Samsung stellt auf der CES 2010 zwei Geschwister vor, die sich hauptsächlich durch die Größe und die Art ihres Displays unterscheiden: Während das Topmodell Samsung ST5500 mit einem riesigen, 3,7 Zoll (rund 9,4 cm) großen, organischem AMOLED-Bildschirmglänzt, muss sich die Samsung ST5000 mit einem herkömmlichen, allerdings immer noch sehr großem 3,5 Zoll LCD-TFT "bescheiden".
Sowohl die ST5000 als auch die ST5500 besitzen einen 14-MP CCD-Sensor im Format 1/2,3 Zoll. Beide Modelle verfügen zudem über ein Schneider Kreuznach Objektiv mit einem siebenfachen Zoom, dessen Brennweite von 31 bis 217 mm (Kleinbild) reicht. Ebenfalls bei beiden Kameras mit dabei ist ein optischer Bildstabilisator. Im Notfall kann man aber auch auf die hohen Lichtempfindlichkeiten der Samsung ST5500 und ST5000 zurückgreifen: Bei voller Auflösung sind bis zu ISO 4.800 möglich, bei auf drei MP reduzierter Auflösung sogar bis zu ISO 6.400.
HD-Videos mit Stereoton
Neben Fotos nehmen die beiden Samsung-Kameras auch Videos in kleiner HD-Auflösung 720p mit Stereoton auf und unterstützen den H.264 Codec. Bei den Schnittstellen ist sinnvollerweise deshalb auch HDMI mit dabei. Im Gegensatz zur ST5000 bietet die Samsung ST5500 sowohl eine WLAN- als auch eine Bluetooth-Schnittstelle und unterstützt den Multimediastandard DLNA. Beide Kameras bieten die üblichen elektronischen Extras wie eine Gesichtserkennung (inklusive Lächel- und Blinzelerkennung), einen "Beauty Shot" Modus sowie eine automatische Szenenerkennung.
Samsung gibt für das Topmodell ST5500 eine Preisempfehlung von 450 Euro. Die ST5000 ist mit 350 Euro rund 100 Euro günstiger.