Damit löst die Nikon Coolpix P90 die P80 als Topmodell von Nikon P-Serie ab. Die Coolpix P80 kam im April mit einem 18fach-Zoom und einem 10-Megapixelsensor auf den Markt, siehe dazu auch den Link unten. Wie in der Vorgängerin ist auch in der P90 ein optischer Bildstabilisator integriert, der via Lens Shift für wackelfreie Bilder sorgen soll. Die Lichtstärke des 24fach-Zoomobjektiv der P90 liegt übrigens bei f/2.8-5.
Das Objektiv ist jedoch nicht die einzige Besonderheit der neuen Bridge-Kamera. Die Coolpix P90 kommt laut Hersteller mit einem Serienaufnahmemodus von 15 Bildern pro Sekunde, dabei schafft die Kamera 45 Bilder am Stück. Mit der Funktion Pre-Shot-Cache können zudem Bilderserien aufgenommen werden, von denen beim Drücken des Auslösers die letzten zehn Aufnahmen gespeichert werden. Nikon wirbt des weiteren mit einer ISO-Empfindlichkeit von 6.400, wodurch scharfe Aufnahmen auch bei wenig Umgebungslicht möglich werden soll. Wie sich dies jedoch auf das Bildrauschen des kleinen 1 / 2,33-Zoll-Sensors auswirkt, muss sich erst in der Praxis zeigen.
Für die Bedienung bietet die Coolpix P90 einige Annehmlichkeiten wie beispielsweise einen großen, schwenk- und drehbaren 3-Zoll-Montior . Wer will, kann auch den elektronischen Sucher nutzen. Außer Motivprogrammen bietet die Bridge-Kamera standesgemäß die üblichen manuellen und halbautomatischen Belichtungsprogramme P, A, S und M. Jedoch legt die Nikon Coolpix P90 ihre Bilder nur als JPEG ab, Raw-Daten kann sie im Gegensatz zu der Kompaktkamera Coolpix nicht speichern.
Die Nikon Coolpix P90 ist ab März 2009 für 429 Euro im Handel.
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