Ein Sensor ist das Herzstück einer Digitalkamera. Er wandelt das einfallende Licht mit Hilfe von Dioden in elektrische Signale um, die dann ein A/D-Wandler in Helligkeitswerte umsetzt. Daraus entsteht entweder in der Kamera – bei JPEGs – oder am Rechner – bei Raw – ein Bild. Das Simulations-Tool dazu beitragen, verbindliche Spezifikationen für Bildsensoren zu entwickeln und zu standardisieren. Die Unternehmen erklären ihr Verfahren folgendermaßen:
"Die charakteristischen Sensordaten wie Bildgeometrie, Quantenausbeute, Dunkelstrom, Temperatur und andere gehen in die Simulation durch die neue
Software mit ein. Es wird ein virtueller Sensor mit den genannten Charakteristika erstellt, der mit ebenfalls virtuellen Photonen belichtet wird. Auf diese Weise wird eine tatsächliche Aufnahme mit diesem Sensor perfekt simuliert. Dieses Bild liefert aussagestarke visuelle Informationen über die einzelnen Parameter, sowie über die finale Bildqualität des Sensors. Dieses neue Verfahren bedeutet einen wesentlichen Fortschritt in der Anpassung von Bildsensoren an die jeweiligen Einsatzgebiete in Produkten. Bisher muss diese Anpassung durch Versuche eines erfahrenen Systemintegratoren bewerkstelligt werden."
Das neue Softwaretool zur Simulation von Bildsensoren wird im Laufe des Jahres 2010 verfügbar und durch Image Engineering vermarktet werden. Eine Preis nennen die Unternehmen nicht.