Die Produktivität der Kamerahersteller scheint ungebrochen. Allein in 2007 kamen schon über 60 neue Digitalkameras aus den Werkhallen von Canon & Co. Nach dem Jahr der Spiegelreflexkameras 2006 gehört 2007 den Zwergen der Zunft – zumindest der Anfang des Jahres: Ultrakompakt- und Kompaktkameras machen den Großteil der Neuerscheinungen aus.
Davon sind zwar nicht alle auf der CeBIT 2007 vom 15. bis zum 21. März 2007 zu sehen, doch die Fotosparten von Panasonic, Samsung, Casio und Kodak halten der IT-Messe auch in diesem Jahr die Treue. Und über den Umweg des ADF-Standes finden auch die Neuheiten von unter anderem Canon, Fujifilm, Sigma und sogar Hasselblad wieder in die Hannoverschen-Hallen, genauer gesagt , in die Halle 23. Wer sich darüber informieren will, an welchem Stand welche Kameraneuheiten zu finden sind, klickt auf den Messeguide CeBIT 2007 für Fotografen.
Digitalkameras 2007: Trends
Die Neuerungen der Digitalkameras betreffen in erster Linie Austattung und Komfort. Darauf legen viele Fotografen mehr Wert als auf eine hohe Auflösung, die ja mit durchschnittlich 7 bis 10 Megapixeln für die meisten Ansprüche auch ausreicht. Das zeigt die Umfrage von Fototools "Was ist beim Kamerakauf am wichtigsten". Für die meisten Fotografen zählte dabei eine gute Optik. Schnelligkeit und Preis liegen in etwa gleichauf mit der Auflösung.
[SCREEN:0]Selbst kleine Kameras bieten dank ausgetüftelter Linsenkonstruktionen immer mehr Brennweite. Dabei hilft gerade im Telebereich ein optischer Bildstabilisator gegen Verwacklungen. War dieser in 2006 noch eine Besonderheit, sind in 2007 immer mehr Kameras damit ausgestattet. Der Vorteil eines optischen Bildstabilisators: Er geht nicht zu Lasten der Bildqualität – ein elektronischer "Verwacklungsschutz", bei dem nur die ISO-Zahl hochgeregelt wird, hingegen schon.
Die Hersteller statten ihre neuen Modelle zudem mit immer größeren Displays aus. Die durchschnittliche Bildschirmdiagonale liegt bei 2,5 bis 3 Zoll. Auch steht die Qualität der Displays immer mehr im Mittelpunkt: Canon beispielsweise wirbt für die neue Digital Ixus 75 mit einer Display-Auflösung von 230.000 Bildpunkten und einer Antireflexschicht.
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Neue Bildprozessoren sollen die interne Bildverarbeitung beschleunigen und das Rauschen verringern (etwa Bionz bei Sony, Digic III bei Canon, Exilim Engine 2 bei Casio). Gleichzeitig werden die Kameras zum Assistenten für den Fotografen: Die Canon Powershot A570IS etwa erkennt automatisch Gesichter und stellt Belichtung, Blitz und Schärfe darauf ein. Auch die Motion-Analyse-Technologie von Casio oder der Verwacklungsschutz ASR von Samsung gehören zu den neuen "intelligenten" Kamerafunktionen.
Spiegelreflexkameras auf der CeBIT 2007
Canons EOS-1D Mark III mit Live-View und Doppel-Digic-III-Prozessor ist ein Highlight des ADF-Standes in Halle 23. Gesellschaft bekommt die Profi-SLR von den schon bekannten Modellen Sigma SD 14 und Fujifilm Finepix S5 Pro. Wer sich eher für Einsteiger-Spiegelreflexkameras interessiert, kann sich die Panasonic DMC-L1 oder die GX-10 auf dem Samsung-Stand ansehen.
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Bridge-Kameras auf der CeBIT 2007
[SCREEN:1]Hochwertige Kompaktkameras machen durch ihre Auflösung, manuellen Einstellmöglichkeiten sowie durch einen großen Zoombereich den SLR-Kameras ihre Vorrangstellung streitig. So decken die Cyber-shot DSC-H9 und H7 die große Brennweite von 31 bis 465 Millimetern ab. Auch die 7-Megapixel-Kameras Lumix DMC-FZ8 mit 12fach-Zoom sowie die Fujifilm Finepix S5700 gehören in diese Reihe.
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Ultrakompaktkameras auf der CeBIT 2007
[SCREEN:2]Panaosonic ist auch bei kleinen Kameras der Meister großer Brennweiten. Bei den Lumix-Modellen Lumix DMC-TZ3 und TZ2 packt der Hersteller ein 10fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 28 von 280 Millimetern in ein Gehäuse von nur 105 x 59,2 x 36,7 Millimetern – mit einem Bildstabi als Zugabe. Die Lumix DMC-FX-30 ist sogar nur 2,2 Zentimeter dick, bringt aber trotzdem ein 28-100 -Millimeter-Weitwinkel unter.
Samsung macht Panasonic in Sachen Brennweite Konkurrenz: In dem nur 21,8 Millimeter dicken Gehäuse der Samsung L74w steckt ebenfalls ein 28-Millimeter-Weitwinkel. [SCREEN:3]Wie die L74w punktet auch die Samsung i7 mit einem 3-Zoll-Monitor, kann ihn aber zusätzlich vom Quer- ins Hochformat drehen. Multimediafähig sind Ultrakompaktkameras von Samsung schon aus Tradition. So können die Samsung NV11und die Samsung i70 ebenfalls neben Fotos auch Filme aufnehmen und MP3s spielen. Für professionelle filmische Ansprüche passen natürlich HD-fähige Camcorder wie der Sanyo Xacti HD-2 besser. Wer jedoch aus Spaß ein paar Clips drehen will, für den reichen Samsung-Kameras wie die NV3 dank ihrer guten Videoqualität völlig aus – siehe dazu auch den Test der Samsung NV3.
[SCREEN:5]In der Exilim EX-Z1050 von Casio steckt neben einem 10-Megapixel-Sensor auch ein neuer Bildprozessor, die Exilim Engine 2. Mit neuer Motion-Analyse-Technologie berechnet er Bewegung und Richtung des Motivs und stellt darauf automatisch scharf. Und wie Samsung setzt auch Casio auf Multimedia: Die Casio Exilim EX-V7 nimmt hochauflösende Filme mit der Videocodierung H.264 auf, was bei gleicher Speicherkapazität und Bildqualität 1,5 mal längere Videos als im herkömmlichen MPEG-4-Format ermöglichen soll. Beim Filmen lässt sich sogar der optische 7fach-Zoom einsetzen.
Sony stellt seine fabrikfrischen Kameras in der HD-World vor. Wie die Modelle der H- und der T-Serie verfügen auch die Sony Cyber-shot DSC-W90, W80 und 200 über ein High-Definition-Output. Mit einem optional erhältlichen Komponentenkabel oder einer Cyber-shot Docking-Station lassen sich Aufnahmen in Full HD (Auflösung 1920 x 1080 Pixel) per Plug & Play auch auf einem HD-Fernseher ausgeben. [SCREEN:4]
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