Zum neuen Jahr: Bibble 5 ist fertig!

Laut Bibble Labs bietet der neue Raw-Konverter eine komplett überarbeitete, übersichtlichere Oberfläche. Weiter verbessert hat sich angeblich auch die Geschwindigkeit, die schon in den vorigen Versionen für viele Fotografen ein Kaufargument für Bibble war. Sogar auf älteren Rechnern sowie sparsamer ausgestatteten Notebooks soll die Konvertierung und Bearbeitung der rohen Kameradaten schnell gehen. 

Bibble 5 Pro mit Datenbank

Darüber hinaus kommt Bibble 5 Pro nun mit einer Bilddatenbank. Auf Wunsch kann der Raw-Konverter nun auch die Bilder katalogisieren, verwalten und archivieren und schließt damit von der Funktionalität her zu Konkurrenzprodukten wie Photoshop Lightroom oder Aperture auf. Anders als bei diesen beiden Produkten von Adobe bzw. Apple müssen die Raw-Daten jedoch nicht zwangsläufig in die programminterne Bibliothek importiert werden – Bibble Pro 5 bearbeitet auch dann Raw-Daten, wenn diese in Windows- oder Mac-Ordnern bleiben. 

Natürlich hat Bibble Labs auch die Raw-Engine überarbeitet. Neben der Unterstützung der neuesten Kameras bietet Bibble 5 Pro nun Werkzeuge zur selektiven Bildbearbeitung und -korrektur, so dass Bildteile leichter einzeln optimiert werden können. Dabei arbeiten alle Werkzeuge nicht-destruktiv, werden in der Bearbeitungshistory dokumentiert und können so jederzeit rückgängig gemacht werden. Auch eine Schnittstelle für Plug-ins von Drittanbietern ist integriert. 

Bibble 5 Pro ist ab sofort als Download für rund 150 Euro von der Webseite www.application-systems.de/bibble erhältlich. Die Boxversion samt Handbuch soll Ende Januar 2010 folgen. Für Mitte Februar 2009 ist die Lite-Version des Raw-Konverters für rund 70 Euro avisiert. Für Nutzer von Bibble 4.xx gibt es diverse Upgrademöglichkeiten, die sich ebenso wie eine Demoversion von Bibble 5 Pro auf der Hersteller-Seite finden. Bibble 5 Pro läuft unter Windows 7, Vista, XP, unter MacOS X 10.4 oder neuer sowie unter Linux Feodora 6 und Ubuntu 6.06 oder neuer. 

Weitere Infos

Bibble Pro 5 auf der Photokina – Meldung vom 20. September 2008