DxO Optics Pro widmet sich in erster Linie den Bildstörungen, die durch die Kamera entstehen. Dazu gehören Bildrauschen und Abbildungsfehler von Objektiven. So wurde in DxO Optics Pro 6 der Rauschfilter verbessert. Speziell bei sehr hoher Lichtempfindlichkeit wie etwa ISO 25.000 mit der Nikon D700 soll die Software die Störpixel ohne viel Detailverlust herausrechnen können. Auch in dunklen Partien im Foto reduziert DxO Optics Pro 6 Farbrauschen ohne viel Weichzeichnung. Anschließend kann man nun auch – so DxO Labs – die entrauschten Partien problemlos aufhellen, normalerweise würde eine Belichtungskorrektur das Rauschen verstärken.
Auch die Reduzierung von Abbildungsfehlern wie Vignettierung, Verzeichnung und chromatische Aberration wurde überarbeitet. Anwender können nun die Abbildungsfehler von Objektiven, deren Profile noch nicht in DxO Optics Pro enthalten sind, manuell reduzieren. In Sachen Bedienoberfläche wurden ebenfalls Kleinigkeiten angepasst. So bietet DxO Optics Pro 6 ein neues Projektfenster, das bei der Nutzung von zwei Monitoren auf einen Bildschirm gezogen werden kann sowie eine Vorschau im Vollbildmodus. Mehrere Korrekturversionen können miteinander verglichen werden. Zudem holt sich die Software nun automatisch fehlende DxO Module, dazu muss natürlich eine Internetverbindung vorhanden sein. Und wie bei jedem Update unterstützt DxO Optics Pro 6 auch diesmal neue Kameras, wie unter anderem die Nikon D300s, Sony A330 und 380 sowie acht SLRs im Fourthirds-Standard wie die Olympus E3 oder E30.
DxO Optics Pro 6 für MacOS X 10.6 erst 2010
Die Windowsversion von DxO Optics Pro 6 (XP, Vista und 7) ist ab sofort erhältlich. Dabei gilt bis zum 31. Dezember 2009 ein Einfürhungsrabatt. Die Standardversion kostet 99 Euro, danach 149 Euro (inkl. Mwst.). Die Elite-Version mit den Profilen der Profi-SLRs kostet bis dahin 199 Euro und danach 299 Euro. Wer DxO Optics Pro nach dem 1. Juni 2009 gekauft hat, kann kostenlos aktualisieren. Alle anderen erhalten das Upgrade bis zum 31. Dezember 2009 für die Standardversion für 39 Euro, für DxO DxO Optics Pro Elite für 50 Euro. Ab. 1. Januar 2010 belaufen sich die Upgrade auf 69 respektive 99 Euro.
Dxo Optics Pro 6 für Mac OS folgt voraussichtlich Anfang 2010. DxO Labs kündigt jedoch mit DxO Optics Pro 5.3.6 ein weiteres Zwischenupdate an, mit dem das Tool auch unter Apples neuem Betriebssystem Snow Leopard (Mac OS X 10.6) laufen soll.