Fujifilm Finepix F200EXR mit Super CCD Extreme

Fujifilm hatte auf der Photokina im September 2008 mit zwei Neuheiten von sich reden gemacht. In dem Kameraprototyp Finepix 3D stecken zwei Sensoren und zwei Linsen, die  räumliches Fotografieren ermöglichen. Der ebenfalls in Köln präsentierte Super CCD EXR soll laut Fujifilm gerade bei extremen Lichtsituationen wie Gegenlicht oder Available Light für einen kleinen  Quantensprung in der Bildqualität sorgen. Mit der Finepix F200 EXR lässt sich bereits ab März 2009 testen, ob der Hersteller dieses Versprechen einlöst.

Der Super CCD EXR ist das Herzstück der Finepix F200EXR. Die Besonderheit dabei: Der Fotograf kann wählen, ob er die volle Auflösung von 12 Megapixel für hochauflösende Fotos nutzen will, oder die halbe Auflösung beispielsweise für Bilder mit wenig Umgebungslicht. Dabei werden zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zu einem großen Pixel zusammengefasst. Dieser kann mehr Licht aufnehmen und verursacht gleichzeitig weniger Rauschen. Mit der 6-Megapixel-Auflösung lassen sich zudem Bilder mit hohem Dynamikumfang schießen: Die beiden Pixel des gleichfarbigen Paars werden unterschiedlich belichtet: Die Kamera nimmt dann zum gleichen Zeitpunkt zwei unterschiedlich belichtete 6 Megapixel Bilder auf. Eines mit hoher Empfindlichkeit, eines mit niedriger Empfindlichkeit, die zu einem Bild mit einem sehr weiten Dynamikumfang kombiniert werden. Möglich wird dies unter anderem durch eine neue Anordnung von Farbfiltern und Pixeln. 

 

Fujifilm Finepix F200EXR: 5fach-Zoom, Weitwinkel und Gesichtserkennung

Abgesehen vom Sensor ist die Ausstattung der Finepix F200 nicht üppig, aber ordentlich: Der Brennweitenbereich des Fujinon Objektiv reicht von einem starken Weitwinkel von 28mm bis 140mm in der Tele-Einstellung. Das 5fach-Zoom wird durch einen CCD-Shift-Bildstabilisator ergänzt, betrachten lassen sich die Bilder auf einem 3-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln Auflösung. Die Gesichtserkennung hilft ebenso wie die Motivautomatik bei der richtigen Einstellung, gleichzeitig können ambitionierte Fotografen unter anderem Belichtung oder ISO-Zahl auf Wunsch auch manuell festlegen. Neu ist der Filmsimulationsmodus, mit dem die F200EXR die Tonalität und die Körnigkeit von fünf analogen Fuji-Filmen simulieren kann, darunter Velvia“, „Provia“ oder „Schwarz-Weiß“. 

Als optionales Zubehör für die Finepix F200 von Fujifilm ist bereits ein Unterwassergehäuse erhältlich. Das WP-FX F200 besteht aus dem druckbeständigen Kunststoff Polycarbonat, das bis zu 40 Meter wasserdicht ist. Über die Bedienelemente können alle Kamerafunktionen genutzt werden.

Die Fujifilm Finepix F200EXR ist aber März in schwarz und silber zu haben – für rund 350 Euro.

Mehr Infos:

Fujifilms neuer Super CCD EXR 

Fujifilm: Räumlich Fotografieren mit Finepix 3D

 

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