Imabas verwaltet das Fotoarchiv netzwerkfähig in einer SQL-Datenbank. Die neue Version 7.1 kommt mit einem neuen Design sowie Model-SedCards und einer Schnittstelle zur Bildbearbeitung FixFoto.
Imabas 7.1 ist eine Bilderdatenbank, die Fotos von allen Rechnern und Laufwerken innerhalb eines Netzwerks importieren kann. Für einen Out-Of-The-Box-Start setzt die Software auf die beiliegende Firebird-Datenbank, auch werden die Server MySQL, SQL 2005 und Oracle unterstützt. Imabas arbeitet generell mit Dateireferenzen und verwaltet alle Metadaten in der Datenbank. Beim Import werden auch Miniaturen und Vorschaubilder generiert. So ist das Original bei der weiteren Arbeit mit der Datenbank nicht mehr vonnöten – nur bei der Vollbildansicht werden sie noch einmal aufgerufen. Natürlich werden beim Import auch IPTC- und EXIF-Daten importiert - das Programm kann diese auch verwalten. Fotografen können auch einen Kurz- und Langtext, einen Exporttext und beliebig viele Stichwörter angeben, nach denen später gezielt gesucht werden kann. Das Tool liest zudem GPS-Daten aus, so dass sich der Aufnahmeort für ein Foto auf Kartenmaterial wie beispielsweise Google Maps anzeigen lässt. Beim Export von Bildern aus der Datenbank heraus ist es möglich, die Aufnahmen mit einem Wasserzeichen zu versehen oder Metadaten im IPTC-Format zu schreiben.
Imabas 7.1 jetzt mit Zeitleiste
Imabas 7.1 präsentiert sich mit dunkler Oberfläche, dier der Anwender an seine Bedürfnisse anpassen kann. Neu ist auch eine Zeitleiste, die dabei hilft, Fotos zu finden, die in einem bestimmten Zeitraum entstanden sind. Zudem steht in der Version 7.1 ein grafischer Reportdesigner bereit, der unter anderem Thumbnail-Kataloge der erfassten Bilder ausgeben kann. Fotografen, die mit Fotomodellen arbeiten, können im Programm SedCards anlegen und diese mit Musterbildern und beschreibenden Angaben zum Aussehen einer Person versehen. Zusätzlich gibt es eine detaillierte Personenrecherche – etwa, wenn ein Modell mit einem bestimmten Aussehen gesucht wird. Außerdem können die SedCards auch in hoch auflösender Qualität ausgedruckt werden. Imabas 7.1 bietet zudem eine Schnittstelle zur Bildbearbeitung FixFoto an. So können Bilderlisten und Skripte zur Stapelverarbeitung direkt an diese externe Software weitergegeben werden. Auch mit dem Webgalerie-Programm Jalbum arbeitet Imabas bestens zusammen. Der Exportgenerator kann auf der Basis von Themengruppen und Themen eine Jalbum-Struktur mit Bildern erzeugen.
Imabas 7.1 Standard kostet rund 40 Euro, die Pro-Version mit integriertem XML-Modul und erweitertem Netzwerkbetrieb beläuft sich auf 100 Euro. Wer die Bildverwaltung im Unternehmen einsetzen möchte, kann Lizenzen 1.500 Euro erwerben. Diese Version entspricht der Pro-Version, bietet aber unbegrenzt Zugang zur Datenbank. Eine 30-Tage-Testversion (31 MB) lässt sich kostenfrei auf dem eigenen PC ausprobieren.