Trotz anfänglichen Lieferengpässen und schleppendem Verkaufsstart werden wohl bald eine halbe Million IPhones in Deutschland genutzt werden. Die Telekom hat jedenfalls schon über 450.000 Stück verkauft.Nach Informationen der Welt ist Apples iPhone in Deutschland äußerst erfolgreich: Besonders dank dem Apple-Handy der zweiten Generation, dem iPhone 3G, hat die Telekom-Tochter T-Mobile bereits über 450.000 Stück abgesetzt und wird wohl bald die 500.000er-Marke erreichen.
Offenbar haben die GPS-Fähigkeiten und die schnelle 3G-Datenübertragung die Kaufzurückhaltung deutscher Kunden schwinden lassen. Das neue iPhone 3G unterstützt nämlich jetzt die schnelle Datenübertragung via UMTS/HSDPA und Satellitennavigation. Das iPhone 3G gibt es in zwei Speichergrößen mit 8 und 16 GByte. Selbst die "kleine" Variante dürfte für einen MP3 und Video-Player ausreichend groß sein. Die Bedienung erfolgt über einen mit 3,5 Zoll sehr großen berührungsempfindlichen Touchscreen. Die Auflösung der integrierten Digitalkamera ist mit 2 Megapixeln jedoch im Vergleich zu anderen Fotohandys eher niedrig. Das scheint aber offenbar nicht weiter ins Gewicht zu fallen.
iPhone: Schick aber teuer
Die Telekom jedenfalls hat damit die mobile Internetnutzung in Deutschland stark angeschoben. Denn nach Informationen der Welt surfen Nutzer eines iPhones deutlich mehr als der durchschnittliche Telekom-Kunde – sie rufen rund 60 Mal mehr Daten ab als der Durchschnitt. Offenbar scheinen auch die hohen Folgekosten für einen iPhone-Vertrag keine Rolle zu spielen. Zwar gibt es das iPhone schon für einen Euro, doch summieren sich die Vertragskosten innerhalb von zwei Jahren auf mindenstens 1.656 Euro.
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