Sonys neue Bridge-Kamera: Cybershot DSC-H20

Laut Sony ist die DSC-H20 eine Bridge-Kamera. Dafür spricht nicht nur der für eine Kompaktkamera recht hohe Preis von rund 300 Euro, sondern auch die umfangreiche Aussttattung. Das 10fach-Zoom – ein Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv – deckt einen Brennweitenbereich von 38 mm bis 380 mm ab (umgerechnet auf das Kleinbildformat), Makro-Aufnahmen werden ab einer Entfernung von 2 cm zum Motiv möglich. Bei Teleaufnahmen reduziert ein optischer Bildstabilisator die Verwacklungen einer unruhigen Hand. Der Super HAD CCD-Bildsensor löst mit 10,1 Megapixel auf – das sind rund 2 Megapixel mehr als beim Vorgänger-Modell H10. Wie ihre Vorgängerin ist die H20 mit einem 3 Zoll großen (7,5 Zentimeter) Display und dem BIONZ Bildprozessor ausgestattet.

Als erste Digitalkamera der Cyber-shot H-Serie nimmt die H20 Videos in High Definition (1280 x 720 Pixel) auf. Sie zeichnet im Vollbildmodus (progressiv) mit 30 Bildern pro Sekunde auf und speichert im MPEG-4-Format. Eine einzelne Aufnahme kann bis zu 29 Minuten dauern. Für Tonaufnahmen ist ein Mono-Mikrofon eingebaut. Des weiteren kommt die H20 mit diversen Fotohilfen wie einer Lächelautomatik, einer Gesichtserkennung sowie der Funktion Face Motion Detection, die automatisch die Belichtungszeit verringert, wenn sich der Porträtierte bewegt. Um das Ergebnis nicht unterzubelichten wird dabei die Lichtempfindlichkeit hochgeregelt – hoffentlich führt dies nicht zu verrauschten Porträts. Wie schon unter anderem die Coolpix L20 und L19 von Nikon hat jetzt auch die Sony H20 einen so genannten intelligenten Modus (iA). Ist er aktiviert, stellt sich die DSC-H20 auf die meisten Aufnahmesituationen automatisch ein. 

Die Sony Cyber-shot H20 ist ab April in den Läden.

Mehr Infos: Meldung zum Vogängermodell Sony Cybershot H10 

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