oder DNG-Daten speichern. Die Optio X90 nimmt Videos wie die X70 in HD-Qualität von 1.280 x 720 Pixel auf, jedoch hat Pentax hier die Bildwiederholrate von 15 auf 30 fps erhöht. Auch ist eine HDMI-Schnitttelle hinzugekommen, über die sich mit entsprechendem Kabel Bilder und Videos auf einen kompatiblen Fernseher übertragen lassen.
Die Pentax X90 kommt im April 2010 für 349 Euro in den Handel.
Mehr Infos:
Crossover: Pentax Optio X70 – Meldung vom 3. März 2009