Die Minox DCC 5.1 ist mit Abmessungen von 8,2 x 6,7 x 4,6 cm und einem Gewicht von 110 Gramm ein wahrer Winzling. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit: Mit ihrem Äußeren setzt Minox ganz auf die optische Anmutung einer Kompaktkamera aus längst vergangenen Tagen. So sind alle Bedienelemente im Stil einer vollmechanischen Kompaktkamera aus den 50er Jahren gehalten. Dazu passt ein abnehmbarer Aufstecksucher, der auf Wunsch in einem mitgelieferten, winzigen Ledertäschchen verschwindet.
Minox: 5 MP müssen reichen
Im Inneren der Minox DCC 5.1 steckt natürlich Digitaltechnik. Allerdings zeigt sich diese nicht ganz auf der Höhe der Zeit: So bietet der CMOS-Sensor nur eine effektive Auflösung von 5,1 Megapixeln – vielleicht das größte Manko der kleinen Minox. Auch die Videoauflösung ist im HD-Zeitalter angesichts von 320 x 240 Bildpunkten eher ein Witz. Immerhin lässt sich der interne Flash-Speicher mittels SDHC-Karten auf bis zu 16 GByte erweitern – mit 5-MP-Auflösung reicht das für viele, viele, viele Fotos.
Das Display der Minox ist mit 2,0 Zoll zwar nicht groß, aber dem Format der Kamera angemessen. Auch dass die Minox mit einer Festbrennweite von 42 mm (Kleinbild) arbeitet, muss kein Nachteil sein. Hierzu passt die Festblende von F2.0. Der empfohlene Verkaufspreis von 200 Euro für die Minox DCC 5.1 erscheint angesichts der bescheidenen Technik jedoch ambitioniert.