Samsung hat der Fotomesse PMA im kalifornischen Anaheim mit der EX1 eine kleine Kompaktkamera präsentiert, die mit 549 Euro jedoch eher dem Segment der Bridge-Kameras zugerechnet werden kann. Für eine Bridge-Kamera ist der Zoombereich mit 24 bis 72mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat) zwar trotz des starken Weitwinkels viel zu schmal bemessen, dafür trumpft das Objektiv – mit dem Label Schneider Kreuznach – In Sachen Lichtstärke auf. Mit starken Anfangsblenden von F1.8 bis F 2.4 kann viel Licht auf den Sensor fallen, was sich vor allem bei Dämmerung und Nachtaufnahmen auszahlt. Dazu löst die Kamera "nur" mit 10 Megapixel auf. Da der CCD-Sensor mit 1/1,7 Zoll eine vergleichweise große Fläche und zudem große Pixelelemente bietet, verspricht sich Samsung eine deutliche Reduzierung des Bildrauschen. Ein optischer Bildstabilisator sorgt außerdem für mehr Spielraum bei der Belichtung, die sich bei der Samsung EX1 auch manuell einstellen lässt. Natürlich kann der Fotograf auch auf diverse Motivprogramme oder die automatische Mortiverkeknnung Smart Auto zurückgreifen. Die Videofunktion ist mit einer VGA-Auflösung dagegen mager ausgefallen.
Das Display wiederum gehört in die Luxusklasse. Es ist mit einer Diagonale von drei Zoll schön groß, stellt mit 921.000 Bilpunkten die Motive vermutlich detailreich dar und lässt sich drehen und schwenken. Dank der AMOLED-Technologie ist es laut Samsung auch bei viel Umgebungslicht ausreichend hell und verbraucht gleichzeitig wenig Strom.
Die Samsung EX1 ist in Schwarz und Grau ab April 2010 für 549 Euro im Handel.