Schneller Foto-Import: Picasa 2.7 für Linux

Die Bildverwaltung unter Linux wird ein Stück komfortabler: Gogles kostenloses Bildverwaltungs- und bearbeitungsprogramm Picasa gibt es in neuer Version jetzt auch für das offene Betriebssystem. Dabei punktet das neue Picasa mit sehr schnellem Import von Fotos und verbesserter RAW-Unterstützung.Googles Picasa 2.7 für Linux findet man nicht auf der offziellen deutschen Picasa-Seite, sondern etwas versteckt unter diesem Link zu Picasa auf einer englischsprachigen Seite. Dennoch ist das Programm vollständig lokalisiert und liegt in deutscher Sprache vor. Warum Google seinen Bildverwalter so gut vor den deutschen Linux-Anwendern versteckt, bleibt daher etwas rätselhaft.

Picasa 2.7 mit verbessertem RAW-Import

Picasa 2.7 gibt es als Paket für alle gängigen Linux-Distributionen (RPM und Debian), so dass die Installation unter Open Suse, Ubuntu & Co. mit ein paar Mausklicks erledigt ist. Die Integration des auf Wine aufsetzenden Programms in den Desktop wirkt dabei sehr rund. Das Scannen und Anzeigen von Bilder-Verzeichnissen erfolgt sehr flott – hier hat Google wirklich einiges an Entwicklungsarbeit investiert. Außerdem werden in der aktuellen Version 2.7 von Picasa nun auch viele RAW-Formate unterstützt (unter anderem jetzt auch für Canon 30D, Nikon D200, Adobe DNG). Unter Linux ist die Bedienung von Picasa fast genauso wie unter Windows – inklusive der Picasa Web Albums. Allerdings lassen sich unter Linux keine Videos mit Picasa wiedergeben – ein Defizit, mit dem Fotografen sicher gut leben können. Ein kleines Ärgernis ist jedoch, dass sich Diashows mit Picasa-Linux (noch) nicht mit Musik unterlegen lassen.