Photoshop Lightroom CC mit HDR und Panorama

Photoshop Lightroom CC bietet nun auch die aus Elements bekannte Gesichtserkennung.
Photoshop Lightroom CC bietet nun auch die aus Elements bekannte Gesichtserkennung.

Adobe Foto-Workflowsoftware Lightroom besteht mittlerweise aus einem ganzen Bundle von Versionen und Apps. Das neue Lightroom als Boxversion heißt offiziell Adobe Photoshop Lightroom 6. Die gleiche Version als Mietsoftware heißt Photoshop Lightroom CC (Creative Cloud). Darüber hinaus gibt es die mobilen Apps Adobe Lightroom for iOS und Adobe Lightroom for Android. Den Zusatz “Photoshop” haben also nur die Desktop-Produkte.

Anleihen bei Photoshop Elements

Lightroom Photoshop CC und Photoshop Lightroom 6 erhalten mit HDR, Panorama und Gesichtserkennung einige Funktionen, die bereits aus Photoshop Elements bekannt sind.

Bei HDR-Bildern werden unterschiedlich belichtete Fotos zu einem ausgewogen belichteten Ganzen zusammengefügt. Bei Panoramen setzt der Fotograf sich überlappende Fotos zu einem extremen Quer- oder Hochformat zusammen. Das zusammengefügte Bild hat eine Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal – bietet also genügend Spielraum für weitere Bearbeitung und kann im Falle von HDR vermutlich auch feine Belichtungsnuancen wiedergeben. Es lassen sich sowohl JPEGs als auch Raw-Daten zu einem HDR oder Panorama zusammensetzen.

Damit Photoshop Lightroom CC bei diesen rechenintensiven Prozessen nicht in die Knie geht, hat Adobe laut eigener Aussage die Performance durch eine erweiterte GPU-Unterstützung verbessert.

Alte Bekannte: Gesichtserkennung

Die Bildverwaltung von Photoshop Lightroom wurde zudem um eine Gesichtserkennung erweitert wie sie aus Photoshop Elements bekannt ist. Sind Fotos mit Gesichtern einmal beschriftet, erkennt Lightroom diese künftig automatisch und ordnet sie dem entsprechenden Namens-Tag zu.

Weitere Neuheiten sind unter anderem ein Filterpinsel, mit dem sich ein Bild noch genauer bearbeiten lassen soll sowie eine Korrektur von geblitzten Haustieraugen und ein Ken-Burns-Effekt für die Diashow-Funktion.

Mobiles Lightroom

Auch bei den mobilen Versionen von Lightroom gibt es Neuerungen. Neben Smartphones mit Android unterstützt Lightroom künftig auch Tablets mit dem Google- Betriebssystem. Auch kann Lightroom Mobile für Android nun das offene Rawcontainer-Format Adobe DNG anzeigen, das von vielen Geräten mit der Betriebssystem-Version 5.0 (Lollipop) und höher unterstützt wird.

Nutzer von iPhone und iPads können ihre Fotos aus Lightroom Mobile in die Storytelling-Apps Adobe Slate und Adobe Voice einfügen.

Mieten und kaufen

Die Mietsoftware Photoshop Lightroom CC kostet im Bundle mit Photoshop CC rund 12 Euro im Monat bei Abschluss eines Jahresabos. Die Boxversion Photoshop Lightroom 6 kostet rund 150 US-Dollar.  Beide Programme sind für MacOS X 10.7 oder neuer sowie Windows 7 SP1 oder neuer erhältlich. Der Funktionsumfang ist gleich, jedoch erhalten Nutzer der Cloud-Version laut Adobe regelmäßig auch Feature-Updates. Wer die Boxversion verwendet, wird dagegen nur mit der Unterstützung der neuen Kameras versorgt.

Lightroom CC sowie Lightroom ab iOS 7 und neuer sowie Lightroom ab Android 4.1 und neuer sind Teil des Cloud-Angebots und stehen allen Kunden als kostenloses Update zur Verfügung.

Neu: On1 Perfect Photo Suite 9.5

Perfect_photosuiteon1 hat seine Bildbearbeitung Perfect Photo Suite für Windows und MacOS aktualisiert und dabei laut eigener Aussage die Performance verbessert. Vor allem die Anzeige von Raw-Daten, das Sortieren und Beschriften von Fotos sowie die Erkennung der Gesichtsmerkmale soll nun deutlich schneller gehen.

An neuen Funktionen bietet Photo Perfect Photo Suite 9.5 nun unter anderem die Möglichkeit, Alben zu erstellen.  In einem Album sammelt der Benutzer ausgewählte Fotos, ohne dass die Fotos vom Speicherort verschoben werden müssen.

Ebenfalls neu ist ist die Luminanzmaskierung und ein Polygon-Lasso, mit denen sich Objekte im Bild einfacher freistellen lassen können.

Perfect Photo Suite 9.5 ist in den Versionen Premium und Basic  erhältlich. Die Premium-Edition für 146 Euro arbeitet als eigenständige Anwendung sowie als Plug-in und unterstützt unter anderem Photoshop CC und Lightroom 5. Die Basic-Edition, die den Einsatz als Plug-in nicht unterstützt, kostet 90 Euro.

Eine 30 Tage lang lauffähige Testversion kann unter www.ononesoftware.de heruntergeladen werden.

Foto-Apps von Macphun jetzt auch auf Deutsch

Das Macphun Creative Kit Plus ist eine Sammlung von Foto-Apps für Fotografen. Das Kit besteht aus Tonality Pro, Intensify Pro, Focus 2 Pro & Snapheal Pro und ist nur für MacOS verfügbar.

Tonality wandelt Bilder mit Werkzeugen, die der klassischen Dunkelklammer nachempfunden sind, in Schwarzweiß um. Snapheal ist eine Reparatursoftware, die beispielsweise Flecken auf dem Foto entfernt, Intensify verschönert Farben und Kontrast und Focus 2 kann Unschärfen einfügen.
Die Macphuns „Pro“-Apps lassen sich als Standalone sowie als Plug-in für Adobe Photoshop, Lightroom und Elements sowie Apple Aperture einsetzen.

Alle Macphun Pro-Apps sind als Downloadversion im Macphun Webstore zu beziehen und als Standalone sowie Plug-in für Adobe Photoshop, Adobe Lightroom und Apple Aperture einsetzbar.

Außerdem sind alle Pro-Apps als Bundle erhältlich: Das „Creative Kit Plus“ beinhaltet Tonality Pro, Intensify Pro, Focus 2 Pro und Snapheal Pro für 136,84 Euro.

Mehr Infos auf der Macphun-Webseite

 

StudioLine Photo Classic 4 als Mehrplatzversion

StudiolineDie Bildverwaltungssoftware StudioLine Photo Classic von H & M System Software gibt es jetzt auch als Mehrplatzlösung für Server-basierte Netzwerke. Damit wird der Einsatz in Unternehmen einfacher.  Weitere neue Features sind unter anderem neue Beschreibungs-, Such- und Filterfunktionen, der individualisierbare Wasserzeichen-Filter und der Schneiden-und-Drehen-Filter für den goldenen Schnitt.

Auch in Version 4 arbeiten die Bildwerkzeuge von StudioLine Photo Classic nicht-destruktiv. Kunden der StudioLine Photo Classic 4 haben kostenlos Zugriff zum StudioLine MediaCenter mit 4 GB Speicherplatz zum Austausch und zur Präsentation von Bildern im Internet.

StudioLine Photo Classic 4 für Windows 8 / 7 und Vista ist ab sofort für 70 Euro (Download) bzw. 80 Euro (CD) unter www.studioline.net erhältlich.

Photoshop Elements 12 mit smarten Werkzeugen

Neu in Elements 12 ist die automatische Korrektur, die sich die Bearbeitung des Anwender merken kann
Neu in Elements 12 ist die automatische Korrektur, die sich die Bearbeitung des Anwender merken kann

Nach Corel mit Paint Shop Pro aktualisiert nun auch Adobe seine Bildbearbeitung für ambitionierte Fotoenthusiasten. Die neue Version Photoshop Elements 12 für rund 100 Euro ist ab sofort erhältlich.

Zu den wenigen neuen Funktionen von Photoshop Elements 12 gehört eine Tier-Augen-Korrektur. Katzenaugen beispielsweise weisen bei Blitzlichtaufnahmen anstatt einen roten einen grünblauen Farbstich auf. Darauf ist dieses Werkzeug ausgelegt. Besser ist es natürlich, überhaupt nicht in empfindliche Tieraugen zu blitzen. Mit der Funktion “Inhaltssensitives Verschieben” lassen sich Objekte innerhalb eines Fotos verschieben und und daraus entstandene leere Flächen automatisch füllen.

Adobe hat zudem laut eigener Aussage mehr Wert auf Einfachheit der Bedienung gelegt. Beispielsweise die neue “Automatische Intelligente Tonbearbeitung” soll dabei helfen. Elements 12 merkt sich Bearbeitungspräferenzen der Nutzer und stimmt die Bearbeitung darauf ab. Neu sind ebenfalls Schritt-für-Schritt-Anleitungen für einen Zoom Burst und Puzzle-Effekt sowie ein Assistent für die Reparatur alter Fotos. Zudem kann Elements 12 nun die weißen Ecken automatisch füllen, die beim Begradigen von Fotos entstehen.

Photoshop Elements 12 arbeitet zudem mit dem Web-Service Adobe Revel zusammen, mit welchem Benutzer ihre Bilder mit mobilen Geräten synchronisieren können. Die kostenlose Version des Services erlaubt bis zu 50 Bild- oder Video-Uploads pro Monat.

Zusammen mit Photoshop Elements 12 veröffentlicht Adobe die neue Version des Videschnittprogramms Premiere Elements 12. Im Bundle kosten die Programme rund 150 Euro. Beide Programme stehen auf der Adobe-Webseite zum Download bereit.

 

Corel Paint Shop Pro X6: Schnell und übersichtlich

Das Auswahlwerkzeug stellt Objekte automatisch frei
Das Auswahlwerkzeug stellt Objekte automatisch frei

Die neue Version X6 des Bildbearbeitungsprogramms Paint Shop Pro soll dank 64-Bit-Unterstützung deutlich schneller als ihre Vorgänger sein. Spürbar wird dies laut Corel vor allem bei der Stapelverarbeitung sowie beim Erstellen von HDR-Bildern.

Auch an der Bedienbarkeit hat Corel gearbeitet. Neue Werkzeuge wie die automatische Auswahlfunktion kürzen angeblich aufwendige Schritte ab. So kann Paint Shop Pro X6 beispielsweise nun ein Objekt vom Hintergrund automatisch freistellen. Es reicht, das gewünschte Objekt mit einem Mausrahmen zu markieren. Alternativ können Objekte laut Hersteller mit nur einem Pinselstrich ausgewählt werden.

Paint Shop Pro X6 ist für rund 70 Euro als Box oder Download erhältlich. Das Upgrade von Paint Shop Pro X3 oder höher kostet rund 50 Euro. Ebenfalls auf deutsch verfügbar ist PaintShop Pro X6 Ultimate. Die Ultimate-Version, mit mehr Werkzeugen für die Porträtoptimierung sowie vielen Effekten und Pinseln beläuft sich auf rund 90 Euro, beziehungsweise 70 Euro für das Upgrade.

Meta Raw 1.0 aktiviert in Photoshop und Elements verborgene Funktionen

Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein 1.0 liest Photoshop auch die Rohdaten von seltenen Kameramodellen
Meta Raw 1.0 klinkt sich mit einer unauffälligen Oberfläche in Photoshop und Elements ein

Meta Raw ist ein Plug-in für Windows, mit dem sich in Adobes  Camera Raw auch die Rohdaten von weniger verbreiteten Kameramodellen nutzen lassen. Zudem aktiviert Meta Raw in Elements die Objektivprofilkorrektur und die Beseitigung von chromatischer Aberration. Diese Funktionen waren bisher Photoshop vorbehalten. Einmal in Meta Raw aktiviert, geschieht die Korrektur automatisch. Als eigene Palette in Camera Raw werden die Funktionen aber nicht angezeigt. Manuell nacharbeiten können Sie also nicht

Smartfilter auch in Photoshop Elements
Nutzer älterer Photoshop-Versionen können dank Meta Raw Camera Raw als Smartfilter anwenden und eine Raw-Datei damit von einer eigenen Ebene wieder in Camera Raw öffnen. Dies bietet sonst nur das neue Photoshop CC. In Elements ist dazu jedoch das Plugin ementsXXL vom gleichen Entwickler für rund 50 Euro erforderlich. elements XXL rüstet Elements mit zahlreichen Photoshop-Funktionen wie Aktionen, dem Schwarzweißdialog und eben den Smartfiltern auf.
Dank Meta Raw können Sie Camera Raw auch umgehen. Die Raw-Datei öffnet sich dann mit den Standardeinstellungen direkt im Editor. Oder Sie überlassen die Arbeit gleich ganz dem integrierten Meta-Raw-Konverter. Der erlaubt zwar keine manuelle Einstellung, liefert aber etwas größere Dateien als Camera Raw. Die Bildqualität ist nicht generell besser, Meta Raw entwickelt die Bilder recht dunkel.

Trialversion herunterladen
Meta Raw 1.0 von Harald Heim und seinem Team läuft ab Windows XP oder neuer. Das Plug-in liefert die zusätzlichen Raw-Formate  für Photoshop CS1 mit Camera Raw 2.4 oder neuer und für Elements 3 mit Camera Raw 2.4 oder neuer. Als Camera-Raw-Plugin lässt sich Meta Raw ab CS3 und Elements 6 oder neuer einsetzen. Meta Raw steht für rund 40 Euro auf www.thepluginsite.com bereit, das Plug-in lässt sich 14 Tage testen.

Panasonic Lumix FZ72 mit 60fach-Zoom

Panasonic Lumix F72 mit 60-fach-Zoom
Panasonic Lumix F72 mit 60-fach-Zoom

Panasonics neue Bridge Kamera Lumix FZ72 wartet mit einem rekordverdächtigen 60fach-Zoom auf. Der riesige Brennweitenbereich reicht von 20 mm im Weitwinkel bis 1.200 mm im Tele (entsprechend Kleinbildformat). Die Lichtstärke des Megazoom-Objektivs liegt bei F2.8 bis F5.9. Damit die Aufnahmen auch im Telebereich nicht so sehr verwackeln, ist ein Bildstabilisator verbaut. Dieser hilft natürlich auch bei Videoaufnahmen, die die Panasonic Lumix FZ72 in Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixel aufnehmen kann.

Zur weiteren Ausstattung der Nachfolgerin der Lumix F62 gehören ein Blitzschuh, die Möglichkeit, Raw-Bilder aufzunehmen sowie eine Auflösung von 16,1 Megapixel. Der Montior misst 7,5 cm in der Diagonale und bietet eine ordentliche Auflösung von 460.000 Bildpunkten. Alternativ kann man auch den Sucher nutzen.

Die Panasonic Lumix FZ72 kommt ab September in Schwarz für rund 400 Euro in den Handel.

Photoline 17.54 mit neuen Ebenenfunktionen

Photoline 17.54 ist eine ausgewachsene Bildbearbeitung mit Ebenen, Masken und zahlreichen weiteren Fotowerkzeugen. Wie oben zu sehen, steckt in dem Tool sogar eine Layoutfunktion.
Photoline 17.54 ist eine ausgewachsene Bildbearbeitung mit Ebenen, Masken und zahlreichen weiteren Fotowerkzeugen. Wie oben zu sehen, steckt in dem Tool sogar eine Layoutfunktion.

Das Bildprogramm Photoline von Computerinsel ist aktualisiert worden. Die Neuerungen betreffen Details der Pixel- und Vektorbearbeitung sowie der  Layoutfunktionen. Beispielswiese bietet das Programm nun automatische Hilfslinien, die dabei helfen, Ebenen aneinanderzureihen. Auch die Raw-Engine dcraw wurde aktualisiert, zudem lässt sich der Raw-Import nun optional mit einer Aktion, also mit einer aufgezeichneten Befehlsfolge, anwenden. Eine Liste der Neuerungen finden Sie auf der Webseite von Photoline.

Photoline 17.54 läuft unter Windows und MacOS und kostet 59 Euro, das Upgrade ist für Nutzer der Version 17 kostenlos, für Nutzer älterer Versionen beläuft es sich auf 29 Euro. Die voll funktionsfähige Demoversion lässt sich 30 Tage kostenlos ausprobieren und wird selbst danach nicht deaktiviert.

DxO Filmpack 4 mit neuen Effekten und Druckmodul

DxO FilmPack 4
DxO FilmPack 4

DxO Labs hat sein FilmPack aktualisiert. Das Tool simuliert das Look & Feel bekannter Analgofilme von Kodak, Agfa & Co. In der neuen Version 4 ist ein Druckmodul integriert, mit dem sich die Bilder direkt aus FilmPack ausgeben lassen. Eine zweite interessante Neuerung ist die Effekte-Palette, die viel Material fürs Experimentieren liefert mit Texturen wie “Geknittertes Papier” oder “Papierkorn”, mit Filtern, Weichzeichnung oder Lichteinfall.

Bequemere Bedienung dank Schnappschuss

Neu ist auch die Schnappschuss-Funktion: Ein Schnappschuss speichert den aktuellen Bearbeitungsstand, zu welchem Sie jederzeit zurückkehren zu können. Dies ist einfacher als gleich das ganze Bild zu speichern. Häufig benutzte Voreinstellungen können jetzt als Favoriten direkt ausgewählt werden, das Scrollen in den Preset-Miniaturen entfällt damit. Diese Funktion ist jedoch wie unter anderem Rauschfilter und Snapshots der Expert-Edition für 99 Euro vorbehalten.

Sowohl die Expert- als auch die Essential Edition für 49 Euro laufen unter MacOS und unter Windows und lassen sich als alleinstehendes Programm und als Plug-in in unter anderen Photoshop einsetzen. Der Raw-Konverter DxO Optics Pro 8 enthält bereits das Plug-in DxO Filmapck 4. Eine Demoversion können Sie von der Webseite DxO Labs laden.

 

 

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